Der Forderungen der Partei DIE LINKE in Sachen Vermögensteuer hört sich an wie eine Forderung aus der Twilight Zone, aus dem Gruselkabinett des Sozialismus. Man kann es eigentlich nicht ernst nehmen. Doch es ist ernst gemeint! Und wenn man bedenkt, dass die LINKE in Berlin demnächst womöglich den Bürgermeister stellt, und dass LINKE, Grüne und SPD sich auch im Bund zusammen tun könnten – dann ist zumindest eine verstärkte Tendenz hin zu den folgenden Forderungen gar nicht unrealistisch. Es muss nicht so schlimm kommen, aber allein schon eine Steuerpolitik, die sich weiter in diese Richtung entwickelt, wäre desaströs!
LINKE will Vermögensteuer – nicht weniger als Enteignung!
Was fordert die LINKE? Man schreibt es ganz offen und transparent auf der eigenen Webseite, wie es die Fraktionsvorsitzende im Bundestag Heidi Reichinnek auch ganz offen in Funk und Fernsehen propagiert: Ab einem Vermögen von einer Million Euro soll eine Vermögensteuer von 1 Prozent im Jahr gelten, ab 50 Millionen wird ein Steuersatz von 5 Prozent fällig, aber einer Milliarde 12 Prozent pro Jahr. „Denn wir finden: Niemand sollte mehr als 999 Millionen Euro besitzen“, so die LINKE. Das verkündete Heidi Reichinnek ja auch offensiv – sie finde, es solle keine Milliardäre geben. Sozialismus/Kommunismus pur! Letztlich ein Plan zur vollständigen Enteignung aller, die mehr haben als der Durchschnitt. Denn hat man erstmal Milliardäre und Millionäre enteignet, und hat ihre Vermögen im Rahmen einer großen Umverteilung „verfeuert“, sind alle dran, die vielleicht über 100.000 Euro auf der hohen Kante haben! Und man vergesse mal nicht: Wer „Reich“ ist, hat über Unternehmenssteuern, Einkommensteuer und Kapitalertragssteuer schon mehrfach kräftig Steuern gezahlt! Dass der einzelne Mensch ein Recht hat sich ein Vermögen zu erarbeiten – so etwas ist im Sozialismus eben nicht vorgesehen.
Betriebsvermögen besteuern – das Ende des Mittelstands
Keine Angst, die LINKE kennt sich aus und will doch den Mittelstand nicht kaputtmachen? Wie ahnungslos die Partei ist, zeigt dieser Satz über die Vermögensteuer auf Betriebsvermögen: „Denn steuerpflichtig sind nicht die Unternehmen, sondern die Eigentümer*innen im Umfang des Werts der Anteile, die sie an Betriebsvermögen halten.“
Aber lassen wir die „bösen Milliardäre“ mal bei Seite. Ausdrücklich sind auch Betriebsvermögen Teil der Vermögensteuer-Pläne der LINKEN. Widmen wir uns dem industriellen Herz des Landes, dem Mittelstand. Nehmen wir an, ein Mittelständler hat eine Firma mit einem vom Finanzamt geschätzten Wert von 100 Millionen Euro. Der Unternehmer (nennen wir ihn Herrn Krubb), der nur winzige Teile seines Vermögens in Cash-Anlagen hält, müsste dann also 5 Millionen Euro pro Jahr Vermögensteuer zahlen, so will es die LINKE.
Jetzt hat er drei Optionen: Jedes Jahr 5 Millionen Euro Kredit bei der Bank aufnehmen und damit die Steuer bezahlen. Oder jedes Jahr massiv Geld aus der Firma ziehen, das dort dann für Innovationen, Forschung, etc fehlt. Oder drittens, was dann wohl viele Unternehmen zwangsläufig tun müssten: Die Firma verkaufen. Und wer steht – man sieht es ja seit Jahren – ständig parat zum Aufkauf von glanzvollen deutschen Mittelständlern? Private Equity-Firmen aus dem angelsächsischen Bereich! Und diese Firmen sind dann die wirklichen Turbokapitalismus-Heuschrecken – Personalabbau, Firma mit Schulden aufladen, Produktion ins Ausland, Löhne runter, Gewinn schnell rauf, nach 5 Jahren zu einem deutlich höheren Preis weiter verkaufen!
