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Bitcoin

Kryptowährungen: Bitcoin und Co im Abwärtssog

Redaktion

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Nun haben es die Kryptowährungen leider doch nicht geschafft, sich über ihrer Unterstützung zu etablieren. Das könnte bedeuten, dass wir bald deutlich tiefere Kurse sehen werden. Die Volatilität am Krypto-Markt ist natürlich derzeit wieder extrem hoch. Den Hype um Kryptowährungen hatte aber genau diese Volatilität ausgelöst, als Bitcoin auf 20.000 Dollar anstieg. Deshalb sehen vorrangig viele Bitcoin und Co eher als Spekulation, denn als eine alternative Währung. Denn Kryptowährungen sollten ursprünglich ein alternatives Notenbank-unabhängiges und nicht beliebig vermehrbares Zahlungsmittel darstellen, und vor staatlicher Kontrolle und Inflation schützen. Derzeit bieten auch immer mehr Geschäfte und Onlineshops die Möglichkeit mit Kryptowährungen zu bezahlen. Doch um mehr Vertrauen darin zu bekommen, bedarf es mehr Regulierung im Krypto- Markt.

Zu den bekanntesten aller Kryptowährungen gehört Bitcoin

Nun sieht der aktuelle Chart von Bitcoin nicht gerade rosig aus. Gestern hat er seine Unterstützung nach unten verlassen und lag im Tief bei 7278 Dollar. Damit hat sich das Chartbild stark eingetrübt und mit dem Durchbruch unter seine Unterstützung die Abwärtsbewegung in Gang gesetzt. Im Moment versucht er von unten seinen Widerstand zu testen. Sollte er daran scheitern, sehen wir bald deutlich tiefere Kurse. So besteht durchaus die Möglichkeit, dass er wieder sein Tiefstand von bei 6500 Dollar erreichen könnte.

Kryptowährungen Bitcoin

Ethereum

Auch Ethereum erlebte gestern einen massiven Einbruch und rutschte weit unter die 600 Dollar. Erst bei einem Tief von 661 Dollar konnte er bremsen, und versucht aktuell eine Erholung zu erreichen. Was letztendlich zu diesen Absturz führte, darüber kann nur spekuliert werden. Es könnte durchaus am Hackerangriff auf Verge gelegen haben. Im aktuellen Chart sieht es eher so aus, als ob die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass Ethereum weiter bis zur 510 Dollar-Marke fallen könnte.

Ripple

Auch Ripple konnte sich dem Sog nach unten nicht entziehen. So fiel auch er unter seine Unterstützung. Falls sich nicht bald wieder ein Trendwechsel einstellt, könnte Ripple auch wieder sein Tief von April sehen. Warten wir ab, wie sich der Markt in den nächsten Tagen entwickelt.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Ansger

    24. Mai 2018 22:30 at 22:30

    Es wird derzeit viel über Manipulationen des Preises von Bitcoin diskutiert (z .B. hier: https://coin-update.de/wird-der-bitcoin-preis-manipuliert-us-regierung-leitet-strafrechtliche-untersuchung-ein/).

    Heute habe ich mir die Orderbooks mal näher angesehen und es ist einfach verrückt, was da für Summen durchgehen. Von der einen auf die andere Minute fließen Bitcoin-Orders für mehrere Millionen rein und kurz darauf sind keine Orders mehr da.

    Ich begrüße Chartanalysen sehr, doch glaube, wenn dieses Problem nicht behoben wird, nützen auch die besten Analysen leider nicht viel.

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Bitcoin

Kryptowährungen: BaFin veröffentlicht Risikohinweis für Verbraucher

Claudio Kummerfeld

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Drei Kryptowährungen als fiktive Münzen

Nein, es ist kein Scherz, aber es hat den Hauch von Realsatire. Hat man bei der BaFin extra noch gewartet, bis sich der Bitcoin in den letzten Wochen mehr als verdoppelte, von unter 20.000 auf über 40.000 Dollar? Es ist die Behörde, die bei so ziemlich allen großen Finanzskandalen der letzten Jahre versagt hat – oder noch schlimmer, davon gar nichts mitbekam, bis es zu spät war? Diese Behörde möchte uns jetzt vor einem Risiko warnen?

