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Lossless zum Dax: Das Dreieck

Die wichtigen Marken heute beim Dax..

Redaktion

Veröffentlicht

am

Gastkommentar von @Lossless zum Dax

Der DAX ist in einem Dreieck – Unterseite bei 11540.
Sollte diese Marke halten, könnten wir noch einmal einen Anstieg sehen.
Verlässt der DAX das Dreieck nach oben (11620) oder nach unten (11540), melde ich mich mit einem Update.

Sollte der DAX die 11500 unterschreiten, wird der Aufwärtstrend wieder gestört und wir hätten ein weiteres Signal für fallende Kurse.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

27 Kommentare

27 Comments

  1. Avatar

    Lossless

    12. Januar 2017 10:54 at 10:54

    Wir waren gestern short 11688 sind aber leider in der Nacht bei 11650 abgeholt worden.
    Ärgerlich aber safety first.

    • Avatar

      mingo

      12. Januar 2017 11:30 at 11:30

      wie das ? eine short-position sichert man doch gegen steigende kurse ab.

      • Avatar

        Gixxer

        12. Januar 2017 11:45 at 11:45

        Ganz einfach.
        Short eingestiegen. Dax fiel im Anschluss auf 11.620, Stopp auf 11.650 gesetzt, danach ging der Dax wieder rauf und löste den Stopp aus.

    • Avatar

      Vital

      12. Januar 2017 12:22 at 12:22

      Bei 11688 rein, was war mit der 11678 von Gestern?

      • Avatar

        gerd

        12. Januar 2017 12:38 at 12:38

        Falls i c h die 11678 als Obergrenze angesehen haben würde, könnte ich auch geneigt gewesen sein, bei einem „Überschießen“ auf 11688 zu shorten – nach dem Motto, jetzt übertreibt der Markt aber.

        So gesehen finde ich keinen Widerspruch in Lossless Aussagen – abgesehen mal von der Kleinigkeit, dass er uns immer „rät“, zum Shortgehen mögen wir doch auf ein konkretes Ausstiegssignal warten. Und ich hatte verstanden, das läge irgendwo unter 11520.

        • Avatar

          Lossless

          12. Januar 2017 15:56 at 15:56

          Gerd, wir bekommen Signale für ein Short. Diese muss der Markt aber bestätigen.

          Tat er ja auch bei einem Unterschreiten der 11535 (erste Signal) vor 2 Tagen.

          Sollte der Markt unter 11500 (zweite Signal) fallen ist der gesamte Aufwärtstrend beendet. Da wir ein Hoch bei 11670 berechnet haben, gehen wir short in dieser Höhe da wir unseren Berechnungen vertrauen.

    • Avatar

      Vital

      12. Januar 2017 12:24 at 12:24

      Welches Dreieck, bitte Skizze reinstellen. Ich sehe keins.

      • Avatar

        Mitch

        12. Januar 2017 13:03 at 13:03

        Ist höchstwahrscheinlich mit der DAX 24-Stunden-Indikation verbunden. Deshalb ist das Dreieck nicht gut zu erkennen.

    • Avatar

      Mitch

      12. Januar 2017 13:04 at 13:04

      Hallo Lossless,
      ihr seid ja gestern bei 11688 Short in den Markt eingestiegen. Wo lag denn euer erster Stop, bevor dieser auf 11650 nachgezogen wurde?

      Vielen Dank und schöne Grüße

      • Avatar

        Lossless

        12. Januar 2017 13:30 at 13:30

        Wir haben den Stop bei erreichen der 11650 auf 11683 gesetzt. Dann hatten wir um 22:30 noch einen Anstieg bis 11677 und danach haben wir den Stop gesetzt auf 11650. Das der Markt uns dann ausstopppppppt wegen 3 Punkte ist ärgerlich. Der Markt erreichte dann noch einmal die 11653 und somit waren wir draußen. Hätte ich den Stop auf 11660 gesetzt wäre alles gut und unsere Strategie wäre aufgegangen.