„Klassenkampf“
Das wäre dann wohl eine reale Folge dieses Vermögensteuer-Wahns der Linken. Aber halt, ist sich die LINKE dieses Problems denn gar nicht bewusst? Die Partei schreibt in ihrem „Konzept“ zur Vermögensteuer: „Zudem gibt es auch ausgearbeitete Konzepte, um Belastung für kleinere und mittlere Unternehmen, die sich im Eigentum einzelner oder weniger Personen befinden, zu reduzieren: Mit Härtefall- und Stundungsregelungen kann eine Existenzgefährdung von Unternehmen durch die Vermögensteuer ausgeschlossen werden.“ Puhhhh, dann kann der Unternehmer Krubb aber durchatmen, dass er seine Firma doch nicht verliert?
Eine Illusion! Denn bei diesem Konzept einer Vermögensteuer müsste man Ausnahme- und Härteregelungen für so viele Unternehmen zulassen, dass die Steuer zu großen Teilen verwässert oder gar komplett sinnlos wäre. Soll der einzelne Unternehmen dann beim Staat um eine Härtefallregelung betteln, und dankbar sein, dass er eine Steuer in kleinen Raten abstottern darf? Oder vielleicht Mal ein Jahr Pause von der Vermögensteuer, danach geht´s weiter? Es ist, wie es ist: Milliardäre abschaffen, Mittelstand in den Untergang treiben. Was die LINKE betreibt, ist letztlich nichts anderes als der Wunsch, den marxistisch, leninistischen Traum des „Klassenkampfs“ umzusetzen: Die „bösen Fabrikbesitzer und Ausbeuter“ enteignen, und endlich eine „gerechte Welt“ schaffen, das Paradies für Arbeiter und Bauern.
Was aber wirklich passiert? Wer Besserverdiener oder Wohlhabender ist, wandert entweder noch schnell aus (auch unter massiven Verlusten durch Wegzugsteuer etc), nach dem Motto „Rette sich wer kann“. Oder: Wer im Inland bleibt, stellt seine Tätigkeit, seine Kreativität, sein Engagement ein. Denn warum noch schuften, wenn alles „zu viel verdiente“ an den Staat fließt? Kein Anreiz, kein Eigenantrieb. Und diejenigen, die von der Umverteilung durch die Vermögensteuer profitieren, haben mehr als vorher. Dort sagt man sich: Ich habe mehr als vorher – mehr Anstrengung oder Engagement ist für mich nicht notwendig. Genau diese Fehlanreize waren einer der Gründe für den Untergang der DDR.
Rentnerin zahlt 436 Euro im Monat – ist doch voll ok?
Und was ist mit Hausbesitzern? Da hat die LINKE Freibeträge von 1 Million Euro pro Person vorgesehen. Besser als gar nichts? Die Partei hat hierzu ein kleines Beispiel veröffentlicht. Zitat: „Eine alleinstehende Rentnerin wohnt im Eigenheim, ihr Mann ist vor kurzem verstorben. Ihr Haus ist 1.500.000 Euro wert. Sie müsste dann 500.000 Euro jährlich mit 1 Prozent besteuern und eine Vermögensteuer in Höhe von 5.240 € zahlen – das sind monatlich 436 €. Auch wenn das für eine Rentnerin viel Geld ist: Sie zahlt dafür keine Miete und hinterlässt ihren Erben eine Prunkimmobilie.“ Meine Meinung dazu: Nehmen wir an, die Rentnerin hat zwar das jahrzehntelang mühsam abbezahlte Haus, aber eine Mini-Rente. Sie kann sich diese 436 Euro nicht mal ansatzweise leisten. Soll sie dann zur Bank und einen Kredit aufnehmen? Oder das Haus schon mal vorab an die Kinder verschenken? Und wenn keine Kinder da sind? Das Haus vielleicht an die LINKE verschenken, um die 436 Euro nicht zahlen zu müssen? Oder an einen Investor verkaufen und mit dem Erlös in eine Mietwohnung umziehen? Es ist eine sozialistische Idee, die sich gegen Eigentum und gegen Individualität richtet. Kaum zu fassen, wie wenig Mühe man sich gibt, dieses Beispiel der Rentnerin mit Hausbesitz nett erscheinen zu lassen.
