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Lizenzen für geistiges Eigentum via Niederlande: Jetzt nimmt sich die EU-Kommission Nike vor

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Es ist eine seit Jahren bestens bekannte Masche, welche die Steuerbehörden vor allem in den großen Mitgliedsstaaten der EU immer mehr bekämpfen wollen. Die großen Umsätze machen die Konzerne in den Ländern mit großer Bevölkerung, wo die guten Gewinne allerdings auch hoch versteuert werden müssten. Also eröffnen die Konzerne leere Hüllen im Ausland, wo günstigere Steuersätze zu zahlen sind, fast runter auf Null.

Diese leeren Hüllen sind dann Inhaber für Lizenzrechte an Namen oder Produkten. Die eigentlich operativ tätigen Gesellschaften in Deutschland, Frankreich etc müssen dann Lizenzgebühren zur leeren Hülle ins Ausland überweisen. Und zwar genau so viel, dass in den Hochsteuerländern fast keine oder gar keine Gewinne mehr anfallen, und somit auch keiner Steuerlast mehr. Nun fallen die Gewinne dort an, wo die Steuerlast eh fast bei 0 liegt.

Nach vielen anderen international tätigen Konzernen (vor allem aus den USA) hat sich die EU-Kommission nun Nike vorgenommen. Laut Kommission sollen Nike-Töchter in den Niederlanden auch jetzt noch mit diesem Lizenzmodell arbeiten. So prüfe man aktuell, ob Steuervorbescheide, die Nike von den Niederlanden erteilt wurden, dem Unternehmen möglicherweise einen ungerechtfertigten Vorteil gegenüber seinen Wettbewerbern verschafft und somit gegen die EU-Beihilfevorschriften verstoßen. Wie schon bei anderen Konzernen könnten Nike womöglich große Nachzahlungen drohen. Dazu sagt die EU-Kommission im Wortlaut (auszugsweise):

Die für Wettbewerbspolitik zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager erklärte: „Die Mitgliedstaaten sollten es Unternehmen nicht ermöglichen, komplexe Strukturen aufzubauen, durch die ihre zu versteuernden Gewinne übermäßig gemindert werden und ihnen ein ungerechtfertigter Vorteil gegenüber Wettbewerbern entsteht. Die Kommission wird die steuerliche Behandlung von Nike in den Niederlanden sorgfältig untersuchen und prüfen, ob sie mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang steht. Gleichzeitig begrüße ich die Maßnahmen, die die Niederlande ergriffen haben, um ihre Körperschaftsteuervorschriften zu reformieren und somit zu einheitlichen Bedingungen für Unternehmen im EU-weiten Wettbewerb führen.“

Die förmliche Prüfung der Kommission betrifft die steuerliche Behandlung in den Niederlanden von zwei Unternehmen der Nike-Gruppe, nämlich Nike European Operations Netherlands BV und Converse Netherlands BV, die beide ihren Sitz in den Niederlanden haben. Beide Unternehmen sind in der Entwicklung,der Vermarktung und dem Verkauf von Nike- bzw. Converse-Produkten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA-Region) tätig.

Nike European Operations Netherlands BV und Converse Netherlands BV verfügen über Lizenzen zur Nutzung von Rechten geistigen Eigentums in Bezug auf Nike- bzw. Converse-Produkte in der EMEA-Region. Gegen Zahlung einer steuerlich absetzbaren Lizenzgebühr erwarben die beiden Unternehmen diese Lizenzen von zwei Gesellschaften der Nike-Gruppe, bei denen es sich gegenwärtig um niederländische Gesellschaften handelt, die steuerliche Transparenz genießen (d. h. die in den Niederlanden nicht steuerpflichtig sind).Die Gesellschaftsstruktur der Nike-Gruppe fällt nicht in den Anwendungsbereich der EU-Beihilfevorschriften.

Von 2006 bis 2015 haben die niederländischen Steuerbehörden fünf Steuervorbescheide erlassen, von denen zwei noch immer in Kraft sind, und damit eine Methode zur Berechnung der von Nike European Operations Netherlands und Converse Netherlands für die Nutzung des geistigen Eigentums zu zahlenden Lizenzgebühren gebilligt.

Infolge dieser Vorbescheide werden die Verkaufserlöse von Nike European Operations Netherlands BV und Converse Netherlands BV in den Niederlanden nur im geringen Umfang besteuert. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat die Kommission Bedenken, dass die mit den Vorbescheiden gebilligten Lizenzgebühren nicht der wirtschaftlichen Realität entsprechen. Sie scheinen höher zu sein als Gebühren, die zu Marktbedingungen von unabhängigen Unternehmen nach dem Fremdvergleichsgrundsatz vereinbart worden wären.

