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Kryptowährungen: Crash im Gange – Bitcoin -23%, Bitcoin Cash -41%, Ethereum -24% – angeblich großer Hack auf Handelsplattform

Bei Ethereum sieht das Bild noch eindeutiger aus. Ein abrupter Absacker von 830 auf jetzt 600 Dollar. Auch hier zeigt der Chart seit dem 22. November…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Beobachter von Kryptowährungen fragen sich das schon seit geraumer Zeit. Wann kommt denn nun endlich der große Crash, die große Korrektur? Man kann sagen, dass ein Crash derzeit in Gange ist. Ob es letztlich der totale große Crash sein wird, kann man jetzt noch nicht sagen. Man vergesse bitte nie, wo Bitcoin, Ethereum und Co noch vor ein paar Monaten standen. Von da aus gesehen sind die prozentualen Gewinne immer noch gigantisch. Aber im Tagesvergleich sieht es aktuell so aus:

Bitcoin: -23,5%

Ethereum: -24,8%

Bitcoin Cash: -41,8%

Ripple: -5,8% (war heute schon bei +50%)

Litecoin: -27,3%

IOTA: -37,3%

Wir haben uns aktuell in vielen Trader-Boards umgeschaut. Diverse „Profi Krypto-Trader“ scheinen sauer zu sein, dass die jüngst dazu gekommene große Masse an Feierabend-Zockern den Markt kaputt macht mit ihrer Nervosität (vereinfach zusammengefasst).

Mehr zum Thema Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/

Bitcoin

Es ist alles eine Frage der Sichtweise. Im folgenden Chart sieht man den Verlauf des Bitcoin seit dem 23. November. Vom Hoch bei 20.000 Dollar runter auf jetzt 12.600 Dollar ist es ein weiter Weg. Wer oben einstieg, guckt jetzt in die Röhre! Schaut man links in den Chart, sieht man: Wer vor gerade mal vier Wochen noch unter 9.000 Dollar gekauft hat, liegt auch jetzt noch richtig gut im Gewinn! Totaler Zusammenbruch? Immer eine Frage der Perspektive!

Ethereum

Bei Ethereum sieht das Bild noch eindeutiger aus. Ein abrupter Absacker von 830 auf jetzt 600 Dollar. Auch hier zeigt der Chart seit dem 22. November: Wer vor vier Wochen einstieg, hat mit einem Kaufkurs bei 370 Dollar immer noch ein fette Plus!

Großer Hackerangriff ?

Nach unbestätigten Infos haben wir uns die Sache etwas näher angeschaut. Es gibt mehrere Gerüchte, die ganz frisch im Umflauf sind. An einer Krypto-Börse soll es eine große Hacker-Aktion gegeben haben, bei der Kryptowährungen im Wert von gut 1 Milliarde Dollar gestohlen worden sein sollen. Wie gesagt, sein sollen! Kann dieser Hack oder nur das Gerücht über diesen Hack für zusätzliche Unsicherheit bei den alten Hasen im Krypto-Markt sorgen, und damit den aktuellen Abverkauf noch verstärken?

Stand jetzt kann man sagen: Ein breiter Crash ist im Gange. Ob daraus der große Crash wird, steht jetzt noch nicht fest. Schon oft wurde dem Bitcoin in den letzten Monaten der Tod prophezeit. Bis jetzt konnte er sich jedes Mal zügig erholen. Also, in Panik abverkaufen, oder jetzt günstig einkaufen? Wer Recht hat, sehen wir erst in ein paar Tagen!

27 Kommentare

27 Comments

  1. Avatar

    baeuerin

    22. Dezember 2017 10:02 at 10:02

    Jetzt zeigt euch der Asiate,sein wahres Gesicht!!
    Hackerangriff…der best.nicht aus DE kommt…….
    Jetzt stuerzen die NERDS ab….der Blick aufs Smartphone ist unertraeglich geworden,lol
    Mann bin ich happy……
    Die Krampusrally….

