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Bitcoin

Kryptowährungen: Kurzes Aufflammen oder Trendwende?

Redaktion

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Die vergangenen Wochen waren für die Kryptowährungen und deren Anleger keine gute Zeit. So sank der Kurs zum Beispiel von Bitcoin seit Anfang Mai von über 9950 Dollar auf knapp 7000 Dollar. Am gestrigen Tag gab es endlich mal wieder eine kleine Erholung. Aber ist die Talfahrt jetzt zu Ende? Wahrscheinlich nicht. Vor Bitcoin liegt noch ein großer Widerstand bei 7720 Dollar. Hier könnte er wieder abprallen und nach unten abdrehen. Es gibt aber genug Gründe dafür, dass Bitcoin und Co das Potenzial haben mittelfristig zu steigen und mindestens an die 10.000 Dollar-Marke heranzulaufen.

Die Bekanntheit von Kryptowährungen steigt kontinuierlich und selbstverständlich auch die Anzahl derer, die in Bitcoin, Ethereum, oder Ripple investieren. Zudem halten sie Einzug in den Handel. Immer mehr Geschäfte bieten auch die Möglichkeit mit verschiedenen Kryptowährungen zu bezahlen. Außerdem interessieren sich immer mehr Unternehmen und institutionelle Investoren. Das heißt, dass zunehmend Kapital in den Markt fließt, womit Kryptowährungen gekauft werden. Außerdem sind die Behörden dabei geeignete Regulierungen zu schaffen. Das sollte auch weiteres Vertrauen in den Krypto-Markt bringen. Deshalb sollte man den Rückgang der Kurse nicht überbewerten, sondern wenn wieder eine Trendwende eintritt, dies als günstige Kaufgelegenheit ansehen.

Bitcoin ist der unangefochtene Leitwolf unter den Kryptowährungen

Nun haben wir im obigen Absatz schon ein bisschen über den Rückgang des Kurses von Bitcoin geschrieben. Seit gestern konnte der Kurs sich wieder etwas erholen. Doch aus charttechnischer Sicht scheint die Erholung noch keine Trendwende zu sein. Hier besteht noch die Gefahr, dass Bitcoin an seinem Widerstand scheitert und wieder nach unten abdreht. Erst eine vernünftige Bodenbildung würde eine solide Trendwende anzeigen.

Kryptowährungen

Ethereum

Ethereum hatte es zwischenzeitlich besonders hart getroffen und rutschte zeitweise unter seinen Aufwärtstrend. Es wird vermutet, dass EOS größere Mengen an Ether zum Verkauf am Markt platziert hatte und damit einen Kursrutsch auslöste. Mittlerweile konnte sich Ethereum aber wieder erholen und liegt mit aktuell 568 Dollar wieder deutlich über seinen Abwärtstrend. Den gilt es jetzt zu verteidigen.

Ripple

Durch die allgemeine Talfahrt konnte auch Ripple seine Unterstützung bei 0,63 Dollar nicht verteidigen und lag zwischenzeitlich bei 0,54 Dollar. Derzeit ist Ripple dabei nun seinen Widerstand zu testen. Wir glauben erstmal nicht daran, dass er es beim ersten Anlauf schaffen wird und gehen deshalb davon aus, dass es noch einmal einen Rücksetzer geben könnte.

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Bitcoin

Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Bitcoin-Kurs steigt kräftig an – Marc Friedrich über die Gründe

Redaktion

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Bitcoin Symbolbild

Der Bitcoin steigt gerade kräftig an. Was ist hier los? Erst mal ein kurzer Blick zurück zum Start der Coronakrise. Im März stürzten Aktienmärkte und der Goldpreis deutlich ab. Die Investoren brauchten Cash, um zum Beispiel Margin Calls bei gehebelten Börsengeschäften bedienen zu können. Auch der Bitcoin wurde abverkauft um an Cash zu kommen. So fiel der Kurs im März von 9.700 auf 5.100 Dollar. Aber seitdem stieg der Kurs kräftig in die Höhe.

Aktuell notiert Bitcoin bei 18.220 Dollar. Noch Anfang dieser Woche notierte die weltweit bekannteste Kryptowährung bei 16.000 Dollar (Markus Fugmann berichtete am letzten Freitag). Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten fünf Jahre. Marc Friedrich hat vor 14 Stunden ein Video über die bekanntes Kryptowährung veröffentlicht mit dem Titel „Die größte Investmentchance aller Zeiten“. Er bespricht hier den rasanten Kursanstieg. Aber alleine seit Erstellung seines Videos ist der Kurs schon wieder um mehr als 1.000 Dollar gestiegen. So rasant läuft aktuell die Kurssteigerung im Bitcoin.

Mögliche Gründe für den Kursanstieg im Bitcoin

Doch was ist der Grund für den aktuellen Hype? Laut Marc Friedrich fungiere Bitcoin bei vielen Anlegern auch als Schutz vor Inflation, weil die Menge erzeugbarer Bitcoins anders als bei Papiergeld begrenzt ist. Auch biete diese Kryptowährung eine Art Schutz gegen die Gelddruck-Orgien der Notenbanken (frei von uns so formuliert). Die Nachfrage steige viel stärker als die Anzahl vorhandener Bitcoins.

Und wichtig scheint auch zu sein: Laut Marc Friedrich gibt es derzeit immer mehr Nachfrage und positive Meinungen von Profi-Investoren über den Bitcoin. Die Hausse nährt die Hausse? Gilt dieses Sprichwort derzeit für diese Anlageklasse? Auf einmal wollen alle dabei sein, aus Angst Kursanstiege zu verpassen? Und man springt dann auch noch auf den fahrenden Zug auf, und dann steigt der Kurs noch viel schneller? So ein Game läuft niemals endlos weiter, was man schon vor ein paar Jahren sehen konnte. Vielleicht steht diesem Asset eine grandiose Zukunft bevor – aber pausenlos nur noch steigende Kurse, das dürfte wohl eine Illusion sein.

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Chart zeigt Kursverlauf des Bitcoin in den letzten fünf Jahren

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