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Liebe Hauskäufer – entscheidet bald die Bafin über Ihren Kredit? Wundern Sie sich nicht, wenn es teurer wird..

Der deutsche Gesetzgeber probt die Revolution und kann nun durch Aufhebung der Vertragsfreiheit weitreichend am deutschen Immobilienmarkt eingreifen. Aber da gibt es das eine oder andere Problem..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Markus Fugmann

Kennen Sie jemand, der derzeit keine Immobilie kaufen will? Ich nicht, mit Ausnahme derer, die schon eine haben, aber der Trend geht auch hier zur Zweitimmobilie (bei denjenigen, die sich das leisten können). Man kann daher von einer Nachfrage-Blase sprechen: die Kredite sind günstig, also wollen alle kaufen. Das ist wie bei Media Markt: was nützt es mir, wenn ich den Computer für (angeblich) 0%-Finanzierung kaufen kann, wenn der Computer viel zu teuer ist? Und in einigen Großstädten werden extreme teure, überteuerte Computer verkauft, um einmal im Bild zu bleiben.

Das ist auch den deutschen Aufsichtsbehörden bewusst, weshalb man jetzt aktiv eingreifen will bzw. die Möglichkeit dazu geschaffen hat. Das bedeutet konkret: wenn Sie einen Immobilienkredit wollen, entscheidet im Endeffekt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), ob Sie ihn auch bekommen. Indirekt zumindest.

Denn die Bafin hat nun weitreichende Kompetenzen gegenüber den Banken zugesprochen bekommen. Und das liest sich auf der Homepage der Bafin dann so:

„Mit dem kürzlich beschlossenen Finanzaufsichtsrechtergänzungsgesetz hat die BaFin zusätzliche Befugnisse erhalten, um Stabilitätsrisiken aus Immobilienfinanzierungen besser begegnen zu können. Durch den neuen § 48u Kreditwesengesetz (KWG) hat sie nun die Möglichkeit, das Neugeschäft zielgerichteter zu steuern, indem sie bei Bedarf den Fremdfinanzierungsanteil eines Immobilienkaufs begrenzen kann. Darüber hinaus kann sie Vorgaben zur Rückzahlung von Krediten machen und so vorschreiben, in welcher Höhe ein Darlehen in einem bestimmten Zeitraum mindestens zu tilgen ist (Amortisationsanforderung).“

Das heißt konkret: die Bafin kann darüber entscheiden, wie viel Eigenkapital Sie mindestens haben müssen, um einen Immobilienkredit zu bekommen. Und es heißt weiter: die Bafin kann entscheiden, in welcher Laufzeit Sie den Kredit getilgt haben müssen.

Und das ist, um es einmal etwas blumig zu formulieren, ziemlich revolutionär! Daher schreibt die Bafin selbst:

„Die neuen Kompetenzen sind in der deutschen Bankenaufsicht ein Novum, weil sie nicht am Eigenkapital der Banken anknüpfen, sondern direkt das individuelle Kreditverhältnis zwischen Bank und Kunde betreffen.“

Bingo. Das heißt konkret: die Frage eines Kredites ist nun nicht mehr eine Sache zwischen Ihnen und der Bank, es sitzt gewissermaßen ein Dritter mit am Tisch, nämlich die Bafin! Und das sei als Lehre aus der Finanzkrise auch notwendig, so die Aufsichtsbehörde:

„Denn die Finanzkrise hat Marktteilnehmern und Aufsichtsbehörden deutlich vor Augen geführt, dass eine rein mikroprudenzielle, also institutsbezogene Aufsicht nicht ausreicht, um die Stabilität des Finanzsystems als Ganzes zu gewährleisten. Vielmehr muss sie angemessen durch makroprudenzielle Eingriffsmöglichkeiten ergänzt werden, die – bei Bedarf – die Widerstandsfähigkeit des Gesamtsystems stärken.“

Und jetzt sollten Interessenten, die gerne sich eine Immobilie zulegen möchten, die Ohren spitzen! Denn die Bafin stellt klar fest, dass das Ergebnis sein wird, dass Ihr Kredit teurer werden wird:

