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Krypto-Währungen

Litecoin: Nur 16,95% liegen mit Kryptowährung im Gewinn!

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Litecoin Beispielfoto

Kryptowährungen haben viele Menschen in kurzer Zeit reich gemacht. Vielleicht sogar mehr Menschen verloren aber in noch kürzerer Zeit viel Geld. Zum Beispiel die Besitzer von Litecoins. Einer aktuellen Untersuchung zufolge liegen nur 16,95% aller Litecoin-Adressen im Plus! Das wirft ein Schlaglicht auf die Vor- und Nachteile der Kryptowährungen. Sie sind ein hervorragendes Trading-Instrument, aber langfristig ungeeignet als Anlageklasse.

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Litcoin im Fokus

Kryptoanleger argumentieren gern, dass sich das Bezahlen mit Kryptowährungen über kurz oder lang durchsetzen werde und dann Anleger der ersten Stunde zu den Gewinnern zählen werden. Denn die Maximalanzahl der ausstehenden Geldeinheiten ist bei vielen Kryptowährungen fest begrenzt. So kann es maximal 84 Millionen Litecoin-Einheiten geben. Soll damit ein nennenswerter Teil von Kauftransaktionen in der Realwirtschaft abgewickelt werden, dann muss jede einzelne dieser Einheiten ein Vielfaches des aktuellen Werts annehmen.

So gut wie nie erklärt wird jedoch, warum ausgerechnet die heute schon vorhandenen Kryptowährungen (IOTA hatte ich vor Kurzem auch schon besprochen) später einmal den Platz der heutigen nationalen Währungen einnehmen sollten. Eine neue Kryptowährung zu erschaffen, ist inzwischen fast ein Kinderspiel. So kann zwar nicht die Menge zum Beispiel der ausstehenden Litecoins erhöht werden. Sehr wohl kann aber ein Substitut für Litecoins erschaffen werden. Die diversen verschiedenen Bitcoins zeigen bereits, wie schnell eine neue Währung mit zusätzlichen Geldeinheiten erschaffen ist.

Gerade Litecoin krankt zudem an der Tatsache, dass es sich praktisch um eine 1:1 Kopie von Bitcoins handelt. Die Unterschiede sind marginal. Zwar werden neue Blöcke deutlich öfter erzeugt als bei Bitcoin, womit Transaktionen schneller bestätigt werden. Gleichzeitig ist der Aufwand zum Erzeugen der Blöcke jedoch deutlich größer als bei Bitcoin, womit Transaktionen tendenziell teurer sein müssen.

Ideal für Trader, bedingt geeignet für Anleger

Aufgrund der großen Volatilität eignen sich Kryptowährungen hervorragend für Trading-Strategien. Weniger gut geeignet sind hingegen Buy-and-Hold-Ansätze, wenngleich nach 12 Monaten Haltedauer Steuerfreiheit winkt. Interessant ist, dass die Besitzer von Kryptowährungen es genau anders herum handhaben. Den Angaben von Kryptoszene zufolge verbleiben die Tokens von Bitcoin, Bitcoin Cash und Bitcoin SV durchschnittlich mehr als zweieinhalb Jahre bei der gleichen Adresse. Sie werden also kaum gehandelt, sondern in Erwartung steigender Kurse gebunkert. Bei Litecoin beträgt die Haltedauer immer noch 1,2 Jahre.

Dass sich Buy-and-Hold bei einem so dynamischen Asset wie Kryptowährungen lohnen kann, aber nicht muss, zeigen ebenfalls die Daten von Kryptoszene. So befinden sich zwar fast 100% der Adressen, die Bitcoin SV halten, in der Gewinnzone. Bei Litecoin sind es hingegen weniger als 20%.

Es ist übrigens durchaus denkbar, dass die teils hohen Wertsteigerungen bei Kryptowährungen (Bitcoin, Litecoin, Ethereum etc) den Einsatz in der Realwirtschaft verhindern und damit der Businesscase der ganzen Anlagestrategie langfristig ad absurdum geführt wird. Schon immer konnte beobachtet werden, dass schlechtes Geld das gute Geld aus dem Geldkreislauf verdrängt. Länder, die sowohl Münzen mit Edelmetallgehalt als auch Münzen ohne Edelmetall ausgaben, konnten schnell feststellen, dass die Menschen die Münzen mit Edelmetall horteten und nur noch mit den an sich wertlosen Münzen bezahlten.