Am Tag vor Heiligabend (wohl eine frohe Kunde?) versuchte die BaFin mit einer Veröffentlichung quasi zu erläutern, warum Kreditausfälle bei Banken keine Kreditausfälle sind (mehr dazu hier). Zuletzt zeigte die BaFin vor allem auch mit ihrem Führungspersonal gar kein gutes Bild beim Wirecard-Skandal. Und so könnte man es endlos fortsetzen. Der Finanzwende-Chef Gerhard Schick hatte erst letzte Woche in einem interessanten Artikel erläutert, dass die BaFin bei fast jedem Skandal geschlafen hat. Es handele sich um eine Kuschel-Aufsicht (mehr dazu hier).

Aber jetzt, da hat die BaFin gelernt? Jetzt greift man „knallhart“ durch mit einem aufklärenden, informativen Hinweis für die unbedarften Verbraucher? Der Risikohinweis für Kryptowährungen ist betitelt mit den Worten „Hype um Kryptowerte – BaFin warnt Verbraucher vor Risiken bei Investments“. Hier die Warnung im Wortlaut:

Die BaFin nimmt die Kursentwicklung auf den Märkten für Kryptowerte zum Anlass, Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor den Risiken solcher Investments zu warnen.

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden (siehe BaFinJournal September 2020).

Bei allen diesen Anlagen können Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche Kapitalverluste erleiden. Auch ein Totalverlust ist möglich. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen Risiken, die sie bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen müssen.

Bereits in der Vergangenheit haben die BaFin und andere Aufsichtsbehörden vor den Risiken von Kryptowährungen und auch Initial Coin Offerings (ICOs) gewarnt.

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Bitcoin

Rüdiger Born: Optimismus für Bitcoin

Rüdiger Born

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Bricht der Bitcoin nun weiter ein, oder geht die Rally nach kurzer Pause weiter? Ich bin recht optimistisch. Dazu mehr im folgenden Video.

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Bitcoin

Bitcoin: Schnell 24 Prozent Absturz, jetzt 20 Prozent Anstieg – Analyst und Trader im Video

Claudio Kummerfeld

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Kryptowährungen Symbolfoto

Der Bitcoin fiel übers Wochenende um gut 24 Prozent. Dann seit gestern ging es bis jetzt wieder 20 Prozent nach oben, nämlich von 30.000 auf 36.000 Dollar (aktuell auf Bitstamp 36.114 Dollar). Was für eine wahnsinnige Bewegung! Gestern vermuteten wir in unserer Berichterstattung, dass eventuell viele Zocker diesen Rückgang nutzen könnten, um zu „günstigeren Kursen“ wieder im Bitcoin einzusteigen. Und siehe da, so kam es dann auch. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 28. Dezember.

Chart zeigt Bitcoin-Kursverlauf seit dem 28. Dezember

Der Analyst Timo Emden wird im folgenden aktuellen Video von Manuel Koch zur Lage beim Bitcoin interviewt. Was wir die letzten Tage bereits für den Bitcoin erwähnt hatten, spricht er ebenfalls an. Für die weltweit größte Kryptowährung treffe derzeit das Börsianersprichwort „Die Hausse nährt die Hausse“ zu. Die Anleger seien seit dem Jahreswechsel im Krypto-Fieber, so seine Worte. Je stärker der Bitcoin ansteigt, desto mehr gierige Anleger springen auf den Zug auf. Dieser jüngste Rückschlag vom Wochenende wurde offenkundig als günstiger Einstieg innerhalb der Hausse angesehen.

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Im folgenden Video können Sie einen Teil der Euphorie rund um den Bitcoin mal aus Sicht eines Traders sehen. Allein schon die knallige Headline soll wohl zum Einstieg animieren. Er habe weitere BTCs gekauft, und das sollten die Zuschauer seiner Meinung nach auch tun. Aber er bietet auch charttechnische Begründungen, warum der Bitcoin nach dem jüngsten Rückschlag jetzt ein Kauf sein soll.

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