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Lossless zum Dax: Die entscheidenden Marken

Trigger-Marken beim Dax!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Kurzkommentar von @Lossless zum Dax

„Update: Die MoB liegt bei 12777. Berührt der DAX die MoB ist Vorsicht angeraten! Der DAX hat Luft bis 12957.“


(Dax-Chart zur Illustrierung der Marken; zum vergrößern anklicken)

76 Kommentare

76 Comments

  1. Avatar

    Gixxer

    7. Mai 2018 13:40 at 13:40

    Vielen Dank an FMW, dass ein solcher Kommentar gleich als eigenes Thema gesendet wird. So besteht nicht die Gefahr ihn zu übersehen.

  2. Avatar

    Lossless

    8. Mai 2018 10:26 at 10:26

    Die MoB bei 12882 wurde berührt. Klares Signal zur Vorsicht! Es sieht so aus, als sei die Aufwärtsbewegung erschöpft. Dennoch ist ein Anstieg bis 13032 möglich.

    • Avatar

      Columbo

      8. Mai 2018 10:49 at 10:49

      „Die Mob bei 12882“, gestern noch bei 12777? Oder soll man das nicht so genau nehmen?

  3. Avatar

    Lossless

    8. Mai 2018 10:59 at 10:59

    @Columbo dass Ziel gestern wurde erreicht. Es ist völlig klar, dass die MoB mitwandert… Sie müssen sich das wie die 200 Tage Linie vorstellen. Sie verändert sich von Handelstag zu Handelstag. Die MoB dient als Signalgeber und sollte niemals missachtet werden. Manchmal darf eine MoB auch berührt werden ohne den Trend zu gefährden.

    • Avatar

      Columbo

      8. Mai 2018 11:25 at 11:25

      Danke @Lossless, werde es schon noch lernen.

  4. Avatar

    Masud79

    8. Mai 2018 13:34 at 13:34

    Kann es sein dass du nur die pivot Punkte nennst?

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    Lossless

    9. Mai 2018 18:48 at 18:48

    Sieht gut aus. Bin gespannt ob der DAX im Bericht 13032/62 dreht.

  6. Avatar

    Lossless

    15. Mai 2018 11:17 at 11:17

    Hält die Marke von 13061 ist die Aufwärtsbewegung beendet und der Abwärtstrend gewinnt an Dynamik.

    • Avatar

      Gixxer

      15. Mai 2018 23:16 at 23:16

      Die Marke hält bis jetzt, aber im Gegensatz zu den Amis kommt beim Dax keine Dynamik nach unten auf.
      Ich bin mal gespannt, ob er die Marke nicht doch noch überwindet.

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    Lossless

    16. Mai 2018 12:16 at 12:16

    @Gixxer, sollte der DAX die Marke überwinden ist er noch nicht fertig. Was nicht ungewöhnlich wäre. Dennoch wäre es ein starkes Signal an die Märkte wenn die Marke halten würde.

    • Avatar

      Gixxer

      17. Mai 2018 15:31 at 15:31

      Er scheint noch nicht fertig zu sein, dann die Marke von 13.061 wurde überschritten. Mal gespannt, wie weit es noch raufgeht bzw. wann er denn fertig ist.

      • Avatar

        Lossless

        17. Mai 2018 15:54 at 15:54

        @Gixxer morgen kommen neue Marken. Sollte der DAX dennoch unter 12913 fallen, wäre mit einer starken Abwärtsbewegung bis in den Bereich von 12212 zu rechnen. Wir müssen auf die Schlusskurse warten. Keine Sorge, dies ist nur eine Ausdehnung die wir schon vor Wochen erkannt haben. Geduld!

  8. Avatar

    Masud79

    17. Mai 2018 15:51 at 15:51

    Ich merke einmal mehr dass es null Sinn macht politisches oder wirtschaftliches geschehenen bei den Kursen zu berücksichtigen

  9. Avatar

    Beobachter

    17. Mai 2018 16:01 at 16:01

    @Masud79, es gäbe Gründe für 10 Crashes aber die vielgeschmähten EU Börsen steigen.
    Abwarten, wenn die US Börsen tauchen glaube ich nich dass der DAX länger als Einzelmaske in diesem Finanzcarneval auftreten kann.Nach meiner Meinung provoziertes Short–Squeeze.

    • Avatar

      Masud79

      17. Mai 2018 16:17 at 16:17

      Ja wahrscheinlich verkaufe ich meine Shorts mit Verlust und sobald der sell Knopf getätigt rauscht es runter. Wie immer

      • Avatar

        berti

        17. Mai 2018 18:02 at 18:02

        Ja, mach mal bitte…!

      • Avatar

        Lossless

        17. Mai 2018 20:01 at 20:01

        @Masud79 Liquidität ist alles. Darf man fragen, bei welcher Marke Sie short sind?

      • Avatar

        daulini

        24. Mai 2018 12:40 at 12:40

        Kenne das Gefühl. Werde mal ein paar Longs kaufen, dann hat bestimmt die Bärenfraktion kurz darauf ihre helle Freude. Es ist einfach zum … Da werden steigende Zinsen seitens der Fed weiterhin angekündigt. Und die Aktienmärkte steigen??? Habe ich da etwas verpasst hinsichtlich fundamentaler Zusammenhänge. Natürlich gibt es dafür wie immer auch eine sinnfreie Erklärung, so wie letztens ein Beitrag von Herrn Fugmann titelte.

  10. Avatar

    Masud79

    17. Mai 2018 20:19 at 20:19

    Dieser Dax macht mich irre !! Dow minus 150, Dax minus 14 !!!!

  11. Avatar

    Lossless

    18. Mai 2018 12:20 at 12:20

    Wenn die Marke 13023 hält, ist eine Ausdehnung bis in den Bereich 13211 zu erwarten. Sollte der DAX unter die 13023 fallen sind Kurse bis in den Bereich 12659 möglich.

  12. Avatar

    Lossless

    22. Mai 2018 12:17 at 12:17

    Es gibt noch keine Entwarnung für die Bären. Das Chartbild ist unverändert. Die Marken bleiben relevant.

    Man darf gespannt sein, wann die Märkte Italien wahrnehmen?

  13. Avatar

    Lossless

    23. Mai 2018 10:52 at 10:52

    Fast Punktlandung: die 13211 (13208) sind bestätigt. Jetzt sollte zuerst die 12921 angelaufen werden. Später die 12659.

    • Avatar

      Gixxer

      23. Mai 2018 16:06 at 16:06

      Oben fast punktgenau angelaufen und ebenso unten.
      Wenn Sie ein paar Tipps haben, wie man diese Genauigkeit erlernen kann, dann immer her damit (Buch-Tipps, etc).