  2. Avatar

    Lossless

    12. Januar 2017 16:09 at 16:09

    Liebe Bullen seht genau hin!!!! Fällt der DAX unter 11500 ist die Party vorbei…

  3. Avatar

    Denker

    12. Januar 2017 16:27 at 16:27

    Keine Stops setzen dafür mehr Geld weniger hebel.
    Die Richtung stimmt ja.
    Hoffe nur nicht das man auf die dumme Idee kommt Geld für solche Aussagen zu verlangen.
    Die Indikatoren geben short jetzt vor: Divergenzen….
    Ich muss es auch hier mal erwähnen das ich Börsenbriefe lächerlich finde.
    Das kann man alles selber erkennen. Zeit das man Ema38 im Tageskerzenchart auch demnächst durchbekommt.

    • Avatar

      Der Katamaransegler

      12. Januar 2017 18:40 at 18:40

      Einen schönen guten Morgen,
      Die Chartbetrachtung allein anhand einer Zeit/Preis-Darstellung greift im nahen Bereich oft zu kurz. Moving Averages sind ganz nett, RSI, Stochastik hat sowieso jeder, Bollinger ist hilfeich und ausgefeilte Elliot-Planung hat durchaus Charme, indem es Zielmarken vorgibt. Fortgeschrittene predigen die Markttechnik und preisen sie allorten.
      Im Mainstream dominieren bei den meisten Tradern diese Technken und in Trendphasen sind sie – konsequent gehandelt – über längeren Zeitraum lukrativ.
      Gleichwohl kommt man oft „zu spät“, bzw. läuft in einen Stopp.
      @ Denker
      Weit aussagefähiger sind Volumenprofile, Tape Reading, Orderbuch
      @lossless
      Interessant ist, dass ich ebenfalls gestern die 11 661 geshorted habe.
      Im Moment tickert der Kurs im „buying tail“, kurz vor einem volumenmässigen „Niemandsland“. – mithin 150 Daxpunkte im Plus. (17:25 Uhr MEZ)
      Jede Abwärtsbewegung war begleitet mit zunehmendem Volumen.
      Korrekturen nach oben nur mit geringem Volumen.
      Der VWAP (für Daytrader und Profis ein unabdingbarer Indikator) lief trendbestätigend dynamisch mit nach unten.
      Aktuell grössere Divergenz. Glattstellen der gesamten Position
      Diskutieren kann man nach der Glattstellung der Shorts im jetzigen tail und ein späteres erneutes shorten. So schnell rauscht es nicht ab.
      Im übrigen warte ich gern die Entwicklung des US-Marktes ab, wenn Kassa-Dax im Feierabend ist.
      Ziel des nächsten Abwärtsschubs wäre die 11450.
      Hier liegt der Point Of Control des Vormonats, bzw. des Haupt-Volumen-Bereiches unterhalb der aktuellen range.

      Übrigens im Gegensatz zu Lossless habe ich overnight keinen Stop gesetzt.
      Die Trump-Rede-induzierte Volatilität hielt ich nicht für riskant. Im Gegenteil.
      Sein aufgeplustertes Verhalten enthielt nichts staatsmännisches. Da war keine Vision. Nichts konkretes. Viel Drohgebärden und Gepolter.
      Nichts, was man nicht schon kannte. Nichts, was „befeuert“.
      @lossless
      Stopp setzen ist generell auch meine Vorgehensweise und Du als Manager wirst Risiko-Begrenzung als oberstes Ziel haben.
      Ein balldiges Durchrauschen des Index nach unten halte ich aus mehreren Gründen für unwahrscheinlich:
      1. ADC zeigt noch keine Trendwende
      2. DJTI zeigt bislang nur eine „Korrektur“
      3. VIX-Futures Differenzen verflachen sich nur langsam
      4. Distributionstage kaum vorhanden – aber Achtung: Im Russel sieht man bereits eine erste Häufung.
      5. Put/Call ratio der CBOE Optionen auf SP und NQ gerade mal bei 1.

