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Kryptowährungen stecken Südkorea gut weg, Performance im Gesamtjahr 2017 atemberaubend, Ripple mit frischem Allzeithoch

Die Nummer drei der Kryptowährungen Ripple erreicht gerade heute früh ein neues Allzeithoch mit 1,35 Dollar. Sieht man im Chart die Kurse noch vor einem Jahr, bewegte man sich bei…

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Südkorea schickt Bitcoin auf Talfahrt, so hörte man es gestern aus deutschen Medienveröffentlichungen. Wir hatten gestern schon darauf verwiesen, dass regulatorische Maßnahmen in einzelnen Ländern schon in den letzten Monaten den Kryptowährungen nichts anhaben konnten. Es kam stets am Tag nach solch einer Veröffentlichung zu kurzen Abstürzen in den Kursen – danach ging es aber wieder nach oben. So auch diesmal nach der Andeutung der Regierung in Südkorea die Regulierung für Kryptowährungen anziehen zu wollen. Bitcoin lag gestern Mittag noch bei 13.000 Dollar, jetzt aber schon wieder bei 14.460 Dollar. Damit hat man den gestrigen Absturz (beginnend bei 15.000 Dollar) fast schon wieder ausgebügelt.

Bitcoin

Ende letzten Jahres lag Bitcoin noch bei 960 Dollar. Vergleicht man den aktuellen Kurs von 14.460 Dollar, ergibt sich eine Jahresperformance von unglaublichen 1400% Gewinn! Einfach unglaublich! So eine Performance lässt sich leicht erzielen, weil die Kryptowährungen ja nicht mit irgendeiner realen Ware unterlegt sind, und sich auch nicht an der wirtschaftlichen Stärke einer bestimmten Volkswirtschaft orientieren, wie es bei FIAT-Währungen in Relation zu anderen Währungen der Fall ist. Performance für 2018? Völlig unklar, aber es wird wohl immer spannender werden! (Chart seit Ende 2016)

Ethereum

Die Nummer 2 der Kryptowährungen Ethereum notierte Ende 2016 noch bei lumpigen 7 Dollar, jetzt sind es 723 Dollar. Das Allzeithoch lag am 19. Dezember bei 850 Dollar. Aber immerhin, bis dato ist es im Gesamtjahr 2017 ein Plus von sagenhaften 10228% (in Worten „zehntausendzweihundertachtundzwanzig“).

Ripple

Die Nummer drei der Kryptowährungen Ripple erreicht gerade heute früh ein neues Allzeithoch mit 1,35 Dollar. Sieht man im Chart die Kurse noch vor einem Jahr, bewegte man sich bei Preisen von 3 US-Dollar-Cent. Von daher kann man von einer Jahresperformance von 4400% sprechen.

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Gerd

    29. Dezember 2017 11:13 at 11:13

    Und was hat uns Feldmaen den Riple doch immer so ans Herz gelegt.
    Angefangen bei 0,20. Und jetzt 1,35? Wahnsinn, innerhalb kürzester Zeit.
    Jetzt weiß ich, warum kein Geld für den DAX übrigbleibt.

    • Avatar

      baeuerin

      29. Dezember 2017 11:28 at 11:28

      Ripple??
      der hat sein Hoch schon gesehen und wird genauso abstuerzen,wie Bitcoin noch in der 1Wo.18 auf 10000$!!!
      Wo wird der Rippe dann stehen??
      Gerd..schau besser,dass du was auf die Rippen bekommst….
      Saug dich mit G-Minen voll und du wirst fett wie ne Wanze werden!

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Bitcoin

Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Bitcoin-Kurs steigt kräftig an – Marc Friedrich über die Gründe

Redaktion

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Bitcoin Symbolbild

Der Bitcoin steigt gerade kräftig an. Was ist hier los? Erst mal ein kurzer Blick zurück zum Start der Coronakrise. Im März stürzten Aktienmärkte und der Goldpreis deutlich ab. Die Investoren brauchten Cash, um zum Beispiel Margin Calls bei gehebelten Börsengeschäften bedienen zu können. Auch der Bitcoin wurde abverkauft um an Cash zu kommen. So fiel der Kurs im März von 9.700 auf 5.100 Dollar. Aber seitdem stieg der Kurs kräftig in die Höhe.

Aktuell notiert Bitcoin bei 18.220 Dollar. Noch Anfang dieser Woche notierte die weltweit bekannteste Kryptowährung bei 16.000 Dollar (Markus Fugmann berichtete am letzten Freitag). Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten fünf Jahre. Marc Friedrich hat vor 14 Stunden ein Video über die bekanntes Kryptowährung veröffentlicht mit dem Titel „Die größte Investmentchance aller Zeiten“. Er bespricht hier den rasanten Kursanstieg. Aber alleine seit Erstellung seines Videos ist der Kurs schon wieder um mehr als 1.000 Dollar gestiegen. So rasant läuft aktuell die Kurssteigerung im Bitcoin.

Mögliche Gründe für den Kursanstieg im Bitcoin

Doch was ist der Grund für den aktuellen Hype? Laut Marc Friedrich fungiere Bitcoin bei vielen Anlegern auch als Schutz vor Inflation, weil die Menge erzeugbarer Bitcoins anders als bei Papiergeld begrenzt ist. Auch biete diese Kryptowährung eine Art Schutz gegen die Gelddruck-Orgien der Notenbanken (frei von uns so formuliert). Die Nachfrage steige viel stärker als die Anzahl vorhandener Bitcoins.

Und wichtig scheint auch zu sein: Laut Marc Friedrich gibt es derzeit immer mehr Nachfrage und positive Meinungen von Profi-Investoren über den Bitcoin. Die Hausse nährt die Hausse? Gilt dieses Sprichwort derzeit für diese Anlageklasse? Auf einmal wollen alle dabei sein, aus Angst Kursanstiege zu verpassen? Und man springt dann auch noch auf den fahrenden Zug auf, und dann steigt der Kurs noch viel schneller? So ein Game läuft niemals endlos weiter, was man schon vor ein paar Jahren sehen konnte. Vielleicht steht diesem Asset eine grandiose Zukunft bevor – aber pausenlos nur noch steigende Kurse, das dürfte wohl eine Illusion sein.

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Chart zeigt Kursverlauf des Bitcoin in den letzten fünf Jahren

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