Devisen

Kurz-Kommentar: Wenig Freude im britischen Pfund

Was geschah gestern? Das britische Pfund „fiel von der Klippe“ gegen den US-Dollar, in dem es den Kurs von 1,2480 unterschritt. Dies war eine ziemlich starke charttechnische Unterstützungslinie! Auch verwiesen wir gestern darauf, dass der Markt wohl auf die heutigen UK-Daten zum BIP warten würde. Denn nach einer langen Zeit konstanter Zuwächse stand für heute ein möglicher BIP-Rückgang von 0,1% für das 2. Quartal an.

Aber was geschah? Heute Vormittag wurde es mit +0,3% vermeldet. Dann kam heute Nachmittag Fed-Chef Jerome Powell mit Aussagen zur US-Zinspolitik, welche den US-Dollar schwächten. In allen Charts mit Dollar-Bezug war das klar ablesbar. Also: Das Pfund hatte heute zwei wunderbare Gründe um kräftig zu steigen. Endlich mal gute Nachrichten, abseits von Brexit, Boris Johnson und Co. Aber was passierte? Das Pfund stieg insgesamt nur von 1,2458 auf aktuell 1,2503. Also gerade mal ein Plus von 45 Pips.

Das ist zwar ein Anstieg, aber nicht gerade viel. Freude sieht anders aus! „Glauben“ ist vielleicht das falsche Wort, wenn man über fallende Kurse nachdenkt. Aber man sollte weiterhin im Auge behalten, dass die Marke von 1,2480 gestern durchbrochen wurde, und dass der Weg im Pfund gen Süden offen steht. Nicht nur charttechnisch, sondern auch weil die Wahl des neuen Tory-Chefs immer näher rückt!

Pfund vs USD seit Ende Juni
GBPUSD seit Ende Juni.



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