    • Avatar

      Emm wie Meikel

      22. Dezember 2017 10:18 at 10:18

      Hey, nichts gegen Nerds! Bin selber einer und zwar ein echter (keiner dieser Wannabe-Nerds, die pausenlos auf ihr überteuertes Status Smartphone glotzen). Das Smartphone lass ich übrigens daheim.

      Vorgestern las ich in einem Bitcoin Forum, daß jemand alle seine 6 Kreditkarten und die gesamte Hypothek auf sein Haus voll ausgereizt hat, um all-in Bitcoins zu gehen. Dem dürfte inzwischen der Arsch mächtig auf Grundeis gehen.

      Vielleicht hat er ja nochmal Glück und es ist noch nicht der große Einbruch. Die Geldgier kennt bei manchen wirklich keine Grenzen.

      • Avatar

        baeuerin

        22. Dezember 2017 10:27 at 10:27

        …und ich hab gar keins……
        ….nach der Gier,kommt der SUIZID!!!
        Hr.(Nerd)…es werden wieder Wohnungen versteigert bzw.LEER… fuer die Fachkraefte…..lol

  2. Avatar

    baeuerin

    22. Dezember 2017 10:06 at 10:06

    Ist ja klar,dass GS seine verseuchten Pratzen ueberall drinne hat!
    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10156904-goldman-sachs-gross-bitcoin-geschaeft-einsteigen
    Kim..Sylvester steht vor der Tuer!!!

  3. Avatar

    Steve

    22. Dezember 2017 10:26 at 10:26

    Wer jetzt zu schnell hin und her verkauft , also innerhalb eines Jahres , den holt irgendwann das Finanzamt :D

    Ich möchte mit den burchis nicht tauschen ,
    entweder zahlst du mit deinen nerven oder direkt ans FA . :D

    • Avatar

      Bert Kretschmann

      22. Dezember 2017 11:25 at 11:25

      Die realisierten Verluste müssen unbedingt ans Finanzamt gemeldet werden! So kann man jede Menge Steuern sparen. :)

  4. Avatar

    Peter

    22. Dezember 2017 10:52 at 10:52

    Die baeuerin sollte lieber bei dem bleiben was sie kennt: ihrem Vieh.
    Anstatt billige Sprüche über Asiaten und Nerds zu schwingen, in einem Kommentar, der offenlegt wie wenig vom Vokabular des Artikels sie beherrscht.

    • Avatar

      baeuerin

      22. Dezember 2017 11:14 at 11:14

      Was glaubst du,was mich in der regierenden Finanzwelt..ein VOKABULAR..interessiert!!
      Billiger ist doch eher,dass sich die westliche Welt, vom Aseaten an den Nasenring herum fuehren laesst!!
      Du willst es nur nicht wahr haben…

  5. Avatar

    flyingwilli

    22. Dezember 2017 10:54 at 10:54

    Lieber Herr Fugmann,
    ich schätze diese Webseite sehr wegen der interessanten und oft außergewöhnlichen Informationen, welche man hier bekommt. Auch die Kommentare der anderen Leser sind oft lesenswert.
    Allerding wünsche ich mir ein wenig mehr „Nettiquette“ bei den Kommentaren.
    Gehässige Kommentare, dass sich jemand freut, wenn andere viel Geld verlieren, haben hier m.E. nichts verloren.
    Wenn jemand mit welchem Deal auch immer, ob mit Glück oder Zufall oder gut geplant Geld verdient, so gönne ich ihm das, und wenn jemand verliert, kann ich mich nicht darüber freuen.
    In diesem Sinne fände ich es zumindest angebracht, seitens der Redaktion darauf zu reagieren.
    Ansonsten frohes Fest, einen guten Rutsch und allen viel Erfolg!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      22. Dezember 2017 11:00 at 11:00

      @flyingwilli, haben Sie herzlichen Dank für Ihre Worte!
      Die gehässigen Kommentare, die Sie ansprechen, gehen mir auch zunehmend auf die Nerven! Das ist eigentlich total überflüssig, mir wäre ein reger und vor allem informativer Informationsaustausch wesentlich lieber als persönliche Attacken – vieles davon wird von mir schon gelöscht. Ich möchte daher – nicht nur wegen dem anstehenden Weihnachtsfest – alle dazu aufrufen, sachlich zu bleiben!
      Ganz nach dem Motto, das im Kindergarten meines jüngsten Sohnes gilt: „Wir passen aufeinander auf“!

