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Aktien

Was läuft?

Markus Fugmann

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Das fing schlecht an, um dann stark nachzulassen: die Märkte stehen heute stark unter Druck.

Schon die Daten heute Nacht aus China enttäuschend: Exporte und Importe deutlich unter Erwartung. Dann die katastrophalen Maschinenbauaufträge aus Japan: -19,5%, der größte je gemessene Rückgang (die Prognose lag bei +1,1%!). Dann die Industrieproduktion aus Frankreich mit einem Minus von 1,7% – Prognose war +0,1%. Fast ebenso schwach dann die Industrieproduktion aus Italien mit -1,2% (auch hier die Prognose +0,1%).

Aber das Hauptthema ist die Frage, ob die Finanzkrise mit den Problemen bei dem portugiesischen Bankenkonglomerat Banco Espirito Santo wiederkehrt. Aktien und Anleihen der Banco Espirito Santo wurden vom Handel ausgesetzt – das sorgt letztlich für noch mehr Verunsicherung. Nicht zuletzt deshalb spring der Goldpreis über den wichtigen Widerstand bei 1331 Dollar..

Die 10-jährige Staatsanleihe Portugals erreicht wieder die 4%, in Deutschland fällt die 10-jährige Anleihe in die Nähe der Allzeittiefs und erreichte 1,168% (das Allzeittief liegt bei 1,12%). Banken – besonders in Spanien und Italien – unter Druck, die Kreditausfallversicherungen steigen sprunghaft. Es trifft also die Schwächsten zuerst, in Deutschland daher die Commerzbank stark unter Druck.

Auch der Dollar gewinnt an Stärke – der risk-off-Modus favorisiert den Dollar. Ohnehin war erstaunlich, dass die Probleme in Portugal nicht auf die Gemeinschaftswährung drückten. Aber die Amerikaner sehen das wohl realistischer und verkaufen den Euro unter die 1,36er-Marke. Besonders unter Druck steht der Euro-Yen:

 

eurjpy1007

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Go Big or Go Home – Janet Yellen gibt Vollgas

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Janet Yellen spricht heute ab 16 Uhr deutscher Zeit im US-Kongress. Das kann die Kurse bewegen.

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Aktien

Goldman Sachs mit Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

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am

Soeben wurden die Quartalszahlen von Goldman Sachs veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 11,74 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 9,96/Erwartungen 9,50).

Der Gewinn liegt bei 12,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,69/Erwartungen 7).

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 293 Millionen US-Dollar für das vierte Quartal 2020, 13 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2019 und 5 Prozent höher als im dritten Quartal 2020. Das vierte Quartal 2020 enthielt Rückstellungsreduzierungen für Großkundenkredite, laut Goldman Sachs aufgrund einer Stabilisierung im breiteren wirtschaftlichen Umfeld nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Dies wurde teilweise aufgehoben durch höhere Rückstellungen aufgrund des Wachstums von Kreditkartenkrediten
im Vergleich zum vierten Quartal 2019.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,2 Prozent.

Kommentar vom Chef:

“It was a challenging year on many fronts, and I am deeply proud of how our people helped clients respond to the economic disruption brought on by the pandemic and the extreme market volatility experienced over the past months. Our people responded admirably to a series of professional and personal challenges, while working from home or in offices that were reshaped dramatically. Thanks to their perseverance, we were able to help clients navigate a difficult environment, and, as a result, achieved strong results across the franchise, while advancing our strategic priorities. We hope this year brings much needed stability and a respite from the pandemic, but we remain ready to handle a wide range of outcomes and are poised to meet the needs of our clients.”
– David M. Solomon, Chairman and Chief Executive Officer

Grafik zeigt die Quartalszahlen von Goldman Sachs

Goldman Sachs-Zentrale in New York
Die Goldman Sachs-Zentrale in New York Downtown. Foto: Youngking11 CC BY-SA 3.0

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Aktien

Bank of America meldet aktuell Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Soeben wurden die Quartalszahlen der Bank of America veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 20,1 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 22,3/Erwartungen 20,2). Der Gewinn liegt bei 0,59 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,74/Erwartungen 0,56).

Die Rückstellung für Kreditverluste sank auf 53 Millionen US-Dollar, was eine Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 828 Millionen US-Dollar bedeutet. Wie die großen anderen US-Banken auch löst man also Rückstellungen auf, weil man wohl auch dank der gigantischen Stimulus- und Hilfsprogramme an weniger Kreditausfälle glaubt.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +0,5 Prozent.

CEO-Kommentar:

„During 2020, we witnessed the dramatic effects of the health crisis on the economy and our company’s operations. In the fourth quarter, we continued to see signs of a recovery, led by increased consumer spending, stabilizing loan demand by our commercial customers, and strong markets and investing activity. The latest stimulus package, continued progress on vaccines, and our talented teammates – who performed well helping their customers through this crisis – position us well as the recovery continues.

„In the fourth quarter, we saw higher net interest income, higher Consumer revenue, record asset management fees, strong results from our Global Markets teams, and a stronger balance sheet. In 2020, we earned nearly $18 billion and achieved several key strategic objectives: gaining market share in deposits, expanding our digital leadership, and adding thousands of wealth management clients. In addition, we gained market share in investment banking and supported clients with liquidity and superior trading
execution.

„Also we made progress in support of our communities, committing $300 million of our $1 billion four-year initiative to help drive racial equality and economic opportunity.“

Quartalszahlen der Bank of America

Bank of America Logo
Foto: Brian Katt CC BY-SA 3.0

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