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Licht am Ende des Tunnels? Marktgeflüster (Video)

Im Gegensatz zu gestern, als es an der Wall Street starke Kurssprünge von einem tick zum nächsten bei den US-Futures gab, hat sich heute der Markt spürbar beruhigt..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Gibt es jetzt Licht am Ende des Tunnels? Heute die Wall Street wieder im Plus nach starken Quartalszahlen von Procter & Gamble und Paypal, zusätzlich unterstützt von der staatlich verordneten Hausse an Chinas Aktienmärkten nach schwachen BIP-Daten aus dem Reich der Mitte. Im Gegensatz zu gestern, als es an der Wall Street starke Kurssprünge von einem tick zum nächsten bei den US-Futures gab, hat sich heute der Markt spürbar beruhigt – ein Hoffnungszeichen für die Bullen! Aber charttechnisch sind die US-Indizes nach wie vor nicht aus dem Schneider, eine gewisse Nervosität angesichts der US-Berichtssaison sowie den anstehenden US-Zwischenwahlen dürfte jedoch bleiben. Der Dax leicht erholt, in Sachen Italien gibt es Entspannungs-Signale..


Von Froth82 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16667945

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Dodgeuser

    19. Oktober 2018 18:38 at 18:38

    Licht am Ende des Tunnels? Es könnte auch ein entgegenkommender Zug sein :-)

  2. Avatar

    Savestrax

    19. Oktober 2018 20:24 at 20:24

    Beobachter meinte heute zu einem anderen Beitrag „Bitte Börsen abschaffen , der Staat bestimmt Zinsen, Aktienkurse u.Immobilienwerte.“ Dabei ging es um China.
    Wenn es das jetzt bei den Amis schon wieder gewesen sein sollte, ist das eher ein Satz für den dortigen Markt. Die Bewertungen steigen stetig und Rücksetzer werden immer kleiner, und das obwohl mittlerweile die Liquidität immer teurer und knapper wird. Es scheint mittlerweile ein Verbot von Kursverlusten zu geben.;-)
    In China hat man ja zumindest gute 30% Kursrückgang zugelassen.

  3. Avatar

    Beobachter

    19. Oktober 2018 21:59 at 21:59

    @Savestrax, ja da gebe ich Ihnen Recht, ich hatte früher einmal geschrieben ,dass die viel kritisierten
    Chinesen anscheinend mehr Marktwirtschaft haben als die westlichen Märkte u. eine gewisse Korrektur zulassen .Zudem ist China mit 30 % Korrektur noch nicht kollabiert.
    Marc Faber schrieb kürzlich, dass es an den US-Börsen bei mehr als 20 % Korrektur kollabieren könnte.
    ( Margin- Calls, kreditfinanzierte Aktien, Derivate , ETFs u.s.w.)
    Hat bei der letzten Krise das Finanzsystem immerhin einen Fall des S&P 500 von 1400 auf ca. 700 ausgehalten, wäre anscheinend heute bei minus 20% = 2350 der Teufel los.
    Das sind die Nebenwirkungen der Krisenbewältigung.
    Heute gelesen, 2007 vor der Lehmann Krise war die globale Verschuldung bei 162 Bio
    Heute = 247 Bio = 318 % der weltweiten Wirtschaftsleistung
    Das Problem ist jetzt ,dass jede Zinserhöhung zu einer extremen Belastung führt sei es für Private, Unternehmen, oder für Staaten.
    Man nannte es auch schon „NOCH NIE DAGEWESENES EXPERIMENT MIT UNGEWISSEM AUSGANG“
    Mit den tiefen Zinsen wollte man Zeit kaufen um die Probleme zu lösen, man hat aber die tiefen Zinsen benutzt um die Verschuldung zu mehren. Ein Bravo für die Politiker u. Notenbanken, die Unter- u.Mittelschicht wird das nie vergessen, weil sie ein Leben lang mit kargen Renten die Suppe auslöffeln.
    Es gibt aber immer noch Leute die meinen, bei einer neuen Krise müsste einfach noch mehr von diesem
    Wundermedikament ( Gelddrucken) verabreicht werden.

