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Kurzkommentar zur Fed: Viel zu wenig für die immens dovishen Erwartungen!

Das hatten sich die Märkte anders vorgestellt! Bilanzreduzierung bleibt auf Autopilot, weiter graduelle Zinsanhebungen (hier hatten viele gehofft, dass dieser Begriff wegfallen würde! Ok: leichte Senkung der Erwartungen für die Wirtschaft in den nächsten Jahren, auch die Inflationserwartung leicht herunter genommen. Aber die Erwartungen waren viel dovisher – daher der Abverkauf mit neuen Jahrestiefs bei den US-Indizes.

Was die Märkte wollen ist: Wachstum ohne Zinsanhebungen und Bilanzreduzierungen. Aber das gibt es eben leider nicht – und das erwischt die Märkte auf dem falschen Fuß! Die Rendite der 10-jährigen fällt unter die „Maginot-Linie von 2,80% (aktuell: 2,75%) – das sieht böse aus.

Die Jahresendrally bei den Aktienmärkten ist damit abgesagt – da müßte jetzt schon ein Wunder passieren!

Was die Märkte lernen müssen: die Fed managed die Wirtschaft, nicht die Aktienmärkte oder Anleihemärkte!



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16 Kommentare

  1. Sind die Märkt nicht die Wirtschaft zumindest ind er USA

    1. @Jochen Grimm, falls dies als Frage formuliert gewesen sein sollte: Ich glaube nicht, dass die hier vorwiegend besprochenen Märkte (Aktien, Devisen etc.) die Wirtschaft eines Landes darstellen. Vielmehr geht es wohl darum, mittels Anlageformen bzw. Spekulationen an der Leistung der Wirtschaft (Industrie, Handel, Dienstleistung ect.) zu partizipieren.

      1. ja klar das weiss ich aber was ich damit sagen wollte. Die Wirtschaft spielt eine untergeodente Rolle. Es geht nur um Spekulation, es fliesst viel zu wenig in die wirkliche Wirtschaft. In Deutschland gibt es gottseidank noch so was wie das Rückrad der Wirtschaft, der die Steuern zahlt. Nicht nur der kleine Mann aber Trump entlasstet immer weiter und nimmt unbezahlbare Schulden auf. Schulden sind verzicht auf die Zukunft, nur die Usa kann sich leisten, als einziges Lander Welt unendlich Schulden zu machen. Ich verstehe nur nicht warum alle denken, es gibt wenige die über alle bestimmen dürfen. Nicht mal der Präsident der Atomkriege 90 Tage anfangen darf kann einfluss nehmen auf unser Geldsystem. Ich bin halt querdenker vielleicht lieg ich falsch, aber ich zweifel wenigst an meinen Gedanken. Aber ich glaube an Gold und das ist in dieser Situation nocht verkehert. Ja es mag sein das heute ein schlechter Tag für Gold war aber wenn ich Global dies betrachte sollte ich nch mehr Gold kaufen. Denken ihrgendjemand es geht immer nur aufwärts, dies Schulden können nur Inflozaniert werden oder gestrichen. Ich könnte die stunden Lan meine Gedanken schreiben, aber ganz ein fach ich glaube an das was anfassen kann.

        Mfg Grimmero

    2. Die Droge für den (immerwährend geglaubten) highfly nach oben wird nun allmählich und stetig entzogen. Oder: Was zu sich steigt, kann tief fallen…

      1. Ich korrigiere: Was zu stark steigt, kann tief fallen…

      2. Laut Fed gibt es die Droge nicht mehr. Woran ich nicht glaube, aber was ist glauge. Zum Glauben geht man in die Kirche. Trotzdem wir die Fed wieder einspringen wen es hart auf hart komt. Wenn nicht nur die Wirtschaftdaten einberechen wenn es realität wird. Es wird schnell kommen wie die Fed denkt

  2. Da bekommen ein paar Stillhalter wohl Futures/Aktien angedient, wenn’s so weiter geht.

  3. Die Aussagen der FED in Richtung Trump Märkte etc. lässt sich in zwei Worte zusammenfassen: Ätschi Bätsch!

  4. Donald hat es wohl die Sprache verschlagen, denn bisher kam noch nix über Twitter.

  5. Was die Märkte lernen müssen: die Fed managed die Wirtschaft, nicht die Aktienmärkte oder Anleihemärkte!
    Ich gehe sogar weiter und wage zu behaupten, die Wirtschaft regelt sich selbst. Unflexible, hilflose, sture und viel zu lange dogmatische Mainstream-Notenbanken, rally- und kokainsüchtige Gierschlund-Märkte und narzisstische Präsidenten versuchen zwar weiterhin zu stören und zu manipulieren, müssen aber letztendlich eingestehen, dass die Wirtschaft am Ende ein unabhängiger, weil zu komplexer und zu sehr in andere Bereiche verflochtener Teil globaler Gesellschaften ist.