Fazit
Die LINKE gibt sich speziell beim Thema Vermögensteuer gar keine Mühe ihre wahre Absicht zu verstecken. Letztlich soll der böse Wohlhabende, der Kapitalist, der Besitzer von Geld, enteignet werden zu Gunsten des armen, ausgebeuteten Proletariats. Diese Partei lebt in einer Märchenwelt, in der die Theorien von Lenin und Marx wieder lebendig werden. Das Erschreckende dabei: Sehr viele Menschen lassen sich von diesen einfachen Antworten der LINKEN überzeugen. Denn die verführerischen Botschaften sind einfach verständlich – wenn man halt bereit ist nicht näher hinzugucken und nicht nachzufragen. Wer die Geschichte von sozialistischen Staaten kennt, und auch versteht, dass die Theorie dieser gleichmachenden „Glückseligkeit“ in der Praxis niemals funktionieren kann, kann diesen Ideen der LINKEN nur mit entschlossener Ablehnung gegenüber treten. Denn sie führen immer zu Verarmung und Unfreiheit der breiten Masse der Bevölkerung! So sieht man es aktuell wunderbar in Venezuela. Ach ja, stimmt… das ist ja gar kein richtiger Sozialismus, wie auch in der DDR, in der Sowjetunion… die hatten alle nur die Theorie von Marx falsch verstanden. Aber die LINKEN in Deutschland, die verstehen die Theorie richtig, die verwandeln Deutschland in ein Paradies der Glückseligkeit.
Es ist nicht zu erwarten, dass diese linken Ideen der Vermögensteuer bald Realität werden. Aber es ist eine Tendenz erkennbar. Linke, Grüne und SPD könnten gemeinsam viel Druck aufbauen, dass Steuern für Vermögende, für Unternehmenseigentümer und Gutverdiener weiter angehoben werden, so dass es noch unattraktiver als ohnehin schon wird, sich hierzulande als Fachkraft oder Unternehmer zu engagieren.
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Es bleibt keine Wahl.
Wer noch Deutschland mit seinem Geld verlassen kann, sollte es so schnell wie möglich tun.
Besser sein Geld in einem Land seiner Wahl verleben, als es dem deutschen Staat in den Rachen zu werfen.
Ich bin mit unter 50 Jahren gegangen.
Seit 25 Jahren genieße ich die Sonne in Andalusien ohne berufstätig zu sein.
Die Jahre sind durch nichts zu ersetzen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
„Es bleibt keine Wahl. Wer noch Deutschland mit seinem Geld verlassen kann, sollte es so schnell wie möglich tun.“
Hooh hooh, Brauner, immer ruhig Blut 🙄
Die LINKE hat in Deutschland einen Stimmenanteil von ca. 10 %. Selbst alle sog. „linken“ Parteien zusammen kommen im besten Fall auf 35 bis 40 %.
Ganz anders in Spanien, wo Sozialisten und Kommunisten regieren.
Spanien gehört zu den wenigen europäischen Staaten, in denen Vermögensteuer noch – oder wieder – erhoben wird (die anderen sind die Schweiz, Frankreich und Luxemburg).
Vermögensteuerpflichtig sind:
– Natürliche Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt im spanischen Hoheitsgebiet haben (Steuerresidente bzw. Ansässige in Spanien).
– Natürliche Personen mit spanischer Staatsbürgerschaft und gewöhnlichem Wohnsitz im Ausland, die der Einkommenssteuer unterworfen sind.
– Nichtresidenten mit Wohnsitz im Ausland und Vermögen in Spanien (z. B. ein Ferienhaus oder eine Mietimmobilie).