Bei Kryptowährungen mit schnellen Kursgewinnen ist es ganz genauso. Wieso sollte jemand mit Bitcoins bezahlen, wenn davon auszugehen ist, dass die Einheiten in einer Woche mehr wert sein werden als heute? Gerade auch vor dem Hintergrund der aufkommenden Negativzinsen für nationale Währungen würde es gar keinen Sinn ergeben, mit Kryptowährungen zu bezahlen. Vielmehr würde jeder versuchen, so schnell wie möglich seine nationale, negativ verzinste Währung auszugeben. Übrigens: Durch die Hintertür schaffen die Notenbanken damit eine Umlaufsicherung, die bislang in der Wirtschaftswissenschaft kaum eine Rolle spielte.

Da hinter Kryptowährungen jedoch kein realer Wert steht, ist die Wertaufbewahrungsfunktion dieser virtuellen Währungen fraglich. Früher oder später werden sich die Besitzer der Kryptowährungen die Frage stellen, welchen Zweck ihre Währung eigentlich hat, wenn sie in der Realwirtschaft nicht verwendet wird und der Kurs nur deshalb steigt, weil Menschen denken, der Kurs würde in einer Woche höher liegen als heute. Sobald sich die Erkenntnis durchsetzt, dass ein beliebig durch Neuerschaffung von Kryptowährungen vermehrbares, virtuelles Gut ohne praktischen Nutzen in der Realwirtschaft an sich wertlos ist, werden Gewinnmitnahmen folgen und der Boom wäre damit beendet.

Für die Unterstützer von Kryptowährungen kommt es also darauf an, möglichst schnell möglichst vielfältige Verwendungsmöglichkeiten für das Kryptogeld in der realen Welt zu erschaffen. Schnelle Kursgewinne der Kryptowährungen sind dabei hinderlich.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    BrettonWoos

    5. Dezember 2019 18:14 at 18:14

    Tja möglich Aber Gold hat eigentlich auch keinern Wert es ist alleine Limitiert woraus sich der Wert ergibt es hat kaum Nutzen und brzahlt wird smait schon lange nicht mehr trotzdem oder gerade desshalb ist es seit 5000 Jahren etwas Wert.

    Bargeld hat auch schon lange keinen Inneren Wert mehr im Gegenteil viele werden heute (über Negativzinsen) strafen bezahlt um Geld haben zu dürfen. Da bin ich glücklich mit Kurschwankungen….

    Fast alles lebt nur vom Vertrauen im Wert, auch das man heute für eine Immobilie 300x soviel bezahlt wie vor 1000 Jahren, ist Sinnfrei, schliessoich ist der Nutzen novh der gleiche….

    Gerade da die Leute heite schon die Coins 2.5 Jahre aufbewahren ist ein deutliches Zeichen dafür das eben Vertrauen da istoder Misstrauen in dem Staat, ich glaube es ist vorallem das Misstrauem dem Staat gegenüber dieses ist bei mir zB ganz ganz fest verankert (wer schon ein zweimal in Uhaft sass, der weiss wie Willkürloch der Staat einem alles Nehmen kann wenm er will ohne das man verurteilt wäre)

    Und wenn es natürlich auch Risiken gibt bei Kryptos sind mir diese 10 x lieber als die staatliche Willkür

    • Avatar

      Übelkeit

      5. Dezember 2019 20:42 at 20:42

      Natürlich hat Gold einen Nutzen. Egal ob Schmuck, Industriemetall, Kunst, Geld,… Das ist eben der entscheidende Unterschied. Gold ist zudem physisch, nicht virtuell. Es ist dem Finanzsystem komplett entzogen. Die Menschen hängen sich es um den Hals, Finger,.. Es ist universell über den Globus Ausdruck für Macht, Reichtum,… Man muss x Tonnen umgraben für ein paar Gramm. Es ist also auch gebundene Arbeitskraft. Der Wert wird daher nie auf 0 fallen, da Gold für die Menschen immer einen Wert x hat und haben wird. Gold ist daher keine Wette. Kipp Geld ins System => Goldpreis steigt. Bzw die Währung wertet gegenüber Gold ab.

      Kryptowährungen, egal welche sind dagegen eine Doppelwette. Einmal, dass das Finanzsystem kollabiert. Und zweitens, das sich genau diese Währung durchsetzt.

