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Bitcoin

Kryptowährungen: Bitcoin hat Jahrestief erreicht

Redaktion

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Die Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple gehen weiter auf Talfahrt. Nun ist es soweit. Wie wir in den letzten beiden Artikeln schon anmerkten, hat Bitcoin jetzt sein Tief von März erreicht. Und es könnte noch weiter gehen. Wir könnten durchaus Kurse weit unter 6000 Dollar bei Bitcoin sehen. Oder um mal eine Zahl zu nennen: Im Wochenchart kann durchaus die 5530 Dollar-Marke erreicht werden.

Warum fällt der Markt aktuell? Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein. Aber ein sehr nahe liegender Grund ist, dass sich derzeit Anleger von ihren Kryptowährungen trennen um den Weg frei zu machen für institutionelle Anleger. Denn die sitzen seit einiger Zeit in den Startlöchern. Wie Sie wissen, ist irgendwann auch der letzte Bitcoin geschürft, und dann lebt der Markt nur noch vom Kauf und Verkauf der Teilnehmer. Also macht es durchaus Sinn sich zu einem günstigen Preis einzudecken. Denn spätestens dann könnten die Preise explodieren – wenn es irgendwie gelingt, den einstigen Hype wieder zu reaktivieren!

Bitcoin ist derzeit die größte aller Kryptowährungen

Und das wird er wohl auch durch seine große Bekanntheit in der nächsten Zeit bleiben. Nur der Kurs ist für viele derzeit nicht gerade erfreulich. Er schaffte es nicht, seinen Widerstand von 7720 Dollar zu überwinden, und stürzt nun ins Bodenlose. Mittlerweile hat er das Tief von März erreicht. Wenn man sich den Chart anschaut, hat Bitcoin auch wenig Ambitionen wieder zu steigen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Hier könnte es durchaus weiter Richtung Süden gehen, und das nächste Tief von 5530 Dollar ist in greifbarer Nähe.

Kryptowährungen Bitcoin

Ethereum

Auch wenn Ethereum noch nicht soweit gefallen ist wie Bitcoin, hat er die erste Etappe nach unten erfolgreich absolviert. Mit einen aktuellen Stand von 491 Dollar hat er wie gestern angekündigt seine Abwärtsbewegung eingeläutet. Nun könnte es weiter in Richtung Jahrestief gehen und einen Kurs von 356 Dollar erreichen.

Ripple

Auch wenn wir relativ sicher sind, dass Ripple langfristig überleben wird, geht es wohl vorerst weiter bergab mit ihm. Mit einen Stand von 0,55 Dollar hat auch er die erste Etappe nach unten erreicht. Bei der aktuellen Schwäche im Markt sehen wir durchaus einen weiteren Rückgang bis auf 0,47 Dollar.

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Bitcoin

Kryptowährungen: BaFin veröffentlicht Risikohinweis für Verbraucher

Claudio Kummerfeld

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Drei Kryptowährungen als fiktive Münzen

Nein, es ist kein Scherz, aber es hat den Hauch von Realsatire. Hat man bei der BaFin extra noch gewartet, bis sich der Bitcoin in den letzten Wochen mehr als verdoppelte, von unter 20.000 auf über 40.000 Dollar? Es ist die Behörde, die bei so ziemlich allen großen Finanzskandalen der letzten Jahre versagt hat – oder noch schlimmer, davon gar nichts mitbekam, bis es zu spät war? Diese Behörde möchte uns jetzt vor einem Risiko warnen?

Am Tag vor Heiligabend (wohl eine frohe Kunde?) versuchte die BaFin mit einer Veröffentlichung quasi zu erläutern, warum Kreditausfälle bei Banken keine Kreditausfälle sind (mehr dazu hier). Zuletzt zeigte die BaFin vor allem auch mit ihrem Führungspersonal gar kein gutes Bild beim Wirecard-Skandal. Und so könnte man es endlos fortsetzen. Der Finanzwende-Chef Gerhard Schick hatte erst letzte Woche in einem interessanten Artikel erläutert, dass die BaFin bei fast jedem Skandal geschlafen hat. Es handele sich um eine Kuschel-Aufsicht (mehr dazu hier).

Aber jetzt, da hat die BaFin gelernt? Jetzt greift man „knallhart“ durch mit einem aufklärenden, informativen Hinweis für die unbedarften Verbraucher? Der Risikohinweis für Kryptowährungen ist betitelt mit den Worten „Hype um Kryptowerte – BaFin warnt Verbraucher vor Risiken bei Investments“. Hier die Warnung im Wortlaut:

Die BaFin nimmt die Kursentwicklung auf den Märkten für Kryptowerte zum Anlass, Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor den Risiken solcher Investments zu warnen.

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden (siehe BaFinJournal September 2020).

Bei allen diesen Anlagen können Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche Kapitalverluste erleiden. Auch ein Totalverlust ist möglich. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen Risiken, die sie bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen müssen.

Bereits in der Vergangenheit haben die BaFin und andere Aufsichtsbehörden vor den Risiken von Kryptowährungen und auch Initial Coin Offerings (ICOs) gewarnt.

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Bitcoin

Rüdiger Born: Optimismus für Bitcoin

Rüdiger Born

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Bricht der Bitcoin nun weiter ein, oder geht die Rally nach kurzer Pause weiter? Ich bin recht optimistisch. Dazu mehr im folgenden Video.

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Bitcoin: Schnell 24 Prozent Absturz, jetzt 20 Prozent Anstieg – Analyst und Trader im Video

Claudio Kummerfeld

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Kryptowährungen Symbolfoto

Der Bitcoin fiel übers Wochenende um gut 24 Prozent. Dann seit gestern ging es bis jetzt wieder 20 Prozent nach oben, nämlich von 30.000 auf 36.000 Dollar (aktuell auf Bitstamp 36.114 Dollar). Was für eine wahnsinnige Bewegung! Gestern vermuteten wir in unserer Berichterstattung, dass eventuell viele Zocker diesen Rückgang nutzen könnten, um zu „günstigeren Kursen“ wieder im Bitcoin einzusteigen. Und siehe da, so kam es dann auch. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 28. Dezember.

Chart zeigt Bitcoin-Kursverlauf seit dem 28. Dezember

Der Analyst Timo Emden wird im folgenden aktuellen Video von Manuel Koch zur Lage beim Bitcoin interviewt. Was wir die letzten Tage bereits für den Bitcoin erwähnt hatten, spricht er ebenfalls an. Für die weltweit größte Kryptowährung treffe derzeit das Börsianersprichwort „Die Hausse nährt die Hausse“ zu. Die Anleger seien seit dem Jahreswechsel im Krypto-Fieber, so seine Worte. Je stärker der Bitcoin ansteigt, desto mehr gierige Anleger springen auf den Zug auf. Dieser jüngste Rückschlag vom Wochenende wurde offenkundig als günstiger Einstieg innerhalb der Hausse angesehen.

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Im folgenden Video können Sie einen Teil der Euphorie rund um den Bitcoin mal aus Sicht eines Traders sehen. Allein schon die knallige Headline soll wohl zum Einstieg animieren. Er habe weitere BTCs gekauft, und das sollten die Zuschauer seiner Meinung nach auch tun. Aber er bietet auch charttechnische Begründungen, warum der Bitcoin nach dem jüngsten Rückschlag jetzt ein Kauf sein soll.

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