      Es gibt aber auch zur Vorsicht mahnende Zeichen.
      Details später.
      Grafiken, Erläuterungen, Besprechung meiner Vorgehensweise und Tradingtechnik will ich gerne liefern, wenn ich zurück bin.
      Ich freue mich auf Diskussionen, wenn ich provokante Sätze poste, wie
      „Chance-Risiko-Verhältnis ist bullshit ! “ …
      @Rüdiger Born
      Sorry, bitte keine Schnappatmung bekommen … ich kann es Ihnen begründen :-)
      „Markttechnik-Trader laufen freiwillig in die schönsten Fallen und liefern bereitwillig ihre Kohle ab“
      Bis dahin eine Buchempfehlung:
      Mind Over Markets: Power Trading with Market Generated Information, Updated Edition (Wiley Trading Series) (Englisch) Gebundene Ausgabe – 13. August 2013

      Good Trades

      • Avatar

        Lossless

        12. Januar 2017 19:01 at 19:01

        Ja, die Abholung war einfach …ach lassen wir es. ;-) Wir waren aber mit einem sehr hohen Volumen im Markt und wollten dieses um jeden Preis Absichern.

        Es sollte aber noch einmal zu einer Gegenbewegung kommen und dann sind wir mit dabei.

        In der Tat, sehen wir den Rücklauf bis in den Bereich 11363. Im späteren Verlauf bis den Bereich 11178.

        Segler, haben Sie einen Twitter-Account?

      • Avatar

        KSchubert

        12. Januar 2017 19:17 at 19:17

        Mensch Katamaransegler, irgendjemand hatte ich hier noch vermisst – ich glaube Sie waren es! :-)

        Mind over Markets…James Dalton, ist mir ein Begriff, ist aber nicht „meine Bibel“. Hört sich vielleicht jetzt blöd an, aber: Mir ist das viel zu technisch.

        Mal ein paar Beobachtungen zum DAX heute meinerseits (methodisch ist das etwas in der Schnittmenge von Tape Reading, technischer Analyse im Allgemeinen, Marktpsychologie und der ominösen Intuition – letztere sollte nicht überbewertet werden).

        2 Situationen im DAX auf Minutenchartebene am 12.01.2017:

        – 8:38-8:47: Die große erste Minutenkerze (8 Uhr) kann nicht neutralisiert werden, rote Kerzen (minimal) größer als grüne. Was sind die Anziehungspunkte des Kurses? Wo wird er 9 Uhr erst mal hin laufen? Gap-Closing kommt aktuell nicht in Frage. Das Potenzial nach unten war größer. SHORT (Stopp über der Geschichte) ZIEL: 11600 – schnell erreicht…

        – 17:10 und nachfolgende Kerzen: ALLE haben die 11480 auf dem Schirm…dies ist also kein guter Punkt zum Einstieg! Ich warte auf die „Spielchen“ des Marktes…dann sehe ich etwas: Spike nach unten und Reversal. Wo war der Spike? Er hat die Marke, auf die alle gewartet haben knapp NICHT erreicht. Was passiert aber dann? Echte Dynamik nach oben. Warum echte Dynamik? Mehrere (sehr wichtig!) starke Kerzen nach oben. Stark ist hier durch zwei Kriterien definiert: Multiple Naked Closes + kaum/keine Dochte. Also LONG…

        Generell: Alles hängt vom USD JPY ab – und der hat mehrfach es nicht geschafft (Failed Swings/Failed Breakouts) nach unten eine echte zweite Welle hinzulegen.

        Happy Trades!

