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Kryptowährungen: Wie geht es jetzt weiter?

Unsere drei fokussierten Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum und Ripple konnten sich gestern wieder gut erholen. Das liegt eventuell auch daran, dass der G20 das Thema Kryptowährungen von der Agenda…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Unsere drei fokussierten Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum und Ripple konnten sich gestern wieder gut erholen. Das liegt eventuell auch daran, dass beim G20-Treffen der Finanzminister das Thema Kryptowährungen von der Agenda gestrichen worden ist. Wie geht es nun weiter mit Bitcoin und Co? Wenn wir es rein nach dem Chart betrachten, haben alle drei weiteres Potenzial nach unten. Sie liegen unterhalb ihrer Unterstützungen, und die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass sie dort abprallen und wieder nach unten drehen. Nichts ist in diesem Moment wichtiger als gute Nachrichten. Diese würden selbstverständlich weiteren Schub in Richtung Norden geben.

Bitcoin

Im Moment gibt es wenig zu berichten über Bitcoin. Die negativen Schlagzeilen aus der Vergangenheit reichten aber auch auch um dem Markt weit nach unten zu drücken. Selbst von Marktmanipulation gab es Gerüchte in der Krypto-Szene. Wie sehen wir nun Bitcoin? Wie oben schon erwähnt, konnte Bitcoin seine Talfahrt erstmal stoppen, und befindet sich aktuell in einer Erholungsphase. Diese dürfte allerdings nach Charttechnik nun zu Ende sein, da Bitcoin an seinen Widerstand von 9220 Dollar heran gelaufen ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin wieder nach Süden abdreht, ist auf diesem Niveau sehr hoch. Hier sollte man als Anleger vorsichtig sein. Erst ein Überschreiten dieser Linie würde ein Kaufsignal bedeuten. Alles andere führt nur zu weiteren Kursverlusten.

Kryptowährungen

Ethereum

Das Chartbild von Ethereum verläuft nahezu identisch zu Bitcoin. Allerdings mit einem kleinen Unterschied. Ethereum hat noch weiteres Potenzial nach oben, bis es an seinen Widerstand gelangt. Aktuell befindet sich Ethereum bei 580 Dollar und könnte locker noch die 630 Dollar erreichen, bevor es dann eng wird. Grundsätzlich befinden wir uns derzeit in einem fallenden Markt.

Ripple

Da die Volatilität bei Ripple nicht so hoch ist wie bei Bitcoin und Ethereum, gibt es natürlich auch wenig Veränderung im Chartbild. Aktuell liegt Ripple bei 0,69 Dollar und hat noch Luft nach oben bis ca 0,82 Dollar.

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Bitcoin

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Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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