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Bitcoin

Kryptowährungen: Bitcoin im Sturzflug

Redaktion

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Panikverkäufe bei den Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple. Einerseits konnte man am Chart schon ablesen, dass es für Bitcoin und Co wieder in Richtung Süden geht. Wie zum Beispiel im Fall von Bitcoin, der mehrmals an der Marke von 6800 Dollar scheiterte. Wir hatten gestern darüber berichtet und unsere Prognose darüber kund getan. Doch dann kamen wieder einmal schlechte Nachrichten dazu, die eine Verkaufshysterie ausgelöst haben. Zum einen gehen wir davon aus, dass sich einige Anleger ohnehin wieder aus Angst vor einem erneuten Abrutschen von Ihren Anlagen trennen wollten. Zum anderen, und das dürfte wohl der Hauptgrund für den Sturzflug sein, gibt es da den Hackerangriff auf die Kryptobörse Bancor. Laut Berichten sollen Kryptowährungen von über 13,5 Millionen Dollar entwendet worden sein.

Bitcoin bleibt trotzdem die Nummer Eins unter den Kryptowährungen

Das war es wohl erstmal mit der Erholung. Man könnte auch sagen: Erholung Ade. Nicht nur durch das mehrmalige Scheitern an der 6800 Dollar-Marke, wodurch sich ein Rückschlag des Kurses bei Bitcoin andeutete. Nein, hinzu kam auch noch ein Hackerangriff auf die Kryptobörse Bancor, welcher dann auch noch Panikverkäufe auslöste. Das drückte den Kurs von Bitcoin wieder unter seine wichtige Unterstützung von 6420 Dollar. Mit einem aktuellen Stand von 6310 Dollar versucht er gerade den Widerstand von unten zu testen. Wir gehen eher davon aus, dass Bitcoin es nicht schaffen wird diesen zu überwinden. Und die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch für weitere Kursabschläge. Im Moment besteht  eine gute Gelegenheit sich Short zu positionieren. Vorerst könnte ein Ziel erwartet werden bei ca 6000 Dollar.

Kryptowährungen Bitcoin

Ethereum

Was sollte bei Ethereum anders laufen als bei Bitcoin? Nicht nur das Scheitern an der 500 Dollar Marke gab Anzeichen dafür, das Ethereum wieder den Rückwärtsgang einlegen könnte. Durch die Massenverkäufe schob es ihn auch gleich wieder auf die Marke von 428 Dollar. Auch hier ist zu erwarten, dass bei Ethereum weitere Verkäufe auf der Tagesordnung stehen. Deshalb setzen wir unser altes Kursziel wieder bei 356 Dollar an.

Ripple

Zuerst einmal die gute Nachricht für Ripple. Ripple XRP wurde auf drei weiteren Kryptobörsen gelistet. Dies erhöht die Liquidität von Ripple und seine Sichtbarkeit. Eine davon ist DX.Exchange – sie ist vollständig von der EU reguliert. Die schlechte Nachricht: Wie man sehr schön am Chart erkennen kann, fällt der Kurs. Die wichtige Unterstützung von 0,47 Dollar wurde durchbrochen und gleichzeitig auch noch seine Abwärtstrendlinie. Das sind keine guten Vorzeichen für den weiteren Kursverlauf. Deshalb gehen wir auch bei Ripple weiter von fallenden Kursen aus. Und es könnte das alte Kursziel von 0,33 Dollar wieder ins Auge gefasst werden.

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Bitcoin

Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Bitcoin

Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Bitcoin-Kurs steigt kräftig an – Marc Friedrich über die Gründe

Redaktion

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Bitcoin Symbolbild

Der Bitcoin steigt gerade kräftig an. Was ist hier los? Erst mal ein kurzer Blick zurück zum Start der Coronakrise. Im März stürzten Aktienmärkte und der Goldpreis deutlich ab. Die Investoren brauchten Cash, um zum Beispiel Margin Calls bei gehebelten Börsengeschäften bedienen zu können. Auch der Bitcoin wurde abverkauft um an Cash zu kommen. So fiel der Kurs im März von 9.700 auf 5.100 Dollar. Aber seitdem stieg der Kurs kräftig in die Höhe.

Aktuell notiert Bitcoin bei 18.220 Dollar. Noch Anfang dieser Woche notierte die weltweit bekannteste Kryptowährung bei 16.000 Dollar (Markus Fugmann berichtete am letzten Freitag). Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten fünf Jahre. Marc Friedrich hat vor 14 Stunden ein Video über die bekanntes Kryptowährung veröffentlicht mit dem Titel „Die größte Investmentchance aller Zeiten“. Er bespricht hier den rasanten Kursanstieg. Aber alleine seit Erstellung seines Videos ist der Kurs schon wieder um mehr als 1.000 Dollar gestiegen. So rasant läuft aktuell die Kurssteigerung im Bitcoin.

Mögliche Gründe für den Kursanstieg im Bitcoin

Doch was ist der Grund für den aktuellen Hype? Laut Marc Friedrich fungiere Bitcoin bei vielen Anlegern auch als Schutz vor Inflation, weil die Menge erzeugbarer Bitcoins anders als bei Papiergeld begrenzt ist. Auch biete diese Kryptowährung eine Art Schutz gegen die Gelddruck-Orgien der Notenbanken (frei von uns so formuliert). Die Nachfrage steige viel stärker als die Anzahl vorhandener Bitcoins.

Und wichtig scheint auch zu sein: Laut Marc Friedrich gibt es derzeit immer mehr Nachfrage und positive Meinungen von Profi-Investoren über den Bitcoin. Die Hausse nährt die Hausse? Gilt dieses Sprichwort derzeit für diese Anlageklasse? Auf einmal wollen alle dabei sein, aus Angst Kursanstiege zu verpassen? Und man springt dann auch noch auf den fahrenden Zug auf, und dann steigt der Kurs noch viel schneller? So ein Game läuft niemals endlos weiter, was man schon vor ein paar Jahren sehen konnte. Vielleicht steht diesem Asset eine grandiose Zukunft bevor – aber pausenlos nur noch steigende Kurse, das dürfte wohl eine Illusion sein.

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Chart zeigt Kursverlauf des Bitcoin in den letzten fünf Jahren

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