      Ich bin beim nächsten Crash gespannt was mit den Kryptos passiert. Ob Kryptos sich wirklich als Fluch und Vertrauensanker erweisen oder ob die Markteilnehmer nicht die Panik überkommt da sie keinen mehr finden der ihnen ihre Kryptos abnimmmt. Denn am Ende wollen die Spekulanten ihre virtuellen Coins ja wieder in reale Sachwerte tauschen. Und genau hier ist ein wesentlicher Unterschied. EM sind Sachwerte. Die Leute hängen sie sich um den Hals oder an den Finger.

      Vermutlich wird es wohl so sein, dass schlicht nicht alles Gold ist was glänzt.

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Bitcoin

Warum der Goldpreis zusammen mit Aktien und Bitcoin fällt – der Überblick

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Beispielbild für Gold Barren

Der Goldpreis ist jüngst gemeinsam mit den Aktienmärkten in den Keller gerauscht. Dabei sah es lange Zeit gar nicht mal so schlecht aus. Im folgenden Chart haben wir den Goldpreis in rot-grün übereinander gelegt mit dem Dow 30 auf CFD-Basis. Man kann den Aktiencrash beginnend ab dem 21. Februar gut erkennen. Zeitweise konnte der Goldpreis während des Crash seitwärts laufen, und zeitweise ist er sogar auf über 1.700 Dollar angestiegen von 1.575 Dollar Mitte Februar. Also, Gold konnte gut dagegen halten, während die Aktien richtig übel gecrasht sind. Aber vor allem zuletzt konnte der Goldpreis dann nicht mehr stand halten.

Risk Off funktioniert derzeit nicht, Goldpreis fällt mit nach unten

Trotz Absturz steht Gold immer noch gut da. Wo der Dow in den letzten Tagen 24 Prozent verloren hat, da hat der Goldpreis im selben Zeitraum nur 1,5 Prozent verloren. Man kann also immer noch von einer Stabilität im Gold sprechen, obwohl der Preissturz vor allem gestern kurzfristig deutlich ausfiel, mit einem Rückfall von 1.635 auf 1.560 Dollar. Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.583 Dollar, und zeigt sich zusammen mit den Aktienkursen über Nacht kurzfristig ganz leicht erholt, nachdem die Federal Reserve gestern eine Abend eine Mega-Cash-Injektion in den Repo-Markt bekannt gab.

Wie Markus Fugmann (hier sein Marktkommentar von heute früh) es in einem Wort ausdrückt: Es geht um Deleveraging! Es ist also eine Enthebelung der Märkte. Viel wurde auf Kredit gezockt, und solche Marktmodelle sind die letzten Tage wohl oft brutal kollabiert. Die Trader, vor allem Institutionelle, brauchen jetzt vor allem Cash. Das ist in Kurzform ausgedrückt der Grund, warum der Goldpreis derzeit nicht seine Funktion als sicherer Fluchthafen ausüben kann, und zusammen mit den Aktienmärkten gefallen ist, anstatt zu steigen. Vor allem am Terminmarkt gab es seit geraumer Zeit hohe Long-Positionen, von denen wohl jüngst viele Kontrakte glattgestellt wurden, um an Cash zu kommen. Aber wir möchten daran erinnern. Das Gesamtbild spricht weiterhin für Gold. Die Zinsen sinken weltweit weiter in den Keller, was Gold grundsätzlich attraktiver macht. Hier zur aktuellen Gesamtmarktlage von heute früh der Kommentar von Milan Cutkovic von Axitrader im Wortlaut:

Ein weiteres Mal heißt es am Tag danach Wunden lecken und einen klaren Kopf bekommen. Übersetzt in die Kursentwicklung dürfte es sich daher heute Morgen eher um eine technische Gegenbewegung nach den massiven Verlusten als um eine nachhaltige Erholungsrally handeln. Den DAX sehen wir aktuell rund 250 Punkte im Plus bei 9.410 Zählern. Die Spekulanten, die auf fallende Kursverluste gesetzt haben, wollen vor dem Wochenende noch ihre Gewinne verbuchen. Ein Ende des Abwärtstrends ist jedoch weiterhin nicht in Sicht, auch weil sich die Gesundheitskrise kurzfristig wahrscheinlich weiter verstärken dürfte, vor allem in den USA. Die Investoren in Europa sind außerdem von der Europäischen Zentralbank enttäuscht. Anders als in den Vereinigten Staaten entschied sich die neue Präsidentin Christine Lagarde gegen Zinssenkungen und signalisierte damit, dass es nun an den Regierungen in Europa sei, der aktuellen Krise mit Hilfe der Fiskalpolitik zu begegnen.