    • Avatar

      Katja Womka

      22. Oktober 2018 11:51 at 11:51

      Ist doch kein Problem, oder? EZB druckt einfach weiter fröhlich Geld. SNB-CEO Jordan hat öffentlich erklärt es gäbe keine obere Grenze und die Nationalbanken hätten auch keine Gläubiger und somit keine Rückzahlungsverpflichtung etc. etc.
      Griechenland hat Heimlich ein Zinsloses Darlehen von x Milliarden gekriegt mit einem Rückzalungstermin im nächsten Jahrhundert. Offiziell ist das natürlich kein Schuldenschnitt den die Steuerzahler bezahlen müssen, da das Geld anscheinend in einigen Generationen später zinslos zurückbezahlt würde. Und so geht es immer weiter und weiter… eine Ende findet sich nur, wenn die normalen Bürger es wie die Reichen machen, die nämlich schon lange nur noch echte Sachwerte bei wichtigen Verträgen aktzeptieren. Man muss bereits heute einen Teil von Immobilienkäufen mit Gold unter dem Tisch durchschieben, um überhaupt noch interessante Geschäfte machen zu können. Das wird sich mit der Zeit auch bei der Basisbevölkerung entwickeln, d.h. wir kehren wieder zurück zum Tauschgeschäft, weil die wertlosen Geldschnitzel weiter auf Ablehnung stossen werden.

  4. Avatar

    Beobachter

    19. Oktober 2018 22:33 at 22:33

    @ Savestrax, ich denke auch dass die Wallstreet- Gangmitglieder Ihrem Boss den Wunsch erfüllen u.vor den Wahlen Nichts anbrennen lassen, hat er doch die „Papierlihändler“ ,wie er früher die Bänker nannte , mehr verwöhnt, als die Unterschicht, die ihn gewählt haben. Seine Wähler straft er jetzt indirekt mit den Zöllen mit höheren Konsumkosten.Manchmal dauert es ein wenig bis die Leute merken, was sie gewählt haben.
    Der Senkrechtstarter in Frankreich ( Macron ) hat auch schon an Flughöhe verloren.

  5. Avatar

    Wolfgang M.

    20. Oktober 2018 08:44 at 08:44

    Die Volatlität der Märkte hat im Oktober wie erwartet zugenommen, aber ist das schon die Wende, die „Great Rotation“? Dazu meine übliche Zusammenfassung zum „großen Bild“, natürlich aus meiner subjektiven Sicht.

    USA
    Die Headwinds in den USA (Zinsentwicklung, Bilanzrückführung der Fed, Dollarkurs, Margendruck für Unternehmen, Emerging Markets-Problematik und vor allem der Handelsstreit zwischen den USA und China) haben sich aktuell in Einzelbereichen weiter verschärft, zudem ist mit dem Saudi-Arabien-Thema ein neuer Gegenwindfaktor entstanden. Dazu ein Blick in die Historie. In jedem globalen Abschwung in den letzten 50 Jahren ging mindestens eine Verdoppelung des Ölpreises voraus und dabei spielt das arabische Land immer eine entscheidende Rolle. Diese Voraussetzung wird derzeit bereits erfüllt.
    Weitere Warnzeichen für die USA. Satte 83 % der Firmen, die 2018 an die Börse gingen, erwirtschafteten in den letzten zwölf Monaten keine Gewinne. Der bisherige Rekord stammt aus dem Jahr 2000 mit 81 %.
    Analysen zeigen, dass gerade vor Aktienkorrekturen die Zahl der unprofitablen Börsengängen stark zunimmt.
    Ähnliches gilt für chinesische IPOs an der New Yorker Börse. Hier liegt der
    Prozentsatz der Unprofitablen bei 70%.
    Ich habe schon öfter über die Gesamtschulden von 48 Bio.$ für die USA geschrieben. Auffällig ist für mich der Immobilienmarkt, der schon seit Monaten schwächelt. Dieser muss für die 9 Bio.$ an Hypotheken von 3,8% (2017) auf 4,8% gestiegene, höhere Zinsen verkraften.
    Bei den Indizes hat der Dow Jones Transports Index als Frühindikator für die Wirtschaft und der Russel 2000 bereits die Korrekturzone (-10%) erreicht.
    Was das topaktuelle Thema Berichtssaison Q3 betrifft, ist es noch etwas zu früh, um die Resultate zu bewerten.

