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Kryptowährungen: Endzeitstimmung bei Bitcoin?

Redaktion

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Die Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple bewegen sich weiterhin auf schwachem Niveau. Von einer Erholung kann nun wirklich nicht die Rede sein. Wie immer gehen die Meinungen über die Zukunft von Kryptowährungen sehr weit auseinander. So veröffentlichte vor Kurzem das britische Wirtschaftsjournal „Financial News“ die Aussage von drei renommierten Ökonomen, dass sie ein Abrutschen der Kryptowährungen durch staatliche Regulierungen voraussehen. Sie meinten auch, dass Bitcoin und Co keinen Wert haben und lediglich eine Blase sind. Außerdem würdeb Kryptowährungen, sobald sie eine entsprechende Größe erreichten, durch die Finanzbehörden gewissermaßen tot reguliert.

Eine ganz andere Meinung vertritt eine durch einen Onlinebroker in Auftrag gegebene Studie. Sie sieht die Zukunft der Kryptowährungen wie Bitcoin schon als vorherrschende Zahlungsform durch eine natürliche Evolution des Geldes. Nun: die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen. Unsere Meinung ist, dass weder das eine noch das andere eintreffen wird. Natürlich erleben wir gerade eine Korrektur und eine Marktbereinigung. Viel ist in der Vergangenheit schief gelaufen wie zum Beispiel Kursmanipulationen usw. Aber das wird sich wieder einpendeln. Auch sind wir nicht der Meinung, dass Bitcoin und Co gegenüber normalem Geld das vorherrschende Zahlungsmittel sein wird. Wir sehen das eher als alternatives Zahlungsmittel.

Bitcoin ist die Nummer eins unter den Kryptowährungen

Zum Kurs von Bitcoin muss man wohl nicht viel sagen. Mit aktuell 6300 Dollar hat er es nicht geschafft sich wieder über die Marke von 6420 Dollar zu schieben. Es ist durchaus noch Schwäche im Markt. Sollte er unter die 6250 Dollar rutschen, sind durchaus tiefere Kurse zu erwarten. Als erste Etappe sehen wir ein Ziel von 6000 Dollar.

Kryptowährungen Bitcoin

Ethereum

Der Kurs von Ethereum steht nicht viel besser da, als der von seinem großen Bruder Bitcoin. Nach dem Scheitern an der 500 Dollar-Marke geht es auch für ihn weiter nach unten. Mit aktuell 430 Dollar steht er auch kurz davor weiter nach unten durchzubrechen. Deshalb könnte ein Kursziel von 356 Dollar durchaus realistisch sein.

Ripple

Ripple ist charttechnisch die schwächste unter den drei beschriebenen Kryptowährungen und ist auf direktem Weg dabei ein neues Jahrestief zu bilden. Wir gehen weiter davon aus, dass ein mittelfristiges Ziel von Ripple die 0,33 Dollar sein wird.

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Bitcoin

Kryptowährungen: BaFin veröffentlicht Risikohinweis für Verbraucher

Claudio Kummerfeld

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Drei Kryptowährungen als fiktive Münzen

Nein, es ist kein Scherz, aber es hat den Hauch von Realsatire. Hat man bei der BaFin extra noch gewartet, bis sich der Bitcoin in den letzten Wochen mehr als verdoppelte, von unter 20.000 auf über 40.000 Dollar? Es ist die Behörde, die bei so ziemlich allen großen Finanzskandalen der letzten Jahre versagt hat – oder noch schlimmer, davon gar nichts mitbekam, bis es zu spät war? Diese Behörde möchte uns jetzt vor einem Risiko warnen?

Am Tag vor Heiligabend (wohl eine frohe Kunde?) versuchte die BaFin mit einer Veröffentlichung quasi zu erläutern, warum Kreditausfälle bei Banken keine Kreditausfälle sind (mehr dazu hier). Zuletzt zeigte die BaFin vor allem auch mit ihrem Führungspersonal gar kein gutes Bild beim Wirecard-Skandal. Und so könnte man es endlos fortsetzen. Der Finanzwende-Chef Gerhard Schick hatte erst letzte Woche in einem interessanten Artikel erläutert, dass die BaFin bei fast jedem Skandal geschlafen hat. Es handele sich um eine Kuschel-Aufsicht (mehr dazu hier).

Aber jetzt, da hat die BaFin gelernt? Jetzt greift man „knallhart“ durch mit einem aufklärenden, informativen Hinweis für die unbedarften Verbraucher? Der Risikohinweis für Kryptowährungen ist betitelt mit den Worten „Hype um Kryptowerte – BaFin warnt Verbraucher vor Risiken bei Investments“. Hier die Warnung im Wortlaut:

Die BaFin nimmt die Kursentwicklung auf den Märkten für Kryptowerte zum Anlass, Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor den Risiken solcher Investments zu warnen.

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden (siehe BaFinJournal September 2020).

Bei allen diesen Anlagen können Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche Kapitalverluste erleiden. Auch ein Totalverlust ist möglich. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen Risiken, die sie bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen müssen.

Bereits in der Vergangenheit haben die BaFin und andere Aufsichtsbehörden vor den Risiken von Kryptowährungen und auch Initial Coin Offerings (ICOs) gewarnt.

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Bitcoin

Rüdiger Born: Optimismus für Bitcoin

Rüdiger Born

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Bricht der Bitcoin nun weiter ein, oder geht die Rally nach kurzer Pause weiter? Ich bin recht optimistisch. Dazu mehr im folgenden Video.

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Bitcoin: Schnell 24 Prozent Absturz, jetzt 20 Prozent Anstieg – Analyst und Trader im Video

Claudio Kummerfeld

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Kryptowährungen Symbolfoto

Der Bitcoin fiel übers Wochenende um gut 24 Prozent. Dann seit gestern ging es bis jetzt wieder 20 Prozent nach oben, nämlich von 30.000 auf 36.000 Dollar (aktuell auf Bitstamp 36.114 Dollar). Was für eine wahnsinnige Bewegung! Gestern vermuteten wir in unserer Berichterstattung, dass eventuell viele Zocker diesen Rückgang nutzen könnten, um zu „günstigeren Kursen“ wieder im Bitcoin einzusteigen. Und siehe da, so kam es dann auch. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 28. Dezember.

Chart zeigt Bitcoin-Kursverlauf seit dem 28. Dezember

Der Analyst Timo Emden wird im folgenden aktuellen Video von Manuel Koch zur Lage beim Bitcoin interviewt. Was wir die letzten Tage bereits für den Bitcoin erwähnt hatten, spricht er ebenfalls an. Für die weltweit größte Kryptowährung treffe derzeit das Börsianersprichwort „Die Hausse nährt die Hausse“ zu. Die Anleger seien seit dem Jahreswechsel im Krypto-Fieber, so seine Worte. Je stärker der Bitcoin ansteigt, desto mehr gierige Anleger springen auf den Zug auf. Dieser jüngste Rückschlag vom Wochenende wurde offenkundig als günstiger Einstieg innerhalb der Hausse angesehen.

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Im folgenden Video können Sie einen Teil der Euphorie rund um den Bitcoin mal aus Sicht eines Traders sehen. Allein schon die knallige Headline soll wohl zum Einstieg animieren. Er habe weitere BTCs gekauft, und das sollten die Zuschauer seiner Meinung nach auch tun. Aber er bietet auch charttechnische Begründungen, warum der Bitcoin nach dem jüngsten Rückschlag jetzt ein Kauf sein soll.

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