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Löhne in Deutschland steigen überdurchschnittlich – eine ganz spezielle Berufsgruppe pusht den Schnitt

FMW-Redaktion

Ein Anlass zum Jubeln? Negativ ist es natürlich nicht, was das Statistische Bundesamt da verkündet. Im 2. Quartal steigen die Nominallöhne (Brutto-Zuwachs ohne Inflationsberücksichtigung) gegenüber dem Vorjahr um 2,9%. Abzüglich der Inflationsrate von 1,7% verbleibt immerhin noch ein Plus von 1,2% (Reallöhne). Der nominale Verdienstzuwachs in Höhe von 2,9% lag einen halben Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten 20 Quartale. Das ist schon was!

Betrachtet man folgende Grafik mit den Nominallöhnen, sieht man in einzelnen „Leistungsgruppen“ wie Ungelernte, Fachkräfte oder auch Führungskräfte alle gut zulegen können – alles schön um die 3% Zuwachs! Doch die Grafik unterscheidet nicht zwischen Löhnen in der Privatindustrie und dem öffentlichen Sektor. Denn der hohe Lohnzuwachs „liegt unter anderem daran, dass binnen Jahresfrist ein Doppelabschluss im Bereich des öffentlichen Dienstes zu überdurchschnittlich starken Verdienstzuwächsen in der Öffentlichen Verwaltung (+4,5%) sowie im Bereich Erziehung und Unterricht (+3,6%) geführt hat.“

Glückwunsch!



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2 Kommentare

  1. Das hat etwas, man gibt den Öffentlichen mehr und kann sich dann über die stark gestiegenen Löhne die Diäten satt einstreichen. Das „normale Volk“ hat dann die Inflation im bereich von 2,5 % wenn man den Warenkorb richtig berechnen würde, und Lohnzuwachs von 1,9% so kann man sich alles schön rechnen aber die Diäten stimmen.

  2. Man kauft sie für die kommende Wahl.

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