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Kryptowährungen: Bitcoin mit kleiner Erholung

Nach den Kurseinbrüchen letzte Woche kam unter den Anlegern eine beunruhigende Stimmung auf. Wem kann man es verdenken? Immerhin verloren die Kryptowährungen massiv an Wert. Allerdings lässt  sich ein derartiger Kurseinbruch…

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FMW Redaktion

Nach den Kurseinbrüchen letzte Woche kam unter den Anlegern eine beunruhigende Stimmung auf. Wem kann man es verdenken? Immerhin verloren die Kryptowährungen massiv an Wert. Allerdings lässt  sich ein derartiger Kurseinbruch auch schlecht begründen. Viele gingen von Verkäufen des Insolvenzverwalters Mt. Dox aus. Dies wurde allerdings dementiert. In der Kryptoszene gehen viele davon aus, dass der Markt von großen Finanzinstituten manipuliert wurde – da in den letzten Tagen der Kurs immer auf ein Niveau gedrückt wurde, wo viele Stops ausgelöst wurden. Es kam auch natürlich durch den rasanten Anstieg im letzten Jahr zu einer Übertreibung im Markt, und jetzt pendelt er sich auf einem Niveau ein, wo er vernünftig weiter wachsen kann. Denn eines kann man sagen: Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie sind in der Industrie so gefragt wie nie.

Bitcoin

Bitcoin musste in der vergangenen Woche wieder deutlich Federn lassen, und bewegt sich nun nachdem man kurzfristig die 7220 Dollar gesehen hatte, auf einem Niveau bei 8250 Dollar. Auch wenn im Moment eine kleine Erholung zu erkennen ist, ist der Abwärtstrend immer noch intakt. Wir können uns durchaus vorstellen, dass Bitcoin sich bis zu seinem Widerstand bei 9220 Dollar erholen kann. Doch dann sollte wieder Vorsicht geboten sein. Die Grundstimmung ist und bleibt erstmal in Verkaufslaune. Bei weiteren Verkäufen kann Bitcoin durchaus die 6790 erreichen.

Kryptowährungen

Ethereum

Auch Ethereum konnte sich dem Abverkauf nicht entziehen und erreichte gestern kurzfristig ein Tief von 450 Dollar. Dabei gilt im Gegensatz zu vielen anderen Kryptowährungen Ethereum noch als recht stabil. Auch hier sehen wir eine eventuelle Erholung bis auf 620 Dollar. Dennoch bleibt die Abwärtsbewegung im Vordergrund. Wie man auch so schön sagt: Es gibt immer erst eine Übertreibung nach oben, dann eine nach unten, und dann wird man sehen wo sich der Markt einpendelt.

Ripple

Die dritte unserer Kryptowährungen in unserer Runde ist Ripple. Auch Ripple musste starke Kursverluste hinnehmen. Zeitweise stand der Kurs auch unterhalb seiner Unterstützung von 0,62 Dollar und notierte kurzfristig bei 0,5326 im absoluten Tief. Mittlerweile konnte sich Ripple aber wieder oberhalb der Unterstützung etablieren. Sollte eine Erholung bis zum G20-Gipfel stattfinden, könnten wir Ripple durchaus bei 0,74 Dollar sehen.

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Bitcoin

Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Bitcoin

Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Bitcoin-Kurs steigt kräftig an – Marc Friedrich über die Gründe

Redaktion

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Der Bitcoin steigt gerade kräftig an. Was ist hier los? Erst mal ein kurzer Blick zurück zum Start der Coronakrise. Im März stürzten Aktienmärkte und der Goldpreis deutlich ab. Die Investoren brauchten Cash, um zum Beispiel Margin Calls bei gehebelten Börsengeschäften bedienen zu können. Auch der Bitcoin wurde abverkauft um an Cash zu kommen. So fiel der Kurs im März von 9.700 auf 5.100 Dollar. Aber seitdem stieg der Kurs kräftig in die Höhe.

Aktuell notiert Bitcoin bei 18.220 Dollar. Noch Anfang dieser Woche notierte die weltweit bekannteste Kryptowährung bei 16.000 Dollar (Markus Fugmann berichtete am letzten Freitag). Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten fünf Jahre. Marc Friedrich hat vor 14 Stunden ein Video über die bekanntes Kryptowährung veröffentlicht mit dem Titel „Die größte Investmentchance aller Zeiten“. Er bespricht hier den rasanten Kursanstieg. Aber alleine seit Erstellung seines Videos ist der Kurs schon wieder um mehr als 1.000 Dollar gestiegen. So rasant läuft aktuell die Kurssteigerung im Bitcoin.

Mögliche Gründe für den Kursanstieg im Bitcoin

Doch was ist der Grund für den aktuellen Hype? Laut Marc Friedrich fungiere Bitcoin bei vielen Anlegern auch als Schutz vor Inflation, weil die Menge erzeugbarer Bitcoins anders als bei Papiergeld begrenzt ist. Auch biete diese Kryptowährung eine Art Schutz gegen die Gelddruck-Orgien der Notenbanken (frei von uns so formuliert). Die Nachfrage steige viel stärker als die Anzahl vorhandener Bitcoins.

Und wichtig scheint auch zu sein: Laut Marc Friedrich gibt es derzeit immer mehr Nachfrage und positive Meinungen von Profi-Investoren über den Bitcoin. Die Hausse nährt die Hausse? Gilt dieses Sprichwort derzeit für diese Anlageklasse? Auf einmal wollen alle dabei sein, aus Angst Kursanstiege zu verpassen? Und man springt dann auch noch auf den fahrenden Zug auf, und dann steigt der Kurs noch viel schneller? So ein Game läuft niemals endlos weiter, was man schon vor ein paar Jahren sehen konnte. Vielleicht steht diesem Asset eine grandiose Zukunft bevor – aber pausenlos nur noch steigende Kurse, das dürfte wohl eine Illusion sein.

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Chart zeigt Kursverlauf des Bitcoin in den letzten fünf Jahren

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