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Bitcoin

Kryptowährungen: Bitcoin kann sich über die 6420 Dollar-Linie retten

Redaktion

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Na wer hätte das gedacht. Die Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple konnten sich stabilisieren und befinden sich weiter auf Erholungskurs. Gerade Bitcoin, die größte und weltweit wichtigste Kryptowährung, hat es damit geschafft wieder über ihre Linie von 6420 Dollar zu springen. Was gute Nachrichten doch so ausmachen. Denn laut Financial Times könnte die Schweiz Krypto-Firmen bald vollen Zugang zu Bankdienstleistungen ermöglichen. Doch auch wenn sich die Kryptowährungen gerade erholen, ist noch Vorsicht geboten. Wir befinden uns nach wie vor in einem fallenden Markt. Die Realität könnte uns schneller einholen als gedacht. Immerhin hat Bitcoin seit seinem Hoch über 55% an Wert verloren, und somit wurden über 600 Milliarden Dollar verbrannt.

Bitcoin bleibt die wichtigste aller Kryptowährungen

Zuerst einmal Gratulation an Bitcoin. Er hat gleich zwei Dinge geschafft. Zum einen konnte er seine seit Mai bestehende Abwärtstrendlinie nach oben durchbrechen, und zum zweiten auch gleich noch seinen Widerstand bei 6420 Dollar. Aktuell befindet sich Bitcoin bei 6594 Dollar. Um weiter den Weg nach oben zu gehen, muss er jetzt noch über die 6800 Dollar laufen. Es kann aber gut sein, dass er erstmal daran scheitert und noch einmal seine jetzige Unterstützung testet. Dort könnte sich ein Kaufsignal für Bitcoin befinden. Man sollte allerdings auch bedenken, dass wir uns nach wie vor in einem fallenden Markt befinden. Also sollte man gut abgesichert sein.

Kryptowährungen Bitcoin

Ethereum

Mit aktuell 478 Dollar konnte die zweitgrößte Kryptowährung Ethereum auch ihren Abwärtstrend entkommen. Aber ob sie es gleich noch schafft an die 500 Dollar-Marke heran zulaufen, halten wir für fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass er noch einmal nach unten abdreht und einen Boden ausbildet. Zumindest sollte er das so machen um eine nachhaltige Trendwende einzuleiten. Deshalb sollte man vor zu schnellen Investments vorsichtig sein. Denn nichts ändert sich so schnell wie die Lage.

Ripple

Mit einem aktuellen Stand von 0,50 Dollar konnte auch Ripple seine Erholung fortsetzen. Nun ist es wichtig, dass er die Unterstützung von 0,47 Dollar halten kann. Auch bei Ripple gehen wir davon aus, dass es noch einmal zu einem Rücksetzer kommen wird.

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Bitcoin

Bitcoin: Boom erklärt – 3 Gründe, warum 2020 alle kaufen

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Bitcoin

Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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