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Kryptowährungen: Am Krypto-Markt sind die Bullen los

Besonders Ripple, die drittstärkste der Kryptowährungen erwacht aus seinem Winterschlaf. In den letzten Tagen legte er eine fulminante Aufwärtsbewegung hin. Zuerst kamen von Ripple Forderungen nach mehr…

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FMW Redaktion

Besonders Ripple, die drittstärkste der Kryptowährungen erwacht aus seinem Winterschlaf. In den letzten Tagen legte er eine fulminante Aufwärtsbewegung hin. Zuerst kamen von Ripple Forderungen nach mehr Regulierung, und plötzlich beschließt das EU-Parlament schärfere Regeln für Kryptowährungen. So müssen zum Beispiel Umtauchbörsen die Identität der Nutzer sowie deren Wallet-Adressen in einer zentralen Datenbank speichern.

Details über den Einsatz der Zahlungssysteme durch Selbstangaben der Nutzer müssen aufgezeichnet werden. So soll die angebliche Anonymität virtueller Währungen und das damit verbundene „Missbrauchspotenzial für kriminelle Zwecke“ aufgehoben werden. Auch Amazon kommt mit einen neuen Patent um die Ecke. Man hat ein Patent für einen Marktplatz erhalten, der Daten-Streams anbieten soll. Der patentierte Marktplatz beinhaltet auch Bitcoin-Transaktionen. Setzt sich dieses Patent durch, können wir sagen „Ade Privatsphäre“.

Der Riese unter den Kryptowährungen Bitcoin

Wie wir es gestern erwartet haben, bewegt sich Bitcoin entspannt an seiner Aufwärtstrendlinie entlang. Erst ein kurzer Test auf die Untersützung, dann wieder nach oben. Aktuell bewegt sich Bitcoin bei 8250 Dollar. Interessant wäre, ob er sich genauso wie Ripple nach oben abheben kann und die 8900 Dollar Marke angreift. Wir dürfen gespannt sein. Nach unten scheint er jedenfalls recht gut abgesichert zu sein.

Kryptowährungen

Ethereum

Bei Ethereum sehen wir ein ähnliches Bild wie bei Bitcoin. Wie wir es vermuteten, hat er die 560 Dollar Marke angegriffen. Nun wird sich hier entscheiden, ob der Weg nach oben frei wird, oder ob wir erstmal noch einen Rücksetzer sehen. Wir könnten uns vorstellen, dass er kurz bis 520 Dollar zurück kommt und dann wieder Richtung Norden dreht.

Ripple

Ripple hat gestern die Performance der beiden Vorgänger in unserem Artikel um Längen geschlagen, und konnte einen fulminanten Anstieg verzeichnen.  Allerdings gibt es auch eine negative Schlagzeile. Der Milliardär und Ripple-Befürworter Matthew Mellon ist verstorben. Er tätigte damals zwei Millionen Dollar in Ripple und hat daraus über eine Milliarde gemacht. Durch seinen gestrigen Anstieg ist Ripple gleich bis zu seinem nächsten Widerstand bei 0,8735 Dollar vorgedrungen. Deshalb erwarten wir heute eher einen ruhigeren Markt.

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Bitcoin

Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Bitcoin-Kurs steigt kräftig an – Marc Friedrich über die Gründe

Redaktion

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Bitcoin Symbolbild

Der Bitcoin steigt gerade kräftig an. Was ist hier los? Erst mal ein kurzer Blick zurück zum Start der Coronakrise. Im März stürzten Aktienmärkte und der Goldpreis deutlich ab. Die Investoren brauchten Cash, um zum Beispiel Margin Calls bei gehebelten Börsengeschäften bedienen zu können. Auch der Bitcoin wurde abverkauft um an Cash zu kommen. So fiel der Kurs im März von 9.700 auf 5.100 Dollar. Aber seitdem stieg der Kurs kräftig in die Höhe.

Aktuell notiert Bitcoin bei 18.220 Dollar. Noch Anfang dieser Woche notierte die weltweit bekannteste Kryptowährung bei 16.000 Dollar (Markus Fugmann berichtete am letzten Freitag). Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten fünf Jahre. Marc Friedrich hat vor 14 Stunden ein Video über die bekanntes Kryptowährung veröffentlicht mit dem Titel „Die größte Investmentchance aller Zeiten“. Er bespricht hier den rasanten Kursanstieg. Aber alleine seit Erstellung seines Videos ist der Kurs schon wieder um mehr als 1.000 Dollar gestiegen. So rasant läuft aktuell die Kurssteigerung im Bitcoin.

Mögliche Gründe für den Kursanstieg im Bitcoin

Doch was ist der Grund für den aktuellen Hype? Laut Marc Friedrich fungiere Bitcoin bei vielen Anlegern auch als Schutz vor Inflation, weil die Menge erzeugbarer Bitcoins anders als bei Papiergeld begrenzt ist. Auch biete diese Kryptowährung eine Art Schutz gegen die Gelddruck-Orgien der Notenbanken (frei von uns so formuliert). Die Nachfrage steige viel stärker als die Anzahl vorhandener Bitcoins.

Und wichtig scheint auch zu sein: Laut Marc Friedrich gibt es derzeit immer mehr Nachfrage und positive Meinungen von Profi-Investoren über den Bitcoin. Die Hausse nährt die Hausse? Gilt dieses Sprichwort derzeit für diese Anlageklasse? Auf einmal wollen alle dabei sein, aus Angst Kursanstiege zu verpassen? Und man springt dann auch noch auf den fahrenden Zug auf, und dann steigt der Kurs noch viel schneller? So ein Game läuft niemals endlos weiter, was man schon vor ein paar Jahren sehen konnte. Vielleicht steht diesem Asset eine grandiose Zukunft bevor – aber pausenlos nur noch steigende Kurse, das dürfte wohl eine Illusion sein.

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Chart zeigt Kursverlauf des Bitcoin in den letzten fünf Jahren

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