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Kryptowährungen: Großer Optimismus bei Ethereum, mögliche Verschnaufpause im Bitcoin

Währenddessen steigt das Interesse der Anleger für Ethereum weiter. Der Widerstand bei $720 und $760 wurde klar durchbrochen, und die Kryptowährung könnte demnächst auch die Marke von $1000 erreichen. Während sich die Spekulanten…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Bitcoin kam über Nacht unter Druck. Der Widerstand vor $20,000 erwies sich bisher als zu stark, und verlockte die Spekulanten zur Gewinnmitnahme. Kurzfristig könnte die Kryptowährung eine weitere Korrektur bis zu $17,000 sehen, bis es dann zur Fortsetzung der Rally kommt.

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/

Ethereum

Währenddessen steigt das Interesse der Anleger für Ethereum weiter. Der Widerstand bei $720 und $760 wurde klar durchbrochen, und die Kryptowährung könnte demnächst auch die Marke von $1000 erreichen. Während sich die Spekulanten langsam fragen wie weit die Bitcoin-Rally noch gehen kann, zeigen sich die ETH-Anleger deutlich optimistischer.

4 Kommentare

4 Comments

    • Avatar

      baeuerin

      19. Dezember 2017 14:05 at 14:05

      Jaaa @Colombo,,
      hatte ich doch angekuendigt!!…es werden REGELN eingefuehrt werden!!!
      Bei 20000$ ist SENSE…und jetzt ab in den Schafott…
      Colombo!…darfst bald „Sensenmann“zu mir sagen,lol

      Du weist doch,was ein Sensenmann zu tun hat,ha ha ha

  1. Avatar

    Wolfgang M.

    19. Dezember 2017 15:17 at 15:17

    @Columbo. Das war doch klar, dass sich ab einer bestimmten Größe einer „Parallelwährung“ die staatlichen Organe Regularien überlegen werden. Ich sehe insbesondere für den Bitcoin zwei Problemfelder.
    Steuerhoheit eines Landes:
    Z.B. Deutschland, als Staat,i kann es nicht zulassen, dass die Steuerbasis über ein gewisses Maß durch Steuerhinterziehung oder Geldwäsche beeinträchtigt wird.
    Es müssen 300 000 Polizeibeamte (Bund und Land), 180 000 Soldaten, tausende Justizvollzugsbeamte, Richter und Staatsanwälte, Feuerwehrleute, Abgeordnete in Bund und Land durch Steuergelder versorgt werden, um nur einen Teil der staatlichen Aufgaben zu nennen. Da kann kein Land die Hoheit über seine Staatseinnahmen aufgeben.
    Energieverbrauch des Bitcoin:
    Erst am Wochenende hat der Energieverbrauch des Bitcoin 34,5 Terrawattstunden erreicht, vor einem Monat waren es 28 Tw/s gewesen. Dies entspricht bereits dem gesamten Jahresverbrauch von Bulgarien, damit gibt es keine 60 Länder mehr, die mehr Strom in einem Jahr verbrauchen. Tendenz stark steigend
    Die Miner sitzen vorwiegend in China, in der Nähe von Kohlekraftwerken, die aufgrund von Fehlplanungen (Geisterstädte) nicht gebraucht werden. Dies wird aber nicht mehr lange ausreichen. Es ist doch seltsam, dass man im Klimaabkommen Staaten dazu bringt, CO2-Zertifikate zur Reduktion von energieverschlingenden Technologien (Stahproduktion) zu bringen (E-Autos in China), aber gleichzeitig die Produktion von Mio Tonnen CO2 durch den Zahlungsverkehr zulässt. Ich habe es schon einmal geschrieben: Eine Transaktion mit dem Bitcoin verbraucht soviel Strom wie 8 US-Haushalte/Tag verbrauchen, die zudem Stromverschwender sind. Das bedeutet m.E., dass ich bei einer Bitcoim-Überweisung von München nach Hamburg soviel Energie verbrauchen würde, wie bei einer Fahrt mit einem E-Auto dorthin. Makaber!
    Ich glaube schon, dass diese Technologie einen Siegeszug in der Industrie und vielleicht auch im Bankwesen antreten wird. Aber beim Bitcoin im Hinblick auf den Zahlungsverkehr (7 Transaktionen/Sekunde) habe ich so meine Zweifel. Gruß

  2. Avatar

    Marius Schulze

    23. Dezember 2017 17:51 at 17:51

    Hi sehr schöner Bericht. Ich persönlich halte im Moment auch mehr von Ethereum, da die Transactionen sehr schnell gehen außerdem sind die Kosten im Vergleich zum Bitcoin spottbillig
    http://www.cryptorockstars.com

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Bitcoin

Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Bitcoin-Kurs steigt kräftig an – Marc Friedrich über die Gründe

Redaktion

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Bitcoin Symbolbild

Der Bitcoin steigt gerade kräftig an. Was ist hier los? Erst mal ein kurzer Blick zurück zum Start der Coronakrise. Im März stürzten Aktienmärkte und der Goldpreis deutlich ab. Die Investoren brauchten Cash, um zum Beispiel Margin Calls bei gehebelten Börsengeschäften bedienen zu können. Auch der Bitcoin wurde abverkauft um an Cash zu kommen. So fiel der Kurs im März von 9.700 auf 5.100 Dollar. Aber seitdem stieg der Kurs kräftig in die Höhe.

Aktuell notiert Bitcoin bei 18.220 Dollar. Noch Anfang dieser Woche notierte die weltweit bekannteste Kryptowährung bei 16.000 Dollar (Markus Fugmann berichtete am letzten Freitag). Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten fünf Jahre. Marc Friedrich hat vor 14 Stunden ein Video über die bekanntes Kryptowährung veröffentlicht mit dem Titel „Die größte Investmentchance aller Zeiten“. Er bespricht hier den rasanten Kursanstieg. Aber alleine seit Erstellung seines Videos ist der Kurs schon wieder um mehr als 1.000 Dollar gestiegen. So rasant läuft aktuell die Kurssteigerung im Bitcoin.

Mögliche Gründe für den Kursanstieg im Bitcoin

Doch was ist der Grund für den aktuellen Hype? Laut Marc Friedrich fungiere Bitcoin bei vielen Anlegern auch als Schutz vor Inflation, weil die Menge erzeugbarer Bitcoins anders als bei Papiergeld begrenzt ist. Auch biete diese Kryptowährung eine Art Schutz gegen die Gelddruck-Orgien der Notenbanken (frei von uns so formuliert). Die Nachfrage steige viel stärker als die Anzahl vorhandener Bitcoins.

Und wichtig scheint auch zu sein: Laut Marc Friedrich gibt es derzeit immer mehr Nachfrage und positive Meinungen von Profi-Investoren über den Bitcoin. Die Hausse nährt die Hausse? Gilt dieses Sprichwort derzeit für diese Anlageklasse? Auf einmal wollen alle dabei sein, aus Angst Kursanstiege zu verpassen? Und man springt dann auch noch auf den fahrenden Zug auf, und dann steigt der Kurs noch viel schneller? So ein Game läuft niemals endlos weiter, was man schon vor ein paar Jahren sehen konnte. Vielleicht steht diesem Asset eine grandiose Zukunft bevor – aber pausenlos nur noch steigende Kurse, das dürfte wohl eine Illusion sein.

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Chart zeigt Kursverlauf des Bitcoin in den letzten fünf Jahren

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