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Kryptowährungen: Bitcoin bleibt schwach

Redaktion

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Die Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple konnten sich zwar etwas erholen, aber dümpeln eigentlich nur so vor sich hin. Hier ist wohl vorerst nicht mit einer deutlichen Erholung zu rechnen. Viele bezeichnen Kryptowährungen als Blase, die nun zerplatzt. Wir würden eher dazu tendieren, dass wir eine Korrektur am Markt erleben. Die Kursexplosion gerade von Bitcoin war getrieben von dem Hype durch Kursmanipulation und Gier der Spekulanten. Wie wir in vergangenen Artikeln schon erwähnten, gibt es gerade zu den Kryptowährungen viele Befürworter und Gegner. Das ist nichts Neues. Auffällig dagegen ist, dass die Befürworter eher aus der New Ecomomy und die Gegner eher aus der Old Economy kommen. Genauso verhält es sich bei den Millionären. Im Durchschnitt interessiert sich jeder Dritte für Bitcon und Co. Allerdings sind über 70% der interessierten Millionäre unter 40 Jahre alt. Gerade auch Banken, die sehr große Macht besitzen und mittlerweile systemrelevant sind, fürchten ein dezentralisiertes und alternatives Bezahlsystem wie Bitcoin. Hier sollte vielleicht mal ein Umdenken stattfinden.

Von den Kryptowährungen ist Bitcoin die bekannteste

Vorgestern hat Bitcoin ein neues Tief für das Jahr 2018 erreichen können. Und gestern erfolgte auch eine leichte Erholung. Doch diese fällt im Vergleich zu den vorangegangen Erholungen recht schwach aus und bewegt sich mit aktuell 6120 Dollar knapp unter seinem Widerstand von 6420 Dollar. Das sind keine guten Zeichen, und die Bullen halten ihre Investitionen zurück. Wir können uns in dieser Situation vorstellen, dass Bitcoin versucht an seinen Widerstand heran zu laufen und daran scheitert ihn zu überwinden. Dies könnte einen weiteren Abverkauf nach sich ziehen.

Kryptowährungen Bitcoin

Ethereum

Die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung Ethereum konnte sich natürlich nach diesem Sturzflug auch etwas erholen. Allerdings glauben wir auch hier nicht, dass diese Erholung nachhaltig sein wird, obwohl er sich noch wesentlich stabiler verhält als Bitcoin. Er gleitet kontinuierlich an seiner Trendlinie abwärts. Sein Ziel könnte durchaus wieder die 356 Dollar-Marke werden.

Ripple

Bei Ripple könnte man eher von einer kleinen Seitwärtsbewegung sprechen – er versucht seine Unterstützung von 0,47 Dollar zu verteidigen. Ob ihm das gelingen wird, ist eher fraglich. Zum einen wird auch er sich dem Gesamtmarkt nicht entziehen können, und zum Zweiten steht die Entscheidung noch aus, ob XRP nun ein Wertpapier ist oder nicht. Dies sind nicht gerade günstige Voraussetzungen für ihn. Sollte die Unterstützung fallen, ist durchaus das Erreichen der 0,33 Dollar-Marke möglich.

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Bitcoin

Kryptowährungen: BaFin veröffentlicht Risikohinweis für Verbraucher

Claudio Kummerfeld

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Drei Kryptowährungen als fiktive Münzen

Nein, es ist kein Scherz, aber es hat den Hauch von Realsatire. Hat man bei der BaFin extra noch gewartet, bis sich der Bitcoin in den letzten Wochen mehr als verdoppelte, von unter 20.000 auf über 40.000 Dollar? Es ist die Behörde, die bei so ziemlich allen großen Finanzskandalen der letzten Jahre versagt hat – oder noch schlimmer, davon gar nichts mitbekam, bis es zu spät war? Diese Behörde möchte uns jetzt vor einem Risiko warnen?