  14. Avatar

    Lossless

    23. Mai 2018 15:48 at 15:48

    Es braut sich etwas zusammen am Bond-Markt. Italien, Portugal Spanien sind massiv unter Druck.

    • Avatar

      Masud79

      23. Mai 2018 22:06 at 22:06

      Die Ami Kaufaffen sind wieder zurück und retten vermutlich auch wieder den Dax

  15. Avatar

    Frank the Bärliner

    23. Mai 2018 23:22 at 23:22

    Hallo, sagt mal was habt Ihr denn mit Eurer Seite gemacht. Zuviel Eierlikör bei der Anordnung getrunken.
    Das,ist ja das reinste Chaos, wobei man Chaos noch als ordentlich definieren kann!
    Soll das so bleiben? oder ist das nur eine Umbauvariante?
    Einen schönen Abend wünscht Frank

  16. Avatar

    Beobachter

    24. Mai 2018 06:12 at 06:12

    @ Masud 79, Du sagst es, DIE BÖRSEN SIND KURZFRISTIG NUR NOCH EIN IDIOTEN–GLÜCKSPIEL ZWISCHEN NOTENBANKERWARTUNGEN U.TRUMP TWITTERS.

  17. Avatar

    Lossless

    24. Mai 2018 13:49 at 13:49

    Wollen wir doch mal sehen ob der DAX die 12836 bestätigt.

    • Avatar

      Gixxer

      24. Mai 2018 15:00 at 15:00

      Inwiefern bestätigt?
      Ist das ihre nächste Anlaufstelle nach unten?

      • Avatar

        Lossless

        24. Mai 2018 15:50 at 15:50

        So ist es @Gixxer. Nächste Anlaufmarke ist im Bereich 12836. Danach erwarten wir eine Zwischenerholung bis in den Bereich 13069. Im Anschluss sollte es zu fallende Kurse kommen bis in den Bereich 12449.

        • Avatar

          Gixxer

          25. Mai 2018 08:01 at 08:01

          @Lossless:
          Ich denke, ich spreche hier im Interesse vieler, denn Ihre Treffgenauigkeit lässt natürlich Begehrlichkeiten wachsen nach mehr.
          Falls es also eine Möglichkeit geben sollte, Ihre Marken auch auf andere Art und Weise erhalten zu können, evtl. über einen Mail-Verteiler, gerne auch als Abo, lassen Sie es mich wissen.
          Falls das nicht machbar sein sollte, hoffe ich zumindest darauf, hier so oft wie möglich was von Ihnen lesen zu können.

    • Avatar

      Segler

      24. Mai 2018 15:11 at 15:11

      @lossless – sehe ich es richtig, dass Sie nur den Preischart des Performance-Dax bei linearer Zeitachse als alleinige Beurteilungs- und Entscheidungsgrundlage nutzen ?

      Ehrlich gesagt würde es mich wundern.
      Aus meiner Sicht befinden wir uns in einer Absorptionsphase.
      Heute das tyische Muster eines Liquidationstages.
      Übrigens hervorragend zu handeln !

      • Avatar

        Lossless

        24. Mai 2018 16:36 at 16:36

        @Segler wir waren schon beim DU. Ich möchte dies auch nicht ändern.

        Unsere Berechnungen sind rein Marken – und zeitbasiert und haben aber dennoch Zeit nicht nötig. Wir arbeiten mit Abschlussmuster und Signalgeber (z.B. MoB, Widerstände und Unterstützungen) sollte die zu berechnende Bewegung nicht die gewünschte Marke anlaufen, haben wir A, B, C Wellen sowie die Wellen 1 bis 5.

        Ich lasse hier sehr oft Wellen weg, da dies einige hier verunsichern würde und benenne nur die Marken von Welle 1 und 5 und lass die Wellen 2, 3 & 4 weg. Manchmal auch gern in einer anderen Konstellation.

        Politik, Weltgeschehen, Italien, Euro, Gold oder auch Volumen usw. interessieren uns bei der Berechnung nicht.

        Ich hoffe, ich habe Deine Frage richtig verstanden und meine Antwort ist verständlich formuliert. Du hast ja meine Mobile.

        • Avatar

          Segler

          24. Mai 2018 17:18 at 17:18

          @lossless – Danke für die Informationen. Ich staune immer wieder von neuem, was wirklich versierte Elliot Wellen Profis aus den Charts herausholen.
          Wer das kann: Chapeau !
          Du/Sie .. Im täglichen Medizinbetrieb kommt allzu leicht der „gut erzogene“ Akademiker durch ;-)
          Berlin klappt übrigens nicht. Das Seminar über Vola-Handel mit VIX Derivaten findet in Hamburg und München statt. Du bist herzlich eingeladen.
          Gruss aus der Schweiz

  18. Avatar

    Lossless

    24. Mai 2018 19:03 at 19:03

    Ja, so ein DU muss man sich hart erarbeiten. Überwiegend mit guten Manieren, Höflichkeit und einer Portion Zurückhaltung.

    Vielleicht ist jemand hier, der sich für den interessanten Vola-Handel informieren möchte. Ich nehme an, Du wärst über einen regen Austausch interessiert. Vielleicht findet sich der ein oder die Andere, der die Möglichkeit in Hamburg und München wahrnehmen möchte?

  19. Avatar

    Lossless

    29. Mai 2018 10:50 at 10:50

    Ziel von 12659 (siehe 23. Mai 2018 10:52) ist erreicht.

    Projekt 12449 läuft. An alle Shortseller, es sind heute Marken gefallen ohne Gegenreaktion (Zwischenerholung) …seien sie auf der Hut!

    Da werden die Medien sich heute bestimmt über die Börsenweisheit „Sell in May and go away…“ auslassen. Lustig wenn man sich das Treiben so ansieht.

    • Avatar

      Gixxer

      29. Mai 2018 11:11 at 11:11

      Da war ich wohl zu langsam mit meinem Post.

    • Avatar

      Tomasz

      29. Mai 2018 23:18 at 23:18

      @lossless: da die Zwischenerholung fehlt, bedeutet dass das die 12449 schon Donnerstag, Freitag erreicht werden? Und wo wäre dann die nächste Erholung zu erwarten (mir geht es um einen guten Zeitpunkt um meine Shortpositionen zu versilbern und dann für die Erholung long zu gehen)

      • Avatar

        Lossless

        30. Mai 2018 10:32 at 10:32

        @Tomasz der DAX befindet sich gerade in eiener Zwischenerholung.

        Die MoB liegt bei 12788*.
        Darunter – sehen wir Kurse bis 12499 (und tiefer).
        Darüber – ist es für uns ein Signal, die Zwischenerholung ist noch nicht beendet.