      • Avatar

        baeuerin

        22. Dezember 2017 11:04 at 11:04

        ….ohne baeuerin??…da ist doch dann tote Hose hier!
        Hr.Fugmann,es sollte im Kindergarten gelten:
        „“Wir schaffen das“
        Sachliche Zukunfstaussichten sind hier nicht erwuenscht?
        Aber die Vergangenheit ist nat.viel interessanter..zwecks sinnloser Aufarbeitung!

    • Avatar

      baeuerin

      22. Dezember 2017 11:00 at 11:00

      Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist,gebe ich NUR das Bild der DT.Gesellschaft wieder….a.u. der NEID von euch!!!
      Auch ihnen ein frohes Fest!!!
      Soll man mit GIERIGEN Mitleid haben???

      • Avatar

        M. von Kahpunkt

        22. Dezember 2017 11:48 at 11:48

        Nein Frau Baeuerin,
        Sie geben nicht das Bild der deutschen Gesellschaft wieder. Sie legen lediglich Ihre eigene, subjektive Sicht auf die deutsche Gesellschaft offen und dies ist keine besonders positive.
        Um Ihre finale Frage zu beantworten: Man darf, soll und muss gerade in der Weihnachtszeit mit allen Menschen Mitleid haben, egal wie diese Menschen in Not geraten sind. Auch mit Ihnen habe ich ob Ihrer von Pessimismus geprägten Zukunftsangst Mitleid.
        Ich wünsche Ihnen von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Nächsten und Lieben und dass Sie wenigstens für einige wenige Tage Ihren Groll gegenüber der Welt vergessen können.

        Hochachtungsvoll,
        Ihr M. von Kahpunkt

        • Avatar

          baeuerin

          22. Dezember 2017 12:00 at 12:00

          Als unglaeubiger… ist es fuer mich nicht selbstverstaendlich….GOTT hat es NIE gegeben!!!

    • Avatar

      baeuerin

      22. Dezember 2017 11:46 at 11:46

      Ich bin nat.Hr.Fugmann,sehr dankbar,dass er Mir ab u.zu die dt.Grenzen aufzeigt,denn,wenn man so wie ich,die letzten 14 Jahre im Paradies verbringt,dann kann man schon mal ueber das Ziel hinaus schiessen!
      Ich bin halt die Lockerheit,hier gewohnt,die bei euch NIE stattgefunden hat…
      Aber ihr duerft gerne weiter pennen,…..wenns schee macht!

  6. Avatar

    Martin

    22. Dezember 2017 11:15 at 11:15

    Herrlich das ist so eine Wohltat zu sehen bzw zu ahnen das sich massenweise Leute endlich mal die Finger an den Coins verbrennen. Aber so ist das eben der Mensch lernt erst aus schmerzlicher Erfahrung. Und besonders die ganzen Kinder, die da investiert sind. Man muss nur mal auf Youtube schauen, was das für Leute sind, die in Bitcoins investieren. Nahezu alle dort, weit unter 30 eher unter 20, haben noch nie vorher irgendwas mit Finanzen am Hut gehabt, aber machen einen auf „Experten“ von Kryptowährungen. Obwohl die meisten diese im Detail wahrscheinlich auch nicht verstehen. Kratzen ihr gesamtes Taschengeld zusammen labern einen Misst dort, dass kann man sich fast garnicht antun, was ich da schon für Spezialisten gehört habe. Aber wehe da kommt mal der Finanz- und Lebenserfahrene Onkel und lässt mal etwas Kritisches über deren Kinderfinanzspekulationsveikel ab. Da werden dann aber in kindischer Manier die Finger in die Ohren gesteckt und alle anderen haben keine Ahnung nur das Kind hat sie und wirft sich beleidigt auf den Boden.

