Folgen Sie uns

Indizes

Lossless zum Dax: Die Make or break-Marke beim deutschen Leitindex

Was passieren muß, damit die Dax-Bullen wieder hoffen können..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Kurzeinschätzung zum Dax von @Lossless

„Die MoB liegt bei 12399. Sollte diese überschritten werden hat der DAX Luft bis 12573 (und im späteren Verlauf sogar bis 12779). Bleibt der DAX darunter, sehen wir ein weiteres Tief bis 12143.“


(Chart zur Illustration der genannten Marken; durch anklicken Chart vergrößern)

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Rosi

    26. Juni 2018 11:07 at 11:07

    Bitte um Info was die MoB ist? Vielen Dank!

  2. Avatar

    Gixxer

    2. Juli 2018 22:58 at 22:58

    Die 12.143 wurden in der Zwischenzeit ja auch schon wieder erreicht.
    Mich würde interessieren, wo ihr Maximalziel nach unten liegt?
    Mir ist aber klar, dass dies nicht sofort angesteuert werden muss, sondern es durchaus auch vorher noch mal nach oben gehen kann.

  3. Avatar

    Gixxer

    17. Juli 2018 21:11 at 21:11

    Sehen wir jetzt auf jeden Fall noch die 12.779? Viel fehlt ja nicht mehr.

  4. Avatar

    Lossless

    30. Juli 2018 15:12 at 15:12

    Sollte der Dax unter 12820 fallen, lege ich den Bullen nahe, über Teilgewinne nachzudenken.

  5. Avatar

    Tomasz

    20. November 2018 18:59 at 18:59

    Hallo Lossless, schon lange keine Einschätzung mehr von Ihnen gelesen. Wie bewerten Sie den derzeitigen Abverkauf und wie sehen Ihrer Meinung nach die nächsten Wochen aus? MfG Tomasz

    • Avatar

      Lossless

      21. November 2018 13:34 at 13:34

      Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass wir uns dazu entschlossen haben, keine Marken oder ähnliches mehr zu veröffentlichen und unser Engagement hier auf der FMW auf ein Minimum zu reduzieren. Manchmal und bei völliger Schieflage der hier recht emotional geführten Diskussion (von so einigen Akteuren) und die damit verbundene Falschbeurteilungen der Märkte, nennen wir hin und wieder versteckt Marken. Um den aufmerksamen Leserinnen und Lesern wenigsten fernab von allen Emotionen die Richtung vorzugeben (z.B. siehe Kommentarbereich „Dax: Kurzfristig noch Luft nach oben, mittelfristig eine Verkaufsgelegenheit“).

      https://finanzmarktwelt.de/dax-kurzfristig-noch-luft-nach-oben-mittelfrisitig-eine-verkaufsgelegenheit-107389/#comment-51031

      Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg!

      • Avatar

        Gixxer

        21. November 2018 14:02 at 14:02

        Schade!
        Vielleicht können Sie uns ja noch ein paar Tipps geben, was man an Hilfsmittel (Chartprogramme, lesenswerte Bücher, etc.) benötigt, um wenigstens annähernd in Ihre Sphären vordringen zu können.
        @Segler hat hier ja auch schon des Öfteren Titel von Büchern genannt, die seine Volumenstrategie erklären.

        • Avatar

          Lossless

          23. November 2018 21:54 at 21:54

          @Gixxer, was Sie suchen werden Sie nicht auf der FMW finden. Ich empfehle Ihnen sich einen Analysten zu suchen der in seiner Arbeit aufgeht, der ein Pedant und Perfektionist ist. Einen der auch Fehler zugeben und sofort den Markt wieder einfangen kann. Einen der auf allen Zeitebenen zuhause ist. Einen der über eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation oder ein Gap nur müde lächeln kann, dem ein Black Friday, die Wahl eines Präsidenten, Weihnachten und Nachrichten völlig egal sind, der den Markt nicht schön- und oder schlechtredet, der den Markt nimmt wie er ist und nicht versucht ihn zu erklären. Achten Sie auf Berufserfahrung und vor allem auf Leidenschaft. Wenn nicht sogar etwas Besessenheit.

          Segler seine Herangehensweise und unsere sind völlig unterschiedlich. Ich möchte sogar behaupten, ich weiß heute schon was die Volumeprofis morgen triggert. Ich bin mir sicher, er nimmt es mit einem Lächeln zur Kenntnis (lach).

