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Europa

Lesetipp: Daniel Stelter – Deutschland ist der wahre Brexit-Verlierer

Einer der besten Ökonomen Deutschlands, Daniel Stelter, hat in einer Kolumne für das „Manager Magazin“ die Lage Europas im Umfeld des Brexit prägnant auf den Punkt gebracht!

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Einer der besten Ökonomen Deutschlands, Daniel Stelter, hat in einer Kolumne für das „Manager Magazin“ die Lage Europas im Umfeld des Brexit prägnant auf den Punkt gebracht!

„Egal wie es mit dem Brexit weitergeht, die Zentrifugalkräfte innerhalb der EU und der Eurozone nehmen zu. Solange die Spitze der Gesellschaft sich weigert, das zu verstehen, ist der Untergang sicher“.

Und Stelter schlußfolgernd:

„Zielbild wäre eine EU, die sich auf wenige Kernaufgaben beschränkt, vor allem den Binnenmarkt, gemeinsamen Schutz der Außengrenzen und Verteidigung. Dieser Wandel wäre möglich, allerdings setzt er eine Abkehr der EU-Eliten vom bisherigen Kurs voraus. Wahrscheinlicher ist, dass sie am bestehenden Kurs festhalten und damit scheitern. Mit weitaus verheerenderen Konsequenzen als ein freiwilliger Wandel je haben könnte.“

Lesen Sie den hellsichtigen Artikel Stelters bitte hier:
http://www.manager-magazin.de/politik/europa/brexit-eu-steht-vor-dem-niedergang-a-1242819.html


By @infozentrale – DBG_22473, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=66465485

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Europa

Eurozonen-Verbraucherpreise: Energiepreise sorgen für Schwäche

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Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im Dezember nach endgültigen Angaben um 1,6% gestiegen im Vergleich zum Dezember 2017. Erwartet wurden +1,6% nach 1,9% im November. Die Kernrate (ohne Energie und Lebensmittel) liegt bei 1,0% (unverändert).

Die Energiepreise sinken von 9,1% im November auf 5,4%. Lebensmittelpreise liegen nur noch bei +1,8% Steigerungsrate.

Verbraucherpreise Eurozone

Hier weitere Details von Eurostat:

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Griechenland und Portugal (je 0,6%) und Dänemark (0,7%) gemessen. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Estland (3,3%), Rumänien (3,0%) und Ungarn (2,8%) verzeichnet. Gegenüber November 2018 ging die jährliche Inflationsrate in zweiundzwanzig Mitgliedstaaten zurück, blieb in drei unverändert und stieg in drei an. Im Dezember 2018 kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von Dienstleistungen (+0,58 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von Energie (+0,53 Pp.), Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (+0,34 Pp.) sowie Industriegütern ohne Energie (+0,12 Pp.).

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Europa

Deutsche Verbraucherpreise: Öl und Nahrungsmittel bremsen

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Die deutschen Verbraucherpreise sind im Jahresdurchschnitt 2018 gegenüber 2017 um 1,9% gestiegen. Im Dezember 2018 lag die Teuerungsrate bei 1,7% im Jahresvergleich. Damit wurde das vorläufige Ergebnis bestätigt. Der seit Oktober stark gefallene Ölpreis bremst die Inflation aus. Dies zeigen folgende Detailaussagen des Statistischen Bundesamtes:

Maßgeblich verantwortlich für die im Vergleich zu den Vormonaten geringere Inflationsrate war die Preisentwicklung bei Energieprodukten. Die Energiepreise lagen im Dezember 2018 um 4,8 % höher als im Dezember 2017 (November 2018: +9,3 % gegenüber November 2017). Insbesondere der Preisanstieg bei leichtem Heizöl (+16,1 %) und bei Kraftstoffen (+8,6 %) hat sich im Vergleich zum Vormonat deutlich verlangsamt (November 2018: +40,7 % bei leichtem Heizöl, +15,0 % bei Kraftstoffen). Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im Dezember 2018 bei 1,4 % gelegen.

Haben Lebensmittelpreise noch vor einem halben Jahr deutlich zur gesamten Preissteigerung beigetragen, sind sie inzwischen als Preistreiber ausgefallen. Zitat:

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich von Dezember 2017 bis Dezember 2018 um 1,0 %. Erheblich teurer binnen Jahresfrist war Gemüse (+8,1 %). Hingegen gingen im gleichen Zeitraum die Preise für Obst deutlich zurück (-5,1 %).