        Arbeiten Sie mit Stopps*!

        „Börsengewinne sind Schmerzensgelder. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld.“ André Kostolany

  20. Avatar

    Gixxer

    29. Mai 2018 11:09 at 11:09

    Die 12.659 wurden erreicht.
    Jetzt bin ich mal gespannt, ob auch die von lossless angekündigten 12.449 erreicht werden.
    Aber wer weiß, vermutlich geht es jetzt erst mal wieder aufwärts.
    Wir werden sehen.

  21. Avatar

    Masud79

    30. Mai 2018 17:48 at 17:48

    Keine Ahnung wieso der so hoch schießt
    Eine technische Erholung ist das nicht

    • Avatar

      Columbo

      30. Mai 2018 18:12 at 18:12

      Weil die Ministerliste steht.

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        30. Mai 2018 18:24 at 18:24

        @Masud, @Columbo, da scheint nichts festzustehen, Salvini spricht vom „totalen Chaos“..Ich denke es ist doch klar: die Hoffnung, dass Savona nicht Wirtschaftsminister wird und damit eine potentielle Regierung nicht ganz so Euro-kritisch ist..

        • Avatar

          Columbo

          30. Mai 2018 18:43 at 18:43

          Verfolge permanent die Rai-Nachrichten. Durchgesickert ist, daß eine Ministerliste steht. Inzwischen scheint nur mehr Salvini Neuwahlen zu wollen, Savona ist aber noch nicht aus dem Spiel.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            30. Mai 2018 18:45 at 18:45

            @Columbo, hab ich mir bei dir fast schon gedacht (RAI)..die Lega kann eben viel gewinnen, Cinque Stelle eher nicht, daher glaube ich dass Lega hart bleiben wird..

  22. Avatar

    Lossless

    30. Mai 2018 20:15 at 20:15

    Egal was die da machen in Italien, man rechnet gerade alles durch.

    Irgendein Ereignis wir den DAX veranlassen in den kommenden Monaten die 8589 Punkte anzusteuern.

    Die Situation in Italien sollte wahrlich den ein oder anderen Bullen mal nun langsam wachrütteln. Aber nein, man kauft zu und freut sich die Kundengelder gut angelegt zu haben. Absurd. Fakten sind halt nicht jedermanns Sache.

    Ja, wenn man meint die EZB kommt und rettet die halbe Eurogruppe der täuscht sich gewaltig. Mittlerweile ist eine Kapitalflucht im Gange die unbeschreiblich ist. Wenn die Italiener Husten und nur den Hauch einer Zahlungsunfähigkeit andeuten, sehen wir einen Bank Run der die Eurogruppe erschüttern wird.

    Und für alle Optimisten die sich hier tummeln, Target2 sollte ein Begriff sein, oder? Ja, der deutsche Steuerzahler haftet für den Finanzwahnsinn. Verblüffend ist, niemand fragte den Steuerzahler ob er auch diese Verpflichtung eingehen möchte. Was hier seit Jahren praktiziert wird nennt man Insolvenzverschleppung. Aber es wird nicht nachgefragt, nein man schaut zu wie die EU sich in innere Angelegenheiten eines Landes einmischt. Oettinger warnt die italienischen Wähler weil man Angst hat. Sergio Mattarella legt sein Veto ein nur weil ihm eine Personalie nicht passt. Ja, wo kommen wir da hin? Die Frust in Italien ist massiv und das schon seit Jahren. Aber die EU spielt auf Zeit. Welch ein Wahnsinn. Wir in Deutschland leben im Land der Glückseligkeit. Uns geht es gut, Arbeitslosenzahlen sind gut, Steuereinnahmen sprudeln aber den südlichen Nachbarn leider eben nicht. Da sieht es richtig düster aus.

    Angela Merkel zwingt die gesamte Eurogruppe in die Knie mit der Aussage „Scheitert der Euro, so scheitert Europa.“

    Man sollte langsam damit beginnen, Europa nicht vom Euro abhängig zu machen.

    • Avatar

      Columbo

      30. Mai 2018 21:27 at 21:27

      @Lossless,
      „Wir in Deutschland leben im Land der Glückseligkeit.Uns geht es gut… aber den südlichen Nachbarn leider eben nicht…“. Dein Mitgefühl ehrt Dich, aber wenn die Eurozone auseinanderbricht, bleibt der oben beschriebene Zustand sicher nicht erhalten. Es wäre für ALLE der absolute Supergau. Das will niemand, daher wird das System viel länger überleben, als die meisten glauben. Es wird/muß sich ändern, aber nicht zusammenbrechen.

  23. Avatar

    Lossless

    30. Mai 2018 22:02 at 22:02

    Ich bin sehr oft in Italien (Mille Miglia) und kann Jahr für Jahr feststellen, wie der Frust wächst. Wer sich das Geldsystem ansieht wird feststellen, wie das Ungleichgewicht wächst. Ich bin der persönlichen Meinung, es wurde etwas mit dem Euro zusammengeführt, was ökonomisch nicht zusammen gehört. Irgendwann wird man sich der Wahrheit stellen müssen. Mario Draghi, den ich sehr schätze, hat erst kürzlich in einem Interview zugegeben, sollte eine Rezession kommen, hat er keine Möglichkeit mehr zu reagieren.

  24. Avatar

    Kenguru

    31. Mai 2018 07:59 at 07:59

    Für den Fall, dass man den Verfasser dieser Kolumne noch nicht ausreichend gebauchpinselt hat : Herzlichen Dank für die Analysen und bitte weiter so!

  25. Avatar

    Lossless

    31. Mai 2018 10:58 at 10:58

    @Kenguru Dankeschön!

  26. Avatar

    Lossless

    31. Mai 2018 11:00 at 11:00

    Hält das gestrige Hoch bei 12835 sollte der Abwärtstrend sich fortsetzen. Viel Erfolg!

  27. Avatar

    Lossless

    31. Mai 2018 16:26 at 16:26

    Vorsicht! Schlechte Nachrichten für den DOW. Sollte der unter die Marke 23855 fallen, geht es unausweichlich im Anschluss 1200 Punkte tiefer bis in den Bereich 22606.