    Zu den Tailwinds:
    Durch die Blackout Period war der Stützmechanismus für die US-Börse „par excellence“, die Aktienrückkäufe, fast zum Erliegen gekommen. Da laut Schätzung noch ca. 350 Mrd.$ ausstehen, würde ein Wiedereinsetzen dieses Prozesses in den nächsten Tagen stark unterstützend wirken.
    Die Höhe der Aktienrückkäufe von US-Unternehmen war in den letzten Jahrzehnten nur in einem Jahr so hoch wie 2018 – das war das Jahr 2008.
    Hinweis an @Beobachter: Es ist gerade symptomatisch, dass die Manager von Firmen bei Höchstkursen eigene Aktien zurückkaufen – selbst stoßen Sie diese natürlich ab.
    Weiterhin dürften auch noch die Effekte der Steuerreform (Tax von 35 auf 21%) wirken, im geschätzten Gesamtausmaß von 1,5 Bio.$.
    Neben der Saisonalität, die in wenigen Tagen als positiv einzustufen ist, hier noch eine aktuelle Umfrage, die sowohl als „pro“, mittelfristig aber als „contra“ zu werten ist.
    Umfrage bei Bank of America Merril Lynch bei großen Vermögensverwaltern: Der weltweite Aufschwung befindet sich in seiner letzten Phase, davon sind 85% der Manager überzeugt. Dies bedeutet einen Rekord seit Dezember 2007 mit 74%.
    Aber für eine Rotation sollte die Rendite für die 10-jährigem auf 3,7% steigen, persönlich nenne ich seit fast zwei Jahren die Marke von 3,5% plus.
    Die Manager glauben, dass die Fed erst unterstützend tätig wird, wenn der S&P 500 unter 2400 fällt (derzeit 2767).

