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Kryptowährungen: Bitcoin gut erholt vom Putschversuch, weiter am Allzeithoch mit CME-Euphorie und ungelöstem Problem

Der „Putschversucht“ beim Bitcoin durch Bitcoin Cash wurde erst einmal abgewendet. Vor einer Woche kippte die Stimmung gewaltig, und die „Meute“ wechselte zum kleinen Bruder, der kurzzeitig stark zulegen konnte. Der Bitcoin verlor in kürzester Zeit von 7300 auf 5600…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der „Putschversucht“ beim Bitcoin durch Bitcoin Cash wurde erst einmal abgewendet. Vor einer Woche kippte die Stimmung gewaltig, und die „Meute“ wechselte zum kleinen Bruder, der kurzzeitig stark zulegen konnte. Der Bitcoin verlor in kürzester Zeit von 7300 auf 5600 Dollar. Ein richtig schöner Crash, der zeigt, wie extrem anfällig Kryptowährungen doch sind. Denn man denke immer daran: Für die allermeisten Menschen sind sie noch lange keine Währungen, sondern etwas Merkwürdiges zum Zocken!

Aber nun, eine Woche nach diesem „gescheiterten Putschversuch“, hat sich der Bitcoin wieder voll erholt und sogar neue Allzeithochs erklommen. Man hält sich momentan knapp unter der 8000 Dollar-Marke (aktuell 7787). Der Chart zeigt sehr gut den Absturz letzte Woche, und danach den tagelangen schönen Anstieg. Nun zeigt man, dass man standhaft auf dem hohen Niveau bleibt (für den Moment). Viele Trader vor allem im angelsächsischen Raum sprechen dieser Tage immer öfter von der neuen Zielmarke von 10.000 Dollar.

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/

Im Bitcoin ist anscheinend nichts unmöglich. Man vergesse bitte nicht, dass jetzt im 4. Quartal der Handelsstart des Bitcoin-Future an der weltgrößten Terminbörse CME bevor steht. Wann genau, steht noch nicht fest. Aber wenn es los geht, dürfte das einen enormen Image-Schub in der Öffentlichkeit und in der „echten“ Finanzszene geben. Ein Hedgefonds der Man-Gruppe hat schon angekündigt Bitcoins handeln zu wollen, wenn sie an der CME als Future laufen. Das gibt psychologischen Auftrieb. Und die Bitcoin-Community wartet sehnlichst auf den CME-Start!

Negativ als Gefahr schwebt aber weiterhin der Grund durch den Raum, warum vor Kurzem die Meute Richtung Bitcoin Cash flüchtete. Vereinfacht gesagt war es die „Absage an das Software-Update“ namens SegWit2x (sehr einfach ausgedrückt), die eine viel bessere Verarbeitungsgeschwindigkeit im Bitcoin-Handel ermöglicht hätte. Bei Bitcoin Cash ist sie um ein Vielfaches schneller. Beim jüngsten Absturz im Bitcoin stauten sich im Netzwerk gut 135.000 unbestätigte Transaktionen. Das zeigt das technische Problem im „alten“ Bitcoin. Mal sehen, wie der Hype nach dem CME-Start explodiert. Aber dieses technische Problem schwebt wie ein Damoklesschwert über dem Bitcoin – es muss gelöst werden.

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/


Bitcoin im Chart seit 31. Oktober.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    17. November 2017 16:03 at 16:03

    http://www.teleboerse.de/Der_Boersentag/Der-Boersen-Tag-am-Freitag-17-November-2017-article20137769.html

    „Eurozone erwägt Regulierung von Kryptowährung“. So langsam wachen sie auf.

    • Avatar

      Gerd

      17. November 2017 17:47 at 17:47

      Columbo,
      Ist aber schon mindestens 8 Stunden alt die Meldung und der Bitcoin-Kurs hat nicht reagiert. Die Meldung hatte mich heute früh nämlich vorübergehend auf die Idee gebracht via CFD in BTC zu shorten.

      Ich glaube solange die nur drohen und warnen ist das auch völlig wurscht.
      Die müssten den Besitz schon unter Strafe stellen wie bei harten Drogen und alle entdeckten „beschlagnahmen“ und „vernichten“ – indem weltweit verfügt wird, sämtliche Handelsseiten zu löschen und bei den Produzenten (Minern) alles Systemé deinstallieren.
      Daher glaube ich, dass uns das Spielzeug noch ewig lange erhalten bleibt und oft genug noch manch einer von uns sagen wird „ach, hätte ich damals doch auch …“. Oder auch umgekehrt.

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Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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