  28. Avatar

    Beobachter

    2. Juni 2018 12:59 at 12:59

    Losless, es ist erstaunlich wie Sie in letzter Zeit die Bewegungen des DAX prognostiziert haben.Ich nehme an ,dass Ihre Analyse auch auf einer gewissen Charttechnik basiert.Was mich bei Ihnen nach Ihrem kürzlichen Kommentar noch mehr erstaunt, dass Sie eben die Fakten nicht vergessen, u.auch sagen, dass es nicht ewig so weiter gehen kann ( SOLVENZVERSCHSCHLEPPUNG)
    Sie sagten auch ,dass Draghi nicht immer u. ewig alles retten kann, wie er anscheinend selbst zugab.Draghi hat den Ländern Zeit gegeben um ihre Probleme zu lösen.Wie wir alle wissen wurde die Zeit WEGEN DEN TIEFEN ZINSEN gebraucht um die Verschuldung noch mehr zu erhöhen.
    Ich bin gespannt, wie lange die hochbezahlten Börsenprofis die Wahrheit u.die Fakten noch schönreden können.
    Ich hoffe, dass Sie ihre Einschätzungen weiterhin möglichst oft auf dieser Plattform kommentieren.
    Viel Dank u. Gruss

    • Avatar

      Lossless

      2. Juni 2018 17:16 at 17:16

      Ja, lieber Beobachter, machen wir uns nichts vor. Das Meer aus Schulden, in dem wir baden, ist bei weitem größer, tiefer und unberechenbarer als vor zehn Jahren. Mit Nichtstun, und einem Weiter-so!, gehen uns die Rettungsboote aus.

      Natürlich ist der Anblick von Bargeld gerade für Fondsmanager unerträglich. Aber wohin mit dem Geld, welches man anvertraut bekommen hat, wenn man es vermehren muss. Also rein und hoffen, dass die Gefahr die droht an uns vorüber zieht… man hat schließlich, so viele Krisen überstanden, also wird auch diese nicht so verheerend werden.

      Wenn ich mir die Charts ansehe, ist mit einer großen Abwärtsbewegung zu rechnen. Was und wodurch diese Bewegung ausgelöst wird überlasse ich denen, die im Nachhinein immer alles besser wussten und wissen.

      Wir haben ihr auf FMW, des öfteren in den letzten Monaten, vor Italien und dem systemischen Risiko gewarnt. Mittlerweile fordern 154 führende Ökonomen und Wirtschaftsprofessoren in einem Aufruf (siehe Link), dass Ruder rumzureißen. Auch diese Worte verhallen im EU-Größenwahn. Wenn Politiker ein ökonomisches Problem lösen wollen, kommt genau das dabei raus vor dem wir stehen. Vielleicht sollte man ein ökonomisches Problem von Ökonomen lösen lassen. Nebenbei sei angemerkt, man darf auf Dauer, ökonomische Gesetzmäßigkeiten nicht ignorieren. Alles andere führt in eine ökonomische Katastrophe.

      Mein Credo lautet „Schulden sind Investitionen in die Zukunft“ aber nicht in diesem Ausmaß.

      Diese ultimative Mega-Schuldenblase wir platzen und erinnert sehr stark an „The Big Short“. Sollten Sie noch nicht angeschnallt sein, dann fordere ich Sie auf, sich umgehend anzuschnallen.

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/oekonomen-aufruf-euro-darf-nicht-in-haftungsunion-fuehren-15600325.html

      • Avatar

        Columbo

        3. Juni 2018 06:34 at 06:34

        Lieber @Lossless, wenn die Frage nicht zu privat ist, wie schnallen Sie sich an?

        • Avatar

          Lossless

          4. Juni 2018 18:56 at 18:56

          @Columbo interessantes Thema. In erster Linie sollte man nicht die Augen vor der Wahrheit verschließen auch wenn diese unangenehm scheint. Sollte es knallen, war Lehman nur ein Vorgeschmack auf das was uns erwarten könnte. Ich habe ja noch die Hoffnung, dass die Politik dieser Entwicklung entgegenwirkt. Aber ich konnte heute den Medien entnehmen, Frau Merkel spricht sich für ein weiteres, noch intensiveres Schuldenmachen aus, um Italien wieder auf Kurs zu bringen. In Italien spricht man von einem Schuldenerlass und in Griechenland allemal.

          Die Deutsche Bank steht mit dem Rücken an der Wand …mal sehen was mit einer der gefährlichsten Banken der Welt, die Swaps und toxische Derivate in unvorstellbarer Höhe hält, dem Steuerzahler kosten wird (soooo viel Geld hat der Bund nicht). Wer hier noch an ein Turnaround glaubt ist verloren.

          Man kann auch solche katastrophalen Ereignisse als Chance sehen. Aber wir könnten wahrscheinlich stundenlang darüber philosophieren.

  29. Avatar

    Beobachter

    2. Juni 2018 13:08 at 13:08

    Korrektur, INSOLVENZVERSCHLEPPUNG statt Solvenzverschleppung, das Wort Solvenz existiert in gewissen Ländern gar nicht mehr!!!

  30. Avatar

    Beobachter

    3. Juni 2018 08:35 at 08:35

    @Losless, vielen Dank für Ihre Worte, somit bin ich ich nicht alleine der das Kartenhaus wackeln sieht.
    Ich habe schon nie verstanden,dass bei der Griechenland–Rettung Italien ein Teil des Schutzschirmes war!!!
    Das wäre etwa wie wenn bei einer Kathastrophe die Schwerverletzten die „sehr schwer Verletzten „retten müssten.Kürzlich habe ich gelesen ,dass italienische Banken viele türkische Kredite in ihren Büchern haben,
    jetzt konnte man lesen ,dass französische u.deutsche Banken viele italienische Kredite in ihren Büchern haben , am Schluss bleibt doch alles an DE hängen.
    Der Oberguru von der Baader Bank,der meinte ,die EZB hätte die Farbe schon bereit, um eventuelle SCHWARZEN SCHWÄNE weiss zu malen könnte sich täuschen.Aus irgendwelchem Gründen wird das irgendwann nicht mehr möglich sein.Wie ihr Link zeigt gibt es immer mehr Widerstand gegen das Zudecken der Probleme mit immer mehr Geld.Die Nebenwirkungen dieser Politik werden mittel bis langfristig so negativ sein,dass schnell etwas passieren muss.Ihre Anmerkung, dass grosse Vermögensverwalter mit fremdem Geld immer noch die wundersame Geldvermehrung mit Aktien spielen erstaunt mich aufs Äusserste , ich bin gespannt wer die Konsequenzen dieser Felallokation einmal tragen muss.Aber diesmal ist doch alles anders, ja das stimmt, DIESMAL WRDEN AKTIEN U.ANLEIHEN GLEICHZEITIG FALLEN,weil beide Anlageklassen künstlich durch dir Zinspolitik getrieben wurde.Ich bin gespannt, so stark wie jetzt hat die Finanzwelt den Bogen noch nie überspannt.

  31. Avatar

    Lossless

    5. Juni 2018 11:23 at 11:23

    Update: Das Hoch bei 12835 von letzter Woche ist überschritten. Somit hat der DAX Luft bis in den Bereich 12933 (vielleicht sogar noch etwas höher – aufpassen wenn Dynamik entsteht). Danach ist wieder mit fallenden Kursen zu rechnen bis in den Bereich 12284.