Im Allgemeinen müssen diese Steuerpflichtigen alle Vermögenswerte erklären, die sie besitzen, unabhängig davon, wo sich die Güter befinden bzw. wo die Rechte ausgeübt werden können.
Residenten haben ihr Weltvermögen zu versteuern, also nicht nur das spanische Inlandsvermögen, sondern z. B. auch das Mietshaus in Deutschland oder das Gold irgendwo im Ausland.
(Ist das vielleicht der Grund für dein zwanghaftes „anonym und steuerfrei“? Hast du schon wieder Steuerbetrug begangen?) 😂
Nichtresidenten versteuern lediglich das in Spanien befindliche Vermögen.
Der Mindestfreibetrag zur Vermögenssteuer in Spanien beträgt im Allgemeinen 700.000 € (Art. 28 Ley IP).
Besitzen Ehepartner eine Immobilie oder sonstige Vermögensgegenstände gemeinsam zu gleichen Teilen, sind diese ab einem Gesamtwert von 1,4 Mio. Euro steuerpflichtig.
Residenten können einen zusätzlichen Freibetrag von maximal 300.000 € für die Hauptwohnsitzimmobilie in Anspruch nehmen, sofern im Eigentum und ständiger Wohnsitz.
Für persönlich Steuerpflichte gelten jedoch zuvorderst die Steuerfreibeträge, die von den Autonomen Gemeinschaften festgelegt wurden. Wie z.B. in Katalonien allgemein 500.000 €.
Madrid, Extremadura und Andalusien gewähren seit 2023 eine allgemeine “Bonificación” von 100 %, sodass dort keine sog. „Erste Vermögenssteuer“ bis zu einem Vermögenswert von 3.000.000 € zzgl. Freibetrag anfällt. Darüber hinausgehendes Vermögen ist nach Höhe gestaffelt mit 1,7 bis 3,5 % zu versteuern.
Das Vermögen wird grundsätzlich progressiv mit dem Steuertarif der entsprechenden Autonomen Gemeinschaft, in der der Steuerpflichtige seinen steuerlichen Wohnsitz hat, besteuert.
Falls jedoch kein regionaler Steuersatz beschlossen wurde, ist der allgemeine staatliche Tarif anzuwenden.
Dieser allgemeine Steuertarif liegt gem. Art. 30 Ley IP zwischen 0,2 % bis 3,5 % (Stand 2025).
Ergänzende Besteuerung großer Vermögen
Die sog. Solidaritätssteuer auf große Vermögen (“Impuesto de Solidaridad de las Grandes Fortunas”) ist eine direkte, persönliche Steuer, die die Vermögenssteuer ergänzt und die auf das Nettovermögen natürlicher Personen, das 3.000.000 € übersteigt, unter den im Gesetz vorgesehenen Bedingungen erhoben wird (Art. 3 Ley 38/2022).
https://www.magwilhelm.eu/vermoegenssteuer-in-spanien/
https://es.andersen.com/de/aktuelles/vermogenssteuer.html
https://willipedia.plattes.net/wegweiser/vermoegensteuer
https://www.roedl.de/themen/entrepreneur/family-office-international/spanien-vermoegensteuer-aenderung-2022
https://www.loeber-steinmetz.de/beitraege/steuersituation/ab-welchem-wert-beginnt-die-spanische-vermoegensteuerpflicht
https://wohlfahrtabogados.com/de/die-reichensteuer-jetzt-kommt-sie-doch/
Helix 52
Egal wer in Deutschland an der Regierung bleibt oder an die Regierung kommt
Es wird weiter ins Tal gehen.
Auch in Spanien.
Aber darauf sind wir vorbereitet.
Wir besitzen in Spanien nur die Immobilie.
2024 habe ich fasst alles andere Vermögen (mit Rückforderungsrecht) überschrieben.
Genauer gesagt 2014 und 2024.