    Deutschland
    Der Dax ist in diesem Jahr besonders schlecht gelaufen. Ständig schlechte Nachrichten von Zollstreit, Brexit, Italien u.s.w. sind das eine, das andere aber die real erwirtschafteten Unternehmensgewinne. Das ist langfristig noch immer das Wichtigste. Und da zeigt sich: Der Dax wird 2018 nicht die Gewinne erreichen, die man zu Jahresbeginn eingepreist hatte.
    Nach 2017, dem Jahr in dem die Unternehmensgewinne um ca. 50% zugelegt hatten, sollten die Gewinne 2018 bei 95 Mrd.€ stagnieren. Dies ist schlussendlich der Grund, warum der Dax gefallen ist.
    Die Deutsches Industrie und Handekskammer (DIHK) rechnet für 2018 noch mit einem Wachstum von 1,8%, während man zu Jahresbeginn noch von 2,7% ausgegangen war.
    Aber: Derzeit fallen die Kurse (Dax-Minus von 15% zum Hoch) schneller als die Gewinne. Bereits leichte Gewinnrevisionen wie jüngst bei FMC, HeidelCement, führen zu zweistelligen Kurseinbrüchen. Deshalb erwarte ich eigentlich immer noch einen kleinen Aktienaufschwung beim Dax, bis die allein schon aus zyklischen und weiteren Gründen gegebene Großkorrektur einsetzt.
    Das Dax-KGV ist auf 12,5 gefallen (wenn die Gewinne in summa Q1 – Q4 stagnieren), der niedrigste Wert seit 6 Jahren.
    Eine bedenkliche Entwicklung zeigt sich derzeit im Kreditwachstum im Firmenkundenbereich. Hier werden die Konditionen von den Banken deutlich gelockert, die Zuwachsraten steigen auf das Level wie vor der Finanzkrise. Ein großes Problem in der nächsten Rezession mit dem Potenzial einer größeren Pleitewelle. Aber die für mich größte Bedrohung für den Dax kommt aus China
    dem bisherigen Motor der Weltwirtschaft.
    Chinesische Aktien sind auf den niedrigsten Stand seit 2014 gefallen (-35% vom Hoch) und befinden sich bereits im Bärenmarkt.
    Da die Börsen aber zumeist nicht (gleich) der Stringenz wirtschaftlicher Argumente folgen, noch ein kleiner Hinweis zum Problem gewinnbringend Märkte zeitnah und über einen längeren Zeitraum zu shorten.
    Seit 1990 hat der Dax 40- mal 10% oder mehr eingebüßt, aber nur 3-mal stand er nach 12 Monaten unter dem Tiefpunkt dieser Korrektur – ein deutliches Indiz für die Schwierigkeiten mit einer Baisse Geld zu verdienen.
    (Davon ausgenommen natürlich Tradingstrategien, wie sie @Segler am 9./10.November in Hamburg vorstellen wird. Handel mit Optionen, Futures, Vola-Produkten wie VXX, UVXY, SVXY u.v.m., nicht nur für Baisse-Lagen.)

    Mein derzeitiges Fazit:
    Ungeachtet einer möglichen kleinen Jahresendrallye wird es wieder der Zinsanstieg, gekoppelt mit einem noch negierten Anstieg der Inflation sein (Ölpreis), der diese Börsenhausse beenden wird. Dazu noch ein Blick über den (täglichen) Tellerrand hinaus:
    Der Wert aller Aktien- und Kreditmärkte übertrumpft die Weltwirtschaftsleistung um das Doppelte, ein bisher nie da gewesener Wert.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed eine weiche Landung der überhitzten US-Wirtschaft hinkriegt, tendiert gegen Null. Seit dem 2. Weltkrieg ist dies der US-Notenbank noch nie gelungen. So dürfte es auch dieses Mal laufen.
    Wünsche ein schönes Wochenende, verbunden mit einem Dankeschön an Markus Fugmann
    Nächste Woche wird es anstrengend mit weit über 100 Q3-Zahlen von Unternehmen aus dem S&P 500.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      20. Oktober 2018 09:36 at 09:36

      @Wolfgang, wie immer ein Top-Kommentar! Es wäre mir eine große Freude Sie persönlich kennen zu lernen! Hätten Sie eine Möglichkeit, bei dem Treffen am 10.11. nach Hamburg zu kommen?

    • Avatar

      Segler

      20. Oktober 2018 09:42 at 09:42

      @Wolfgang – Wieder ein druckreifer Kommentar. Einer mehr, den ich kopiert und chronologisch in der täglichen Marktroutine unter „Fundamentals“ abgespeichert habe.
      Ganz grossen Dank !
      Hast Du eine Art Tabelle, in welcher Du die von Dir betrachteten Fundamentaldaten sammelst oder gar gewichtet hast, um eine Art Barometer zu bekommen ?
      Vergleichbar mit den einzelnen Betrachtungen vom Tom McClellan, der bei CNN sieben grundlegende Technische Analysen präsentiert, diese quantifiziert und dann gewichet, um zu einem Fear&Greed Index zu kommen ?
      Nochmals Danke
      Bist Du auch in Hamburg dabei ?

