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Kurz und krass: Commerzbank kündigt Hamburgerin das Konto – weil sie einen iranischen Namen trägt!

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Bei deutschen Banken herrscht pure Panik! Bloß nicht ein Fehler machen in Sachen Iran bzw.Umgehung der amerikanischen Iran-Sanktionen – man fürchtet, dann von der Trump-Administration vom Dollar-System abgekoppelt zu werden, was den sicheren Exitus einer Bank bedeuten würde!

So wissen wir aus Gesprächen mit einem Banker in leitender Funktion einer deutschen Großbank, dass den Mitarbeitern der Bank unmißverständlich klar gemacht worden ist: wer mutwillig oder versehentlich einen Fehler macht in Sachen Iran, der wird sofort fristlos entlassen! Das betrifft etwa Überweisungen iranischer Konten bzw. von Konten, die im Verdacht stehen könnten, mit dem Iran irgendwie – und sei es auch nur indirekt – im Zusammenhang zu stehen (vor allem gilt die Aufmerksamkeit türkischen Konten bzw. Zahlungen von türkischen Konten).

Wie groß die Panik bei deutschen Geld-Instituten ist, zeigt ein aktueller Fall, über den die „MOPO“ berichtet: demnach wurden einer Hamburger Geschäftsfrau, die einen iranischen Namen trägt, ohne Angaben von Gründen ihr Konto bei der Commerzbank gekündigt: „Trage iranischen Namen, aber mehr habe ich mit dem Land nicht zu tun“, so die Frau gegenüber der „MOPO“.

Lesen Sie den Artikel der „MOPO“ mit weiteren Hintergründen bitte hier:

Auf Druck von Trump Commerzbank kündigt Hamburgerin das Konto


Foto: Commerzbank AG

2 Kommentare

2 Comments

  1. Übelkeit

    7. Dezember 2018 22:25 at 22:25

    Der Dollar ist die letzte der 3 Säulen, welche die USA stützen. Und diese Waffe setzen Sie ein. Es ist nur eine Frage der Zeit bis auch die letzte Bastion fällt.

  2. Altbär

    8. Dezember 2018 09:17 at 09:17

    @ Übelkeit, DER DOLLAR WAR EINE WAFFE, in den letzten 30 Jahren wo die Amis ihre Dollarschulden
    mit Abwertung stark vermindern könnten. ( gegen andere Währungen) Jetzt wo diese Carry -Trade wegen steigendem Dollar kurz oder mittelfristig sich ins Gegenteil umschlagen wird diese Waffe eher ein Schuss ins eigene Knie.Das ist die einseitige Meinung eines vielseitigen Posters.

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Der Danske-Skandal – Geldwäsche über 200 Milliarden Euro half deutscher Volkswirtschaft

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Der gigantische 200 Milliarden Euro Geldwäsche-Skandal um die dänische Danske Bank ist im Stammland der Bank Dänemark ein großes Thema. Wird die Aufarbeitung des Falls noch Jahre dauern? Wahrscheinlich. Dass der Skandal auch in Deutschland ein großes Thema sein müsste, zeigt der folgende aktuelle Film.

Erste Recherchen zeigen, dass auch große Summen an deutsche Mittelständler und Kleinstbetriebe flossen, die wohl ungewollt und unbewusst zum Teil dieser globalen Geldwäsche-Maschine wurden. Welcher kleine Autohändler, der ein Auto ganz legal nach Russland verkauft, denkt an böse Machenschaften? Dabei wurde (das muss man auch erwähnen) die deutsche Volkswirtschaft mit Produktionsaufträgen ja auch gut befeuert.

Polizei, Steuerbehörden, Banken, Unternehmen, niemand will etwas bemerkt haben, dass Gelder aus bestimmten Quellen kommen, und Warenlieferungen dann ganz woanders hin erfolgen, nämlich nach Russland? In diesem Video geht es mit mehreren hundert Millionen Euro nur um einen kleinen Teil des gesamten Skandals. Aber hier erhält man einen ersten kleinen Einblick in ein perfides, aber gut laufendes System.