        • Avatar

          Der Katamaransegler

          12. Januar 2017 21:32 at 21:32

          Hallo Kollege Schubert und Lossless.
          Herzlichen Dank für die warmherzige Begrüssung :-)

          Manchmal fragt man sich, wozu schreibt man auf diesen Platformen ?
          Ich habe mich im letzten Jahr aus allen Foren verabschiedet
          So viele Oberflächler, Stänker, Trolle, Ignoranten, Beinpinkler, Kleinkrämer, Speichellecker, Besserwisser, Schon-immer-gewusst-habende, ..
          Sie kennen es vermutlich.
          In diesem „Forum“ bei FMW (eigentlich ist es ja keins) schreibe ich dennoch, weil es mich gegen alle Vernunft in meinen publizistischen Fingern juckt, und weil hier offensichtlich viele engagierte und erfahrene Trader versammelt sind.
          Und weil meine Erfahrung der vergangenen 17 Jahre BörsenChat- und Forum gelehrt hat:
          Von tausend Usern sind zwanzig, die regelmässig schreiben
          Von tausend Usern sind fünf, die mich wirklich weiterbringen
          Aus diesen fünf entstehen zwei nähere Kontakte
          Einer der fünf hat jeweils mein Trading auf eine neue Stufe heben geholfen.
          Und vice versa – es ist immer Geben und Nehmen.

          Danke für Ihre Schilderung und den Einblick in Ihre Tradingentscheidungen.
          Bei allen Unterschieden sind wir uns vermutlich näher, als man denkt.
          Meine Hoffnung:
          Man lernt sich einmal kennen, erfährt voneinander, ist frappiert über Betrachtungen, die man so noch nie gesehen hat, kommt ins Grübeln, telefoniert, diskutiert, streitet, lacht – und ist doch überascht, wenn man zur gleichen Zeit die (fast) gleichen Trading-Entscheidungen trifft.

          Insofern Dank an Herrn Fugmann für die Bereitstellung dieser „Kontaktanbahnung“
          Im Ernst: Ein Treffen in der alten Hamburger Heimat bei gutem Essen und guter Laune bei einem guten Italiener … das wäre mal was.
          so dreissig Leute fänden problemlos Platz im Cuneo …
          (Herr Fugmann wird das Lokal kennen .. )
          Vermute: KSchubert und Lossless und einige würden sich gut verstehen.
          Ende Mai wäre in guter Termin
          Dann wird es sogar in der Zweit-Regen-Hansestadt erträglich
          (Erst-Regen-Hansestadt ist Bergen in Norwegen)
          Also, Herr Fugmann, lassen Sie Ihr Orga-Talent los, heizen Ihrer Sekretärin ein und wir machen ein vital-kreativ-dynamisch-kulinarisch-humorvolles weiterbildendes Trader-Treffen.
          Good Trades

  4. Avatar

    Lossless

    12. Januar 2017 16:41 at 16:41

    Denker, ich danke Ihnen für Ihre sehr wohlwollenden Kommentare.

  5. Avatar

    Zocker

    12. Januar 2017 17:22 at 17:22

    Der DAX fällt fast immer im zweiten Drittel des Januars. Weiß nicht wozu man dazu technische Analysen bemüht. Wer im Dezember während der Weihnachtsrally hoch einsteigt, short geht und dann im Januar beim DAX Abstieg rausgeht, wird fast immer Gewinn machen. Es muss wirklich anstrengend sein, diese ganzen Formationen und Limits zu beobachten. M.E. alles nicht nötig. Aber dann machts anscheinend keinen Spaß :-)

  6. Avatar

    Mitch

    12. Januar 2017 17:29 at 17:29

    Das beste Beispiel, dass es nicht immer wie erwähnt funktioniert, war der Januar 2015 bzw. der Jahresendabstieg 2014 :)