Für mich ist viel wichtiger, dass ich die Entdemokratisierung in Deutschland nicht mitmachen muss.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Wenn du dir bei einer Schenkung ein Rückforderungsrecht vorbehältst, dann bleibt das Vermögen dir für Zwecke der spanischen Vermögenssteuer zugerechnet. Wenn sie dich erwischen, darfst du Vermögenssteuer nachzahlen inklusive Strafen und Zinsen. Muss nur einer hier die Meldung an die Steuerbehörde in Spanien machen und hopps ist es passiert. Wohnort, Gold- und Silbermenge ist ja jedem hinlänglich bekannt. Wird ja täglich hier ausgebreitet.
Steuermut-Fan
Du solltest nicht so viel dummes Zeug hier schreiben.
Geschenkt ist geschenkt.
Und der Beschenkte muss ggf. Steuern für das Geschenk bezahlen, wenn für den Wertzuwachs oder den Erhalt usw. Steuern bezahlt werden müssen.
Und bitte nicht vergessen, das Geschenk von 2014 (maximal 400 Tsd bei Kindern) hat heute einen Wert von über 1 Millionen.
Vielleicht kann es aber sein, dass ich dann bei der Rückforderung die in der Zeit gezahlten Steuern dem Beschenken erstatten muss.
Das habe ich allerdings nicht überprüfen lassen, weil es sehr, sehr unwahrscheinlich ist.
Aber das ist sowieso schon alles verjährt, denn Steuerschulden verjähren nach 4 Jahren in Spanien.
Außerdem ist Steuerhinterziehung bis 120 Tsd *jährlich* nur eine Ordnungswidrigkeit.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut. Du hast rein gar nichts verstanden.
@Helmut
Hast du denn wenigstens bis 2014 deine Vermögensteuer erklärt und ggf. auch bezahlt, als der Freibetrag noch deutlich geringer war? Immerhin dürfte sich dein Gesamtvermögen bspw. 2011 und 2012 auf knapp 2 Mio. belaufen haben.
Apropos spanisches Auswanderer-Paradies:
Spanien ist das Land mit der höchsten Erbschaftssteuer. Spanien führt erneut eine Rangliste an, jedoch eine wenig rühmliche. Diesmal steht das südeuropäische Land im Rampenlicht, weil es den höchsten maximalen Erbschaftssteuersatz der Welt hat.
https://www.idealista.com/de/news/finanzen-in-spanien/2022/07/07/72418-spanien-ist-das-land-mit-der-hoechsten-erbschaftssteuer-2022
Helix 52
…Die spanische Vermögensteuer ist geregelt durch Gesetze 19/1991 und 13/2011. Die Vermögensteuer betrifft nur natürliche Personen. Sie ist eine direkte und persönliche Steuer und beginnt ab einem Nettovermögen von 700.000,- Euro….
Helix52, Du solltest dabei bedenken, dass sich mein Vermögen durch Gold seit 2014 etwa verdreifacht hat
Also habe ich 2014 etwa 1/3 von dem verschenkt, was ich heute besitzen würde, wenn ich es nicht verschenkt hätte. Oder anders herum:
Aus den damals *wenn* 2 x 400 Tsd sind bis heute etwa 2,4 Millionen geworden..
Den Rest von bis knapp über 2,4 Millionen, habe ich nun 2024 nicht vollständig verschenkt, aber es ging schnell wieder Richtung 700 Tsd.
Aber nur soweit, dass ich bei einem Vermögensregister wahrscheinlich unter dem Freibetrag liegen werde.
Aber wer weiß.
Wenn sich der Goldpreis sich in den nächsten Jahren wieder verdoppelt, dann habe ich ja noch zwei Enkelkinder.
Ja- 2014 wurde es knapp mit unter den 700. Tsd.bleiben.
Aber wenn es nicht ganz gepasst hätte, ist das in Spanien sowieso nach 4 Jahren verjährt.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Ich weiß, bei deinen Betrügereien setzt du schon seit den 1980er Jahren erfolgreich auf Verjährung 😂
Das Pendel scheint eher nach rechts auszuschlagen, also fürchte ich mich weniger vor linken Steuerideen.
Allerdings, wer garantiert mir, dass Rechte nicht linke Steuerideen übernehmen?
