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Kryptowährungen: Bitcoin, wo bleiben die Bullen?

Redaktion

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Von den Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple kommen im Moment keine entscheidenden Impulse. Sie vegetieren geradezu seitwärts vor sich hin. Wir würden sagen: das ist ein Alptraum für Anleger oder Spekulanten. Keiner weiß so recht, wo der Weg hinführt. Im Moment ist jede Richtung möglich. Gerade kurz vor dem Widerstand zu liegen und diese Schwäche aufzuzeigen ist kein gutes Zeichen. Um weiter steigen zu können muss endlich der Widerstand gebrochen werden. Sonst sehen wir wohl bald erheblich tiefere Kurse. Wir schauen gespannt auf den letzten Tag vor dem Wochenende.

Die weltweit größte aller Kryptowährungen ist Bitcoin

Doch was passiert gerade mit Bitcoin? Ein paar Kaufaufträge versuchen den Kurs von Bitcoin zu stabilisieren. Aber dies sind einfach zu schwache Impulse um ihn endgültig über seine Linie von 7720 Dollar zu bringen. In dieser Situation ist alles möglich. Entweder ist das die Ruhe vor dem Sturm, oder die Kauflaune lässt nach und drückt den Markt wieder nach unten.

Kryptowährungen Bitcoin

Ethereum

Der Chart von Ethereum sieht auch nicht vielversprechender aus als der von Bitcoin. Mit einem aktuellen Stand von 571 Dollar muss er endlich die 600 Dollar-Marke knacken um weiter den Weg nach oben einzuläuten. Geht Ethereum weiter nach unten, könnten wir recht schnell die 495 Dollar sehen. Sollte dies geschehen, ist es durchaus möglich, dass noch weitere Kursverluste entstehen und eventuell das Tief von diesem Jahr noch einmal getestet wird.

Ripple

Tja, was sollen wir über Ripple weiter sagen. Hier sehen wir das gleiche Bild wie bei den beiden anderen. Auch hier liegt Ripple kurz unter seinem Widerstand. Er muss die 0,63 Dollar durchbrechen um weiter nach oben laufen zu können. Sollte dies eintreten, könnte er durchaus bis zum Niveau von 0,72 Dollar erreichen. Fällt Ripple allerdings unter die 0,58 Dollar, geht der Weg weiter Richtung Süden, und  er könnte sogar wieder bis auf 0,47 Dollar fallen.

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Bitcoin

Kryptowährungen: BaFin veröffentlicht Risikohinweis für Verbraucher

Claudio Kummerfeld

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Drei Kryptowährungen als fiktive Münzen

Nein, es ist kein Scherz, aber es hat den Hauch von Realsatire. Hat man bei der BaFin extra noch gewartet, bis sich der Bitcoin in den letzten Wochen mehr als verdoppelte, von unter 20.000 auf über 40.000 Dollar? Es ist die Behörde, die bei so ziemlich allen großen Finanzskandalen der letzten Jahre versagt hat – oder noch schlimmer, davon gar nichts mitbekam, bis es zu spät war? Diese Behörde möchte uns jetzt vor einem Risiko warnen?

Am Tag vor Heiligabend (wohl eine frohe Kunde?) versuchte die BaFin mit einer Veröffentlichung quasi zu erläutern, warum Kreditausfälle bei Banken keine Kreditausfälle sind (mehr dazu hier). Zuletzt zeigte die BaFin vor allem auch mit ihrem Führungspersonal gar kein gutes Bild beim Wirecard-Skandal. Und so könnte man es endlos fortsetzen. Der Finanzwende-Chef Gerhard Schick hatte erst letzte Woche in einem interessanten Artikel erläutert, dass die BaFin bei fast jedem Skandal geschlafen hat. Es handele sich um eine Kuschel-Aufsicht (mehr dazu hier).

Aber jetzt, da hat die BaFin gelernt? Jetzt greift man „knallhart“ durch mit einem aufklärenden, informativen Hinweis für die unbedarften Verbraucher? Der Risikohinweis für Kryptowährungen ist betitelt mit den Worten „Hype um Kryptowerte – BaFin warnt Verbraucher vor Risiken bei Investments“. Hier die Warnung im Wortlaut:

Die BaFin nimmt die Kursentwicklung auf den Märkten für Kryptowerte zum Anlass, Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor den Risiken solcher Investments zu warnen.

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden (siehe BaFinJournal September 2020).

Bei allen diesen Anlagen können Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche Kapitalverluste erleiden. Auch ein Totalverlust ist möglich. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen Risiken, die sie bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen müssen.

Bereits in der Vergangenheit haben die BaFin und andere Aufsichtsbehörden vor den Risiken von Kryptowährungen und auch Initial Coin Offerings (ICOs) gewarnt.

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Bitcoin

Rüdiger Born: Optimismus für Bitcoin

Rüdiger Born

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Bricht der Bitcoin nun weiter ein, oder geht die Rally nach kurzer Pause weiter? Ich bin recht optimistisch. Dazu mehr im folgenden Video.

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Bitcoin: Schnell 24 Prozent Absturz, jetzt 20 Prozent Anstieg – Analyst und Trader im Video

Claudio Kummerfeld

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Kryptowährungen Symbolfoto

Der Bitcoin fiel übers Wochenende um gut 24 Prozent. Dann seit gestern ging es bis jetzt wieder 20 Prozent nach oben, nämlich von 30.000 auf 36.000 Dollar (aktuell auf Bitstamp 36.114 Dollar). Was für eine wahnsinnige Bewegung! Gestern vermuteten wir in unserer Berichterstattung, dass eventuell viele Zocker diesen Rückgang nutzen könnten, um zu „günstigeren Kursen“ wieder im Bitcoin einzusteigen. Und siehe da, so kam es dann auch. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 28. Dezember.

Chart zeigt Bitcoin-Kursverlauf seit dem 28. Dezember

Der Analyst Timo Emden wird im folgenden aktuellen Video von Manuel Koch zur Lage beim Bitcoin interviewt. Was wir die letzten Tage bereits für den Bitcoin erwähnt hatten, spricht er ebenfalls an. Für die weltweit größte Kryptowährung treffe derzeit das Börsianersprichwort „Die Hausse nährt die Hausse“ zu. Die Anleger seien seit dem Jahreswechsel im Krypto-Fieber, so seine Worte. Je stärker der Bitcoin ansteigt, desto mehr gierige Anleger springen auf den Zug auf. Dieser jüngste Rückschlag vom Wochenende wurde offenkundig als günstiger Einstieg innerhalb der Hausse angesehen.

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Im folgenden Video können Sie einen Teil der Euphorie rund um den Bitcoin mal aus Sicht eines Traders sehen. Allein schon die knallige Headline soll wohl zum Einstieg animieren. Er habe weitere BTCs gekauft, und das sollten die Zuschauer seiner Meinung nach auch tun. Aber er bietet auch charttechnische Begründungen, warum der Bitcoin nach dem jüngsten Rückschlag jetzt ein Kauf sein soll.

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