Also, ist heute (zumindest nach aktuellem Stand) ein Tag des Durchschnaufens angesagt nach dem gigantischen Absturz in den bisherigen vier Tagen dieser Woche? Das könnte auch eine kleine Erholung für den Goldpreis bedeuten. Bitcoin gilt natürlich nicht als Sicherer Hafen in Crash-Zeiten. Aber eigentlich hat sich in den letzten Jahren eine riesige Gemeinde von Tech-Freaks und Tradern zusammengetan (so wollen wir es mal salopp formulieren), um den Bitcoin und andere Kryptowährungen als eine Alternative zu bisherigen Assetklassen zu definieren. Eigentlich hätte von der Logik her auch eine Flucht von Aktien hin zum Bitcoin einsetzen können oder sollen? Aber nein, auch der Bitcoin ist gerade gestern übel in den Keller gerauscht. Auch hier haben Anleger wohl Kasse gemacht, um in diesen Crash-Zeiten Cash vorhalten zu können. Bitcoin fiel alleine gestern von 7.400 auf 4.300 Dollar (hier im Chartverlauf). Auch wenn sich der Kurs aktuell auf 5.509 Dollar erholt hat, so zeigt der gestrige Tag doch, wie anfällig die Kryptos sind!

Goldpreis vs Dow 30 seit Anfang Februar

Schweizer Franken und Staatsanleihen als Fluchthäfen

Der Goldpreis fiel zuletzt also. Gold als Sicherer Hafen konnte kurzfristig nicht funktionieren. Aber der Schweizer Franken als Fluchtwährung und Staatsanleihen haben in dem Sinne funktioniert. Die Anleger nutzen sie als vermeintlichen Hort der Sicherheit. Mit heute früh 1,0538 notierte der Euro gegen den Schweizer Franken so tief wie seit 2015 nicht mehr! Im Chart sehen wir EURCHF seit Oktober 2019. Der Franken wertet immer weiter auf. Seit 21. Februar, wo der Crash bei den Aktien begann, strömten die Anleger unter anderem auch in die deutschen Staatsanleihen. Die wichtigste Laufzeit mit zehn Jahren hatte dementsprechend am 21. Februar noch eine Rendite von -0,44 Prozent, und erreichte Anfang dieser Woche mit -0,90 Prozent ihr Allzeittief (Kaufdruck sorgt für steigende Kurse und damit folgerichtig für eine fallende Rendite). Aktuell zeigt sie sich etwas erholt auf -0,63 Prozent.

Euro vs Schweizer Franken seit Oktober

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Krypto-Währungen

Ripple, IOTA und CO – was unterscheidet die einzelnen Coins voneinander?

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Der Markt der Kryptowährungen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt und es kamen mehr und mehr Währungen hinzu. Das änderte bisher nichts daran, dass der Bitcoin nach wie vor die unumstrittene Nummer 1 unter den Kryptowährungen ist. Dennoch besteht für Trader und Investoren inzwischen ein umfangreiches Angebot mit vielerlei Coins und Token.
So mancher Einsteiger stellt sich dabei jedoch die Frage, was für Möglichkeiten die einzelnen Kryptowährungen bieten und welche Unterschiede es zwischen diesen gibt. Der folgende Text liefert hierzu die Antworten auf verschiedene Fragen und hilft bei einer ersten, grundlegenden Orientierung.


Abbildung 1: Welche Kryptowährungen sind außer dem Bitcoin interessant? Die Auswahl ist nahezu endlos. Bildquelle: Thought Catalog / Unsplash.com

Einzelne Kryptowährungen im Überblick und Vergleich

Die Zahl der Bitcoin-Alternativen ist so unerschöpflich, dass ein Komplettüberblick kaum möglich erscheint. Aus diesem Grund werden mit Ripple, Ethereum und IOTA drei interessante Coins gezeigt:

1. Ripple

Der Bitcoin war der Einstieg in die Welt der Kryptowährungen und ist bis heute das Maß aller Dinge. Ripple hingegen kam erst später, sorgte aber für eigene, neue Maßstäbe im Bereich der Kryptowährungen. Seit 2012 gibt es Ripple und die Währung basiert dabei ebenso wie der Bitcoin auf der Blockchain.