„Um das Finanzsystem vor einer Krise zu schützen, ist es somit sinnvoll, der Aufsicht eine direkte Einflussnahme auf Art und Umfang der Wohnimmobilienkreditvergabe der Banken zu ermöglichen. Die Instrumente, die bisher zur makroprudenziellen Steuerung des Wohnimmobilienmarkts zur Verfügung standen, reichen dafür nicht aus. So kann die Aufsicht den Banken beispielsweise durch höhere Risikogewichtungen vorgeben, für Häuserkredite mehr Eigenkapital als für andere Geschäftsarten vorhalten zu müssen. Im Ergebnis verteuern sich Wohnimmobilienkredite dadurch“.

Immobilienkredite werden also absehbar teurer, wenn die Bafin mit am Tisch sitzt. Und die Frage ist, ob ihre Bank dann überhaupt noch so furchtbar daran interessiert sein wird, Ihnen einen Immobilien-Kredit zu geben. Denn die Bafin sagt klar: wir können den Banken vorschreiben, für Ihren Immobilien-Kredit mehr Eigenkapital hinterlegen zu müssen als für andere Kredite. Bisher aber ist es noch genau umgekehrt: da Immobilien als vergleichsweise „sicher“ gelten, mussten Banken in der Regel bisher weniger Eigenkapital hinterlegen für Immobilien-Kredite als etwa für einen Autokredit.

Und das ist für die Banken sehr schmerzhaft, denn Eigenkapital ist gewissermaßen das Gold der Bankenbranche. Alle wollen möglichst viel davon haben, weil es für die Banken-Aufseher die zentrale Beurteilungsgröße ist, die über Wohl und Wehe eines Instituts entscheiden kann. Je mehr Eigenkapital also für eine Bank erforderlich ist, um Ihnen einen Immobilienkredit zu gewähren, umso „schmerzhafter“ und „teurer“ wird es für die Bank, diesen Kredit zu vergeben. Und eines ist sicher: Banken werden sich den „Eigenkapital-Schmerz“ von Ihnen bezahlen lassen! Also wird, wenn Sie denn einen Kredit bekommen, dieser Kredit teurer werden als bislang.

Noch gilt das nicht, aber es kann eben jederzeit gelten, wie die Bafin proklamiert:

„Die neuen Beschränkungen gemäß § 48u KWG gelten nicht unmittelbar, sondern müssen von der BaFin mittels Allgemeinverfügung festgelegt werden“.

Zusammen mit der Bundesbank kann die Bafin also nun direkt entscheiden, wann und ob sie eingreift in den Immobilienmarkt. Noch ist es nicht so weit, man wolle mit „Augenmaß“ agieren, gewissermaßen mit Fingerspitzengefühl. Allerdings muß man dann eben auch die Frage stellen, ob eine Behörde als Ansammlung von eher formalistisch veranlagten Beamten-Naturen zu „Augenmaß“ und Fingerspitzengefühl wirklich in der Lage ist!

Das Problem an der Sache ist auch grundsätzlich: in München kann man wohl durchaus von einer Immobilienblase sprechen (wenn man das Verhältnis zwischen Durchschnittseinkommen und durchschnittlichem Quadratmeter-Preis heranzieht), in Emden aber ist das anders. Wenn also in Städten wie München die Dinge weiter aus dem Ruder laufen, wird das auch den Immobilieninteressenten in Emden treffen, in dessen Stadt die Preise noch moderat sind – einfach deshalb, weil die Bafin nicht regional, sondern nur bundesweit entscheiden kann.

Die Bafin selbst wie auch die Bundesbank sprechen explizit nicht von einer „Blase“ am Immobilienmarkt, sehen die Situation jedoch „nicht ohne Sorge“ (warum so verschwurbelt? Man hat also Sorge!) – warum sollte man sonst einen so weitreichenden „Eingriff in die Vertragsfreiheit“ vornehmen, wie die Bafin selbst zugibt?