Eine vorläufige Analyse der Tätigkeiten der Unternehmen ergab Folgendes:

Nike European Operations Netherlands BV und Converse Netherlands BV beschäftigen mehr als 1000 Mitarbeiter und sind in der Entwicklung, Verwaltung und Nutzung geistigen Eigentums tätig. So betreibt Nike European Operations Netherlands BV in der EMEA-Region aktiv Werbung für Nike-Produkte und trägt selbst die Kosten für die damit verbundenen Marketing- und Vertriebsaktivitäten.
Die Empfänger der Lizenzgebühren hingegen sind Einheiten der Nike-Gruppe, die keine Mitarbeiter beschäftigen und keine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben.
Die Untersuchung der Kommission wird sich auf die Frage konzentrieren, ob die niederländischen Steuervorbescheide, mit denen diese Lizenzgebühren genehmigt wurden, die Steuerbemessungsgrundlagen von Nike European Operations Netherlands BV und Converse Netherlands BV in den Niederlanden ab 2006 womöglich ungerechtfertigterweise verringert haben.

Damit könnten die Niederlande der Nike-Gruppe einen selektiven Vorteil verschafft haben, indem sie ihr gestatten, weniger Steuern zu zahlen als andere Einzelunternehmen oder Unternehmensgruppen, deren Transaktionen marktüblich besteuert werden. Sollte sich dies bestätigen, so würde dies eine unzulässige staatliche Beihilfe darstellen.

Mit der Einleitung des eingehenden Prüfverfahrens wird den Niederlanden und anderen Beteiligten Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Das Verfahren wird ergebnisoffen geführt.

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Wirecard Analyse: Comeback des Börsenstars!

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Nach einer schwachen zweiten Jahreshälfte in 2018 hat sich das Wertpapier des Zahlungsdienstleisters Wirecard im Bereich von 124,40 Euro gegen Ende letzten Jahres stabilisieren können und in 2019 einen erfolgreichen Start erwischt. Dabei konnte das Wertpapier nach dem Durchbruch über die gleitenden Durchschnitte EMA 50/200 im Bereich von 142,30 Euro erfolgreich einen Doppelboden aus November/Dezember letzten Jahres abschließen und im heutigen Handel sogar über die Marke von rund 150,00 Euro zulegen. Diese Kursstärke könnte sich in den nächsten Tagen weiter fortsetzen und ist geradezu prädestiniert für ein kurzfristiges Long-Investment. Zwar geht hieraus noch kein größeres Kaufsignal hervor, Investoren können jedoch die potenziellen Gewinne bis an die obere Trendkanalbegrenzung einsammeln.

Wirecard mit Long-Chance

Ausgehend von der aktuell dynamischen Kursentwicklung können direkte Long-Positionen bei Wirecard mit einem ersten Zielbereich um 160,00 Euro aufgebaut werden. Gelingt es auch dieses Niveau zu knacken, wären weitere Gewinne an 167,10 Euro auf Sicht von nur wenigen Handelstagen vorstellbar und können über entsprechende Long-Instrumente bestens nachgehandelt werden. Eine passende Verlustbegrenzung sollte sich aufgrund eines noch bevorstehenden Pullbacks unterhalb der Marke von 144,00 Euro aufhalten. Bricht die Akte hingegen unter das Niveau von glatt 142,00 Euro und somit die breite Unterstützungszone in diesem Bereich ein, müssten hingegen Rückläufer an die Novembertiefs bei 124,40 Euro zwingend einkalkuliert werden.

Einstieg per Market-Buy-Order : 154,55 Euro
Kursziel : 160,00 / 167,10 Euro
Stop : < 144,00 Euro
Risikogröße pro CFD : 10,55 Euro
Zeithorizont : 4 – 8 Wochen

Wirecard Aktie




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Münchener Rück Analyse: Aktie mit bullischem Hammer auf Wochenbasis

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Die Rückversicherer sind im letzten Jahr bei Großschäden relativ glimpflich davongekommen, natürlich hat sich das positive in den Bilanzen bemerkbar gemacht. Das Papier der Münchner Rück notiert aber nur wenig höher als noch Anfang 2018. Das könnte sich bei der aktuellen Chartkonstellation aber noch schnell ändern! Technisch wird die Aktie der Münchener Rückversicherungsgesellschaft durch einen intakten Aufwärtstrend seit Sommer 2016 und einem Horizontalwiderstand bei rund 199,00 Euro immer weiter eingeengt. Dabei hält sich der Kursverlauf recht sauber an die ihm vorgegebene Trendlinie, auf der Oberseite ist aber kurzfristig noch Luft vorhanden. Selbst für diesen kurzen Abschnitt lässt sich über ein entsprechend gehebeltes Zertifikat eine ansehnliche Rendite herausholen, zumal die Münchener Rückversicherung derzeit auch eigene Aktien aufkauft und damit den Kurs selbst hochtreibt. Größere Kaufsignale lassen sich aber erst über der nächsten Hundertermarke ableiten.