    • Avatar

      baeuerin

      22. Dezember 2017 11:32 at 11:32

      Danke @Martin….fuer eine perfekte Beschreibung,nach Vorstellung des Hauses FMW…
      Aber man muss doch ERST FUEHLEN lernen!!
      Die buckligen Nerds,werden auch ihren Crash, noch lange in Erinnerung tragen…so wie wir 2000 und 2008….

  7. Avatar

    AD

    22. Dezember 2017 11:32 at 11:32

    mehr infos zum hack bitte? finde im netz nichts dazu

    • Avatar

      M. von Kahpunkt

      22. Dezember 2017 11:52 at 11:52

      Vermutlich geht es um den Hack der koreanischen Börse Yobit vor drei Tagen. Die aktuell fallenden Kurse haben damit aber nichts mehr zu tun. Die sind ganz normales Weihnachtsgeschäft: Gewinnmitnahme der großen Player auf unregulierten Märkten. Die Märkte werden vorher über längere Zeit aufgepumpt und dann wird verkauft, was dem Markt schadet aber informierte bzw. langfristig anlegende Investoren unbeeindruckt lässt. Das gab es auch die letzten Jahre pünktlich um die Weihnachtszeit aber wenn die Medien ihre Schreckensbotschaften relativieren würden, dann wären sie ja gar nicht mehr so schrecklich. Kann man nicht machen. ;-)

  8. Avatar

    Wolfgang M.

    22. Dezember 2017 11:47 at 11:47

    @Markus F. Markus, wir können heute stolz sein. Stolz auf einen nach Thailand emigrierten VWL-Experten, der den Zusammenbruch aller Anlageklassen herbeisehnt, außer Gold, und nun ein bisschen recht bekommen hat. Bei der Vorhersage der Korrektur einer Assetklasse, deren Kursverlauf sich einer Exponentialfunktion angenähert hatte, welche Analytik. Das Ganze hat nur einen Haken. Er wird in seinem missionarischen Eifer die Intervalle seiner Kommentare von 30 auf 15 Minuten erhöhen. Sehr zum Leidwesen von uns dummen deutschen steuerzahlenden Micheln (u.a. auch Sie und ich), leider. Nix für ungut.

    • Avatar

      baeuerin

      22. Dezember 2017 12:08 at 12:08

      RICHTIG…Eins setzen …Woifer“l
      Weisst du nicht,dass ich der Gold-Koenig bei FMW bin!?
      ..aber recht Invormativ..dein geschreibs“l..gelle Hr.Fugmann….
      Wolfgang…ich kann deinen Neid schon riechen!!!

  9. Avatar

    flyingwilli

    22. Dezember 2017 12:50 at 12:50

    Liebe Frau Bäuerin,

    dieses ist mein einziger Kommentar an sie persönlich.

    Wenn jemand so darauf hinweisen muss, dass er „Gold-König“ (oder besser Königin?) ist und angeblich im Paradies wohnt, wo leider nach ihrer Sicht die anderen dummen Menschen nie hinkommen, dann haben auch sie, wie Herr M. von Kahpunkt zutreffend bemerkte, unser Mitleid verdient.
    Wenn dort, wo sie sind, das Paradies ist, dann möchte ich zumindest dort nicht sein. Wenn es dort eine Schlange gäbe, welche mit dem Apfel die Versuchung repräsentiert, wäre es ja noch eine Überlegung wert, aber das einzige, was sie leider vermitteln, ist, dass es dort nur eine giftspritzende Schlange gibt, bei der das beste, was man tun kann, ist, sie zu ignorieren.
    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen wirklich, dass sie dort glücklich werden.