  32. Avatar

    Beobachter

    18. Juli 2018 07:40 at 07:40

    Wo ist eigentlich der Losless, u.was meint der zum neu auferstandenen DAX ?

    • Avatar

      Lossless

      30. Juli 2018 17:27 at 17:27

      Ja lieber Beobachter, wir haben unser Ziel für dieses Jahr erreicht und haben uns mit Muse der Erholung hingegeben…

  33. Avatar

    Segler

    30. Juli 2018 16:09 at 16:09

    Hallo Lossless – Seit Anfang Mai hatte ich eine bullische Einstellung.
    Der Grund :
    – Signifikante Abnahme der Absicherungen bei den grossen Marktteilnehmern bei gleichzeitig fallendem Index.
    – Marktbreite nahm zu
    – Die Advance-Decline Linien der grossen Indices und zum kleinen Teil sogar im Markt der High-Yield Bonds stiegen über ihre Durchschnitte.
    – Der DJTA vollführte einen downpeak und reversal sowohl im Index wie im Volumen

    Inzwischen sehe ich das Bild getrübt:
    Die Advance – Decline des Russel und des Nasdaq geben ein starkes Warnsignal.
    Die High Yield Bonds Advance-Decline Linie zeigt dramatisch abwärts.
    Meine Indikatorenlage ähnelt jener von Ende Januar.
    Der Absicherungen der grossen Marktteilnehmer stiegen (VXX stagniert, während jedoch der Index ebenfalls gestiegen ist ==> Seltene Divergenz !
    Ein Hinweis dazu: Um den wahren Einfluss der Absicherungen beurteilen zu können, benötigt man lineare Charts im S&P wie im VXX.
    Bekanntlich ist das beim VXX nicht der Fall. Er zeigt durch den eingebauten täglichen Rollverlust, sowie Transaktionskosten und Trackinggfehler einen fallenden parabolischen Chart. Die alleinige Betrachtung des VXX verzerrt und beschönigt das Bild.
    Wenn man den Chart des VXX jedoch um diese Faktoren mathematisch bereinigt, dann bekommt man einen aussergewöhnlich aussagekräftigen Vergleich.
    Und dieser sieht im Moment alarmierend aus.
    Meine tradingtechnische Konsequenz:
    a) Glattstellen der Short VXX Position
    b) Keine cash secured Puts auf Stocks mehr
    c) Verkauf von Call Optionen auf US Indizes
    d) Langlaufende Put Optionen (eventuell LEAPS) mit derzeit (noch) sehr niedrigen Prämien ins Depot legen
    e) Short Puts auf den VIX

    • Avatar

      Lossless

      30. Juli 2018 17:25 at 17:25

      Lieber Segler,

      diese Entwicklung sehen wir ähnlich. Die Ausdehnung sollte nun ihr Ende finden…
      Der Dax erarbeitet sich im Moment eine Formation die vor einem Trendwechsel entsteht.

      Von einem Crash kann nicht die Rede sein dafür ist der Markt zu fest und die Rücksetzer werden sehr berechnend gekauft (noch). Aber unsere Indikatoren stehen auf Gelb und auf längere Sicht, schließen wir ein abtauchen (was wir hier auf FMW schon so oft geäußert haben) unter 8600 nicht aus.

      Nun obliegt es den Marktteilnehmern, wie sie sich auf die kommenden Turbulenzen einstellen. Übergeordnet befindet sich der Markt in den letzten Atemzügen einer Hausse. Die Baisse zeigt jetzt schon stellenweise ihr hemmungsloses Gesicht. Vielleicht hat gerade Herr Junker (Zölle & Co.) es noch einmal geschafft, die Märkte vor dem tiefen Brüllen der Bären gerettet…

    • Avatar

      Claus Heise

      30. Juli 2018 20:39 at 20:39

      Danke an die Profis Segler und Lossless für ihre Sichtweisen und Prognosen! Wenn ich richtig im Bilde bin war das Herr Seglers Premiere! Bitte weiter so! Sicherheitshalber können Sie ja noch runterschreiben: Dises Angaben sind ohne Gewehr :-)

  34. Avatar

    Segler

    30. Juli 2018 23:54 at 23:54

    Danke, Herr Heise. Sie haben Recht: Ein Disclaimer gehört eigentlich zum Standard.
    Sie haben so freundlich geschrieben, daher schreibe ich ebenfalls gern und gebe eine umfangreichere Antwort als sonst.

    Dies ist ein Newsblog mit Kommentarfunktion. Ein jeder kann unter beliebigem Nicknamen praktisch anonym etwas von sich geben. (Sofern der Moderator es freischaltet)
    Von daher habe ich an dieser Stelle auf besagten Disclaimer verzichtet. Aber lieb, dass Sie um mich besorgt sind. :-)
    Eine Première ? Nein, war es nicht. Des öfteren habe ich sogar sehr umfangreiche Posts geschrieben.
    Die Technik und Systematik dieses WordPress-Newsblogs ermöglicht zwar schnelle und leider anonyme Reaktionen der Leser.
    Im Gegenzug begrenzt, bzw. verhindert sie jedoch systematische Themenstränge.

    Dies hier ist der Thread vom Lossless.
    Er postet an dieser Stelle seine Einschätzung, seine Prognosen und seine „Marken“
    Ich schätze ihn sehr.
    Es kommt vor, dass wir zeitweilig konträrer Meinung sind.
    Je nach Zeithorizont und Tradingtechnik ist das beileibe kein Widerspruch.
    Mit seinem Einverständnis ergänze ich seine Sichtweise, indem ich übergeordnete Betrachtungen der Märkte (vor allem der US amerikanischen) mitteile.
    Ich ergänze die Analyse des reinen Preischarts um die Faktoren „Zeit“, Volumen, Volumenänderung, und schaue darauf, wie die grossen Marktteilnehmer ihre Positionen verändern. Vor allem betrachte ich die Dynamik der Veränderungen zwischen den Risikobereichen und den „sicheren Häfen“.
    Ich arbeite seit langem mit Volumenprofilen nach Art meines Vorbildes James F. Dalton.
    DAS zentrale Kriterium ist für mich jedoch die Volatilität und die Tendenzen der Absicherungen.
    In gewissem Sinn vertrete ich die Anti-Haltung zu Lossless:
    – Ich gebe KEINE Prognosen, sondern gebe bestenfalls Warnhinweise
    – Ich handle NICHTDIREKTIONAL – Darunter ist zu verstehen, dass ich Wahrscheinlichkeiten angebe, bis wann wohin ein Preis NICHT läuft.
    – Daraus folgend suche und finde ich ich überpreiste Optionen, verkaufe sie und warte geduldig, bis deren Zeitwert und deren Volatilität dahinschmilzt.
    Meine Technik ist anders als jene vom Lossless. Nicht besser, nicht schlechter – Sie ist anders.
    Viel Stoff zum Diskutieren.
    mit besten Grüssen

  35. Avatar

    Columbo

    31. Juli 2018 07:45 at 07:45

    Es sind nur mehr wenige Profis geblieben, Segler, Lossless, Wolfgang M…schade.
    An alle drei: Können Sie eine Einschätzung zu Gold geben, falls Sie Lust dazu haben? Danke.

