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Bitcoin

Krypto-Bericht – Unsicherheiten belasten Kryptowährungen; Bitcoin unter $4000

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Die regulatorischen Unsicherheiten lasten auf den Kursen der Kryptowährungen. Erst gerade hatten Händler und Anleger die Nachrichten aus China verdaut, da kommt schon der nächste Schlag: Die britische Aufsichtsbehörde FCA warnt vor sogenannten ICOs (Initial Coin Offering). Diese tragen hohe Risiken und seien hoch spekulativ. Außerdem nannte JP Morgan-Chef Jamie Dimon Bitcoin eine Blase und einen Betrug. Klar, dass die Banken keine Fans von Kryptowährungen sind. Aber selbst er gab zu, dass er nicht weiß wie lang diese Blase anhalten kann. Laut Dimon könnte der Bitcoin-Preis auch die Marke von $100.000 erreichen bevor es zum Kollaps kommt. Ob der Bankenchef wohl gestern heimlich am Bitcoin kaufen war?

Jedenfalls zeigt die aktuelle Lage, dass Nervosität an den Krypto-Börsen herrscht. Kurzfristig besteht daher Potenzial für eine weitere Korrektur – die Währungen sollten sich aber demnächst wieder fangen können.

Was sagen die Charts?

Nach dem Bruch unter der Marke von $4000 liegt die nächste wichtige Unterstützung bei $3600. Der Stochastic-Indikator zeigt kurzfristig überverkaufte Bedingungen an, sowie eine mögliche positive Divergenz sollte das Tief bei $3900 bestätigt werden. Bevor Bitcoin aber nicht die Hürde bei $4365 überwindet, ist das Potenzial für eine Erholung begrenzt.

Ethereum nähert sich einem wichtigen Bereicht der Unterstützung zwischen $258 und $268. Dieser muss halten, ansonsten sieht es für die Kryptowährung aus technischer Sicht eher schlecht aus. Ein klarer Bruch unter $258 würde den Weg für eine Korrektur bis zu $210 freigeben. Für Händler die Intraday nach Short-Trades Ausschau halten, dürfte der Bereich zwischen $300 und $310 interessant sein.

In Ripple erwies sich die jüngste Rally als „falscher Ausbruch“. Die Währung befindet sich nun wieder unter der psychologisch wichtigen Marke von $0.20 und dürfte demnächst die Unterstützung bei $0.19 testen. Ein klarer Bruch unter diesem Niveau würde dann eine Korrektur bis zu $0.16 signalisieren.

Kryptowährungen

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Feldmaen

    13. September 2017 11:43 at 11:43

    Meiner Meinung nach ist die Regulierung von Kryptowährungen und ICOs wichtig für ein Fortbestehen dieses „Neuen Marktes“. Zur Zeit ziehen alle die Notbremse, es geht ja auch darum Bürger zu schützen. Sobald es einen regulierten weltweiten Markt für Kryptowährungen und “ Tokens“ gibt, werden wir auch sehen wie die breite Masse hineinströmen wird. Ich sehe schon die ersten Krypto ETFs am Horizont. Das Kryptowährungen in einer Blase enden und dann von der Bildfläche verschwinden kann ich mir nicht vorstellen. Dafür ist die Technologie dahinter einfach zu genial. Es wird mit Sicherheit scharfe Korrekturen geben und nur wenige Währungen werden sich durchsetzen.

    Sogar Zentralbanken haben sich schon positiv gegenüber Kryptowährungen geäußert. Sie sind nämlich bis auf ein paar Ausnahmen 100% transparent und, anders als vielfach behauptet, die Trandaktionen sehr gut zurück verfolgbar. Gerade im Vergleich zum 100% intransparenten Bargeld!

  2. Avatar

    Svetlana F.

    13. September 2017 11:59 at 11:59

    Mit jedem Tag, wo die Bitcoins so hoch notieren, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Verfalls, – erinnert mich an Tulpenzwiebel-Blasen und Neuer-Markt-Gehype…ich bleibe lieber bei Gold

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Dow 30.000 Punkte, Bitcoin mit Aussicht auf 20.000 – Ideen für Pfund und Hewlett Packard

Redaktion

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Der Dow Jones ist diese Woche über 30.000 Punkte geklettert, ein Rekordhoch! Die aktuelle Lage und die Aussichten bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. Ebenfalls ein wichtiges Thema im Video ist die seit Wochen vorhandene Euphorie im Bitcoin, auch wenn die Volatilität groß ist. Hier sei die Chance auf einen Anstieg Richtung 20.000 Dollar vorhanden (aktuell 17.192 Dollar). Aber dann könne es bei dieser runden Marke aus psychologischen Gründen zu Gewinnmitnahmen kommen.

Auch im Video besprochen werden aktuelle Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Das britische Pfund könne man gegen den US-Dollar kaufen über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Ebenso könne man derzeit über eine Stop-Buy-Order auf steigende Kurse in der Hewlett Packard-Aktie setzen. Beide Ideen werde im Video konkret begründet.

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Bitcoin: Boom erklärt – 3 Gründe, warum 2020 alle kaufen

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Der Bitcoin-Kurs ist auf fast 20.000 Dollar gestiegen. Warum kaufen aktuell alle? Das neue Youtube-Video von WasmitWirtschaft liefert drei Gründe. Einfach erklärt: Darum bleibt die Prognose positiv.

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Drei Gründe, warum der Kurs von Bitcoin steigt

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Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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