Was denn schon wieder die „Rechten“. Es geht hier um die PDS. Nach der Wende verteufelt und jetzt hofiert. Das ausgerechnet von Klassenfeind der BRD. Es sollte sich Leistung wieder lohnen, wie es Schröder gemacht hat. Meiner Meinung der beste Kanzler den wir hatten. Und um gleich die Russlandkeule zu verstecken, wir haben schließlich alle gut vom preiswerten Gas und Öl gelebt. Oder hat es jemand abgelehnt und gefroren?
nix bester Kanzler, mit ihm und den grünen, kam nach Kohl der endgültige Abstieg, aber Schröder war als Kanzler ein Profi, alles was danach kam , eine Blamage.
@Columbo, also sprach der Herr mit Donnergrollen: Du sollst dich nicht um rechte Steuerideen sorgen.
Die rechten Leistungsträger sollen engerlingsgleich einher kriechen in güldenen Thronsälen vor dem Herrn wie schleimiges, windendes Gewürm; auf dass der Herr sie verschone vor seiner Wut und Steuerlast, sie bewahre vor der linken Brut der Hölle und sie weiter reichlich versorgen möge mit Brosamen von seiner reichgedeckten Tafel.
Also lasset uns vermeiden jeglichen Tribut der Engerlinge unter des Herren Thron. So möge Groß und Klein leben in Wohlstand, Frieden und Freiheit. Jetzt und für alle Zukunft, in Ewigkeit, Amen!
(Offenbarung des leftutti, 2,1-7)
Okay, und was wäre dein Konzept für eine faire und gleichere Verteilung von Vermögen? So kann es schließlich nicht weitergehen. Alles auf die Gut- Besserverdiener abzuwälzen, kann es ja ebenfalls nicht sein.
Verdienst und Vermögen hängen ja irgendwie miteneinander zusammen – oder – genauso wie Verstand
Hast du den Text eigentlich gelesen und verstanden?
Es geht hier nicht um Verdienst im klassischen Sinne, sondern darum, dass es Vermögen in einer Größenordnung, bei der Arbeit gar nicht mehr nötig ist und dieses Vermögen wird vererbt und vermehrt sich von selbst weiter.
Mal ne Frage: Wie viele Menschen kennst du, die allein durch Arbeit Millionäre geworden sind – und wie viele, die ihr Leben lang gearbeitet haben und am Ende gerade so ein bisschen was zur Seite legen konnten?
Wenn du das auch Vermögen nennen willst, bitte. Aber dann sollten wir wenigstens ehrlich unterscheiden zwischen Vermögen durch Leistung und Vermögen durch Besitz. Denn darum geht es.
Zuerst muss das Privateigentum uneingeschränkt anerkannt sein. Das ist die Conditio sine qua non, ohne die es keinen Wohlstand gibt.
Desweiteren: die Einkommen müssen entlastet werden, denn sonst kann sich kein Eigentum bilden. Eigentum ist nur ein wichtiger Antrieb für einzelne Menschen, sondern bildet auch den Kaptalstock der Wirtschaft insgesamt.
Folgerung: der Staat muss sparen. Weniger unnötige Bürokratie, weniger Subventionen, weniger Sitze im Bundestag (300 würden für ein Weltreich genügen), weniger Sozialstaat und kein Geld im Ausland verprassen. Etc. etc. Das Einsparpotential ist massiv.
Guter Punkt. Wenn es so weiter geht, können die rechten auch nichts mehr bewirken. Was bringt es, wenn in D. einer wie Milei kommt, wenn alles zerbrochen ist?
Ein Konzept für eine faire und gleichere Verteilung von Vermögen?
Ein Steuersatz von einhundert Prozent.
Wir liefern unser gesamtes Geld an den Finanzminister ab und der verteilt es nach sozialen Kriterien.
Also nach Sozialkreditpunkten.
Der Wettbewerb, der Kampf um die Sozialkreditpunkte wird mindestens genauso brutal werden, wie der Kampf um das Geld im Turbo-Kapitalismus.
Fürchte ich.
