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Kryptowährungen: Noch weit entfernt vom Bullenmarkt

Auch wenn wir grundsätzlich an die Zukunft von Kryptowährungen glauben, denken wir nicht, dass die Kryptowährungen nach dem verlustreichen ersten Quartal wieder Fahrt nach oben aufnehmen und in…

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FMW Redaktion

Auch wenn wir grundsätzlich an die Zukunft von Kryptowährungen glauben, denken wir nicht, dass die Kryptowährungen nach dem verlustreichen ersten Quartal wieder Fahrt nach oben aufnehmen und in den Bullenmarkt einsteigen. Die Volatilität ist in diesen Markt sehr hoch. Allerdings können wir davon sprechen, dass sich der Markt im Moment etwas beruhigt hat und sich stabilisiert.

Es liegen noch unruhige Zeiten vor uns, bis sich der Markt endgültig erholt. Nun hatte letztens auch der berühmte Tim Draper seine neue 4 Jahres-Prognose abgegeben und sieht den Vorreiter Bitcoin dann bei 250.000 Dollar (wir berichten gleich noch darüber in einem separaten Artikel). Wir dürfen gespannt sein. Grundsätzlich stehen wir den Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie positiv gegenüber.

Auch glauben wir daran, dass die Kryptowährungen zukünftig ein alternatives Zahlungsmittel sein werden. Auch sehr interessant ist, dass Ripple Großbritannien aufgefordert hat strukturierte rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um sichere und legale Investitionen in digitale Währungen zu gewährleisten. Ripples Leiter der Regulierungsabteilung Ryan Zagone verglich den aktuellen Stand der Kryptowährungen und deren Technologie mit den Anfängen des Internets. Politik und Banken sehen sich eher bedroht durch das Geschäftsmodell der dezentralen Währungen.

Der Bulle unter den Kryptowährungen Bitcoin

Wenn Bitcoin steigt oder fällt, zieht er den ganzen Markt mit. Der große Aufwärtsschub ist erstmal vorbei. Nun geht es daran seine Unterstützung bei 7720 Dollar wieder zu testen. Sollte diesmal die Unterstützung halten, könnte es für Bitcoin durchaus erstmal weiter nach oben gehen. Aktuell notiert er bei 7960 Dollar und befindet sich in einer Abwärtsbewegung mit direkten Kurs auf die 7720 Dollar. Hält diese, können wir in der Aufwärtsbewegung ein Kursziel zwischen 8600 Dollar und 8900 Dollar erwarten.

Kryptowährungen

Ethereum

Wie schon vorhin erwähnt, zieht Bitcoin alle anderen Kryptowährungen mit. Egal ob er fällt oder steigt. Aus diesem Grund sieht Ethereum im Chart fast genauso aus wie Bitcoin. Auch hier sehen wir erst eine Korrektur, und nach erfolgreichem Testen der Unterstützung einen weiteren Anstieg bis zu einem Kurs zwischen 550 Dollar und 600 Dollar.

Ripple

Bei Ripple sieht der Chart ähnlich aus. Auch hier erwarten wir die Korrektur bis zu seiner Unterstützung. Das nächste Kursziel könnte hier die 0,73 Dollar-Marke sein.

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Bitcoin

Kryptowährungen: BaFin veröffentlicht Risikohinweis für Verbraucher

Claudio Kummerfeld

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Drei Kryptowährungen als fiktive Münzen

Nein, es ist kein Scherz, aber es hat den Hauch von Realsatire. Hat man bei der BaFin extra noch gewartet, bis sich der Bitcoin in den letzten Wochen mehr als verdoppelte, von unter 20.000 auf über 40.000 Dollar? Es ist die Behörde, die bei so ziemlich allen großen Finanzskandalen der letzten Jahre versagt hat – oder noch schlimmer, davon gar nichts mitbekam, bis es zu spät war? Diese Behörde möchte uns jetzt vor einem Risiko warnen?