  7. Avatar

    Zocker

    12. Januar 2017 17:51 at 17:51

    @mitch
    eigentlich hätte es da auch geklappt. Man lauert Anfang Dezember auf den Anstieg, geht rein und im Januar wieder raus, wenn er gefallen ist. Viel Kasse konnte man da nicht machen, aber es kommt ja auch auf den Hebel an. Wahrscheinlich sind bei den Leuten hier Gewinne von 30% normal. Bei mir nicht. Ich backe kleine Brötchen. 10% wären mit kleinem Hebel damals auch drinnen gewesen. Wenn solche zyklischen Muster immer wieder kommen würden, hätte man ja den heiligen Gral gefunden. Den gibt es m.E. nicht. Ich bezweifel nur, dass die Gewinn-/verlustwahrscheinlichkeiten, die sich bei solchen Zyklen berechnen lassen von anderem Hokuspokus geschlagen werden. Es gibt etliche vergleiche, wo die „sell-in-summer“ Strategie andere Strategien schlägt. Ist natürlich nichts für Daytrader. Außerdem sträubt man (auch ich) mich gegen so unflexible Regeln. Man will ja „handeln“. Das ist wohl der Spaßfaktor. Also ich bin schon short und werde die Position aufstocken, aber nicht weil irgendwelche Limits erreicht wurden. Bei Gold bin ich seit Mitte Dezember long drinnen und gehe spätestens zwischen dem 23. und 28.1. raus. Ganz ohne Limits. Würde das alles immer hinhauen, müsste ich nicht mehr arbeiten. Ich arbeite aber noch :-)

  8. Avatar

    Lossless

    12. Januar 2017 18:01 at 18:01

    Ein zweites Signal …Markt war kurz unter 11500. Somit ist für uns der Aufwärtstrend beendet. Wir warten jetzt auf eine Gegenbewegung und steigen dann wieder short ein.

    Zwei Signale in einer Woche sollte man nicht ignorieren.

    • Avatar

      KSchubert

      12. Januar 2017 18:19 at 18:19

      Ungewöhnliche Bewegungen im DAX und DOW….bin Long bis Marktschluss (oder SL unter Tief).

      • Avatar

        Lossless

        12. Januar 2017 18:34 at 18:34

        KSchubert, bei welcher Marke sind sie in den Markt (long)?

        • Avatar

          KSchubert

          12. Januar 2017 18:43 at 18:43

          DAX: 11520

          DOW: 19725

          …CFD-Kurse

    • Avatar

      Mitch

      12. Januar 2017 18:22 at 18:22

      Wie könnte diese Gegenbewegung aussehen?
      Bzw. arbeitet ihr mit Retracements?

      • Avatar

        Lossless

        12. Januar 2017 18:33 at 18:33

        Mitch, können wir im Moment nicht sagen. Abwarten bis 22:00 Uhr.

  9. Avatar

    D. Hahn

    12. Januar 2017 20:40 at 20:40

    Also nach fallenden Kursen sieht mir das irgendwie nicht aus…Wenn ich mir Amis und Dax angucke, liegen wir genau da,wo wir vor paar Tagen schon standen. Wirkt auf mich langsam alles einfach nur lächerlich, wenn man bedenkt auf was diese Höhen basieren

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Robuste Ergebnisse auf breiter Front

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die gemeldeten und heute Abend anstehenden Quartalszahlen sind heute ein wichtiges Thema.

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Aktien

Wall Street: Kommen jetzt Regulierungen durch die Biden-Regierung?

Wird es für die Wall Street unter Biden sehr viel schwieriger als unter Trump? Was passiert mit den Monopolen der großen Tech-Firmen?

Wolfgang Müller

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Wird es für die Wall Street unter Biden sehr viel schwieriger als unter Trump? Bereits seit Monaten wird darüber spekuliert, wie eine demokratische Regierung den großen Techfirmen mit ihren monopolartigen Stellungen zu Leibe rücken wird. Schon die Bildung der Regierung wird Hinweise darauf geben, viele designierte Minister haben bereits in der Regierung unter Barack Obama politische Posten bekleidet.

Die Wall Street und der Abbau der Regulierungen

Die Ära Trump war für die Wall Street geprägt von Deregulierungen, insbesondere im Finanzsektor, was natürlich den oberen Einkommensklassen zugute kam – trotz seiner Beteuerungen dem Establishment auf den Leib rücken zu wollen. Joe Biden hat bereits im Wahlkampf davon gesprochen, gegen die wachsende Ungleichheit im Lande vorgehen zu wollen, was zwangsläufig auf einen Machtkampf mit der Wall Street hinauslaufen würde. Jetzt hat er aber mit der neuen Finanzministerin Janet Yellen, der einstigen Notenbankchefin, eine Entscheidung gefällt, die eher Kontinuität als Radikalität in Finanzfragen erwarten lässt. Sie unterstützt natürlich das Corona-Hilfspaket von 1,9 Billionen Dollar, zu dem die Ministerin vor dem Senat betonte, dass diese Verschuldung mehr nutze, als dass sie schade. Ihre Zielstellung seien mehr und besser bezahlte Jobs und höherer Wohlstand für mehr Amerikaner.