    • Avatar

      baeuerin

      22. Dezember 2017 13:02 at 13:02

      @fylyer..
      wer erwartet denn von einem dt.Neider…Mitleid???
      Giftspritzende Schlangen gibt es sehr wohl hier!
      Aber bei einem dt.Blindschleichen-Volk,da ist man doch nur am loooosen!!
      Hier bleibt „meins“auch Meins….
      …und so setzt eine @baeuerin immer wieder kl.Nadelstiche… in Richtung Gutmenschentum ala Besserwisserei!!!

      Fugi,schau her…wie sachlich vom @flyer diskutiert wird….man will mich LESEN….!!!
      Bauern haben schon immer das Maul aufgerissen,wenns eng wird…..!

  10. Avatar

    Marko

    22. Dezember 2017 13:03 at 13:03

    Herr Bauer, den Zusammenbruchs des EUR ? Das haben Sie gesagt, oder ?
    Wie kann es sein, dass der EUR so eine Performance gegenüber dem USD zeigt, ohne (!!) irgendwelche Zinserhöhungen seitens der EZB ?

    Und Gold ? :D :D :D

    Super, dass sie in Thailand „herumhängen“, ich hatte sogar ein Jobangebot von dort, beim Daimler, ziemlich miese Löhne, die die dort zahlen… Gut, Thailand ist „billig“, im Vergleich zu „Schrott-Europa“… mag sein…

    • Avatar

      baeuerin

      22. Dezember 2017 13:43 at 13:43

      Ja buckeln,das kannst hier als Auslaender vergessen!!
      Euro zum Baht=schwach…
      „what ever we takes“habe ich unter schaetzt…
      Gold immer noch gut im Rennen…2018 wird wieder eine goldene Alternativ-Waehrung stark nachgefragt werden!

      • Avatar

        baeuerin

        22. Dezember 2017 13:48 at 13:48

        …wenn nur der EZB-Praesi ,mit der Nr.18 am Ruecken nicht walten wuerde,dann waere der EURO schon laengst Geschichte!!!

  11. Avatar

    Was juckt dich das?

    22. Dezember 2017 14:10 at 14:10

    @All wie könnte ihr nur auf das dumme Gelaber von @baeuering eingehen. Provoziert euch doch nur und laber irgendetwas daher von Fakten.

    Ich wohne da und da habe das und das haha, bekommst nen Keks dafür

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Dax-Vola, Bitcoin als neuer Sicherer Hafen, Ideen zu Apple und Visa

Redaktion

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Eine mögliche höhere Volatilität im Dax um die 13.000 Punkte wird im folgenden Video besprochen. Ebenso bespricht Manuel Koch mit einem Experten die Aussicht, dass sich der Bitcoin als zusätzlicher Sicherer Hafen neben Gold etablieren könnte. Notwendig sei ein grundsätzliches Vertrauen der Anleger in die Technik des Produkts, so der Experte. Auch werden im Video Empfehlungen der trading-house Börsenakademie zu den Aktien von Apple und Visa besprochen und im Detail erläutert.

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Bitcoin

Bitcoin: Kommt der echte Konkurrent aus China?

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Symbolbild für den Bitcoin, der nur elektronisch existiert

Es gibt tausende verschiedene Kryptowährungen, doch keine kann es bis heute mit Bitcoin aufnehmen. 65 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von mehr als 5.500 Kryptowährungen entfällt auf Bitcoin. Doch in China, wo ohnehin schon ein enormer Marktanteil auf digitales Bezahlen mittels Handy-Apps entfällt, entsteht jetzt eine Kryptowährung, die es mit Bitcoin aufnehmen könnte, ohne mit Bitcoin viele Gemeinsamkeiten zu haben.

Bitcoin und Co. sind bei Chinas Machthabern verpönt, da sie schwer zu kontrollierende Kapitalflüsse darstellen. Da es keinen freien Kapitalverkehr zwischen China und der Welt gibt und auch im Inland am besten alle Zahlungsflüsse kontrolliert werden sollen, standen Kryptowährungen lange auf der Abschussliste. Mining-Farmen galten sogar als im Land unerwünschte Branchen, Farmen wurden ab Januar 2018 geschlossen und Bitcoin selbst wurde ab Dezember 2013 schrittweise verboten. Ab September 2017 ist der Betrieb von Tradingplattformen für Kryptowährungen untersagt.