    • Avatar

      Lossless

      31. Juli 2018 09:54 at 09:54

      @Columbo wir gehen davon aus, dass der Goldpreis langfristig auf 2040$ steigen wird. Gold sollte nicht als ein Investment gesehen werden. Nein, vielmehr als ein sicherer Hafen. Aber mit einem 100% Anstieg in den kommenden Jahren ist zu rechnen da die Korrektur seit dem Jahr 2012 nun beendet ist.

      • Avatar

        Lossless

        8. Januar 2020 21:40 at 21:40

        @Columbo, ich hoffe, Sie sind unserer Empfehlung gefolgt und haben zum damaligen Zeit ein Investment in Gold realisiert?

        Beste Grüße,

        Lossless

    • Avatar

      Segler

      31. Juli 2018 11:06 at 11:06

      @Columbo – Langfristig wird der Goldpreis in den nächsten Jahren weiter fallen. Der Blick auf den längerfristigen Chart zeigt einen Peak in 1980 und 2011. Danach ging es jeweils stetig abwärts. Die Korrelation zu den Zinen und zum Dollarindex ist eindeutig.
      Unter dem verzerrenden Einfluss der Notenbanken seit 2013 läuft Goldpreis in einer Range.
      Sonst hätte er sich längst halbiert.
      Mit abnehmender Einflussnahme der Notenbanken im Westen wird der Goldpreis weiter fallen.
      Dies wird zum Teil ausgeglichen durch das zunehmende Gewicht Chinas.
      Mit fallenden Zinsen ist vorerst nicht zu rechnen und das welt-wirtschaftliche Gewicht der USA sinkt. Deren Zenit scheint überschritten.
      Einzig ein katastrophales Krisenszenario als an die Wand gemalter Teufel könnte ich als Argument für einen Goldkauf akzeptieren. Solche Ängste habe ich nicht.
      Wer sie hat und glaubt, er könne diese bösen Geister mit einem Schliessfach in Zürich in Schach halten –
      Der soll halt ein paar Krügers oder Vrenelis in die Box legen und ab und zu in Zürich vorbeischauen, ob sie noch brav dort liegen.

    • Avatar

      Claus

      31. Juli 2018 12:16 at 12:16

      Folgende Analyse von Andre Tiedje gefällt mir auch gut: Erstmal runter auf 900 – 800 $, und dann up to the sky. Besonders schön ist auch der Trendkanal dabei:

      https://www.godmode-trader.de/artikel/ew-analyse-gold-der-goldene-fall,6190784

    • Avatar

      Lars

      31. Juli 2018 15:28 at 15:28

      Da haben wir nun alles dabei: Langfristig steigen bis auf 2040 $, langfristig weiter fallen und erst einmal abstürzen bis 800 $, um dann nach oben abzuheben.
      Ich suche mir was aus… ;)

      • Avatar

        Lossless

        31. Juli 2018 15:47 at 15:47

        Ja Lars,

        es gibt noch mehrere Möglichkeiten. Eine weitere ist z.B. ein Analyst behauptet Stein und Bein, der Bitcoin wird Gold ablösen.

  36. Avatar

    Claus Heise

    31. Juli 2018 09:23 at 09:23

    Sehr geehrter Herr Segler,
    vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort! Nur kurz zur Klarstellung: Ich bin möglicherweise kein Unbekannter für Sie, da ich „aus Versehen“ bei meinem Post meinen vollen Namen und nicht meinen üblichen Nicknamen (Lausi) angegeben habe. Ist aber kein Problem für mich, da mich sowieso kaum einer kennt :-) Und ein bisschen offenes Visier ist ja auch nicht schlecht…

    Mein Hinweis Ihren Post mit „Diese Angaben sind ohne Gewehr“ zu schmücken, war natürlich nicht ernst gemeint – daher auch die inkorrekte Schreibweise. Ich glaube selbst rechtlich könnte Sie keiner deswegen zur Rechenschaft ziehen, aber wer weiß schon was für verdrehte Geister sich im Internet tummeln.

    Meiner Meinung nach war es Ihr erster Warnhinweis den Sie hier auf FMW gepostet haben. Nochmals schönen Dank dafür! Von mir aus können Sie hier gerne öfters posten, wenn Ihre „Ampeln“ auf rot oder grün umspringen. Sollte es wider Erwarten eine andere Entwicklung nehmen, werde ich Ihnen garantiert keine Vorwürfe machen! :-)

    Danke auch für die klare Darstellung Ihrer Trader-Strategie. So detailliert und relativ leicht verständlich habe ich es von Ihnen noch nie zu lesen bekommen! Mein Handelsansatz ist zwar auch ein anderer, aber Danke für den Einblick und die Anregungen!

    Mit freundlichen Grüßen,
    C.H.

  37. Avatar

    Columbo

    31. Juli 2018 12:59 at 12:59

    Danke an alle für die Goldeinschätzungen.

    • Avatar

      Segler

      19. August 2018 17:36 at 17:36

      Ein Nachtrag zum Gold. Aufgrund der aktuellen Daten der CoT Positionen, der Optionen, sowie der WeisWaves, dem Sentiment und dem bounce am Freitag präzise nach dem Settlement gehe ich von deutlich steigendem Goldpreis aus.
      Die 1325 in den nächsten Wochen würden mich nicht wundern
      Meine Trading-Strategie: Bull Put Spreads habe ich bereits im Depot und eventuell steige ich sogar direkt long im Goldfuture ein.
      Die ganz lange Sicht bin ich immer noch bearisch.

      • Avatar

        Andreas

        20. August 2018 09:52 at 09:52

        @Segler
        Danke für ihre Einschätzung. Habe mir ebenfalls Longs auf Gold gekauft.