Long-Chance bei Münchener Rück

Die Rückversicherungsbranche arbeitet mit Prognosemodellen, die nicht immer. Ein kurzfristiges Investment mit einem Zielhorizont bei 199,00 Euro bietet jedoch über entsprechend gehebelte Papiere eine überdurchschnittliche Renditechance und ist damit recht überschaubar. Eine entsprechende Verlustbegrenzung sollte bei einem direkten Long-Einstieg allerdings das Niveau von glatt 191,00 Euro nicht überschreiten. Sollte es den Münchenern nicht mehr gelingen über das Niveau von rund 196,00 Euro zuzulegen, müssten kurzfristig Abgaben auf rund 190,00 Euro einkalkuliert werden. Spätestens auf dem Niveau des EMA 50 bei aktuell 187,36 Euro sollte aber wieder merkliche Gegenwehr von Käufern zu verzeichnen sein. Bricht hingegen das Niveau bei 180,00 Euro als maßgebliche Unterstützung weg, müssen Abgaben zurück auf 175,00, bzw. 166,00 Euro und somit die Tiefststände aus 2017 zwingend einkalkuliert werden.

Einstieg per Market-Buy-Order : 195,15 Euro
Kursziel : 199,00 / 200,30 Euro
Stop : < 191,00 Euro
Risikogröße pro CFD : 4,15 Euro
Zeithorizont : 4 – 6 Wochen

Münchener Rück Aktie




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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Nike-Analyse: Das schaut nach einer Trendwende aus

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Gegen Ende September letzten Jahres markierte Nike bei 86,04 US-Dollar seinen vorläufigen Höhepunkt und schlug zunächst eine Korrektur ein. Diese reichte bis Ende Dezember auf ein Verlaufstief von 66,53 US-Dollar abwärts, mit leichten Kaufschüben hat der Wert aber bereits im Vorfeld Bekanntschaft gemacht. Das hieraus resultierende Chartbild könnte man jetzt wohlwollend in einem sich öffnenden Keil sehen. In der Regel kommen solche Formationen am Ende eines Trends vor und stehen für einen baldigen Wechsel. Gewisse Bedingungen müssen hierzu jedoch noch erfüllt werden, ehe tatsächlich bei dieser Formation mit Bestimmtheit ausgegangen werden kann und ein Trendwechsel wahrscheinlich wird. Noch zeigen sich Käufer etwas zurückhaltend, dies könnte sich in den kommenden Handelsstunden jedoch signifikant ändern.

Long-Chance bei Nike-Aktie

Kursnotierungen in der Nike-Aktie unterhalb der runden Marke von 80,00 US-Dollar sind zunächst noch als Kursgeplänkel anzusehen, erst darüber wird eine Aktivierung der vorliegenden Keil-Formation wahrscheinlich, anschließend könnte Nike sehr schnell wieder zu seinen Jahreshochs aus 2018 bei 86,04 US-Dollar zurückkehren. Genau auf diese Erholungsbewegung können interessierte Anleger über entsprechende Long-Instrumente setzen und am Ende eine satte Rendite erzielen. Der Anlagehorizont wird auf mehrere Wochen geschätzt, ein Stop sollte das Niveau von 77,40 US-Dollar zunächst nicht überschreiten. Solange kein nachhaltiger Tagesschlusskurs oberhalb von 80,00 US-Dollar vorliegt, müssen zwischenzeitlich noch einmal Rücksetzer auf das Niveau von 75,00 US-Dollar einkalkuliert werden. Der sich immer weiter ausdehnende Keil erlaubt es sogar auf ein Niveau unter die Dezembertiefs aus 2018 zurückzufallen, ohne dass die Formation in Mitleidenschaft gezogen wird.
Einstieg per Stop-Buy-Order : 80,00 US-Dollar
Kursziel : 86,04 US-Dollar
Stop : < 77,40 US-Dollar
Risikogröße pro CFD : 2,60 US-Dollar
Zeithorizont : 3 – 6 Wochen

Nike




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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