Inzwischen hat sich die Meinung etwas geändert. Bestehende Kryptowährungen sind noch immer verpönt. Doch die Staatsführung hat erkannt, dass Kryptowährungen wie Bitcoin perfekt nachvollziehbare und bis in alle Ewigkeit gespeicherte Zahlungsmittelflüsse abbilden, wenn bekannt ist, wem welche Wallet gehört. Staatlich kontrollierte Kryptowährungen wären somit das perfekte Überwachungsinstrument.

Chinas Bitcoin-Alternative heißt DCEP

Daher hat sich die Stimmung in der Führung inzwischen merklich gewandelt. Im November 2019 fand sogar ein Blockchain-Gipfel in China statt. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung einer eigenen, chinesischen Alternative zu Bitcoin. Inzwischen begann bereits ein Pilotprogramm in vier Städten mit einer digitalisierten Version der staatlichen Währung Renmbini, genannte DCEP. Für die chinesischen Bürger entfallen dabei alle Vorteile, die klassische Kryptowährungen bieten, ohne dass die staatliche Kryptowährung dafür im Tausch neue Vorteile gegenüber zum Beispiel Bitcoin böte. Eine digitalisierte Form der staatlichen Währung können die Menschen schließlich bereits mit zum Beispiel Alipay oder WeChat nutzen.

Um die neue staatliche Währung unter die Menschen zu bringen, bedient sich die Regierung daher eines Tricks: Staatliche Leistungen werden in der neuen Kryptowährung ausgezahlt, was die Menschen dazu zwingt, diese neue Währung auch einzusetzen. Damit hat die Regierung auch die Möglichkeit, die neue Kryptowährung im Rekordtempo zu einem global unerreichten Marktanteil zu verhelfen. In letzter Konsequenz könnten z.B. Steuerzahlungen als Kryptowährung gefordert werden, was dann jeden chinesischen Steuerzahler zwänge, die Währung nicht nur einzusetzen, sondern auch einzunehmen.

In China ist die Bevölkerung bereit für digitale Zahlungsabwicklung

Schon ohne staatlichen Zwang werden 16% des chinesischen Bruttoinlandsprodukts mit Alipay und Co. abgewickelt, also privaten Handy-Apps. Mit staatlichem Zwang ließe sich der Anteil des digitalen Renminbi sicherlich auf noch deutlich größere Anteile heben. Damit bestünde für China dann auch die Möglichkeit, internationale Transaktionen ohne die Nutzung westlich dominierter Systeme wie Swift oder den Umweg über den US-Dollar abzuwickeln. Schon heute können chinesische Touristen in Westeuropa mit chinesischen Apps bezahlen. Künftig könnten zum Beispiel auch vom Westen sanktionierte Staaten wie der Iran auf die chinesische Bitcoin-Alternative umschwenken.

Ziel des digitalen Renminbis ist, dass er ohne Bankkonto auskommt. Die Wallet ist in diesem Fall das Konto. Noch immer gibt es in China 225 Millionen Menschen ohne Bankkonto. Gleichzeitig gibt es aber mehr Mobilfunkverträge als Einwohner. Die chinesische Bitcoin-Alternative wäre insofern ein Entwicklungsprogramm, das hunderten Millionen Menschen erstmals Zugang zu einem kontoähnlichen Produkt böte.

DCEP hat wenig Gemeinsamkeiten mit Bitcoin und Co.

Mit den von Krypto-Fans propagierten Vorteilen einer Kryptowährung hat DCEP natürlich fast nichts mehr gemeinsam. DCEP ist vollständig staatlich kontrolliert, die Geldmenge ist prinzipiell unbegrenzt und es gibt keine Blockchain. Insofern hat DCEP mehr mit Handy-Payment-Apps gemeinsam als mit Bitcoin und Co.