Allerdings hatte Ripple von Beginn an ein klares Ziel: man will damit Zahlungsabläufe einfacher machen, die zwischen Banken und anderen Institutionen abgewickelt werden. Auch Kosten sollen sich durch den Einsatz von Ripple sparen lassen. Derartige Transaktionen sind derzeit nämlich (noch) ziemlich teuer und zudem auch zeitaufwändig.

Ripple unterscheidet sich allein durch den Umstand vom Bitcoin, dass die Währung für einen bestimmten Zweck geschaffen wurde. Eine öffentliche Blockchain gibt es hierbei nämlich nicht und es gibt auch kein dezentrales Hosting. Als normaler Benutzer besteht zudem keine Gelegenheit, Ripple zu minen.

Als pre-minded Kryptowährung wurden alle Coins – unter der Bezeichnung XRP – direkt mit der Erstellung der Blockchain ausgegeben. Ripple wird von Ripple Labs mit Sitz in San Francisco, USA entwickelt und dies erfolgt somit zentral.
Die Blockchain betreibt Ripple Labs eigenständig und arbeitet dazu mit einigen Partnern zusammen. Nach derzeitigem Stand ist Ripple die drittwichtigste Kryptowährung weltweit – man verfügt aktuell über eine Marktkapitalisierung von ungefähr 15,5 Milliarden US-Dollar.

Wer Ripple kaufen möchte, kann dies über viele gängige Kryptobörsen oder auch per CFD-Trading. Der Ripple Kurs hatte zuletzt wieder etwas an Wert verloren, nachdem es zu Beginn des Jahres 2020 erst einmal steil bergauf ging.

2. IOTA

Auch IOTA ist eine Alternative zum Bitcoin und verfolgt ebenso ein eigenes Ziel. Man will sich als Währung für das Internet der Dinge (englisch: Internet oft Things, IOT) etablieren und in diesem Zusammenhang auch als Kommunikationsmittel dienen. Anders als der Bitcoin setzt IOTA nicht auf eine Blockchain, sondern stattdessen auf eine Tangle. Diese bietet Vorteile bei der Skalierbarkeit und der Geschwindigkeit. Aktuell hat bereits der Konzern Bosch in IOTA investiert, zudem arbeitet die IOTA Stiftung auch mit Volkswagen zusammen.

Seit dem Jahr 2016 gibt es IOTA und das System soll hierbei vor allem Transaktionen zwischen Fahrzeugen, Geräten sowie Maschinen im Internet der Dinge möglich machen. Insbesondere die private Wirtschaft zeigte bereits anfangs großes Interesse an der Währung – dies trug auch dazu bei, dass die Währung mit Unterstützung großer Unternehmen vorangebracht wurde. Auch Jaguar, Fujitsu und weitere Konzerne waren daran beteiligt. Die Unternehmen erhoffen sich hierdurch eine sichere Infrastruktur für die Transaktionen zwischen unterschiedlichen Geräten.

IOTA basiert entweder auf Value Transactions oder Data Transactions – diese unterscheiden sich zwischen Wert- sowie Datenübermittlungen. Somit kann man mit Hilfe von IOTA sowohl bezahlen als auch Informationen übermitteln.

3. Ethereum

Auch Ethereum gibt es als Alternative zum Bitcoin – dabei ist diese Währung zur Zeit der wohl größte Konkurrenz für den Platzhirsch. Bei Ethereum handelt es sich um die zweitbeliebteste Kryptowährung der Welt – diesen Status konnte Ethereum bereits sieben Monate nach der Einführung im Sommer 2015 erreichen. Da gab es bereits eine Marktkapitalisierung von rund 500 Millionen US-Dollar.

Wenige Wochen später überschritt Ethereum die Grenze von einer Milliarde Dollar, heute sind es mehr als 32 Milliarden US-Dollar.
Großer Beliebtheit erfreut sich Ethereum vornehmlich bei Start-Ups. Diese agieren durch Initial Coin Offerings (ICO) und umgehen dadurch die Kapitalvergabe durch Banken und erhalten hierdurch ihr Kapital.

Eine Gemeinsamkeit zwischen Ethereum und Bitcoin besteht darin, dass es sich hierbei um digitale Währungen handelt, die nur online gekauft werden können. Zudem sind beide Währungen unabhängig von Banken und anderen öffentlichen Institutionen. Dennoch können Ethereum und Co. auch zum Bezahlen verwendet werden und sie sind in vielen Ländern als offizielle Zahlungsmittel zugelassen.

Ethereum unterliegt ebenfalls der Blockchain und wird dezentral verwaltet. Somit ist die Datenübertragung verhältnismäßig sicher und frei von Fälschungen möglich.


