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Bitcoin

Kryptowährungen: Ist Bitcoin nun eine Blase oder nicht?

Redaktion

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Die Entwicklung der Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple werden von vielen mit einer Blase verglichen – wie der Tulpenblase im 16. Jahrhundert, oder auch mit der Dotcom-Blase. Ich weiß nicht, wer diese Gerüchte streut, aber es können nur die sein, die in einer anderen Blase festhängen. Grundsätzlich muss man sagen, dass der Preisanstieg schon sehr extrem ist. Und es ist auch eine gewisse Euphorie in den Markt gekommen, um das schnelle Geld zu machen. Das zeichnet natürlich eine Blase aus. Aber eine Blasenbildung gibt es in vielen Märkten zu verzeichnen. Schauen Sie sich doch einfach die Entwicklung an der Wall Street an, oder versuchen Sie mal eine Immobilie zu einem vernünftigen Preis zu kaufen!

Denn den Preis bestimmt immer die Nachfrage. Viele sehen derzeit die Kryptowährungen als Spekulation, um damit Geld zu verdienen. Es kann aber auch durchaus sein, dass Kryptowährungen irgendwann einmal als Fluchtwährung dienen, um Ersparnisse zu sichern. Sie können auch als alternatives Zahlungsmittel zu herkömmlichen Währungen angesehen werden. Denn eines hat Bitcoin und Co den anderen voraus: sie sind endlich und deshalb vor Inflation geschützt. Das einzige, was dann den Preis bestimmt, ist die Nachfrage. Sie wird wohl irgendwann den Preis nach oben treiben. Denn Geld kann jederzeit gedruckt und in den Markt gepumpt werden, wie wir es schon seit Jahren sehen können. Denn die Krise die wir seit 2008 haben, ist noch längst nicht vom Tisch. Das beweisen auch die letzten Schlagzeilen aus Italien. Unser Fazit dazu: Solange wie Sie bei Kryptowährungen mehr rausholen als sie reinstecken, ist alles in Ordnung – egal in welchem Markt Sie gerade investiert sind.

Bitcoin ist die bekannteste aller Kryptowährungen

Bitcoin konnte am Wochenende eine Erholung vorweisen und stieg bis zu seinem Widerstand von 7720 Dollar. Wie es zu erwarten war, ist er erstmal daran gescheitert und begibt sich derzeit wieder in eine Abwärtsbewegung. Um seinen letzten Anstieg nicht zu gefährden, sollte er spätestens zwischen 7300 Dollar und 7250 Dollar zum Stehen kommen und wieder nach oben drehen. Sollte dies geschehen, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass er den Widerstand nach oben knackt. Bricht Bitcoin nach unten aus, könnten wir das Tief von diesen Jahr recht schnell wiedersehen.

Kryptowährungen Bitcoin

Ethereum

Der Chart von Ethereum sieht um einiges besser aus als der von Bitcoin. Wenn Bitcoin aber fällt, zieht er meistens den gesamten Markt mit. Immerhin konnte sich Ethereum besser erholen als sein großer Bruder.

Ripple

Auch Ripple konnte in den letzten Tagen einen fulminanten Anstieg verzeichnen, und im Gegensatz zu unseren beiden Vorgängern konnte Ripple seinen Widerstand nach oben brechen. Aktuell verteidigt er mit aller Kraft seine Position über seine Unterstützung von 0,63 Dollar. Ripple hat den Vorteil gegenüber anderen Kryptowährungen, dass er einen klaren Anwendungsfall für die Praxis hat. XRP ist schneller, kostengünstiger und skalierbarer als jedes andere Asset. Deshalb sind wir auch davon überzeugt, dass Ripple früher oder später überproportional performen wird.

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Bitcoin

Kryptowährungen: BaFin veröffentlicht Risikohinweis für Verbraucher

Claudio Kummerfeld

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Drei Kryptowährungen als fiktive Münzen

Nein, es ist kein Scherz, aber es hat den Hauch von Realsatire. Hat man bei der BaFin extra noch gewartet, bis sich der Bitcoin in den letzten Wochen mehr als verdoppelte, von unter 20.000 auf über 40.000 Dollar? Es ist die Behörde, die bei so ziemlich allen großen Finanzskandalen der letzten Jahre versagt hat – oder noch schlimmer, davon gar nichts mitbekam, bis es zu spät war? Diese Behörde möchte uns jetzt vor einem Risiko warnen?