Die letzten Personalentscheidungen deuten aber daraufhin, dass man die Wall Street doch in Teilbereichen stärker regulieren wolle.

Chef der Börsenaufsichtsbehörde SEC soll Gary Gensler werden, ein Mann, der schon von 2009 bis 2014, also unter der Präsidentschaft von Barrack Obama, die Aufsicht über die Derivate CFTC innehatte. Er hatte damals die Untersuchungen bei den Manipulationen des Zinssatzes Libor geleitet und die Finanzreform umgesetzt. Er gilt als harter Hund in der Szene, aber wie könnte es auch anders sein – er hatte zuvor schon 20 Jahre bei Goldman Sachs gearbeitet.

Die Aufgaben der SEC dürften gewaltig sein, im Stadium der derzeitigen Spekulationsauswüchse. Zum Beispiel bei den Special Purpose Acquisition Companies, kurz SPAC genannt. Firmen, die zunächst Kapital über einen Börsengang einsammeln, um das Geld in die Übernahme eines noch nicht feststehenden Unternehmens zu investieren. Ein kaum regulierter Bereich, bei dem es wieder auf Kosten der Kleinanleger gehen könnte. Bereits in den ersten drei Wochen wurden im Bereich der SPACS schon wieder 56 solcher Mantelfirmen an die Börse gebracht und 16 Milliarden Dollar an Geldern eingesammelt. Nach 300 Firmen im Jahr 2020.

Was Gensler auch besonders auszeichnet, sind seine Kenntnisse im Bereich der Kryptowährungen – einem Thema, über welches er auch an seiner Universität gelehrt hat. Er hat sich zur Szene schon sehr kritisch geäußert und wird sich ganz besonders mit Fintech-Unternehmen und Kryptowährungen befassen.

Unterstützt wird Gensler von Rohit Chopra, der Chef der Verbraucherschutzbehörde für Finanzprodukte (CFPB) werden soll, die nach der Finanzkrise gegründet wurde.

Der Mann hatte sich bereits in in seiner Zeit bei einer anderen Behörde gegen die Macht der großen Tech-Konzerne ausgesprochen. Er stimmte für die Klage der Behörde gegen Facebooks ungesetzliche Monopolisierung, der sich auch eine Gruppe von Generalstaatsanwälten angeschlossen. Unter Trump war der Einfluss der Verbraucherschutzbehörde deutlich zurückgefahren worden.

Chef der Bankenaufsicht (OCC) soll Michael Barr werden, ein Mann der auch schon im Finanzministerium zu Obamas Zeiten gearbeitet hatte und nun auf 1200 Banken ein Auge werfen soll.

Die Personalauswahl Bidens zeigt in jedem Fall, dass dem Schutz der Verbraucher zulasten der großen Firmen mehr Bedeutung zukommen wird – und das könnte ein Problem für die Wall Street werden.

Fazit

Wieder einmal stellt sich bei einer neuen Regierung die Frage, wie viel von den Programmpunkten aus dem Wahlkampf im politischen Kampf und vor allem gegen das mächtige Kapital der Wall Street in den USA umgesetzt werden kann. Wer glaubt, dass es jetzt zu einer größeren Umverteilung von Wall Street zu Main Street kommen würde, dürfte ein bisschen blauäugig sein. Bidens Mannschaft besteht aus vielen älteren Semestern, die schon unter Barrack Obama im Einsatz waren.

