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Kurzhinweis: Mnuchin über die Chinesen – und Börsenfeiertag am Mittwoch

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Viele von Ihnen werde es schon mitbekommen haben (andere vielleicht aber nicht..): aufgrund des Todes des EX-US-Präsidenten George H. Bush wird es am Mittwoch an der Wall Street keinen Aktienhandel geben, wie seine Majestät Donald Trump, der größte Deal-Maker aller Zeiten, kraft seiner Weisheit verkündet hat. George H. Bush war übrigens kein wirklicher Fan des aktuellen Präsidenten..

Für heute wichtig wird ein Auftritt von US-Finanzminister Steven Mnuchin um 14Uhr in der Sendung Squawk Box beim amerikanischen Finanzsender CNBC. Der Vertreter der Wall Street in der Trump-Administration wird sicher das Treffen mit den Chinesen in Buenos Aires feiern, hat aber gleichwohl die Chinesen vor „soft commitments“ gewarnt (wie sie die Chinesen ja faktisch bei dem Treffen gegegben haben). Nun müssten, so Mnuchin, konkrete Aktionen der Chinesen folgen, und das mit konkreten Daten, wie die „Financial Times“ berichtet (nur mit Abo lesbar).

Ups..mal sehen, wie lange es dauert, bis die Amerikaner merken, was da eigentlich abgelaufen ist!

Hier noch einmal die, vorsichtig formuliert, leicht abweichenden Erklärungen der USA und Chinas zu dem, was beschlossen worden ist:

 

3 Kommentare

3 Comments

  1. Sabine

    3. Dezember 2018 12:40 at 12:40

    Trump ist halt höflich. Nicht wie Obama, der ihm bei der Weißen-Haus-Übergabe vor Haß die Hand nicht gegeben hat.

  2. Klarstellet

    3. Dezember 2018 12:49 at 12:49

    @ Sabine, Trump ist vor allem sehr höflich gegenüber den Angehörigen des ermordeten Journalisten, indem er auf Rücksicht der US – Geschäfte die vermutlichen Mörder in Ruhe lässt !

    • Gixxer

      3. Dezember 2018 13:04 at 13:04

      Das komische an der Sache: Keine Sau interessiert es, dass Trump weiter mit MbS oder den Saudis Geschäfte macht.
      Im Gegensatz dazu musste ich immer wieder über die Empörung lesen, weil Putin beim G20-Gipfel MbS mit einem freundschaftlichen Hand-Shake begrüßt hat (Wie kann man nur mit so einem!).
      Es ist schon eine verkehrte Welt.

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Der Boom ist zu Ende

Nach Jahren des Booms soll es 2019 einen Rückgang von bis zu 20% im Bereich von Fusionen und Übernahmen in Deutschland geben. Dabei setzte bei der Spitzendisziplin des Investmentbankings (M&A) im ersten Quartal bereits ein Schrumpfen von 67 % bei den Ankündigungen ein, wie der Finanzdatenanbieter Refinitiv ausgerechnet hat. Im ersten Quartal 2018 hatte es noch einen richtigen Rausch auf diesem Gebiet gegeben.

Und wen erschwischt es dabei besonders? Dreimal dürfen Sie raten, richtig, die Deutsche Bank. Den deutschen Branchenprimus traf es im ersten Quartal besonders deutlich. Das Geldhaus erscheint bei Refinitiv nicht mehr unter den ersten zehn Topadressen bei Fusionen und Übernahmen in Deutschland, in früheren Zeiten eine Unmöglichkeit. Man glaube zwar im Gesamtjahr wieder zulegen zu können, gerade nach einer Fusion mit der Commerzbank. Aber…..?

Auch das Geschäft mit Börsengängen (IPOs) ist im ersten Quartal richtiggehend eingeschlafen. Das Geschäft mit Aktienemissionen brach laut Refinitiv um 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. Zuletzt hatte Volkswagen den Börsengang seiner Nutzfahrzeugsparte unter dem Namen Traton abgesagt.

Der Leiter des Bereichs Börsengänge bei EY, Martin Steinbach, fasste es so zusammen: „Eine Mischung aus Konjunktursorgen, Handelskonflikten und politischen Unsicherheiten wie dem Brexit hat viele Börsenkandidaten dazu veranlasst, zunächst abzuwarten und zu schauen, ob sich in den Folgequartalen wieder IPO-Fenster öffnen“.

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