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Negativzinsen und Druckerpresse: Auswirkungen auf Menschen und Schrottunternehmen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Negativzinsen helfen Schrottfirmen und schaden den Sparern

Die Druckerpressen von EZB, Federal Reserve und Co laufen auf Hochtouren. Und dank dem neuem US-Präsidenten Joe Biden (Vereidigung am 20. Januar) dürfte das Tempo an neu geschaffenem Geld und neuer Staatsverschuldung nochmal Fahrt aufnehmen. Auch die Eurozone steht dem mit der EZB in Nichts nach. Die Null- und Negativzinsen bleiben weiter dort wo sie sind, und das auf lange Zeit. Das haben die Notenbanker auf beiden Seiten des Atlantiks klar gemacht. Was passiert, wenn Negativzinsen und Druckerpresse auf Menschen und Schrottunternehmen treffen? Hier kurz und knapp zwei Beispiele.

Die Schrottunternehmen werden auch gerne als Zombieunternehmen bezeichnet. Dies sind Unternehmen, die zum Beispiel noch nicht mal genug Geld verdienen um ihre Zinslast auf Kredite bedienen zu können. Oder sie überleben nur noch dank Staatshilfen, aber nicht aus strukturell echten Einnahmen. Wer Schrott ist, muss am Kapitalmarkt für Schulden eine höhere Risikoprämie zahlen. Denn der potenzielle Käufer von Schrottanleihen will sich das höhere Risiko einer Nicht-Zurückzahlung der Anleihe natürlich honorieren lassen. Von daher notieren die Renditen von Junk Bonds (Anleihen begeben von Unternehmen mit zweifelhafter Bonität) immer deutlich höher als die von gut angesehenen Unternehmen.

Derzeit aber, wo die Notenbanken alles mit frisch gedrucktem Geld überschwemmen und wo die Negativzinsen alles runterdrücken, da profitieren auch die Zombieunternehmen von immer weiter fallenden Renditen für ihre Schulden. Wie der folgende zehn Jahre zurückreichende Chart zeigt, ist die durchschnittliche Rendite für Junk Bonds in den USA auf ein neues Rekordtief von 4,45 Prozent gesunken, mehr als zwei Prozentpunkte unter dem Zehnjahresdurchschnitt. Die Zombies freuen sich also über immer geringere Kosten für ihre Schulden.

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Der Spar-Michel zahlt die Zeche

Man erinnere sich noch zurück, als hier und da die aller erste Sparkasse oder Volksbank Negativzinsen für Kontoguthaben einführte. Was gab das für einen Aufschrei. Heute ist das Alltag. Und die Lawine rollt immer weiter. Die ganz frische Veröffentlichung des Portals Biallo zeigt, dass auch die Direktbanken immer stärker auf den Zug aufspringen. 240 Banken insgesamt kassieren mittlerweile Negativzinsen im Privatkundenbereich, bei Firmenkunden sind es 317 Geldhäuser. Beim sogenannten Verwahrentgelt gelten in der Regel bestimmte Freibeträge, die von 5.000 Euro bis zu Millionenbeträgen reichen. Elf Geldhäuser langen bereits ab dem ersten Euro zu. Die DKB folgt aktuell der ING und führt ab sofort einen Negativzins in Höhe von minus 0,5 Prozent ein – für Einlagen ab 100.000 Euro auf dem Tagesgeld- und Girokonto. Wie bei der ING sollen Bestandskunden erst mal nicht betroffen sein.

Damit dürfte die Negativzins-Welle, die derzeit auf Sparer zurollt, noch mal deutlich an Fahrt gewinnen. Denn laut jüngsten Recherchen von Biallo haben auch große Regionalbanken in Hamburg, München und Köln zuletzt einen Strafzins für private Einlagen eingeführt. Erst gar keine Negativzinsen, jetzt gibt es immer mehr, aber mit Freibeträgen. Da das Umfeld aus Null- und Negativzinsen noch jahrelang anhalten wird, und da die Banken margentechnisch unter immer größerem Druck stehen, darf man annehmen, dass diese Freibeträge in Zukunft stetig verringert werden, und dass auch immer öfter von Bestandskunden Negativzinsen kassiert werden, und nicht nur von Neukunden.

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US-Arbeitsmarktdaten im Detail: Extrem schwach! Der Amazon-Effekt in brutaler Klarheit

Claudio Kummerfeld

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am

USA Flagge und Adler

Die US-Arbeitsmarktdaten wurden um 14:30 Uhr veröffentlicht mit einem Zuwachs von 245.000 Stellen für November, was deutlich schlechter war als erwartet (Prognose 470.000). Bezüglich der Gesamtzahl von 245.000 neuen Stellen gab es einen Abbau von 99.000 Stellen beim Staat. Somit gibt es im November 344.000 neu geschaffene Stellen im Privatsektor. Im Verarbeitenden Gewerbe gab es insgesamt einen Zuwachs von nur 55.000 Stellen. Im Untersektor Bergbau lag die Veränderung bei +1.000. Auf dem Bau waren es +27.000 Stellen, und in der Industrie +27.000. Die folgende Grafik zeigt die gesamten Daten für das Verarbeitende Gewerbe im November.

Zum Vergrößern bitte die Grafiken anklicken.

Grafik zeigt US-Arbeitsmarktdaten für November im Detail

Verbleibt bei den neu geschaffenen Stellen im November noch ein Plus von 289.000 Stellen im US-Dienstleistungssektor. Ein sehr schwacher Wert nach +783.000 im Oktober. Der Einzelhandel baute 34.700 Stellen ab. Das ist dramatisch, wo der Sektor doch als einer der Jobmaschinen gilt. Elektronikgeschäfte bauten netto 11.300 Stellen ab, Sport- und Buchgeschäfte 12.100 Stellen, und Kaufhäuser sowie große Supercenter (Walmart etc) verloren netto 20.800 Stellen. Gleichzeitig explodieren die Neueinstellungen bei Amazon und Co (also vor allem Amazon). Alleine im November wurden netto 81.900 neue Kurierfahrer eingestellt, und 36.800 Mitarbeiter in Warenlagern.

Grafik zeigt Details zu Job-Änderungen im US-Einzelhandel

Der Sektor „Professional and Business Services“ konnte 60.000 Stellen hinzugewinnen (sehr schwach), wobei hier alleine fast 70.000 neue Jobs bei Zeitarbeit und Hilfsarbeit entstanden. Andere Teilsegmente in dem Bereich bauten also eher Stellen ab. Der Bereich „Pflege und Bildung“ ist mit nur +54.000 Stellen auch sehr schwach dabei. Wobei der Bereich Bildung 5.700 Stellen abgebaut hat. Die Pflege schuf 59.600 neue Stellen. Der mit Abstand größte Einzelposten, wenn es um das schnelle Schaffen neuer Jobs in den USA geht, ist in der Regel der Bereich „Freizeit und Bewirtung“, also Restaurants, Freizeitparks etc.  Hier ist die Schaffung neuer Stellen im November extrem schwach ausgefallen mit gerade mal +31.000. Innerhalb dieses Segments wurden bei Restaurants und Bars sogar 17.400 Stellen abgebaut. Die zweite Corona-Welle lässt grüßen.