Sollte sich DCEP jedoch durchsetzen, stünde die Frage im Raum, wozu es die technisch deutlich aufwendigeren Kryptowährungen überhaupt noch braucht. Zweifelsohne verbrauchen die meisten Kryptowährungen Unmengen an Strom, um die kryptographischen Berechnungen durchführen zu können, die für den Betrieb der Blockchains erforderlich sind. Am Ende könnte also eine digitale Währung, die mit Kryptowährungen kaum etwas gemeinsam hat, den Stern der Kryptowährungen zum Sinken bringen.

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Bitcoin

Bitcoin: Der Tag nach dem Halving – steht die große Kursrally an?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

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Reines Smybolbild eines Bitcoin als Münze

Gestern Abend gab es ein Ereignis für den Bitcoin, das es zuletzt 2016 gab. Das Halving. Im Bitcoin-Netzwerk wurden insgesamt 630.000 sogenannte Blöcke generiert. Es gibt die sogenannten Miner. Dies sind ganz normale Menschen wie Du und Ich, die mit ihrem Computer oder zusammengeschalteten Computern durch reine Rechenleistung neue Bitcoin-Datenblöcke erzeugen. Dafür werden diese Miner belohnt, in dem ihnen neue Bitcoins (BTC) zugeteilt werden. Sozusagen eine Entlohnung für geleistete Arbeit. Die Gesamtanzahl des Bitcoin ist mathematisch auf 21 Millionen Stück festgelegt.

Belohnung der Bitcoin-Miner wird halbiert

Damit diese Menge nicht all zu schnell erreicht wird, gibt es das Halving. Das Halving beschreibt die Halbierung der Belohnungsmenge für die Miner. Wurden sie anfangs noch mit 50 Bitcoins belohnt, waren es zuletzt 12,5. Seite heute Nacht sind es nur noch 6,25 Bitcoins. Es wird also weniger attraktiv für die Miner die weltweit bekannteste Kryptowährung zu erzeugen, was die Vermehrung bis zur Maximalmenge verlangsamen sollte? Die Halbierung der „Belohnung“ ist fest im Bitcoin-Code verankert. Sie geschieht immer dann, wenn wieder 210.000 neue Blöcke erzeugt wurden.

Dieses Szenario der möglichen geringeren Aktivität der Neu-Schürfung dieser Kryptowährung könnte den Bitcoin für Spekulanten und Anleger auf der Suche nach Alternativen für ihre persönliche Geldanlage attraktiver machen (Bitcoin kaufen mit Coincierge). Denn begrenzte Güter wie Gold und auch der mathematisch begrenzte BTC sind attraktiv. Alles was in seiner Menge begrenzt ist wie zum Beispiel Sportwagen, die in limitierter Menge hergestellt werden, können deutlich im Preis steigen. Und zwar immer dann, wenn es viele Nachfrager nach diesem bestimmten Anlagegut gibt. Je mehr Nachfrager bei nicht oder nur langsam wachsender Angebotsmenge, desto höher der Preis.

Stark steigender Kurs?

Und was hat der Bitcoin von gestern auf heute gemacht? Der Kurs notierte gestern (ganz grob gesagt) um die Niveaus von 8.700 Dollar herum, und heute auch (aktuell 8.724 Dollar). Im Chart sehen wir den Kursverlauf des Bitcoin in US-Dollar seit dem Jahr 2012. Auch das Krypto-Branchenportal BTC-Echo titelt heute „Nach dem Halving – Warten auf die Explosion“. Ganz kurzfristig in den ersten Stunden nach dem Halving bleibt die Kursexplosion aus. Aber das Szenario, dass durch die hier beschriebenen Änderungen diese bekannteste aller Kryptowährungen attraktiver wird, könnte den Kurs immer noch beflügeln. Erst in Tagen, oder Wochen, oder Monaten? Man sollte diesen Markt im Blick behalten.

Bitcoin Kurs seit 2012

Lesen Sie beim Klick an dieser Stelle einen Artikel von Dirk Schuhmanns vom 29. Januar, warum das Halving kein Problem für Bitcoin-Besitzer werden wird!

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