Am Tag vor Heiligabend (wohl eine frohe Kunde?) versuchte die BaFin mit einer Veröffentlichung quasi zu erläutern, warum Kreditausfälle bei Banken keine Kreditausfälle sind (mehr dazu hier). Zuletzt zeigte die BaFin vor allem auch mit ihrem Führungspersonal gar kein gutes Bild beim Wirecard-Skandal. Und so könnte man es endlos fortsetzen. Der Finanzwende-Chef Gerhard Schick hatte erst letzte Woche in einem interessanten Artikel erläutert, dass die BaFin bei fast jedem Skandal geschlafen hat. Es handele sich um eine Kuschel-Aufsicht (mehr dazu hier).

Aber jetzt, da hat die BaFin gelernt? Jetzt greift man „knallhart“ durch mit einem aufklärenden, informativen Hinweis für die unbedarften Verbraucher? Der Risikohinweis für Kryptowährungen ist betitelt mit den Worten „Hype um Kryptowerte – BaFin warnt Verbraucher vor Risiken bei Investments“. Hier die Warnung im Wortlaut:

Die BaFin nimmt die Kursentwicklung auf den Märkten für Kryptowerte zum Anlass, Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor den Risiken solcher Investments zu warnen.

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden (siehe BaFinJournal September 2020).

Bei allen diesen Anlagen können Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche Kapitalverluste erleiden. Auch ein Totalverlust ist möglich. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen Risiken, die sie bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen müssen.

Bereits in der Vergangenheit haben die BaFin und andere Aufsichtsbehörden vor den Risiken von Kryptowährungen und auch Initial Coin Offerings (ICOs) gewarnt.

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Bitcoin

Rüdiger Born: Optimismus für Bitcoin

Rüdiger Born

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Bricht der Bitcoin nun weiter ein, oder geht die Rally nach kurzer Pause weiter? Ich bin recht optimistisch. Dazu mehr im folgenden Video.

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Bitcoin: Schnell 24 Prozent Absturz, jetzt 20 Prozent Anstieg – Analyst und Trader im Video

Claudio Kummerfeld

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Kryptowährungen Symbolfoto

Der Bitcoin fiel übers Wochenende um gut 24 Prozent. Dann seit gestern ging es bis jetzt wieder 20 Prozent nach oben, nämlich von 30.000 auf 36.000 Dollar (aktuell auf Bitstamp 36.114 Dollar). Was für eine wahnsinnige Bewegung! Gestern vermuteten wir in unserer Berichterstattung, dass eventuell viele Zocker diesen Rückgang nutzen könnten, um zu „günstigeren Kursen“ wieder im Bitcoin einzusteigen. Und siehe da, so kam es dann auch. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 28. Dezember.

Chart zeigt Bitcoin-Kursverlauf seit dem 28. Dezember

Der Analyst Timo Emden wird im folgenden aktuellen Video von Manuel Koch zur Lage beim Bitcoin interviewt. Was wir die letzten Tage bereits für den Bitcoin erwähnt hatten, spricht er ebenfalls an. Für die weltweit größte Kryptowährung treffe derzeit das Börsianersprichwort „Die Hausse nährt die Hausse“ zu. Die Anleger seien seit dem Jahreswechsel im Krypto-Fieber, so seine Worte. Je stärker der Bitcoin ansteigt, desto mehr gierige Anleger springen auf den Zug auf. Dieser jüngste Rückschlag vom Wochenende wurde offenkundig als günstiger Einstieg innerhalb der Hausse angesehen.

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Im folgenden Video können Sie einen Teil der Euphorie rund um den Bitcoin mal aus Sicht eines Traders sehen. Allein schon die knallige Headline soll wohl zum Einstieg animieren. Er habe weitere BTCs gekauft, und das sollten die Zuschauer seiner Meinung nach auch tun. Aber er bietet auch charttechnische Begründungen, warum der Bitcoin nach dem jüngsten Rückschlag jetzt ein Kauf sein soll.

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