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Kryptowährungen: Bitcoin wieder im Aufwind?

Nach dem G20-Treffen konnten sich die Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum und Ripple wieder nach dem starken Kursverfall etwas erholen. Doch ist das nun das Ende der Talfahrt? Das glauben wir noch…

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FMW Redaktion

Nach dem G20-Treffen konnten sich die Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum und Ripple wieder nach dem starken Kursverfall etwas erholen. Doch ist das nun das Ende der Talfahrt? Das glauben wir noch nicht. Denn auch eine Erholung ist in einem intakten Abwärtstrend völlig normal. Zu den einzelnen Kryptowährungen kommen wir später noch. Außerdem lassen die Schlagzeilen auch nicht nach. Die jüngste Schlagzeile brachten Forscher aus der RWTH Aachen und der Goethe-Universität Frankfurt/Main heraus. Sie hatten kinderpornographische Inhalte in der nicht veränderbaren Blockchain gefunden. Sollte sich das wirklich nicht mehr entfernen lassen, könnte durch entsprechende Urteile Bitcoin illegal werden.

Bitcoin

Die letzte Schlagzeile, die Bitcoin gebrauchen könnte, ist dass sich kinderpornographische Inhalte in seiner Blockchain-Technologie befindet. Das könnte das Aus der Kryptowährung bedeuten. Hier bleibt jetzt abzuwarten, ob das wirklich nicht mehr entfernbar ist, und welche Urteile es dafür geben wird. Auch will Edard Snowden beweisen, dass die NSA Bitcoin-Transaktionen überwacht. Kommen wir nun wie gewohnt zum charttechischen Überblick.

Bitcoin konnte sich weiter erholen und ist mittlerweile an seinem Widerstand von 9200 Dollar angekommen. Um weitere Kursgewinne zu erzielen, müsste Bitcoin seinen Widerstand brechen und sich darüber etablieren. Allerdings ist im Moment die Wahrscheinlichkeit höher, dass er am Widerstand abprallt und eher nach Süden dreht, anstatt dem Weg fortzusetzen. Denkbar ist durchaus ein Rücksetzer bis 8200 Dollar, wenn nicht sogar bis 7850 Dollar. Weiter sollte Bitcoin allerdings nicht fallen, denn dann würde sich das Bild weiter eintrüben.

Kryptowährungen

Ethereum

Auch Ethereum konnte sich nach seiner Talfahrt wieder etwas erholen. Allerdings schwächelt er weit mehr als Bitcoin. Er hat es auch nicht mehr geschafft an seinen Widerstand heran zu laufen. Aktuell liegt Ethereum bei 560 Dollar. Vielleicht schafft er es wenigstens bis zur Marke von 630 Dollar zu kommen. Sollte die Schwäche so bleiben, werden wir wohl eher Kursabschläge zu verzeichnen haben.

Ripple

Ripple spielt wie immer in seiner eigenen Liga. Laut Chart scheint Ripple überhalb seiner Unterstützung wie festgewachsen zu sein. Und Ripple könnte hier auch seinen Boden gefunden haben. Nach neuesten Meldungen könnte Ripple 5 Billionen Dollar in Nostro-Konten überflüssig machen. Somit können Banken das Geld, welches sie für Auslandsüberweisungen vorhalten müssen, anderweitig verwenden.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Feldmaen

    22. März 2018 12:53 at 12:53

    „Nach neuesten Meldungen könnte Ripple 5 Billionen Dollar in Nostro-Konten überflüssig machen. Somit können Banken das Geld, welches sie für Auslandsüberweisungen vorhalten müssen, anderweitig verwenden“

    Das ist keine neue Meldung sonder war seit jeher das Ziel von Ripple bzw. XRP. Und es sind nicht 5 Billionen, sondern 27 Billionen Dollar die Weltweit in Nostro Konten geparkt sind. Ziel von Ripple ist es, einen Teil dieser geparkten Gelder durch die Nutzung von xRapid (XRP- Liquditätsprodukt) überflüssig zu machen. Wie hoch der Anteil von XRP in Zukunft in diesem Bereich werden wird bleibt abzuwarten. Auf Dauer wären 10 % -also 2-3 Billionen Dollar- in Bezug auf den Preis von XRP sehr bullisch.

    Aber was die Kinderpornoinhalte bei Bitcoin angeht, hat FMW da eine Quelle bzw. Link. Mich würde rein technisch interessieren wie das möglich ist. Es werden ja Transaktionen auf der Blockchain gespeicher, aber Filminhalte oder Bilder?