Beispielbild eines Fertighauses. Foto: Andreas Koll/Wikipedia (CC BY 2.5)

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    SMArtTrader

    20. Juni 2017 16:39 at 16:39

    Danke! Gleich mal allen Freunden / Bekannten geschickt! Da wollen vile bauen / kaufen…

    Die nächsten Würstchen beim FMW-Grillen gehen auf mich ;-)

    • Avatar

      joah

      21. Juni 2017 00:38 at 00:38

      Ich bringe die Kohle mit – also die Grillkohle.
      (Findet sich noch wer für die Steaks und den Grill?)

  2. Avatar

    asyoulike

    20. Juni 2017 17:04 at 17:04

    Moin, moin,
    naja, wieder ein Baustein zur 100% Kontrolle und Transparenz. Aber wie sagt man so schön, Geld und Know-How sind mobil. Wenn die schlauen Köpfe ein (ihr) Land verlassen, dann stehen dunkle Zeiten bevor. Vorher wird m.E. das Kapital sich einen besseren „Lebensraum“ suchen. Kapital ist wie Wild, wenn es erschrickt, dann flüchtet es.
    Dieser Artikel unterstreicht sehr gut die Tendenz, den Bürger zu 100% zu durchleuchten, ihn zu kontrollieren und zu lenken. Man darf gespannt sein, wie lange sich der Bürger das gefallen lassen wird oder ob es nicht bessere Standorte gibt. Arbeiten kann man mit entsprechender Qualifikation sicher überall. Soviel Kontrolle hätte sich das MFS auch gerne gewünscht. Es bleibt spannend und wird in Zukunft noch spannender in der BRD.

    • Avatar

      SMArtTrader

      20. Juni 2017 17:39 at 17:39

      Ich sehe es wie Sie befürchte aber, dass der „Deutsche“ sich so weitgehende Gedanken nicht macht – schon gar nicht beim Thema „Mein Haus“. Denn private Daten oder die Kontrolle selbiger hält dieser für inzwischen normal.

      Die Nutzerzahlen von WhatsAPP werden sicher auch nicht weniger werden, „nur“ weil Bundesinnenspion De-Misere bald die gesamte Kommunikation darin überwachen will – was dank der End-2-End-Verschlüsselung nur geht, wenn man direkt auf dem Handy einen (Bundes-)Trojaner installiert… und damit dann eben auch alle anderen Kommunikationen gleich miterfasst!

      Irgendwelche Aufschreie dazu vernommen?

  3. Avatar

    joah

    21. Juni 2017 00:41 at 00:41

    »Kennen Sie jemand, der derzeit keine Immobilie kaufen will?«

    *bing*

    Letztendlich geht es doch nur darum, die Ausrede für das Systemberaagen vorzubereiten, indem man die Verantwortung an die nächst höhere Instanz abtritt.

    • Avatar

      joah

      21. Juni 2017 00:42 at 00:42

      *Systemversagen

  4. Avatar

    Gast

    21. Juni 2017 08:24 at 08:24

    Und dies ist ein weiterer Schritt in Richtung Sozialismus in diesem Land. Überbordende und alles übergreifende Kontrolle sowie Gängelung der Bürger. Man ist begeistert.

  5. Avatar

    Ralf

    21. Juni 2017 11:14 at 11:14

    Endlich! Das hätten die eigentlich schon viele Jahre früher umsetzen sollen. Und hoffentlich schalten die das dann bald live!

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Aktien

Lufthansa: „Nur“ 1,3 Milliarden Euro Verlust – alles gut? Genau hinschauen!

