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Kryptowährungen: Doch kein Ripple-Handel auf Coinbase

Die Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum sind punktgenau am Widerstand abgeprallt und sind wie erwartet nach unten gedreht. Hier sollte sich jetzt erstmal eine Seitwärtsbewegung einstellen. Bei Ripple kam es gestern ganz dick…

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FMW Redaktion

Die Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum sind punktgenau am Widerstand abgeprallt und sind wie erwartet nach unten gedreht. Hier sollte sich jetzt erstmal eine Seitwärtsbewegung einstellen. Bei Ripple kam es gestern ganz dick. Spekulationen, dass man bald auf Coinbase handelbar wäre, haben den Wert in den letzen Tagen nach oben getrieben. Gestern dementierte Coinbase die Gerüchte, was Ripple stark unter Druck brachte.

Bitcoin

Wie erwartet ist Bitcoin an seinem Widerstand punktgenau abgeprallt und hat erstmal starke Kursverluste hinnehmen müssen. Jetzt hat BTC/USD die Möglichkeit bis 10100 Dollar zu fallen und würde dann auf seine Unterstützung treffen. Dies ist natürlich eine sehr hohe Volatilität, aber auf ein Niveau von 10100 bis 11760 Dollar kann Bitcoin erstmal in eine Seitwärtsrange gelangen und wie gestern geschrieben, eine Verschnaufpause einlegen. In dieser Range würde das Swing Trading durchaus Sinn machen.

Ethereum

Bei Ethereum sieht das Chartbild ähnlich aus. ETH/USD ist am oberen Widerstand abgeprallt und bewegt sich nun auf seiner nächsten Unterstützung von 750 Dollar. Diese sollte Ethereum allerdings nicht unterschreiten, sonst könnten rasch weitere Kursverluste folgen.

Ripple

Ripple hatte in letzter Zeit kaum Bewegung gezeigt. Doch vor kurzem kamen Spekulationen hoch, dass Ripple demnächst auf Coinbase handelbar wäre – sie trieben den Wert stark nach oben. Coinbase dementierte gestern Abend die Gerüchte und XRP/USD verlor schlagartig an Wert. Aktuell bewegt sich Ripple wieder bei rund 0,88 Dollar. Dieses Niveau sollte auch erstmal gehalten werden. Wir bleiben gespannt, wie sich die Lage weiter entwickeln wird, da man eigentlich regelmäßig neue Partner vorstellt, die Ihre Technologie zumindest testen möchten.

Ripple

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    isntit

    7. März 2018 19:27 at 19:27

    Liebe FMW: Was mich etwas nervt ist, dass der Bitcoin nach wie vor als relevant betrachtet wird. Bullshit. Möglicherweise werden Kryptowährungen in Zukunft eine große Rolle spielen, aber sicher nicht der Bitcoin. Das weiß jeder, der technisch und/oder ökonomisch/politisch einigermaßen informiert ist.
    In Wahrheit geht es doch nur darum, wie Alteigentümer mit möglichst großem Gewinn und Neukäufer ohne große Verlust rauskommen … isntit?

    • Avatar

      Wolfgang M.

      7. März 2018 20:30 at 20:30

      @isntit. Ich weiß auch nicht, wieso man sich überhaupt noch charttechnischen Überlegungen hingibt, angesichts des nun schon aberwitzigen Stromverbrauchs des Bitcoins. Laut des Bitcoin Energy Consumtion Index lag der Gesamtstromverbrauch gestern schon bei 54 Terawattstunden, zu Jahresbeginn 37 TWh, Anfang 2017 10 TWh. Wenn sich an der Technik nichts Fundamentales ändert, werden die paar Miner (in China und Island) in einigen Monaten 100 TWh erreichen. Derzeit sind das fast 800 KWh pro Transaktion. Welche Länder, außer den USA, China, Russland oder Kanada, haben überhaupt noch die Möglichkeit die Stromproduktion einer Industrienation so nebenbei zur Verfügung zu stellen. Das soll jetzt keine Verteufelung der Blockchain-Technologie sein, aber der Verstand fragt, wie lange dieses Energiemonster Bitcoin ohne Änderung noch existieren kann?

      • Avatar

        isntit

        7. März 2018 21:20 at 21:20

        @Wolfgang M.: stimme voll zu! Aber auch jenseits des irrwitzigen Energieverbrauchs: Was die Bitcoin-Gläubigen (ja das sind sie, im Sinne von Religion, im Gegensatz zu analytisch denkenden Menschen) vergessen ist, dass es Interessen gibt. Knallharte ökonomische und politische Interesssen von Staaten, die verhindern werden, dass es eine unabhängige, unkontrollierte Währung gibt. Ich will das gar nicht verteufeln, ist aus deren Sicht nur verständlich und notwendig!
        Ich denke, die Kryptowährungen werden sich als staatlich kontrolliertes, neues (und noch wackligeres) Fiat-Geld durchsetzen – oder gar nicht.

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