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Da landet also unser Gas-Geld LNG-Anbieter mit 3.000 % Dividendenplus

Der LNG-Anbieter New Fortress Energy kann ein Dividendenplus von 3.000 % hinlegen. Man betreibt Importanlagen. Ein derzeit lohnendes Geschäft.

Da kann man mal sehen, wo unser Gas-Geld landet. Gut, das mag etwas salopp formuliert sein, aber im Großen und Ganzen kommt es hin. Wir Europäer bezahlen inzwischen astronomische Gaspreise – Hauptsache nicht frieren. Das Gas kommt nun immer stärker aus Übersee per Tanker, wo verflüssigtes Gas (LNG) transportiert wird, zum Beispiel aus den USA. Und nun sehen wir, wie sich dort die Aktionäre eines LNG-Anbieters eine Dividende ausschütten können, die im Jahresvergleich um 3.000 Prozent gestiegen ist.

Die Aktien der New Fortress Energy Inc steigen heute mit +9,8 Prozent so stark wie seit März nicht mehr, nachdem der Anbieter von LNG laut Bloomberg zugesagt hatte, rund 40 % seines Jahresgewinns vor Steuern und Zinsen in Form von Dividenden an die Aktionäre auszuschütten. Das Unternehmen, das angesichts der weltweiten Energiekrise in diesem Jahr mit Rekordgewinnen rechnen kann, teilte auch mit, dass der Vorstand eine neue Dividendenpolitik beschlossen hat, die eine Zahlung von 3 Dollar pro Aktie im Januar vorsieht. Die bisherige Ausschüttung betrug 10 Cent.

New Fortress Energy, das von dem Investor Wes Edens kontrolliert wird, versucht von der Energiekrise zu profitieren, die die Gaspreise im vergangenen Jahr in die Höhe getrieben hat, indem man schwimmende Offshore-LNG-Anlagen installiert, um die weltweite Versorgung mit LNG zu steigern. Laut eigener Aussage baut und betreibt das Unternehmen Anlagen für den Import von LNG, um Erdgas vor Ort zu liefern und so Zugang „zu einer besseren Energiequelle zu schaffen“. FMW: Man sieht, das Betreiben dieser Anlagen ist derzeit ein goldenes Geschäft!

HIER finden Sie die ganze Mitteilung des Unternehmens.

FMW/Bloomberg

Rohre bei einem LNG-Projekt in Australien
Rohre bei einem LNG-Projekt in Australien. Photographer: Patrick Hamilton /Bloomberg


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5 Kommentare

  1. Na die Dividende kann man doch mitnehmen… Oder übersehe ich da was?
    Ein wenig Cashback für die unsäglichen Gas-Deals ist ja nicht verkehrt…

    1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

      Ich habe viele Verwandte und Freunde in den USA,die zahlen für die Kilowattstunde Gas keine 7,5 US Cent. Genau wie bei uns gibt’s dort Preisvergleich- Portale, wenn man ein Angebot erwischt, sind’s manchmal sogar nur 5 Cent.

  2. Das ist ein sehr schöner Beispiel dafür, wenn die roten und grünen Planwirtschaftler das Sagen haben. Zuerst erzeugen sie einen Mangel, weil sie Lieferketten zerschlagen oder verbieten. Dann treibt der Mangel die Preise nach oben. Dann sind wieder die Rot-Grünen am Zug und wollen Übergewinne abschöpfen, was einer Enteignung gleich kommt. Die Folge wird sein, dass die betroffenen Firmen ihr Geschäft herunterfahren werden, was für noch mehr Mangel führt.
    Und in den Medien wird es so dargestellt, dass die Firmen das Übel sind, weil sie mehr Gewinn machen. Das glauben dann geschätzt 66% der Bevölkerung, denn sie wollten eigentlich schon damals gern in der DDR 1.0 leben bzw. wenn nicht, wussten sie, wie man es besser macht.

    1. „Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht“
      geistige Voreinstellungen sind schon ganz schön
      hinderlich.
      „Wem nützt es ?“ zu fragen ist doch erlaubt.

  3. Pingback: Aktuelles vom 14.12.2022 | das-bewegt-die-welt.de

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