    • Avatar

      Marko

      20. Oktober 2018 19:20 at 19:20

      Hallo Wolfgang,

      genau, ein Top-Kommentar.

      wenn Sie das Dax-KGV ansprechen , so sollten Sie eines nicht vergessen, das Anleihe-KGV ?, und genau da liegt das Problem. Da lese ich von Ihnen gar nichts ?!?
      Börsenhausse hin oder her, alles o.k. – Mag ja alles sein, was ist mit den Anleihemärkte, alles super ?

      Aber wenn der Anleihemarkt „billig“ ist, na dann… Das ist doch Ihre Aussage ? Muss der Anleihemarkt steigen ? Dann steigt der Bufu auf ca. 200 + , ganz locker, bei Negativzinssätzen von bis zu – 2- 5 % (!!!) , das da, ist also die „Realität“ ??

      Die Relität ist doch, der Mensch will bei einem Aktiencrash (Risiko) rein in die Sicherheit (Anleihemärkte) – wie soll das beim EUR „funktionieren“ ? Oder sollen da alle rein in den USD ?!?

      Und ich glaube schon, das das hier, nicht vergleichbar ist. eben weil es vorher nicht „Lehman“ gab.
      Und, „Lehman“,das was wir heute noch sehen : siehe EZB, das werden die Notenbanken niemals mehr zulassen. 2008 wäre der ganzen Laden (fast) komplett in den Keller gerauscht. Und „der ganze Laden“ bedeutet alles, die Finanzmarktwelt, also Gold, Silber, Anleihen usw, nebst dem Aktienmarkt !

      Mit anderen Worten : Der Aktien- wie der Anleihemarkt müssen sich angleichen, davon sehen wir nix ! (solange die EZB nix macht)

      • Avatar

        Wolfgang M.

        20. Oktober 2018 21:20 at 21:20

        @Marko. Hallo Marko, natürlich sehe ich das niedrige Zinsniveau in Deutschland als Riesenproblem an, gerade bei daueranlegenden Kapitalsammelstellen wie Versicherungen, Pensionsfonds u.s.w. Wie sollen diese am Anleihemarkt, nach Kosten, eine positive Rendite erwirtschaften? Dies sollte die Aktienmärkte doch vor einem Ausverkauf schützen!
        Aber: Hat dies etwa geholfen, als der Dax im Jahre 2011 bei Leitzinsen von 1-1,5% um 35% gefallen war und im Jahr 2015/16 um 30%, bei Nullzinsen?
        Zum anderen. Befindet sich unser Leitindex nicht zu 50% (+) in ausländischen Händen? Diese werden bei einem Einbruch zu Hause schleunigst Gewinne mitnehmen, um Löcher in der heimischen Kasse zu stopfen.
        Diese Zusammenhänge kann man im Glauben an die EZB doch nicht einfach ignorieren, oder? Ihrer Theorie entsprechend, müsste der Dax bis zu einem Leitzinsniveau von mind. 2% völlig immun gegenüber Wachstumsabschwächungen sein. Wenn Sie aber von einer kommenden Rezession/Depression für Deutschland sprechen, würde das mit der Angleichung der KGVs für Aktien und Anleihen schon hinkommen. Meinten Sie das? Dann hätten Sie den Dax bei 13500 aber nicht kaufen dürfen.
        Grüße

  6. Avatar

    Beobachter

    20. Oktober 2018 10:45 at 10:45

    @ Wolfgang M., Das ist die Realität, wieder eine Super-Analyse.Ich frage mich,wie lange die Märchenerzähler u.Schönredner die US- Börse noch hochhalten können.
    HEUTE GELESEN. Ein Ökonom nennt China als Ganzes ein „ SCHNEEBALLSYSTEM“
    Ein privates SCHNEEBALLSYSTEM hat m.W. fast den Staat Ungarn ruiniert.
    China wäre als zweitgrösste Wirtschaft schon eine grosse Nummer. FMW hatte es thematisiert,
    China hat 2008 das Weltfinanzsystem gerettet u.hat sich dabei übernommen.Wer ist der nächste Retter?
    Elon Musk ist auf der Suche auf dem Mars!