Hier weitere Details zu wichtigen Preisveränderungen:

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich im Dezember 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0 %, maßgeblich bestimmt durch den Preisanstieg bei Energie. Auch andere Waren verteuerten sich binnen Jahresfrist deutlich (zum Beispiel Zeitungen und Zeitschriften: +4,3 %; Bier: +3,1 %). Einige Waren wurden hingegen günstiger beispielsweise Geräte der Unterhaltungselektronik (-5,8 %). Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 1,5 %. Neben der Preiserhöhung bei Nettokaltmieten (+1,5 %) verteuerte sich zum Beispiel die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+2,6 %) noch etwas stärker. Hingegen waren insbesondere Bildungsdienstleistungen des Elementar- und Primarbereichs (-12,0 %) günstiger, bedingt durch den Wegfall der Kinderbetreuungskosten in einigen Bundesländern.

Verbraucherpreise Dezember

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Europa

Deutsches Wirtschaftswachstum 2018 so schwach wie seit 2013 nicht mehr: Detailbetrachtung

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Das deutsche Wirtschaftswachstum lag wie erwartet in 2018 bei +1,5%. Damit fiel es schwächer aus als in den Vorjahren – die heute gemeldeten +1,5% sind der schwächste Wert seit dem Jahr 2013. Die Tendenz ist leicht negativ, dennoch ist die deutsche Wirtschaft ist damit das neunte Jahr in Folge gewachsen. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP jeweils um 2,2 % gestiegen. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von +1,2 % liegt.

Wirtschaftswachstum

Hier Aussagen vom Statistischen Bundesamt im Detail:

Wachstumsimpulse kamen im Jahr 2018 von Konsum und Investitionen

Positive Wachstumsimpulse kamen 2018 vor allem aus dem Inland: Sowohl die privaten Konsumausgaben (+1,0 %) als auch die staatlichen Konsumausgaben (+1,1 %) waren höher als im Vorjahr. Die Zuwächse fielen jedoch deutlich niedriger aus als in den letzten drei Jahren.

Die preisbereinigten Bruttoinvestitionen legten insgesamt im Vorjahresvergleich um 4,8 % zu. In Ausrüstungen wurde 4,5 % mehr investiert als im Vorjahr. Die Bauinvestitionen stiegen um 3,0 %; vor allem in den öffentlichen Tiefbau wurde deutlich mehr investiert als ein Jahr zuvor. Die sonstigen Anlagen, zu denen unter anderem die Ausgaben für Forschung und Entwicklung gehören, lagen um 0,4 % über dem Vorjahresniveau. Darüber hinaus haben sich im Jahr 2018 die Vorratsbestände in der Wirtschaft erhöht, was ebenfalls zum Wachstum beigetragen hat.

Die deutschen Ausfuhren stiegen im Jahresdurchschnitt 2018 weiter, aber nicht mehr so stark wie in den Vorjahren: Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 2,4 % höher als 2017. Die Importe nahmen im gleichen Zeitraum mit +3,4 % stärker zu. Somit bremste der Außenbeitrag das deutsche BIP-Wachstum rein rechnerisch leicht (-0,2 Prozentpunkte).

Bruttowertschöpfung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen gestiegen

Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts konnten nahezu alle Wirtschaftsbereiche positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2018 beitragen. Erstmals seit fünf Jahren lag dabei die konjunkturelle Dynamik im Produzierenden Gewerbe unter der im Dienstleistungsbereich. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 1,5 %.

Überdurchschnittlich stark war der Zuwachs im Bereich Information und Kommunikation mit +3,7 % und im Baugewerbe mit +3,6 %. Im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung mit +2,1 % ebenfalls überdurchschnittlich. Dagegen legte 2018 das Produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe), das gut ein Viertel der Gesamtwirtschaft ausmacht, mit +1,0 % unterdurchschnittlich zu.

Erneuter Höchststand bei der Zahl der Erwerbstätigen

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2018 von 44,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Nach ersten Berechnungen waren das rund 562 000 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Dieser Anstieg von 1,3 % resultiert hauptsächlich aus einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Wie schon in den Vorjahren glichen eine höhere Erwerbsbeteiligung sowie die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland altersbedingte demografische Effekte aus.

Die staatlichen Haushalte erzielten einen Rekordüberschuss

Der Staat erzielte im Jahr 2018 einen Rekordüberschuss in Höhe von 59,2 Milliarden Euro (2017: 34,0 Milliarden Euro). Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen beendeten das Jahr nach vorläufigen Berechnungen zum fünften Mal in Folge mit einem Überschuss. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich für den Staat im Jahr 2018 eine Überschussquote von 1,7 %.


Von I, Manfred Heyde, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2439055

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