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Bitcoin

Kryptowährungen: Hält die Unterstützung bei Bitcoin?

Redaktion

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Die Kursbewegungen von den Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum und Ripple sind mal wieder sehr bescheiden. Sie bewegen sich extrem seitwärts am unteren Level. Das könnte bedeuten, dass es am Wochenende wieder zu einer größeren Bewegung kommt! Jetzt kann es interessant werden. Können Bitcoin und Co ihre Unterstützung halten, oder geht es wieder abwärts? Bis auf Ripple, der an seiner Abwärtstrendlinie gescheitert ist, halten sich Bitcoin und Ethereum recht stabil. Normalerweise könnten die Märkte in der zweiten Jahreshälfte wieder anziehen. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass vermehrt institutionelle Anleger in den Kryptomarkt einsteigen möchten. Aber ob jetzt schon der Zeitpunkt gekommen ist, ist fraglich.

Das Schwergewicht aller Kryptowährungen ist Bitcoin

Bei den derzeitigen Schwankungen von Bitcoin könnten einem die Füße einschlafen. Er bewegt sich in einer sehr dünnen Range seitwärts. Wie wir es in der Vergangenheit schon oft erlebt haben, könnte dann am Wochenende wieder eine größere Bewegung entstehen. Im Moment kann man nur dazu sagen, dass Bitcoin sich recht stabil über seiner Unterstützung von 6420 Dollar hält. Sollte weiterhin die Unterstützung halten, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass er versucht an die 6800 Dollar-Marke heranzulaufen. Das sollte dann in der kommenden Woche auch für weitere Kurs-Schübe sorgen. Sollte die Unterstützung fallen, ist relativ schnell ein Ziel von vorerst 6040 Dollar im Visier.

Kryptowährungen Bitcoin

Ethereum

Die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung Ethereum bewegt sich mit einem aktuellen Stand von 460 Dollar nahezu identisch wie sein großer Bruder Bitcoin. Um weitere Kursgewinne verzeichnen zu können, muß er endlich über die 484 Dollar-Marke springen. Scheitert er daran, sehen wir wieder die 356 Dollar-Linie als erneutes Kursziel. Charttechnisch hält er sich derzeit recht stabil. Sollte heute die Seitwärtsbewegung so beibehalten werden, würden wir eher die Finger vom Handel lassen und einen Ausbruch in die eine oder andere Richtung abwarten.

Ripple

Das Sorgenkind unter den drei beschriebenen Kryptowährungen ist Ripple. Zum einen ist er an seiner Trendlinie gescheitert und durchschreitet seine Unterstützung nach unten. Hauptgrund dürfte die nunmehr dritte Klage gegen Ripple Labs sein, denen unlautere Geschäftsmethoden wie Wertpapierbetrug und Preismanipulation vorgeworfen werden. Weil noch nicht entschieden wurde ob Ripple ein Wertpapier ist oder nicht, dürfte die Klage neuen Wind in die Kryptowelt bringen. Hier sehen wir im Moment eher weitere Kursabschläge.

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Bitcoin

Kryptowährungen: BaFin veröffentlicht Risikohinweis für Verbraucher

Claudio Kummerfeld

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Drei Kryptowährungen als fiktive Münzen

Nein, es ist kein Scherz, aber es hat den Hauch von Realsatire. Hat man bei der BaFin extra noch gewartet, bis sich der Bitcoin in den letzten Wochen mehr als verdoppelte, von unter 20.000 auf über 40.000 Dollar? Es ist die Behörde, die bei so ziemlich allen großen Finanzskandalen der letzten Jahre versagt hat – oder noch schlimmer, davon gar nichts mitbekam, bis es zu spät war? Diese Behörde möchte uns jetzt vor einem Risiko warnen?

Am Tag vor Heiligabend (wohl eine frohe Kunde?) versuchte die BaFin mit einer Veröffentlichung quasi zu erläutern, warum Kreditausfälle bei Banken keine Kreditausfälle sind (mehr dazu hier). Zuletzt zeigte die BaFin vor allem auch mit ihrem Führungspersonal gar kein gutes Bild beim Wirecard-Skandal. Und so könnte man es endlos fortsetzen. Der Finanzwende-Chef Gerhard Schick hatte erst letzte Woche in einem interessanten Artikel erläutert, dass die BaFin bei fast jedem Skandal geschlafen hat. Es handele sich um eine Kuschel-Aufsicht (mehr dazu hier).

Aber jetzt, da hat die BaFin gelernt? Jetzt greift man „knallhart“ durch mit einem aufklärenden, informativen Hinweis für die unbedarften Verbraucher? Der Risikohinweis für Kryptowährungen ist betitelt mit den Worten „Hype um Kryptowerte – BaFin warnt Verbraucher vor Risiken bei Investments“. Hier die Warnung im Wortlaut:

Die BaFin nimmt die Kursentwicklung auf den Märkten für Kryptowerte zum Anlass, Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor den Risiken solcher Investments zu warnen.

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden (siehe BaFinJournal September 2020).

Bei allen diesen Anlagen können Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche Kapitalverluste erleiden. Auch ein Totalverlust ist möglich. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen Risiken, die sie bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen müssen.

Bereits in der Vergangenheit haben die BaFin und andere Aufsichtsbehörden vor den Risiken von Kryptowährungen und auch Initial Coin Offerings (ICOs) gewarnt.

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Rüdiger Born: Optimismus für Bitcoin

Rüdiger Born

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Bricht der Bitcoin nun weiter ein, oder geht die Rally nach kurzer Pause weiter? Ich bin recht optimistisch. Dazu mehr im folgenden Video.

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Bitcoin: Schnell 24 Prozent Absturz, jetzt 20 Prozent Anstieg – Analyst und Trader im Video

Claudio Kummerfeld

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Kryptowährungen Symbolfoto

Der Bitcoin fiel übers Wochenende um gut 24 Prozent. Dann seit gestern ging es bis jetzt wieder 20 Prozent nach oben, nämlich von 30.000 auf 36.000 Dollar (aktuell auf Bitstamp 36.114 Dollar). Was für eine wahnsinnige Bewegung! Gestern vermuteten wir in unserer Berichterstattung, dass eventuell viele Zocker diesen Rückgang nutzen könnten, um zu „günstigeren Kursen“ wieder im Bitcoin einzusteigen. Und siehe da, so kam es dann auch. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 28. Dezember.

Chart zeigt Bitcoin-Kursverlauf seit dem 28. Dezember

Der Analyst Timo Emden wird im folgenden aktuellen Video von Manuel Koch zur Lage beim Bitcoin interviewt. Was wir die letzten Tage bereits für den Bitcoin erwähnt hatten, spricht er ebenfalls an. Für die weltweit größte Kryptowährung treffe derzeit das Börsianersprichwort „Die Hausse nährt die Hausse“ zu. Die Anleger seien seit dem Jahreswechsel im Krypto-Fieber, so seine Worte. Je stärker der Bitcoin ansteigt, desto mehr gierige Anleger springen auf den Zug auf. Dieser jüngste Rückschlag vom Wochenende wurde offenkundig als günstiger Einstieg innerhalb der Hausse angesehen.

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Im folgenden Video können Sie einen Teil der Euphorie rund um den Bitcoin mal aus Sicht eines Traders sehen. Allein schon die knallige Headline soll wohl zum Einstieg animieren. Er habe weitere BTCs gekauft, und das sollten die Zuschauer seiner Meinung nach auch tun. Aber er bietet auch charttechnische Begründungen, warum der Bitcoin nach dem jüngsten Rückschlag jetzt ein Kauf sein soll.

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