Ja zu einer Vermögenssteuer für Superreiche. Diese müsste dann selbstverständlich Bundesverfassungsgericht-konform beschlossen werden. Zu einer solchen Vermögenssteuer würden dann Superreiche, Anteilseigner von Konzernen und KMUs, sowie Hausbesitzer herangezogen. Somit bedürfe es gleichzeitig Entlastungen bei der Einkommensteuer. Im Falle einer Vermögenssteuer für Betriebsvermögen bedürfe es dann steuerlicher Entlastungen bei der Körperschaftssteuer und verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten. MdB Heidi Reichinnek bekennt sich in der aktuellen Ausgabe der ard-Sendung Caren Miosga zum Mittelstand. Die DDR-Wirtschaft funktionierte in Sachen Veredelung von Rohöl.
Der bräsige Deutsche, hat es nicht besser verdient. Wieviele Deutsche – ob Private oder Unternehmer – haben über viele Jahre Lobeshymnen auf den Euro, die Politik von Merkel und die grüne Ideologie gesungen, die zur heutigen Situation geführt haben und jetzt – wird gejammert.
Warum ist ein Haus oder Grundstück so teuer? Kann sch eh keiner mehr eines leisten. Wer das nicht erbt, kann es auch gleich lassen.
Mit der Arbeit das selbe: Ich arbeite Saison im Tourismus im heiligen Westen von Austria. Wenn das Quartier und der Transport zum Arbeitsplatz nicht dabei sind, brauche ich nicht angfangen. Miete kostet mehr als man verdient. Am besten wäre sowieso nur an der Börse zocken. Als ob der Kapialismus nicht genau so alle Daumen lang auf 0 gestellt werden muss.
Geldvermehrung. Die Häuser sind nicht größer geworden, die Teller auch nicht. Aber wenn man das Geld inflationiert, und der Staat über die wahre Inflation lügt, und die Gewerkschaften mitmachen, dann wird der Arbeiter immer schlechter bezahlt. Das haben wir nun seit über 50 Jahren und dementsprechend schlecht ist die Kaufkraft vieler Menschen.
Staaten haben grundsätzlich drei große Ausgabenfelder, bei denen wesentliche Einsparungen wahrscheinlich möglich sind: Rüstung, Soziales, Zinsdienst.
Je nach individueller Situation des Landes gibt es Unterschiede, aber im Prinzip sind das die drei Ausgabeposten, die nicht nachhaltig bezahlbar sind, weshalb alle Welt inflationiert.
Die Rentnerin in ihrer 1.5 mio Villa hat keine 430€ im Monat übrig? Herr Krubb hält alleinig einen 100 Mio Betrieb ohne Cash, der weniger als 5% Rendite im Jahr abwirft? Hier handelt es sich klar um gescheiterte Existenzen, die unwirtschaftlich mit ihrem Vermögen umgehen und ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft nicht gerecht werden. Beide müssten sowieso nie mehr arbeiten, da selbst 1 mio Cash schon mehr als ausreicht, dass man sich von 3-5% Zinsertrag gut breit machen kann. Es muss nicht immer der neueste SUV sein, oder das wöchentliche Schampusdinner in der Galerie. Realitätsferne Bonzen wie der Autor dieses reißerischen Artikels sollten mal ein paar Monate Bus fahren und ihren Lifestyle-Creep runterfahren.
Unser Blackrock-Kanzler lässt seine Pläte aus irgendeinem Grund auch jeden Monat für allein 1200€+ bohnern. Da könnte er stattdessen doch lieber ein paar alleinerziehende Bürgergeld-Mütter mit durchziehen, die hier die nächste Generation unmündiger Schichtarbeitssklaven produzieren.
Tiu, Du hast das alles nicht zu entscheiden. Und sobald jemand anders über diese Dinge entscheiden will, machen die, die Werte schaffen wollen, keinen Finger mehr Krumm oder gleich den Abflug.
Gleich Dein erster Satz beweist Deine Ahnungslosigkeit.
