Europa

Kurzarbeit sinkt – Gastronomie weiter deutlich betroffen

Von Kurzarbeit sind vor allem Dienstleistungsberufe betroffen

Die Kurzarbeit ist laut aktuellen Aussagen des ifo-Instituts im März gesunken. Nach Schätzungen waren 2,7 Millionen Menschen betroffen, nach 2,9 Millionen im Februar (ursprünglich hatte ifo für Februar 2,8 geschätzt). 2,7 Millionen entspricht 8,0 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, nach 8,7 Prozent im Februar. Der Rückgang fand in fast allen Wirtschaftszweigen statt, insbesondere in der Industrie. Die leichten Lockerungen haben laut ifo auch im Handel und im Gastgewerbe zu einem Rückgang geführt. Allerdings sei der Anteil an Kurzarbeitern im Gastgewerbe mit 50,8 Prozent weiter sehr, sehr hoch.

Im Handel liegt der Anteil der betroffenen Beschäftigten mit 15,8 Prozent nach 17,8 Prozent beziehungsweise 718.000 nach 811.000 Personen. Vor allem der Einzelhandel (20,2 Prozent) und der Kfz-Handel (11,7 Prozent) greifen laut ifo derzeit stark auf Kurzarbeit zurück, der Großhandel liegt bei 10,0 Prozent. Bei den Dienstleistern außerhalb des Gastgewerbes dürfte die Zahl der betroffenen Personen im März leicht gesunken sein. Im Gegensatz hierzu sei in der Industrie ein deutlicher Rückgang der Kurzarbeit auf 6,3 Prozent oder 436.000 Personen zu verzeichnen, von 7,1 Prozent oder 494.000 Menschen. Seit April 2020 habe sich hier der Anteil der Beschäftigten in Kurzarbeit damit ständig verringert und liege unter dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt.



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