Geldwäsche
Foto: Avarice (2012), by Jesus Solana / Wikipedia (CC BY 2.0) – Ausschnitt aus Originalfoto

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EZB gibt Banken noch 7 Jahre Zeit für Beseitigung von Schrotthalden – Italien unter Druck

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Erst vor wenigen Tagen stellte die EZB die zehntgrößte italienische Bank „Banca Carige“ unter Zwangsverwaltung. Gestern folgte ein Brandbrief der EZB an die eh schon angeschlagene „Banca Monte dei Paschi“. Heute nun folgt der nächste Schritt. Die EZB scheint offenbar immer mehr Druck aufbauen zu wollen, ohne wirklich harte politische Druckmittel in der Hand zu haben.

Laut der zuverlässigen italienischen Zeitung „Il Sole 24 Ore“ hat die EZB alle unter ihrer Aufsicht stehenden Banken angesprochen, sie mögen doch bitte bis spätestens 2026 alle ihre Schrottkredite vollständig abdecken. Also zum Beispiel Schrottkredite verkaufen und die Verluste mit Eigenkapital auffüllen. Oder noch bestehende Schrottkredite eben über ausreichende Rückstellungen abdecken. Einige Banken wie die größte italienische Bank UniCredit haben ja schon etwas getan. In kleinerem, aber immer noch Milliarden-Umfang hatte auch die Monte dei Paschi schon Schrott verkauft, wenn auch die Gelder zum Auffüllen der Lücke vom italienischen Steuerzahler kamen.

Wenn die EZB auch weiß, dass sie alle Problembanken in der Eurozone nicht „mal eben so“ dicht machen kann bei Nichterfüllung ihrer Vorgaben in Sachen Schrottkredite – so erhöht sie mit solchen Zeitvorgaben doch den Druck auf die Banken, und das nicht nur in Italien. Vor allem die Aktionäre der Banken dürften ein Interesse daran haben, dass diese Probleme wirklich angegangen werden. Denn die Aktienkurse sind es, die unter so einem Zeitdruck und Vertrauensverlust in die Banken leiden.

Die aktuelle Aufforderung der EZB wird von der noch relativ neuen Regierung in Rom als Angriff auf die heimischen Banken bewertet. Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini spricht heute von mehr Transparenz, die (bei der EZB?) notwendig sei. Man müsse nämlich sicher sein, dass die Aktionen der EZB nicht politisch motiviert seien. Die UniCredit-Aktie verliert heute 2,9%, die Monte dei Paschi notiert heute mit -1,7% (gestern eh schon stark gefallen). Intesa Sanpaolo verliert 1,2%, UBI Banca 4,3%, und Banco BPM 2,5%.

Italien
© European Union, 2017 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: Mauro Bottaro

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Warum es nichts Dümmeres gibt als den Spruch „politische Börsen haben kurze Beine“!

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Jahrelang galt der Spruch „politische Beine haben kurze Beine“ als unwiderlegbar – weil sich die Märkte scheinbar schnell wieder auf andere Faktoren fokussierten. Aber faktisch haben wir, wie Florian Homm darlegt, schon jahrelang massiv politische Börsen – etwa durch die Manipulation der Zinsen durch die Notenbanken. Oder aktuell durch die Intervention der amerikanischen Regierung gegen Nordstream 2, die ganz konkrete Auswirkungen auf alle Deutschen haben könnte.

Dazu, möchte man ergänzen, ist eines der zentralen Themen spätestens seit Juni letzten Jahres der Handelskrieg zwischen den USA und China (der den Dax so stark belastet hat) – auch hier ist von „kurzen Beinen“ wenig zu sehen. Also sollte man den Spruch „politische Börsen haben kurze Beine“ wohl endgültig auf den verbalen Schrotthaufen werfen, finden wir..

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