  7. Avatar

    Beobachter

    21. Oktober 2018 15:19 at 15:19

    @ Wolfgang M., sind denn diese Aktienrückkäufe in Stein gemeisselt, oder könnten diese Manager anhand der momentanen Risiken vielleicht handeln wie Leute mit Normalhirn u.ev. abwarten oder sogar Anleihen kaufen. Wenn man todsichere Verluste machen will, muss man nicht unbedingt in einer kritischen Phase für die eigene Firma Aktien kaufen.Es könnte ja auch Widerstand von vernünftigen Grossaktionären geben,oder von sonstigen Leuten die neben den Millionengehältern auch noch eine Spur Verantwortung für die eigene Firma wahrnehmen. Oder bin ich zu naiv, wenn ich glaube , dass nicht alle Manager auf Kosten der Firma nur die eigenen Taschen füllen wollen ?

  8. Avatar

    Wolfgang M.

    21. Oktober 2018 17:21 at 17:21

    @Beobachter. Oje, was für eine komplizierte Frage, weil es so viele Varianten gibt. Fest steht, dass durch die Steuerreform Trumps Gelder in Bilionenhöhe aus dem Ausland in verschiedenen Schritten (weil oft gebunden) in die USA zurückgeführt werden und einem ermäßigten Steuersatz unterliegen (Steueramnestie). Diese Gelder können für Investitionen oder eben für Aktienrückkäufe verwendet werden ( im Notfall Cash). Wenn diese Buybacks genehmigt wurden (auch von Großaktionären), ist eigentlich davon auszugehen, dass die Vorstände dies auch umsetzen. Schließlich sind die Bonussysteme an einer Benchmark festgemacht, die es zu überbieten gilt. Bei einer Korrektur am Aktienmarkt sollten die Verantwortlichen erst recht mit den Rückkäufen im rechtlich erlaubten Maße (und außerhalb der Blackout Period) fortfahren. Konkret ist vor allem die Situation bei Apple veröffentlicht worden und bei anderen FAANG-Aktien dürfte es ähnlich laufen. Tim Cook hat im August Apple-Aktien im Wert von 120 Mio.$ erhalten, weil es der Firma gelungen war, besser abzuschneiden als 2/3 aller Firmen im S&P 500 (konkret waren es sogar 80%). Diese Bestimmung gilt auch in den nächsten 3 Jahren, in denen der CEO pro Jahr 560 000 Apple-Aktien bekommt, wenn ihm diese Performance gelingt. Sein Grundgehalt ist mit 3 Mio.$ vergleichsweise bescheiden. Damit wird klar, was die Triebfeder für das Bonussystem ist, welches ausgerechnet vor einem Abschwung historisch am stärksten ausgereizt wird. Ich weiß nicht, ob man hier auf Prinzipien wie Sparsamkeit und Vorsorge in der amerikanische Aktienkultur hoffen sollte. Sie und ich würden natürlich anders vorgehen. Da gibt es doch einen schönen Spruch: Es liegt in der Natur des Kapitalismus, dass es in periodischen Abständen zum Ausbruch des Wahnsinns kommt.
    Noch einen schönen Sonntagabend

  9. Avatar

    Beobachter

    21. Oktober 2018 19:05 at 19:05

    Danke Wolfgang, jetzt habe ich verstanden.Die Aktientreiber werden jahrelang mit Bonussen belohnt,
    u.wenn sie es fertigbringen bei einem Crash nur 50% statt 60 % zu verlieren , werden sie nochmals belohnt.
    Die Tüchtigen ( Abkassierer) sollen auch belohnt werden.
    Es wäre auch unverschämt wenn diese Leute bei einem Crash mehrere Hunderttausend Dollars weniger verdienen würden , der Normalverdienende , der seine Stelle verliert , verliert ja auch nur etwa 50000 pro Jahr.

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