Außerdem spielen die Wall Street und die Kapitalmärkte in den USA eine viel dominantere Rolle als in allen anderen Industriestaaten der Welt. Es dürfte kaum Gouverneure, Senatoren und Politiker in führenden Positionen geben, die nicht auf einem großen Aktienpaket sitzen. Den Ast ansägen, auf dem man selbst sitzt? Das beste Beispiel ist doch die ehrwürdige Sprecherin der Demokraten, die bereits 80-jährige Nancy Pelosi. Wenn die Grande Dame der US-Demokraten sogar eine halbe Million Dollar für Optionen auf die Tesla-Aktie gesetzt hat, erst vor Kurzem und bereits in der Gewissheit in Regierungsverantwortung zu stehen, was werden wohl die anderen Abgeordneten in ihrem Vermögensdepots haben? Bestimmt kein gefülltes Girokonto, wie unser Finanzminister.

Ergo: Regulierungen an der Wall Street werden kommen, aber wohl immer noch mit Schonung des Aktien-Wunderlandes USA.

Wird die Biden-Regierung die Wall Street bald stärker regulieren?

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Aktien

Aktien: Blase? Manches spricht wohl eher dagegen!

Erleben wir derzeit eine große Blase bei Aktien? Warum fallen die Börsen nicht bei den immer wieder aufs Neue präsentierten „Bad News“?

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

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Erleben wir derzeit eine große Blase bei Aktien? Derzeit wundern sich viele über die Langlebigkeit der Euphorie an den Märkten bei bestimmten Aktien: bei den ständig zitierten Mode-Aktien, ob im Elektromobil- oder im Wasserstoffbereich, oder bei Pennystocks, die teilweise jenseits von Gut und Böse notieren. Aber auch über unglaubliche Stories bei den wiederentdeckten aus dem Bereich Aktien . Dort ist nicht alles „Dreck“, der nach oben gespült wird. Es gibt hierfür sogar fundamentale Zusammenhänge. Unabhängig von einer bevorstehenden Korrektur, die aufgrund der Hemmungslosigkeit von bestimmten Anlegerkreisen, immer wahrscheinlicher wird.

Aktien und die Mutter aller Kursanstiege

„We are in a bubble, but it’s a rational bubble“, so der sehr geschätzte Pimco-Berater Mohamed-El-Erian kürzlich in einem Interview. Was meint er damit?

Natürlich den großen Einsatz der Notenbanken, der alte Relationen bei Gewinn- und Umsatzdaten von Aktien und Indizes relativiert, deshalb ist es stets etwas verwunderlich, warum man alte Daten als Vergleichsmaßstab für Übertreibungen heranzieht.

Was bereits seit vielen Jahren die Aktienmärkte unterstützt, ist die Marginalisierung der Anlageklasse Anleihen, wie an diesem Chart ersichtlich, der eine Korrelation zwischen Bilanzausweitung der Notenbanken und dem Welt-Aktienindex aufzeigt.

Aktien - eine Blase? Die Bilanzen der Notenbanken

Die Branchenrotation

Als man im Spätsommer 2020 erkannt hat, dass es in absehbarer Zeit eine medizinische Lösung für die Covid-19 Pandemie geben könnte, ist eine Gattung von Aktien angesprungen, die besonders unter den Wirtschaftseinbrüchen gelitten hat und bereits schon ein Jahrzehnt die Wachstumsaktien underperformt – der Sektor der Small Caps. Klar ist der Nebenwerte-Index Russell 2000 sehr schnell gestiegen und manche Branchen wie der Energiesektor haben kleine Fahnenstangen ausgebildet – aber ist das eine Bubble? Wenn man sich die langfristige Performance betrachtet? Ich habe bereits im Herbst in einigen Artikeln darüber berichtet, dass es langfristig immer zu einem Ausgleich zwischen den Großen und den Kleinen und zwischen Value und Growth gekommen ist. Mit Small Caps meine ich natürlich nicht die vielen Pennystocks, die von Neo-Zockern derzeit „gehypt“ werden. Auch diese scheinbare Erfolgsgeschichte wird ein Ende haben. Hier sieht man die großen Zyklen der Auf- und Abschwünge.

