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Bitcoin

Kryptowährungen: Vorsicht, Bitcoin und Co bleiben schwach

Redaktion

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Nach dem letzten Kurseinbruch bei den Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple fällt die Erholung relativ schwach aus. Hier könnte sich eine zweite Abwärtswelle anbahnen. Wir glauben auch nicht, dass der jüngste Hackerangriff der Auslöser für den rasanten Abverkauf von Bitcoin und Co war. Dafür waren die betroffene Börse und der Schaden schlicht nicht groß und relevant genug. Außerdem war die Zeitspanne zu klein. Denn es hätten viele Anleger gleichzeitig verkaufen müssen. Da hat jemand anderes auf den Knopf gedrückt und den Kursrutsch verursacht. Die panikartigen Verkäufe danach haben dies nur verstärkt. Vielmehr könnte man aufgrund mehr anstehender Regulierungen vermuten, dass die Pioniere von Kryptowährungen sich mittlerweile von ihren Anlagen trennen und Spekulanten ihre Coins übergeben. Damit würden Milliarden aus den Markt gezogen.

Bitcoin bleibt die größte aller Kryptowährungen

Bitcoin ist seit dem letzten Kurssturz sehr angeschlagen. Wie man am Chart sieht, blieb bis jetzt auch eine größere Erholung aus. Das heißt, dass im Moment keine größere Kaufbereitschaft vorhanden ist und möglicherweise tiefere Kurse als Einstieg genutzt werden sollen. Deshalb ist im Moment Vorsicht geboten, denn es könnte noch eine zweite Welle auf uns zukommen. Mit einen aktuellen Stand von 6807 Dollar müsste Bitcoin über die von 6980 Dollar laufen, um das Bild aufzuhellen. Rutscht er allerdings unter sein Tief von März, könnte es rasant abwärts gehen und wir zeitnah deutlich tiefere Kurse sehen.

Kryptowährungen Bitcoin

Ethereum

Bei Ethereum sieht das Bild nicht wesentlich besser aus. Mit aktuell 529 Dollar versucht er an seine Trendlinie bei 540 Dollar heranzulaufen. Ein Überspringen dieser Linie halten wir vorerst für nicht wahrscheinlich. Ein mögliches Szenario könnte sich so ereignen: Er läuft bis zur Linie und prallt daran ab. Sollte er dann auch noch die Marke von 495 Dollar unterschreiten, könnte er durchaus bis zu seinem Tief von März fallen und einen Stand von 356 Dollar aufweisen. Auf diesem Niveau wäre dann jedoch wieder mit Käufen zu rechnen.

Ripple

Selbstverständlich musste auch Ripple herbe Verluste hinnehmen. Auch hier sehen wir keine deutliche Erholung. Auch wenn er es schaffen sollte, sich bis zu seinem Widerstand bei 0,63 Dollar heran zu arbeiten, ist die Hürde doch eher zu groß um diese zu überwinden. Ein Rücksetzer bis zur 0,53 Dollar ist da schon wahrscheinlicher. Danach werden wir sehen wie es weitergeht..

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Aktien

Indiz für die jüngste Zocker-Orgie in US-Aktien und Bitcoin – man schaue auf die Such-Trends

Claudio Kummerfeld

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am

Bunte Kurstafel

Markus Fugmann hatte die letzten Tage darüber berichtet, so auch heute früh (siehe hier). Vor allem über einen gigantischen großen Zocker-Blog auf Reddit (siehe hier) formiert sich quasi täglich neu eine gigantische Crowd aus gierigen Jung-Zockern, um sich auf einzelne US-Aktien zu stürzen. Besonders interessant waren die letzten Tage kräftige Kursanstiege Aktien wie „Gamestop“, bei denen es hohe Short-Volumina gab. Profi-Spekulanten wie Hedgefonds hatten große Wetten auf fallende Kurse aufgebaut. Steigt der Aktienkurs nun aber kräftig, kann der Verlust dieser Profis ins Unendliche steigen.