Grafik zeigt Details zu verschiedenen US-Jobdaten

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Coronavirus: Herdenimmunität, ein Geduldsweg, vor allem in Deutschland

Wolfgang Müller

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Die Impfung gegen das Coronavirus nimmt immer mehr Gestalt an, nicht nur in China, in Russland, in der Türkei, ab Montag in Großbritannien, aber bald auch in Deutschland. Endlich die Plage loswerden, immun werden, so die berechtigte Hoffnung Vieler. Eines aber spricht gegen eine rasche Herdenimmunität, auch in Deutschland – die Bereitschaft zur Impfung.

Coronavirus: Aktuelle und künftig Immunisierte

Betrachtet man sich die aktuellen Infektionszahlen, so erkennt man große Unterschiede bei den offiziell registrierten Infizierten mit dem Coronavirus. In den USA ist bereits jeder 23. Bewohner positiv auf Covid-19 getestet worden, in Frankreich jeder 29., in Spanien jeder 27., in Belgien und Tschechien jeder 20. – und in Deutschland? Jeder 76. Einwohner, bei einer Dunkelziffer von vielleicht Faktor drei bis vier, nach Einschätzungen von Virologen. Bleiben also noch über 78 Millionen, die es geschafft haben, sich vor dem Coronavirus zu schützen. Aber was ist mit den USA, wo selbst der Leiter der nationalen Seuchenschutzbehörde von einer Dunkelziffer mit unglaublichem Faktor 10 sprach? Wenn dies zuträfe, hätten schon unglaublich viele Amerikaner die Sache bereits überstanden. Worüber das deutsche Gesundheitswesen eigentlich sehr stolz sein kann, bringt aus jetziger Sicht einen zusätzlichen Nachteil bei der Herdenimmunität.

Die derzeitige Abneigung der Bundesbürger gegen die Impfung

Auch wenn es bereits einen gewaltigen Aufbau für die über 400 Impfzentren in Deutschland gibt, von denen kürzlich die Rede war und die ab 15. Dezember funktionsfähig sein sollen, wird das Thema Massenimpfung eine große Aufgabe werden. Es leben bereits über 83 Millionen Menschen in diesem Lande und bis die so oft zitierte 60 Prozent-Rate erreicht ist, könnte es doch eine Zeit dauern. Zumal mit der Entwicklung der Impfstoffe die Zahl der Impfwilligen sogar abgenommen hat. Eine repräsentative Umfrage hat ergeben, dass derzeit nur 53 Prozent der Bundesbürger zu einer Impfung gegen das Coronavirus bereit sind.

Man bräuchte aber selbst bei einem 100-prozentigen Schutz 60 Prozent der Bevölkerung, die bei der Impfung mitmachen. Bei der bisher verkündeten Wirksamkeit von 95 Prozent sogar noch einige Prozent mehr.

Sicherlich gibt es viele Skeptiker, die sich berechtigt Sorgen um die Nebenwirkungen machen, die man derzeit bei der geringen Probandenzahl gewiss noch nicht ausschließen kann. Die Anzahl sollte aber abnehmen, wenn die Impfungen gut funktionieren. Ein paar Sonderfälle aber, in den Medien verbreitet, schon könnte die Bereitschaft abnehmen. Aber es gibt auch die radikalen Impfgegner, auch Gentechnikgegner, die bis zu einer Herdenimmunität immer noch eine Gefahr darstellen, als mögliche Spreader des Coronavirus.

Die Impfung ist ein gewaltiger Schritt – aber kein Wundermittel, welches in kurzer Zeit die Normalität versprechen kann. Man weiß heute noch nicht, wie lange ein Schutz wirksam sein wird und ob man als Geimpfter nicht doch noch als Virenspreader in Frage kommt. Es wird bei aller Freude über die Impfung noch einiges an Geduld brauchen, denn es werden bestimmt in kurzer Zeit Meldungen entstehen, die contra Impfung verwendet werden können. Zum Beispiel von Menschen, die plötzlich nach der Impfung schwer erkranken, weil sie vor der Impfung noch keine Symptome verspürt haben. Das allgemeine Gesundheitsrisiko bleibt, ebenso das „Fake News-Risiko“ in den sozialen Medien.

Die kommende natürliche Spaltung der Gesellschaft

Es ist sicherlich nicht an der Zeit, um sich allzu viel Gedanken über ein mögliches Zukunftsproblem im Zusammenhang mit der Bewältigung der Corona-Krise zu machen. Aber die Fragestellungen könnten schneller kommen, als man jetzt glaubt. Was passiert mit den Millionen, die es bald geben wird, die geimpft sind und immunisiert: sollen diese weiter Maske tragen und die vielen Sonderregeln beachten? Wird anfangs sicherlich aus Solidarität funktionieren, aber es werden ja täglich mehr. Gar nicht zu reden von den vielen Branchen, die von dem Zusammentreffen vieler Menschen profitieren, wie Tourismus, Kultur, Festveranstalter, diese werden sicherlich die Rückkehr zur Normalität fordern. Es werden sich Gruppen bilden, aber was passiert mit den Verweigerern einer Impfung?

Viele Fragen, nicht nur für den Ethikrat.

Fazit

Die letzten Monate haben gezeigt, wie lange es dauern würde, bis eine natürliche Herdenimmunisierung dem Coronavirus den Garaus machen könnte. Vor allem in Deutschland. Selbst bei 10.000 kontrollierten Fällen pro Tag (3,6 Mio/Jahr) wären es viele Jahre, bis man eine Herdenimmunität erreicht hätte. Ein Kollaps nicht nur für die Wirtschaft und viele Branchen, sondern auch eine unerträgliche Lage für die Menschen und dem Leben in ständiger Angst.

Es geht nicht um die Jugend – in Deutschland gibt es bereits über 21 Millionen Rentner und viele Risikogruppen unterhalb dieser Altersgruppe. Klar gibt es die berechtigten Bedenken über Nebenwirkungen, aber bei einer Impfquote von gut 50 Prozent würde man in Deutschland noch sehr lange mit SARS-CoV-2 leben müssen. Ohne wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus hätte aber gerade Deutschland ein längeres Problem. Es sollte sich eigentlich jeder über den medizinischen Fortschritt freuen, auf die Wirksamkeit der Impfung hoffen und sich auf eine baldige Rückkehr zu sozialen Gewohnheiten des Miteinanders innerlich einstellen. Es dürfte allerdings noch ein gerüttelt Maß an Geduld erfordern.

Über das Coronavirus und Herdenimmunität

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