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Kurzeinschätzung von Lossless zum Dax

Die entscheidenden Marken beim Dax..

FMW-Redaktion

Hier eine kurze Einschätzung von @Lossless zum Dax:

„Der DAX ist in einer sehr kritischen Phase. Sollte der DAX über die 12671 schießen kann es unangenehm werden für die Bären. Bleibt der DAX unter 12671 ist Luft bis 12141.“


(Chart mit den von @Lossles genannten Marken; durch anklicken vergrößern)



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15 Kommentare

  1. Schönen Tag Losless,
    wie ist ihre aktuelle Meinung zum DAX? Wann könnte man wieder shorten?

    Danke und beste Grüße

    1. Die 12.671 sind dynamisch genommen wurden.
      Würde mich auch interessieren, wie sie jetzt die Lage sehen.

  2. Hält die 12651 ist ein Angriff auf die 12919 sehr wahrscheinlich. Sollte der DAX unter die 12651 fallen ist die Aufwärtsbewegung beendet.

  3. Sieht so aus, als würde die 12651 halten. Sehen wir eine Aufwärtsbewegung in einer großen Abwärtsbewegung?

    1. @Lossless: 12800 Widerstand/Unterstützung seit dem gestrigen Handel (Amis gingen steil rauf, DAX klebte längere Zeit förmlich an der Marke)???

  4. Das Volumen beim letzten Abverkauf an der Wall Street war enorm. Da haben große Hände etwas in kleine Hände verkauft. Anders kann ich mir das Reversal an der Wall Street nicht erklären. Dem DAX geht es ähnlich. Dennoch ist die Stärke im DAX beeindruckend. Solche Muster sieht man oft vor einer großen Bewegung und passt in den Mai.

    1. Losless, meinen sie mit der großen Bewegung dann Richtung abwärts?

      1. @Andreas jetzt warten wir erst einmal ab ob der DAX die 12919 bestätigt. Danach wissen wir mehr. Geduld!

    2. Hallo Lossless,
      Man muss schon aufpassen, dass man sich nicht vom Preismove irritieren lässt.
      Einerseits gebe ich Ihnen mit Ihrer pssimistischen Haltung recht.
      – Die Häufung der Distributionstage ist auffällig
      – das Put/Call ratio im Monthly ist auf einem Extremwert
      – Die Advance/Decline Linien insbesondere des Nasdaq lassen skeptisch werden
      – Die NH/NL (New Highs/Now Lows nach Dr. Elder) deuten abwärts

      Andererseits waren die Downmoves nicht von Liquidation gekennzeichnet
      Die grossen haben nach unten „gedrückt“, aber unterm Strich nicht substanziell verkauft
      Sie betreiben derzeit ein Spiel mit dem Markt
      Optisch treiben sie den Index abwärts indem sie Futures verkaufen, gleichzeitig bauen sie die Absicherungen über den VXX ab.
      Die vergangenen drei Tage haben es offensichtlich gemacht.
      Die Zeiten der Puts und Calls sind vorbei und die Aussage über das Put/Call Ratio durchschaut mittlerweile jeder Anfänger.
      Viel spannender und aussagekräftiger sind INTRADAY-PC-Ratio kombiniert mit den Divergenzen zwischen Absicherungen (VXX, VIX futures Differenzen) und Indexverlauf.
      Am Donnerstag nachmittag war solch ein Musterbeispiel der Katz- und Maus-Spieles.
      Die Preistrader und vor allem die Markttechniker wurden an der Nase herumgeführt.
      Man könnte auch sagen: Die Bären haben den Goldmännern ihren Ring in der Nase dargeboten und liessen sich devot und schicksalsergeben als Marktplatzattraktion zum tanzen zwingen.
      ‚Unvermeidlicher Drawdown‘ nennen sie es.
      Tunnelblick und Tellerrandgrenze könnte man es auch nennen.

      Man darf nicht vergessen, dass seit langem eine Rotation im Gange ist
      Raus aus US – Rein in Europa

      Saisonalitäten als Trading-Entscheidung herzunehmen halte ich für sehr fragwürdig
      Ebenso wie die Betrachtung der Zinsstrukturkurven
      Auch so ein Thema, das meist oberflächlich betrachtet wird.
      Die Auswirkung der gewaltigen Steuerreduktion kombiniert mit dem „Repatrieren“ gigantischer Geldmengen wird den Markt noch lange befeuern, oder zumindest auf hohem Niveau halten.

      kurzfristiges Fazit:
      Im Markt ist ein Long Inventory aufgebaut, der Markt ist „too long“
      Am Montag springen die Zuspätkommer auf und werden später verfrühstückt, wenn wirkliche Liqidation einsetzt.
      Mittelfristiges Fazit:
      Bearisches Szenario wird über Medien vrbreitet, jede Abwärtsbewegung mit Weltuntergangsszenarien und Bärenjubel verbunden, doch im Hintergrund werden sie Substanz kaufen.
      Vola-Sprünge !
      Langfristiges Szenario sehe ich ähnlich wie Sie.
      Zeichen deuten auf Sturm.
      Die Goldmänner werden sich rächen für die Demütigung, dass Trump sie aus dem Weissen Haus geworfen hat. So hatte man das gewiss nicht abgesprochen.
      Aus ihrer Sicht ist Trump wortbrüchig geworden.
      Man wird einen neuen verlässlicheren Kandidaten im Hintergrund aufbauen, und weiterhin Leichen aus dem Keller des Trump Towers ausgraben und zum passenden Zeitpunkt den Blonden absägen.
      Dem Publikum serviert man einen schönen kleinen Crash, schiebt ihn dem Trump in die Schuhe und präsentiert einen neuen Kandidaten und das Publikum applaudiert erleichtern, weil es anschliessend wieder bergauf geht.
      Ob man eine solche Entwicklung in den Kursen ablesen kann ?
      Vermutlich nicht, würde jedoch mit Ihnen über die Exegese der Charts diskutieren