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Bitcoin

Kryptowährungen: BaFin veröffentlicht Risikohinweis für Verbraucher

Claudio Kummerfeld

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Drei Kryptowährungen als fiktive Münzen

Nein, es ist kein Scherz, aber es hat den Hauch von Realsatire. Hat man bei der BaFin extra noch gewartet, bis sich der Bitcoin in den letzten Wochen mehr als verdoppelte, von unter 20.000 auf über 40.000 Dollar? Es ist die Behörde, die bei so ziemlich allen großen Finanzskandalen der letzten Jahre versagt hat – oder noch schlimmer, davon gar nichts mitbekam, bis es zu spät war? Diese Behörde möchte uns jetzt vor einem Risiko warnen?

Am Tag vor Heiligabend (wohl eine frohe Kunde?) versuchte die BaFin mit einer Veröffentlichung quasi zu erläutern, warum Kreditausfälle bei Banken keine Kreditausfälle sind (mehr dazu hier). Zuletzt zeigte die BaFin vor allem auch mit ihrem Führungspersonal gar kein gutes Bild beim Wirecard-Skandal. Und so könnte man es endlos fortsetzen. Der Finanzwende-Chef Gerhard Schick hatte erst letzte Woche in einem interessanten Artikel erläutert, dass die BaFin bei fast jedem Skandal geschlafen hat. Es handele sich um eine Kuschel-Aufsicht (mehr dazu hier).

Aber jetzt, da hat die BaFin gelernt? Jetzt greift man „knallhart“ durch mit einem aufklärenden, informativen Hinweis für die unbedarften Verbraucher? Der Risikohinweis für Kryptowährungen ist betitelt mit den Worten „Hype um Kryptowerte – BaFin warnt Verbraucher vor Risiken bei Investments“. Hier die Warnung im Wortlaut:

Die BaFin nimmt die Kursentwicklung auf den Märkten für Kryptowerte zum Anlass, Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor den Risiken solcher Investments zu warnen.

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden (siehe BaFinJournal September 2020).

Bei allen diesen Anlagen können Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche Kapitalverluste erleiden. Auch ein Totalverlust ist möglich. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen Risiken, die sie bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen müssen.

Bereits in der Vergangenheit haben die BaFin und andere Aufsichtsbehörden vor den Risiken von Kryptowährungen und auch Initial Coin Offerings (ICOs) gewarnt.

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Bitcoin

Rüdiger Born: Optimismus für Bitcoin

Rüdiger Born

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Bricht der Bitcoin nun weiter ein, oder geht die Rally nach kurzer Pause weiter? Ich bin recht optimistisch. Dazu mehr im folgenden Video.

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Bitcoin: Schnell 24 Prozent Absturz, jetzt 20 Prozent Anstieg – Analyst und Trader im Video

Claudio Kummerfeld

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Kryptowährungen Symbolfoto

Der Bitcoin fiel übers Wochenende um gut 24 Prozent. Dann seit gestern ging es bis jetzt wieder 20 Prozent nach oben, nämlich von 30.000 auf 36.000 Dollar (aktuell auf Bitstamp 36.114 Dollar). Was für eine wahnsinnige Bewegung! Gestern vermuteten wir in unserer Berichterstattung, dass eventuell viele Zocker diesen Rückgang nutzen könnten, um zu „günstigeren Kursen“ wieder im Bitcoin einzusteigen. Und siehe da, so kam es dann auch. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 28. Dezember.

Chart zeigt Bitcoin-Kursverlauf seit dem 28. Dezember

Der Analyst Timo Emden wird im folgenden aktuellen Video von Manuel Koch zur Lage beim Bitcoin interviewt. Was wir die letzten Tage bereits für den Bitcoin erwähnt hatten, spricht er ebenfalls an. Für die weltweit größte Kryptowährung treffe derzeit das Börsianersprichwort „Die Hausse nährt die Hausse“ zu. Die Anleger seien seit dem Jahreswechsel im Krypto-Fieber, so seine Worte. Je stärker der Bitcoin ansteigt, desto mehr gierige Anleger springen auf den Zug auf. Dieser jüngste Rückschlag vom Wochenende wurde offenkundig als günstiger Einstieg innerhalb der Hausse angesehen.

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Im folgenden Video können Sie einen Teil der Euphorie rund um den Bitcoin mal aus Sicht eines Traders sehen. Allein schon die knallige Headline soll wohl zum Einstieg animieren. Er habe weitere BTCs gekauft, und das sollten die Zuschauer seiner Meinung nach auch tun. Aber er bietet auch charttechnische Begründungen, warum der Bitcoin nach dem jüngsten Rückschlag jetzt ein Kauf sein soll.

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