Abbildung 2: Der Bitcoin ist und bleibt die Nummer 1 und den Kryptowährungen. Bildquelle: @ Thought Catalog / Unsplash.com

Fazit: Alternativen zum Bitcoin gibt es einige

Nach wie vor ist der Bitcoin aktuell die beliebteste Kryptowährung – und das weltweit. Dennoch gibt es inzwischen auch viele andere Coins und Token, die als Alternativen in Frage kommen.

Durch Spezialisierungen sind diese teilweise nur für bestimmte Bereiche am Markt von großer Relevanz, können von Investoren und Tradern allerdings durchaus zum Handeln verwendet werden. Somit ergibt sich hieraus ein entsprechendes Potential und es lässt sich mit Ripple, IOTA und auch Ethereum Handel betreiben – oder aber die Währungen werden zum Bezahlen verwendet.

Die meisten Kryptowährungen basieren dabei auf der Blockchain, das gilt jedoch längst nicht für alle Angebote. IOTA arbeitet zum Beispiel mit einer Tangle, die jedoch auch wieder auf dem Prinzip einer Blockchain basiert.

Um mit Kryptowährungen zu handeln oder diese in den täglichen Alltag mit einzubeziehen, lohnt es sich letzten Endes durchaus, einen Blick über den Bitcoin-Tellerrand zu werfen und somit auch die Alternativen im Fokus zu haben.

Ripple, IOTA und Ethereum bieten hierbei – wie auch weitere Währungen wie Litecoin und Co. – ein durchaus großes Potential und entwickeln sich stetig weiter. Über Kryptobörsen besteht dabei die Gelegenheit, die einzelnen Währungen zu kaufen oder deren Kurse immer im Fokus zu behalten.

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Bitcoin

Bitcoin crasht: die Flut hebt alle Boote, die Ebbe zeigt, wer nackt badet

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Der Preis für Bitcoin ist vorhin in wenigen Minuten um -30% abgestürzt. Der Kurs der Kryptowährung sackte im Tief auf 5618 Dollar ab und erreichte damit den tiefsten Stand seit Mai 2019. Die Bewegung vollzog sich in wenigen Minuten (hier dazu der Chart von Bitcoin).

Eine klar benennbare Ursache dafür gibt es wohl nicht – es handelt sich vermutlich um den derzeit laufenden Enthebelungsprozeß. Investoren, die Bitcoin, aber auch andere Assets halten, müssen um Margin Calls etwa für ihre Aktienpositionen zuvorzukommen, Positionen schließen.

Wir erleben derzeit eine Liquiditätskrise: die Finanzkonditionen haben sich in kurzer Zeit dramatisch verschlechtert (aktuell so schlecht wie seit der Finanzkrise nicht mehr). Ergo: das Geld sitzt nicht mehr locker, Kredite werden weniger vergeben, Bonitäten spielen nach Jahren der Sorglosigkeit wieder eine Rolle. In diesem Sinne könnte man fast sagen: das Coronavirus zwingt die Finanzmärkte, sich mit der ökonomischen Realität zu konfrontieren.

Warren Buffett hat einst den Satz gesagt: „erst wenn die Flut verschwindet, sieht man, wer nackt gebadet hat“ („only when the tide goes out do you discover who’s been swimming naked“).

Und jetzt ist Ebbe – die Exzesse der vergangenen Jahre mit einer durch die Notenbanken ausgelösten Liquiditäts-Party erfahren derzeit eine Bereinigung. Nach dem Rausch folgt das Kopfweh, auch und nicht zuletzt bei Bitcoin.

Man wird nun alles versuchen (Politik und Notenbanken), um das Rad weiter am Laufen zu halten. Vielleicht muß Draghis legendärer Satz aus dem Jahr 2012 („Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough“) sich nun irgendwie wiederholen. Die Finanzmärkte brauchen jetzt einen „game changer“, etwas, das die negative Dynamik beendet.

Ob Christine Lagarde dazu heute in der EZB-Pressekonferenz in der Lage ist? Vermögenswerte wie Bitcoin galten als eine Art sicherer Hafen gegen eine Krise des Finanzsystems. Nun aber zeigt sich, dass die Preise für Bitcoin nicht weniger fallen als die von klassischen Aktien oder anderen Risiko-assets. Kein so gutes Zeichen..

Bitcoin fällt heute in der Spitze fast 30%

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