Und die Banken und Broker, die solchen Hedgefonds oft Kredite für ihre Spekulationen gewähren, könnten kalte Füße kriegen und mehr Sicherheiten verlangen – oder die Short-Positionen zwangsweise schließen, wodurch der Aufwärtssog der Aktien noch mehr verstärkt wird. Auf genau diese Bewegung hofften die Zocker wohl bei Gamestop und anderen Aktien. Man schaue in der folgenden Grafik, wie die Beliebtheit für den Google-Suchbegriff „Short Squeeze“ in den USA in den letzten fünf Jahren aussah. Erst in den letzten Tagen explodierte die Beliebtheit dieses Suchbegriffs extrem. Mit Short Squeeze bezeichnen Börsianer einen stark steigenden Aktienkurs, der durch das Schließen von Short-Positionen verursacht wird. Der Wert 100 in der Grafik steht für die höchste Beliebtheit des jeweiligen Suchbegriffs.

Im folgenden Chart sehen wie in den Google Trends für die letzten fünf Jahre die weltweite Beliebtheit des Suchbegriffs „Bitcoin“. Man sieht, dass bei der ersten großen Hausse Ende 2017 die maximale Beliebtheit von 100 Punkten erreicht wurde, und Anfang diesen Jahres nur ein Wert von 69 – jetzt nur noch 42 Punkte. Die Gier der Internet-Gemeinde nach dem Thema war damals also wohl noch größer als heute. Offenbar scheint sich ganz aktuell die „Meute“ auf die kleinen US-Aktien zu stürzen – weil die wohl von einer Meute Klein-Zocker leichter kräftig im Kurs zu bewegen sind?

Chart zeigt Beliebtheit der Suche nach Bitcoin

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Bitcoin

Bitcoin als das trojanische Pferd zur Bargeldabschaffung? Blick auf das große Bild

Claudio Kummerfeld

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am

Bitcoin Symbolfoto

Ist der Bitcoin zusammen mit den anderen Kryptowährungen das große „trojanische Pferd“ für die Abschaffung von Bargeld? Dirk Müller zeigte in einem Video aus letzter Woche (siehe hier) erneut ganz klar, dass er nichts vom Bitcoin hält. Eine pure Zockerei sei diese wichtigste aller Kryptowährungen – sie könne weiter kräftig steigen, oder auch ins Bodenlose fallen. Alexander Weipprecht vom Krypto Magazin hat im folgenden aktuellen Video mehrere von Dirk Müllers Kritikpunkten angesprochen, und ihm dabei teilweise Recht gegeben.

Steckt hinter dem Bitcoin eine Art von Verschwörung um den Bürger noch gläserner und überwachbarer zu machen? Haben die Reichen und Mächtigen einen großen Plan mit dem Bitcoin? Wie ich meine, geht Alexander Weipprecht sehr gut und im Detail auf diese Themen ein. Superreiche und große Vermögensverwalter würden nach Jahren des Zuschauens nun die Chancen im Bitcoin nutzen, indem sie zunehmend Bitcoins aufkaufen. Der Bitcoin biete Wohlhabenden die mobil sein wollen, eine hervorragende Chance Vermögen weltweit in Sekundenschnelle zu verschieben. Auch ein gutes Beispiel sei der Iran, der laut Alexander Weipprecht versuche sich vom US-Dollar zu lösen, in dem man Öl gegen Kryptowährungen tausche. Sehen Sie hier seinen interessanten Beitrag.

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Bitcoin

Bitcoin: Verdoppelung JETZT?

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Steht die Verdoppelung unmittelbar bevor? Viele schwören ja auf die Bitcoins und rechnen ganz fest mit einem schnellen und deutlichen Anstieg. Doch nach der jüngsten Pause stellen sich manche nun die Frage, ob es jetzt schon wirklich Zeit dafür ist. Dieser Beitrag gilt einmal der charttechnischen Betrachtung, aber kann man das tatsächlich hier anwenden? Schauen wir uns das doch einfach mal an.

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