      Herzliche Grüsse aus der Schweiz

      1. Also meine Exegese lässt nur einen Schluss zu: Strong long! Wenn ich mir den Dow Jones-Chart (Daily) angucke so konstatiere ich zum einen einen Ausbruch aus dem Dreieck nach oben, und zum anderen einen Ausbruch aus dem seit dem ATH bestehenden Abwärtskanal inkl. zweimaligen Rücklauf und Abprall an diesigem (im 4h-CFD-Chart). Ein wahrer ästhetischer Augenschmaus! Mir scheint es nicht unwahrscheinlich zu sein, dass die seit Ende Januar laufende Korrektur nun beendet ist, und neue ATH’s angelaufen werden – zu mindestens im DJ. Der Crash kann dann im Herbst kommen :-)

      2. Lieber Segler,

        von Crash kann nicht die Rede sein. Die Earnings waren vortrefflich. Die Dividenden-Ausschüttung brillant. Dennoch knistert es bei Apple. Tesla ist ein Übernahmekandidat und die Deutsche Bank sowieso.

        Die Zeiten sind herausragend für steigende Kurse aber sie tun es nur nicht. Der Geldhahn bleibt offen, die Zinsen niedrig. Investoren-Herz was willst du mehr.

        Haben wir das Peak schon gesehen?

        Zugegeben das Überschreiten der 12651 stört ein wenig im Chart. Sollte aber den langfristigen Trend nicht kompromittieren. Solange der DAX das letzte Hoch nicht rausnimmt würde ich mich nicht gegen den Trend stellen.

        Die Medien spielen immer das gleiche Lied. Geht es 100 Punkte rauf „Hurra wir kommen“ geht es 100 Punkte runter „Der Crash kommt“. Ergo alles beim Alten.

        Was mich ein wenig stört, ist die Divergenz DOW vs. DAX. Wir erleben gerade in den letzten zwei Tagen eine beeindruckende Stärke im DAX.

        Dennoch Skepsis ist angebracht.

        Die Vola ist zurück. Fondsmanager suchen nach Absicherungen. Einige haben bei 12.000 noch einmal beherzt zugegriffen

        Als erfahrener Segler auf den Weltmärkten riecht man förmlich den Sturm.

        Timing ist alles.

        Grüße in die Schweiz

        1. Hallo Lossless,
          Möglicherweise habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Auf jeden Fall ist mein Kommentar in diesem Blog eindeutig zu lang. Soviel Zeug will keiner lesen.
          :-)
          Ich sehe ebenfalls keinen ‚crash‘. Das von mir beschriebene Szenario bezog ich darauf, falls die ganz grossen Akteure ihre Pfründe durch Donald Trump dauerhaft gefährdet sehen und ihn loswerden wollen. Das kann noch dauern.

          Was die Vola betrifft:
          Das mehrmonatige Niveau des VIX um 10 ist vorbei. Tendenz in den nächsten Monaten zwischen 13 – 18.
          Was die Absicherungen betrifft
          Zitat: “ Die Vola ist zurück. Fondsmanager suchen nach Absicherungen.“ muss ich widersprechen.
          Im Gegenteil haben die Absicherungen seit Mitte April drastisch abgenommen
          – Siehe Open Interest in den Optionen
          – Siehe Put Call Ratio auf weekly Basis
          – Siehe Preisverfall und Volumenrückgang in den VIX Derivaten
          – Rückkehr zum Contango in der Vola-Terminstrukturkurve

          War das auch wieder zu lang ?
          Grüsse aus den Bergen

          1. Segler,

            die Wall Street geht in eine sehr wichtige Woche (siehe Lausi’s vortrefflichen Kommentar). Einige Marktteilnehmer würde es böse erwischen wenn der Markt nicht in ihre Richtung läuft.

            Ich habe mich gerade gestern mit einen befreundeten Analysten getroffen. Seine Einschätzung zum DOW sieht düster aus. Er präferiert die 15700 in den kommenden Monaten.

            Hier noch eine Horrornachricht aus Deutschland „Zwei Pensionskassen stehen kurz davor, die Betriebsrenten ihrer Versicherten abzusenken.“ Die Zinspolitik fordert ihren Tribut.

            Du kennst meine Meinung über Absicherungen und an dieser hat sich nichts geändert. Absicherungen sind Geldvernichtungsmaschinen nur weil der Akteur kalte Füße bekommt. Entweder man hat eine Strategie oder man hat keine. Liquidität ist alles.

            Bridgewater ist ein exzellentes Beispiel für die Spekulation wie selbige aufgebaut werden sollte. Schnell rein, Teilgewinne mitnehmen, schnell raus.

            Da fällt mir ein wunderbares Zitat von Peter Hohl ein.

            „Wenn alle Aktien steigen, triffst du viele Leute, die glauben, sie seien begnadete Börsenexperten.“

            Grüße in die Berge

  5. Update: Die MoB liegt bei 12777. Berührt der DAX die MoB ist Vorsicht angeraten! Der DAX hat Luft bis 12957.

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