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Kurzkommentar zur PK Draghis

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Mario Draghi hatte eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht zuerst: man habe nicht über Tapering diskutiert. Und jetzt die schlechte, die nach erstem Verständnis der Märkte die gute Nachricht überstrahlt: man habe nicht über eine Verlängerung des QE diskutiert. Das bedeutet: nicht über eine zeitliche Verlängerung, und auch nicht über eine Steigerung des Volumens.

Und genau das ist das, was die Märkte „nervt“: das heißt ja zunächst nicht, dass die EZB das nicht noch tun könnte, aber sie tut es eben jetzt nicht, stellt es nicht in Aussicht (wie zuvor) und diskutiert nicht einmal darüber.

Und dann der Punch Draghis: die ultralaxe Geldpolitik könne nicht ewig beibehalten werden. Das nährt den Verdacht, dass die EZB doch in nicht allzu ferner Zukunft aufhört mit QE etc. Und das ist viel gravierender, als das Zurückweisen des Taper-Gerüchts!

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    20. Oktober 2016 15:11 at 15:11

    Wenn ich jeden Monat 3000€ verdiene,aber 4000€ ausgebe,wie lange wird mein Bankchef sich blenden lassen wenn ich jedesmal mit einem anderen Flitzer(auf Pump bei einer anderen Bank natürlich!)bei Ihm vorfahre&Märchen erzähle?Genau das ist das Problem von Mario,äh natürlich unseres!

  2. Avatar

    Lossless

    20. Oktober 2016 15:22 at 15:22

    Es wir Zeit, dieses sinnlose Gelddrucken so schnell wie nur möglich zu beenden. Es schafft auf DAUER nur Probleme. Staaten nehmen immer mehr Geld auf …aber wen interessiert es wenn man darauf keine Zinsen bezahlt. Ich verstehe sogar seine Motive nur wenn eine Währung europäisch ist aber Staaten national DENKEN werden die Probleme sichtbar.

    • Avatar

      Paul Müller

      20. Oktober 2016 15:58 at 15:58

      …ein Ponzischema kann man nicht stoppen, es ist mathematisch verdammt sich selbst zu vernichten:-)

  3. Avatar

    MRS

    20. Oktober 2016 15:27 at 15:27

    Hat Mario überhaupt die Frage von Thorsten Schulte „SilberJunge“ beantwortet?

  4. Avatar

    Wolfgang Koch

    20. Oktober 2016 15:35 at 15:35

    Ich mache mir berechtigte Sorgen um meine Welt,wenn 2 absolute Luschen sich um die „mächtigste Position“der Erde streiten.Ich halte beide für denkbar ungeeignet,den Donald sogar eher weniger,aufgrund des fehlenden Kontakts zur Wallstreet,als die abwechselnd als Killary oder Hitlery bezeichnete Clinton,die eigentlich nur deshalb Präsidentin werden will,um es sich von einem Farbigen im Oral Office fellatiomässig besorgen lassen will!Späte Rache an Billyboy?Warum agieren Völker eigentlich so fahrlässig,wenn Sie solch potente Positionen vergeben?Das ist mir unerklärlich!

    • Avatar

      Paul Müller

      20. Oktober 2016 15:55 at 15:55

      …weil die Masse an Menschen dumm sind:-)

  5. Avatar

    MoinMoin

    20. Oktober 2016 15:45 at 15:45

    https://www.youtube.com/watch?v=C-zsgY_Y578

    Am Ende mit Frage/Antwort von Thorsten Schulte / Mario Draghi

    In meiner Onlineübertragung ist das auch irgendwie verloren gegangen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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