Am Tag vor Heiligabend (wohl eine frohe Kunde?) versuchte die BaFin mit einer Veröffentlichung quasi zu erläutern, warum Kreditausfälle bei Banken keine Kreditausfälle sind (mehr dazu hier). Zuletzt zeigte die BaFin vor allem auch mit ihrem Führungspersonal gar kein gutes Bild beim Wirecard-Skandal. Und so könnte man es endlos fortsetzen. Der Finanzwende-Chef Gerhard Schick hatte erst letzte Woche in einem interessanten Artikel erläutert, dass die BaFin bei fast jedem Skandal geschlafen hat. Es handele sich um eine Kuschel-Aufsicht (mehr dazu hier).

Aber jetzt, da hat die BaFin gelernt? Jetzt greift man „knallhart“ durch mit einem aufklärenden, informativen Hinweis für die unbedarften Verbraucher? Der Risikohinweis für Kryptowährungen ist betitelt mit den Worten „Hype um Kryptowerte – BaFin warnt Verbraucher vor Risiken bei Investments“. Hier die Warnung im Wortlaut:

Die BaFin nimmt die Kursentwicklung auf den Märkten für Kryptowerte zum Anlass, Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor den Risiken solcher Investments zu warnen.

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden (siehe BaFinJournal September 2020).

Bei allen diesen Anlagen können Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche Kapitalverluste erleiden. Auch ein Totalverlust ist möglich. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen Risiken, die sie bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen müssen.

Bereits in der Vergangenheit haben die BaFin und andere Aufsichtsbehörden vor den Risiken von Kryptowährungen und auch Initial Coin Offerings (ICOs) gewarnt.

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Bitcoin

Rüdiger Born: Optimismus für Bitcoin

Rüdiger Born

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Bricht der Bitcoin nun weiter ein, oder geht die Rally nach kurzer Pause weiter? Ich bin recht optimistisch. Dazu mehr im folgenden Video.

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Bitcoin: Schnell 24 Prozent Absturz, jetzt 20 Prozent Anstieg – Analyst und Trader im Video

Claudio Kummerfeld

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Kryptowährungen Symbolfoto

Der Bitcoin fiel übers Wochenende um gut 24 Prozent. Dann seit gestern ging es bis jetzt wieder 20 Prozent nach oben, nämlich von 30.000 auf 36.000 Dollar (aktuell auf Bitstamp 36.114 Dollar). Was für eine wahnsinnige Bewegung! Gestern vermuteten wir in unserer Berichterstattung, dass eventuell viele Zocker diesen Rückgang nutzen könnten, um zu „günstigeren Kursen“ wieder im Bitcoin einzusteigen. Und siehe da, so kam es dann auch. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 28. Dezember.

Chart zeigt Bitcoin-Kursverlauf seit dem 28. Dezember

Der Analyst Timo Emden wird im folgenden aktuellen Video von Manuel Koch zur Lage beim Bitcoin interviewt. Was wir die letzten Tage bereits für den Bitcoin erwähnt hatten, spricht er ebenfalls an. Für die weltweit größte Kryptowährung treffe derzeit das Börsianersprichwort „Die Hausse nährt die Hausse“ zu. Die Anleger seien seit dem Jahreswechsel im Krypto-Fieber, so seine Worte. Je stärker der Bitcoin ansteigt, desto mehr gierige Anleger springen auf den Zug auf. Dieser jüngste Rückschlag vom Wochenende wurde offenkundig als günstiger Einstieg innerhalb der Hausse angesehen.

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Im folgenden Video können Sie einen Teil der Euphorie rund um den Bitcoin mal aus Sicht eines Traders sehen. Allein schon die knallige Headline soll wohl zum Einstieg animieren. Er habe weitere BTCs gekauft, und das sollten die Zuschauer seiner Meinung nach auch tun. Aber er bietet auch charttechnische Begründungen, warum der Bitcoin nach dem jüngsten Rückschlag jetzt ein Kauf sein soll.

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