Am Tag vor Heiligabend (wohl eine frohe Kunde?) versuchte die BaFin mit einer Veröffentlichung quasi zu erläutern, warum Kreditausfälle bei Banken keine Kreditausfälle sind (mehr dazu hier). Zuletzt zeigte die BaFin vor allem auch mit ihrem Führungspersonal gar kein gutes Bild beim Wirecard-Skandal. Und so könnte man es endlos fortsetzen. Der Finanzwende-Chef Gerhard Schick hatte erst letzte Woche in einem interessanten Artikel erläutert, dass die BaFin bei fast jedem Skandal geschlafen hat. Es handele sich um eine Kuschel-Aufsicht (mehr dazu hier).

Aber jetzt, da hat die BaFin gelernt? Jetzt greift man „knallhart“ durch mit einem aufklärenden, informativen Hinweis für die unbedarften Verbraucher? Der Risikohinweis für Kryptowährungen ist betitelt mit den Worten „Hype um Kryptowerte – BaFin warnt Verbraucher vor Risiken bei Investments“. Hier die Warnung im Wortlaut:

Die BaFin nimmt die Kursentwicklung auf den Märkten für Kryptowerte zum Anlass, Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor den Risiken solcher Investments zu warnen.

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden (siehe BaFinJournal September 2020).

Bei allen diesen Anlagen können Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche Kapitalverluste erleiden. Auch ein Totalverlust ist möglich. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen Risiken, die sie bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen müssen.

Bereits in der Vergangenheit haben die BaFin und andere Aufsichtsbehörden vor den Risiken von Kryptowährungen und auch Initial Coin Offerings (ICOs) gewarnt.

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Bitcoin

Rüdiger Born: Optimismus für Bitcoin

Rüdiger Born

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Bricht der Bitcoin nun weiter ein, oder geht die Rally nach kurzer Pause weiter? Ich bin recht optimistisch. Dazu mehr im folgenden Video.

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Bitcoin: Schnell 24 Prozent Absturz, jetzt 20 Prozent Anstieg – Analyst und Trader im Video

Claudio Kummerfeld

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Kryptowährungen Symbolfoto

Der Bitcoin fiel übers Wochenende um gut 24 Prozent. Dann seit gestern ging es bis jetzt wieder 20 Prozent nach oben, nämlich von 30.000 auf 36.000 Dollar (aktuell auf Bitstamp 36.114 Dollar). Was für eine wahnsinnige Bewegung! Gestern vermuteten wir in unserer Berichterstattung, dass eventuell viele Zocker diesen Rückgang nutzen könnten, um zu „günstigeren Kursen“ wieder im Bitcoin einzusteigen. Und siehe da, so kam es dann auch. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 28. Dezember.

Chart zeigt Bitcoin-Kursverlauf seit dem 28. Dezember

Der Analyst Timo Emden wird im folgenden aktuellen Video von Manuel Koch zur Lage beim Bitcoin interviewt. Was wir die letzten Tage bereits für den Bitcoin erwähnt hatten, spricht er ebenfalls an. Für die weltweit größte Kryptowährung treffe derzeit das Börsianersprichwort „Die Hausse nährt die Hausse“ zu. Die Anleger seien seit dem Jahreswechsel im Krypto-Fieber, so seine Worte. Je stärker der Bitcoin ansteigt, desto mehr gierige Anleger springen auf den Zug auf. Dieser jüngste Rückschlag vom Wochenende wurde offenkundig als günstiger Einstieg innerhalb der Hausse angesehen.

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Im folgenden Video können Sie einen Teil der Euphorie rund um den Bitcoin mal aus Sicht eines Traders sehen. Allein schon die knallige Headline soll wohl zum Einstieg animieren. Er habe weitere BTCs gekauft, und das sollten die Zuschauer seiner Meinung nach auch tun. Aber er bietet auch charttechnische Begründungen, warum der Bitcoin nach dem jüngsten Rückschlag jetzt ein Kauf sein soll.

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