Bitcoin

Kryptowährungen: Der Blick auf das große Ganze – die Luft aus der Blase ist größtenteils entwichen

FMW-Redaktion

Nachdem einige US-Banken ihren Kunden verboten haben über Kreditkarten Kryptowährungen zu handeln, ziehen aktuell die britischen Banken Lloyds Bank, Bank of Scotland, MBNA und Halifax nach. Auch ihre Kunden dürfen über Kreditkarten nicht mehr auf ihre Kryptokonten einzahlen. Das bedeutet: Wer schnell zocken will und bei diesen Banken sein normales Girokonto hat, muss nun über Paypal, eine normale Banküberweisung oder sonstige Wege Geld auf Konten von Krypto-Plattformen umbuchen, damit er traden kann. Das kann länger dauern als mit Kreditkarte.

Seit einigen Wochen, und auch in den letzten Tagen sieht man es immer stärker. Banken und Regulierungsbehörden weltweit veruschen offenbar mit allen Mitteln die ganze Industrie rund um das Thema Kryptowährungen zu blockieren. China hat neben den inländischen jetzt auch die ausländischen Webseiten dieser Industrie für seine Bürger gesperrt, so zeigen es übereinstimmende Medienberichte. All das lastet auf den Kryptowährungen. Und da ist die entscheidende Frage, die im Raum schwebt: Wann ist der Tiefpunkt erreicht? Wann geht es wieder aufwärts?

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Bitcoin

Wer den folgenden Bitcoin-Chart seit April 2017 betrachtet, wird wohl klar erkennen können: Die Luft aus der Bitcoin-Blase ist größtenteils entwichen! Von knapp 20.000 Dollar im Dezember ging es runter auf jetzt 6370 Dollar. So tief stand die wichtigste aller Kryptowährungen zuletzt Mitte November. Der große Aufwärts-Hype aus Dezember ist im Chartbild sozusagen „abgebaut“ worden. Das soll nicht heißen, dass von nun an ein neuer „gesünderer“ Aufwärtstrend starten muss.

Aber möglich ist es. Denn so manche zittrige Finger von Neu-Börsianern, die sich die Hände im Dezember schnell verbrannt hatten (20.000 Dollar im Bitcoin, und der Weg nach oben war frei…), werden wohl nicht alle sofort zurückkehren in den Handel mit Kryptowährungen, wenn ein neuer Aufwärtstrend einsetzt. Beim nächsten Aufwärtsmove dürften einige von ihnen fern bleiben.

Ethereum

Bei Ethereum sieht das „große Bild“ seit April 2017 so aus, als wäre noch Abwärtspotenzial vorhanden, von aktuell 697 auf ungefähr 420 Dollar (eingekreist im Chart). Dann wäre ganz grob gesagt auch hier die große Luft aus dem Luftballon abgelassen.

Ripple

Ripple hat in seiner Entwicklung seit April 2017 das einfachst Chartbild. Es ging im Dezember ruckartig in wenigen Tagen kometenhaft nach oben von 0,22 Dollar auf 3,22 Dollar. Mit aktuell 0,69 Dollar ist noch reichlich Luft nach unten bis zurück auf 0,22 Dollar.

Diese Chartmarken sind natürlich nur grobe Richtwerte. Es ist auch lediglich ein einfaches Szenario, dass darauf basiert, dass das einfache große Chartbild den Überschwang aus Dezember wieder komplett abbaut, bevor „etwas Neues“ beginnen kann! Ob die Kurse  noch etwas weiter fallen, oder ob es das schon war mit dem Abwärts-Move, kann niemand vorhersagen!



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