Claudio Kummerfeld

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am

Die Lufthansa A380 ist außer Betrieb

Die Lufthansa hat gestern Nachmittag als Ad Hoc-Mitteilung die Quartalszahlen für Juli-September vorzeitig veröffentlicht. Die ausführliche Veröffentlichung der Daten erfolgt am 5. November. Die Lufthansa meldet einen Verlust (Adjusted EBIT) in Höhe von -1,262 Milliarden Euro (Vorjahr +1,297 Milliarden Euro). Nach neun Monaten lag der operative Verlust damit bei -4,161 Milliarden Euro (Vorjahr +1,715 Milliarden Euro). Die Börse schien gestern erleichtert zu sein, dass es nicht noch schlimmer gekommen war. Und man hat offenbar die Worte der Lufthansa-Mitteilung als positiv angesehen, dass man die Probleme reduziert habe. Zitat Lufthansa: „Dank einer Ausweitung des Flugplans in den Sommermonaten Juli und August und erheblicher Kostensenkungen konnten jedoch die Verluste gegenüber dem zweiten Quartal verringert werden.“

Besonders beruhigend dürfte auch folgende Aussage der Lufthansa wirken. Zitat:

Ende September standen dem Konzern liquide Mittel in Höhe von 10,1 Mrd. Euro zur Verfügung. Darin enthalten sind noch nicht abgerufene Mittel aus den Stabilisierungspakten im Gesamtumfang von 9 Mrd. Euro aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien. Hieraus stehen noch 6,3 Mrd. Euro zur Verfügung. Auszahlungen für Corona-bedingte Flugausfälle in Höhe von 2,0 Mrd. Euro standen dabei im dritten Quartal vor allem Mittelzuflüsse aus der Ausweitung der Flugaktivitäten im Juli und August gegenüber.

Lufthansa mit hoher Liquidität dank Rettungsgeldern

Aber dazu muss man auch beachten, dass ebenfalls erwähnt wird, dass die Nettokreditverschuldung der Lufthansa am Ende des dritten Quartals bei 8,93 Milliarden Euro lag (am 31. Dezember 2019 waren es noch 6,66 Milliarden Euro). Die Lufthansa und ihre Auslandstöchter haben über die staatlichen Rettungsmaßnahmen Eigenkapital und Kredite erhalten. Was jetzt Quartal für Quartal verloren wird, kann durch diese 10 Milliarden Euro an liquiden Mitteln natürlich einige Zeit aufgefangen werden.

Aber die Verluste laufen ja vermutlich weiter. Aufgrund des aktuellen globalen zweiten Corona-Welle und zunehmenden Lockdowns darf man mit gesundem Menschenverstand davon ausgehen, dass der Verlust im aktuellen vierten Quartal wieder größer ausfällt als im 3. Quartal. Also ein Verlust von vielleicht 2 oder 3 Milliarden Euro? Oder tritt man bei der Lufthansa jetzt erneut kräftig auf die Kostenbremse, und bekommt den Verlust doch noch weiter runtergedrückt? Im 1. Quartal 2021 dürfte womöglich ein weiterer Verlust folgen, auch wenn man jetzt überhaupt noch nicht absehen kann, wie dann die Lage sein wird in Sachen Infektionen und Impfstoff-Fortschritt.

Verluste laufen weiter?

Mit „Genau hinschauen“ in der Artikel-Headline möchte ich sagen: Die Quartalsverluste der Flugbranche laufen weiter – weil sich die Corona-Lage derzeit deutlich verschlechtert. Und noch ist kein Ende in Sicht. Die 10 Milliarden Euro Cash-Reserve der Lufthansa wirkt auf den aller ersten Blick nach einem schönen großen Polster. Aber sie kann schnell abschmelzen, und ist auch auf Kredit erkauft. Die Lufthansa kann für diese dramatische Lage nichts, genau so wenig wie die Betreiber von Hotels, Restaurants und Reisebüros. Je schlimmer die Corona-Lage wieder wird, desto schlimmer die finanzielle Lage dieser Unternehmen. Die Lufthansa ist in diesem Strudel gefangen, genau wie alle anderen Airlines.

Und so hielt die Euphorie der Lufthansa-Aktie gestern auch nur ganz kurz an. Sie stieg von 8,04 auf 8,58 Euro. Die Aktie fiel dann gleich wieder. Und heute zusammen mit dem fallenden Gesamtmarkt fällt auch die Airline-Aktie auf aktuell 7,93 Euro. Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten zwölf Monate. Die Aktie hängt müde relativ weit unten im Verlauf der letzten Monate. Geht es unter 7 Euro, droht es für die Aktie ganz düster zu werden.