    1. Es sei denn, namhafte Teile der sog. Realwirtschaft sind tagtäglich abhängig von jenem Geld, dass sich die Abhängigen so beschaffen…
      Gute Nacht!

      1. Da stellt sich mir die Frage, was Realwirtschaft eigentlich ist. Die vielen Milliarden arbeitender Menschen, Selbständiger und kleiner bis mittlerer Firmen, die täglich den Motor am laufen halten oder die paar Dickfische und Mächtigen, die den Motor täglich zum Stottern bringen.
        Jeder versagende Teil dieser seltsam ungleichen Gleichung könnte den Motor zum Stillstand bringen, es wäre jedoch eindeutig wesentlich schwieriger, die Milliarden wieder in die Spur zu bringen.

        Aber was lehrt uns die Geschichte? Geschichte wiederholt sich!

        Warum? Der eine Teil ist zu doof, der andere zu selbstverliebt. Der dritte wissenschaftliche Teil wird ignoriert oder zu eigennützigen Zwecken von Teil 2 missbraucht.
        In diesem Sinne, ebenfalls Gute Nacht!

  6. Die Marktreaktion lässt folgende Schlüsse zu:
    1. Die Märkte wollten „one and done oder one and wait“ und damit wird die Abhängigkeit der Kapitalmärkte vom monetären Faktor überdeutlich.
    2. Die Aussagen Powells, Wachstum 2-2,5%, stabiler Arbeitsmarkt und moderate Inflation für 2019 st als Goldilock-Szenario nicht allzu glaubhaft.
    3. Die Fed-Projektion wird eine sehr kurze Halbwertszeit haben. Ein weiterer Kursrutsch in Richtung 2400 im S&P 500 wird so viel Schäden anrichten, dass die Psychologie schon für einen Wirtschaftseinbruch sorgen wird und damit würde auch Powells Zinsaussicht Makulatur. Man könnte dann schon auf die Spekulation auf die erste Zinssenkung wetten. Wenn die Zinsen weiter fallen (2 – 10-Jährig) und die Bankenkurse weiter einbrechen, ist es rasch vorbei mit dem Kreditzyklus.
    Wie sagte Powell selbst vor Kurzem: „When you walk into a dark room……..!“

  7. Auch Stunden nach der Fed-Pressekonferenz bin ich immer noch verblüfft über die Einschätzungen von Fed-Chef Jerome Powell zu den Wirtschaftsaussichten der USA 2019. (Wachstum bis 2,5%, stabile Arbeitsmärkte und Inflation)
    Hat man denn nicht registriert, dass es in
    80% aller Länder des MSCI World zur Ausbildung eines Death Cross an deren Aktienmärkte gekommen ist und dass sich laut einer Studie der Deutschen Bank in
    90% aller Risk-Assetklassen weltweit bereits ein Bärenmarkt ausgebildet hat?
    Leben die Amerikaner wirtschaftlich auf einer Insel? Oder ist dieses Mal wieder einmal alles anders als früher? Hatte nicht erst gestern FedEx einen gewaltigen Kurseinbruch wegen globaler Wachstumssorgen? Säuft der US-Transportindex als Frühindikator nicht gerade so richtig ab? Hmmm!
    Aber auch 2006 hatte die Fed mit ihren Hunderten Ökonomen keine Rezession vorausgesehen.
    Mal sehen, wie lange es dauert, bis sich das „Wording“ verändert.

  8. @Wolfgang M.,
    Daß sich ein Notenbankchef nicht an charttechnische Formationen wie ein „Death Cross“ orientiert, ist verständlich, es wäre nicht besonders professionell.
    Was das „Wording“ betrifft, bin ich auch neugierig, wann die Notenbanker ihre ersten dovishen Reden halten werden.
    Gruß

    1. @Columbo. Mit dem Argument Charttechnik haben Sie wohl recht. Aber diese seltene Formation ist doch nur Ausdruck des Umstands, dass sich zahlreiche Indizes in einem Bärenmarkt befinden. Eben wegen der gefallenen Gewinnaussichten. Darauf wollte ich hinweisen. Mit der Charttechnik habe ich ansonsten öfters so meine Probleme. Werden Sie gemerkt haben, bei meinen gefühlt 1000 Kommentaren des Jahres.
      Gruß

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