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Kryptowährungen: Jetzt auch für Milliardär Soros interessant

Bei den Kryptowährungen geht es hoch her. Jetzt springen wohl auch noch die großen Fonds auf. Noch vor kurzem war Milliardär George Soros skeptisch gegenüber Kryptowährungen, und jetzt möchte er selbst…

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FMW Redaktion

Bei den Kryptowährungen geht es hoch her. Jetzt springen wohl auch noch die großen Fonds auf. Noch vor kurzem war Milliardär George Soros skeptisch gegenüber Kryptowährungen, und jetzt möchte er selbst einsteigen. Nach dem Kursverfall seit Januar scheinen die Preise für Investoren wieder interessant zu werden. Immerhin stand zum Beispiel Bitcoin noch vor kurzem bei knapp 20.000 Dollar, und jetzt nur noch bei 7100 Dollar. Ja, der aktuelle Preis könnte langsam interessant für langfristig orientierte Anleger werden.

Es ist zwar noch Potential nach unten da, aber mit kleineren Positionen könnte man sich langsam wieder eindecken. Kryptowährungen werden nicht nur bei Anlegern immer beliebter, sondern Firmen wie Intel arbeiten an einer Lösung, die das Minen günstiger macht. Oder am Immobilienmarkt – mittlerweile kann man auch Immobilien gegen Kryptowährungen kaufen.

Bitcoin gehört zu den stärksten Kryptowährungen

Die 6500 Dollar-Marke scheint für Bitcoin erstmal eine gute Unterstützung zu sein. Im Moment zeigt er sich recht stabil, und zeigt wenig Ambitionen nach unten durchzurutschen. Wir sind allerdings der Meinung, dass hier noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Auch wenn der Preis langsam wieder interessant wird zum Einsteigen. Aktuell sehen wir für Bitcoin eine Seitwärtsbewegung mit einer Range zwischen 6500 Dollar und 7500 Dollar. Es ist durchaus möglich, dass er versucht den Widerstand bei 7720 Dollar anzugreifen.

Kryptowährungen

Ethereum

Einer der großen Gewinner am Krypto-Himmel ist immer noch Ethereum. Auch er konnte sich sehr gut über seiner Unterstützung bei 356 Dollar behaupten, und läuft gerade wieder nach oben. Auch hier sehen wir eher eine Seitwärtsbewegung als eine Trendwende – auch wenn diese Unterstützung sehr stabil ist. Bei einem Durchbruch nach unten kann man schnell die 270 Dollar sehen. 

Ripple

Aktuell befindet sich Ripple auch im Aufwind und liegt bei 0,51 Dollar. Allerdings sehen wir das Kursziel eher weiter unten bei 0,33 Dollar. Der Abwärtstrend ist noch voll intakt, auch wenn sich Ripple mal eine Erholung gönnt.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Feldmaen

    9. April 2018 12:52 at 12:52

    Wenn Soros sagt das er Kryptowährungen interessant findet, dann ist er schon längst investiert. Der Markt „musste“ nach den extremen Anstiegen im letzten Jahr zurück kommen, das wurde erreicht. Derzeit ist Akkumulation angesagt, bevor dann im weiteren Jahresverlauf die Kurse gen Norden gehen. Für alle die bis jetzt gezögert haben gibt es zur Zeit gute Einstiegsmöglichkeiten. Ich persönlich sehe nach wie vor beim XRP Token das größte Potential, er ist die erste Wahl für Banken.

    • Avatar

      Peter

      9. April 2018 15:15 at 15:15

      Richtig, XRPs sind bei Banken beliebt, aber ich glaube nicht, dass sich diese (zentral verwalteten :-( ) Token durchsetzen werden. Der Kuchen ist einfach viel viel zu groß, um irgendwelche early birds unglaublich reich zu machen.

      Ich bin gespannt auf die ersten Schritte von Amazon und Google.

      • Avatar

        Feldmaen

        9. April 2018 15:54 at 15:54

        Was bedeutet denn zentral verwaltete Token? Das müssen sie mir genauer erklären. Wissen sie wie der XRP Ledger mit seinem Consensus Protokoll und den vielen -auch in privater unabhängiger Hand geführten- Validatoren funktioniert? Wussten sie dass XRP schon länger existiert als Ripple und von den Erschaffern an Ripple „gespendet“ wurde? Ripple kann nur über die eigenen XRP Token verfügen, und dies seit dem „escrow“ auch nur im eingeschränkten Maße.

        Es wird in der Krypto Scene viel Unfug über XRP verbreitet, gerade weil viele Angst vor dem enormen Potential von XRP und Ripple haben.

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Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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