Dass die nächsten Monate keine rosige Perspektive versprechen, kann man dem Schlusswort der Lufthansa in ihrer gestrigen Mitteilung entnehmen. Man ist bemüht die Kosten zu drücken, um möglichst lange mit dem Liquiditätspolster durch diese Krise zu kommen. Aber für Euphorie in der Aktie ist es noch viel, viel zu früh. Es könnte nämlich für die gesamte Airline-Branche eine sehr lange, trockene Durststrecke werden. Zitat Lufthansa:

Der Konzern ist in der Lage, auch weiteren Belastungen der Corona-Pandemie standzuhalten. In den kommenden Wintermonaten wird die Nachfrage nach Flugreisen aufgrund des globalen Infektionsgeschehens und der damit verbundenen Reisebeschränkungen voraussichtlich niedrig bleiben. Die Konzernairlines werden nach aktueller Planung im vierten Quartal nur maximal 25% der Vorjahreskapazität anbieten, um sicherzustellen, dass der Flugbetrieb auch weiterhin einen positiven Cashbeitrag leistet. Gleichzeitig arbeitet die Lufthansa Group intensiv an Restrukturierungsmaßnahmen in allen Geschäftsbereichen, um kurz- und mittelfristige Kosteneinsparungen zu erzielen und die operativen Mittelabflüsse zu minimieren.

Chart zeigt Kursverlauf der Lufthansa-Aktie in den letzten zwölf Monaten

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Finanznews

Aktienmärkte: Warten auf den Ausbruch! Videoausblick

Die Aktienmärkte sind nach wie vor in einer intakten Seitwärtsbewegung. Mal herrscht Stimulus-Optimismus (so wie heute), mal herrscht Stimulus-Pessimismus..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte sind nach wie vor in einer intakten Seitwärtsbewegung, ohne aktuell klar erkennbare Richtung. Mal herrscht Stimulus-Optimismus (so wie heute, nachdem Pelosi die Deadline dann doch nicht gestern enden lassen wollte), mal herrscht Stimulus-Pessimismus – es ist ein ständiges hin und her. Die Verhandlungen über den Stimulus dürften mindestens bis zum Wochenende weiter gehen, ergo die Aktienmärkte in der übergeordneten Seitwäersbewegung bleiben. Auffallend ist die Schwäche des Dollars bzw. die Stärke beim Euro, die Renditen für US-Staatsanleihen steigen derweil auf den höchsten Stand seit Juni. Obwohl die Aktienmärkte hoffnungsvoll sind, sinkt die Wahrscheinlichkeit für einen Stimulus-Deal je näher die US-Wahl rückt..

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Finanznews

Aktienmärkte: Der Schwachsinn mit dem Stimulus! Marktgeflüster (Video)

Warum das Warten auf den nächsten Stimulus so erbärmlich ist – und Aktienmärkte und US-Wirtschaft sich von Überbrückungs-Droge zu Überbrückungs-Droge hangeln

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte warten nach wie vor auf eine Entscheidung in Sachen Stimulus – die bekanntlich laut Nancy Pelosi heute fallen soll. Übergeordnet aber spielt dieser Stimulus faktisch gar keine Rolle, sondern ist nur ein Beleg dafür, dass die US-Wirtschaft ohne Helikoptergeld überhaupt nicht mehr funktionieren kann. Faktisch bringen auch die Interventionen der Notenbanken mit Anleihekäufen oder Zinssenkungen nur noch kurze Scheinblüten, ohne die übergeordneten Trends zu verändern. Aber die Aktienmärkte gieren nach eben diesem Stimulus, weil sie ohne diese permanenten Interventionen kaum überlebensfähig wären. Heute ein unentschlossener Handel nach dem gestrigen Abverkauf – ohne konkrete neue Drogen ist die Laune der Märkte eher bescheiden..

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