Lern Buchhaltung, lerne wie die Margen in verschiedenen Branchen sind, gründe selbst ein Gewerbe und sammele Erfahrungen, und dann, so in 20 Jahren, bin ich gespannt auf Deine Meinung, die dann mit etwas Sachkunde unterlegt ist.
was für ein Idiot hat den Artikel verfasst?
Superreiche zahlen in Deutschland sehr wenig bis gar keine Steuern! Durch Gründung von Stiftungen, Gewinnverschiebungen und bezahlten Beratern zur Steuervermeidung kriegt der Staat Nichts! und wenn ein Milliardär 10% Steuern zahlen soll, lacht der sich tot. Das zahlt der aus der Portokasse und macht im gleichen Moment 30% Gewinn mit Cum Ex Geschäften oder anderen illegalen Deals. Das wäre endlich mal der richtige Weg und könnte Geringverdiener und Kleine Unternehmen entlassten.
„Superreiche“ haben in Deutschland besonders viele Möglichkeiten, sich zu entlasten. Das ist richtig. Das nützt aber nichts in der Sache, sondern ist ein vergiftetes Argument der Linken.
Warum: weil diese „Superreichen“ zusammen nicht genug Vermögen haben, um auch nur einen Bundeshaushalt zu sanieren. Außerdem kann man sie nicht angehen, ohne dass sie ganz verschwinden.
Also geht es darum, den Weg zu einer noch stärkeren Besteuerung der Mitte zu ebnen. Das bedeutet dann aber weniger Wohlstand für alle, weil das die Motivation untergräbt und die Kapitalbildung endgültig unmöglich wird. Nur ein paar Parteibonzen werden sich anfetten. Genau wie in der DDR.
Ja wo sind denn die 6,2 Mrd. Parteivermögen der SED hin? Das haben sich wahrscheinlich die Raffges in der Partei einverleibt. Also selber haben sie gerne Geld, nur anderen gönnen sie das nicht.
Man kann nur die besteuern die auch etwas haben, also die oberen 10% so wurde es auch in Amerika gemacht und nur so können Schulden abgebaut werden ohne den Konsum abzuwürgen.
„Um den Ersten Weltkrieg zu finanzieren, wurde der Spitzensteuersatz 1918 auf 77 % erhöht, aber bereits 1922 wieder auf 58 % und 1924 auf 25 % reduziert. Als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise wurde der Satz 1932 erst auf 63 % und dann im Zuge des Zweiten Weltkrieges kontinuierlich auf seinen Höchstsatz von 94 % für Einkommen über 200.000 US-Dollar erhöht. Der Spitzensteuersatz blieb bis 1964 über 90 %, wurde dann aber auf 70 % gesenkt.“
Trotz dieses Spitzensteuersatzes ist der Kapitalismus nicht zusammengeborchen, komisch scheint ja funktioniert zu haben und den Amerikanern ging es nach dem Krieg trotz dieser Steuersätze sehr gut.
1. Auch die USA haben durch diese Besteuerung eine Menge ihrer Dynamik verloren. Lesen Sie Mises.
2. 200.000 Dollar damals, Haben sie eine Idee, wieviel das inflationsbereinigt heute wäre? Insbesondere, wenn man eine realistische Inflation berücksichtigt? Tip: solche Einkommen muss man mit der Lupe suchen. Das sind so wenige, da gibt es natürlich keinen öffentlichen Aufschrei und die Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft sind gering.
absolute neoliberale angstmacherei
Das Großkapital ist global diversifiziert. Da juckt es nicht ob Deutschland einen Totalausfall durch schizophrene Politik und Utopien fährt. Die Einnahmen werden nur einmalig sein und der Vertrauensverlust weltweit lange anhalten. Viel Spaß im geistigen Gefängnis Utopia.
Die Vermögenssteuer gibt es bereits.
Sie heisst Inflation.
Von den 1.800 EUR auf meinem Konto konnte ich 2019 noch 150mal „all you can eat“ mittagessen gehen, mit Getränk und 1 EUR Trinkgeld.
Jetzt nur noch 100mal, weil der Preis von 12 EUR auf 18 EUR gestiegen ist.
Macht eine Vermögenssteuer von 60 / 180 = 33%