Aktien in einer Blase? Small Caps

Zu Zeiten von Corona ein 42-Jahrestief, getrieben durch den Hype um die GAFAM-Titel. Die Small Caps befanden sich vor ein paar Monaten noch auf einem 20-Jahrestief und es ist nicht alles „Dirt“, der nach oben gespült wird.

Value gegen Growth

Wie bereits erwähnt, gibt es seit Jahrzehnten einen Zweikampf zwischen den Wachstums- und den langweiligen Aktien aus dem Bereich Value, bei denen es immer wieder zu einem Ausgleich in der Performance gekommen ist. Was liegt also näher, als dass der technogielastige Nasdaq-Index nach seinen 1100 Prozent Performance seit 2009 sich eine Zeitlang schlechter entwickeln wird, als die Aktien aus dem Bereich Value? Dafür dürften schon allein die Regulationen unter der neuen Regierung Biden sorgen. Deshalb wird die Breite der Kursanstiege zunehmen, weil die Big Seven mit ihren 27 Prozent Marktanteil an Dominanz verlieren könnten. Hier ein langfristiger Chart, der das Auf- und Ab zwischen den Anlageklassen dokumentiert.

Die Vergleiche zwischen Energie- und Finanztiteln und dem S&P 500 und zwischen Gesundheit, Konsumgüterherstellern, Versorgern und dem Leitindex.

Die Entwicklung der Aktien Zykliker und defensive Aktien

Fazit

Warum fallen die Börsen nicht „Stante Pede“ bei den immer wieder aufs Neue präsentierten „Bad News“? Zum einen, weil die oben beschriebene Branchenrotation läuft und weil die Märkte Corona abgehakt haben und aufgrund des zeitlichen Vorlaufs schon auf den Herbst blicken. Unabhängig von den jederzeit möglichen Korrekturen, aufgrund der vielen Anleger, die glauben an den Börsen einen „Free Lunch“ zu bekommen. Bei dem Irrsinn am Optionsmarkt mit kleinen Titeln, die immer wieder „Gamma-Squeezes“ auslösen. Deshalb kann jederzeit ein Washout einsetzen, die Volatilität steigen.

Vergessen wir aber bei all der Zockerei mit den kleinen Aktien nicht. Alle 2000 Werte im Russell zusammen besitzen nicht einmal ein Zehntel der Marktkapitalisierung des Aktienmarktes in den USA. Allein eine Enttäuschung bei einem FAANG-Wert in dieser Berichtssaison wird größere Marktreaktionen zeitigen, wie ein Wert GameStop, auch wenn er auf absurde 10 Milliarden Dollar gepusht wird, es ist nicht einmal ein halbes Prozent von Apple. Die große Gefahr lauert im Nasdaq.

Der Verlauf der Corona-Krise, Beispiel USA: Die Coronainfektionen haben bereits offiziell die schreckliche Zahl von 26 Millionen Bürger (7,7 Prozent der Bevölkerung erreicht). Nimmt man die Dunkelziffer in moderater Form hinzu, dürfte man schon bei 100 Millionen Menschen angelangt sein. Aber wie viele Menschen wurden schon in wenigen Wochen geimpft? Über 22 Millionen und es werden in Kürze mehr als eine Million pro Tag sein, wenn AstraZeneca, Johnson&Johnson, CureVac, Novavax, Inovio, Sanofi und viele andere auch noch auf den Markt drängen (nach BioNTech und Moderna). Die Zahl der Impfstoffprojekte beträgt aktuell 186, 60 davon sind in klinischen Studien. Da scheint das Vorhaben der USA die eigene Bevölkerung bis in den Spätsommer immunisiert zu haben, gar nicht so abwegig zu sein. Nicht so sehr in der EU, die sich beim Ordern der Impfdosen über den Tisch hat ziehen lassen (America und Money First). Darauf blicken die Märkte – aber was das mit Kapitalmarktzinsen, Inflation und Firmenpleiten zu diesem Zeitpunkt macht, das ist das Thema des Herbstes und kann auch heute nicht von den Börsen beurteilt werden.

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