          Da ich Ihren Wissenstand nicht beurteilen kann, weiß ich nicht so recht, welche Lektüre ich empfehlen könnte.
          Wenn Sie mal Hilfe benötigen, dann schreiben Sie hier und ich werde versuchen zu helfen.

          Ihnen alles Gute und viel Erfolg!

        • Avatar

          sufaap2008

          24. November 2018 23:43 at 23:43

          @Lossless meint zwar gut mit Ihnen aber so wird das nichts!
          Suchen Sie sich KEINEN Analysten. Sie und nur SIE müssen in dieser Arbeit aufgehen, ein Pedant und ein Perfektionist werden. Besuchen Sie lieber ein Seminar, lernen Sie von den Besten. Probieren Sie alles aus, was Erfolg hat. Mit Leidenschaft kommt irgendwann auch die Besessenheit.
          Im Großen und Ganzen sind es im Prinzip aus meiner Sicht zwei Ansätze (vielleicht noch der mysteriöse vom @Lossless) und viele Mischformen:
          Das Traden, die klassische Charttechnik mit allerlei Fibonacci, Dreiecken, Elliotwellen und sonstiger Kaffesatzleserei mit Anspruch auf Erfolg. Was jeder so kennt und es ist für jeden was da.
          Ein anderer Weg ist eher das Handeln. Man wird zu einem Insider und ist am Puls der Märkte. Man arbeitet mit Vola, CoT-Daten, Saisonalität, Terminkurven etc. alles wichtige Daten zur Trandbestimmung. In Verbindung mit Marktprofilen oder Volumenprofilen (grafische Aufbereitung von Angebot und Nachfrage) ist dieser Ansatz, allem Anschein nach erstaunlich Treffsicher. Es klingt nur auf den ersten Blick kompliziert. Das Potenzial dieser Methode in Verbindung mit Optionen hat in Hamburg @Segler sehr eindrucksvoll gezeigt.
          Bleiben Sie auf dem Hut, @Markus Fugmann und viele Foristen wie @Wolfgang liefern wertvolle Informationen.
          Nutzen Sie auch den gesunden Menschenverstand jeder ist in der Lage nach Vorankündigung in der Presse, eine bestreikte Lufthansa zu Shorten…erkennen Sie die Chance…In den vergangen 8 Jahren war nahezu jede „Santa Klaus“ Periode ein sehr lukratives Longengagement. Mit geringen Aufwand und absolut ohne Stress.
          Die Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt….

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Robuste Ergebnisse auf breiter Front

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die gemeldeten und heute Abend anstehenden Quartalszahlen sind heute ein wichtiges Thema.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Wall Street: Kommen jetzt Regulierungen durch die Biden-Regierung?

Wird es für die Wall Street unter Biden sehr viel schwieriger als unter Trump? Was passiert mit den Monopolen der großen Tech-Firmen?

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Wird es für die Wall Street unter Biden sehr viel schwieriger als unter Trump? Bereits seit Monaten wird darüber spekuliert, wie eine demokratische Regierung den großen Techfirmen mit ihren monopolartigen Stellungen zu Leibe rücken wird. Schon die Bildung der Regierung wird Hinweise darauf geben, viele designierte Minister haben bereits in der Regierung unter Barack Obama politische Posten bekleidet.

Die Wall Street und der Abbau der Regulierungen

Die Ära Trump war für die Wall Street geprägt von Deregulierungen, insbesondere im Finanzsektor, was natürlich den oberen Einkommensklassen zugute kam – trotz seiner Beteuerungen dem Establishment auf den Leib rücken zu wollen. Joe Biden hat bereits im Wahlkampf davon gesprochen, gegen die wachsende Ungleichheit im Lande vorgehen zu wollen, was zwangsläufig auf einen Machtkampf mit der Wall Street hinauslaufen würde. Jetzt hat er aber mit der neuen Finanzministerin Janet Yellen, der einstigen Notenbankchefin, eine Entscheidung gefällt, die eher Kontinuität als Radikalität in Finanzfragen erwarten lässt. Sie unterstützt natürlich das Corona-Hilfspaket von 1,9 Billionen Dollar, zu dem die Ministerin vor dem Senat betonte, dass diese Verschuldung mehr nutze, als dass sie schade. Ihre Zielstellung seien mehr und besser bezahlte Jobs und höherer Wohlstand für mehr Amerikaner.

Die letzten Personalentscheidungen deuten aber daraufhin, dass man die Wall Street doch in Teilbereichen stärker regulieren wolle.

Chef der Börsenaufsichtsbehörde SEC soll Gary Gensler werden, ein Mann, der schon von 2009 bis 2014, also unter der Präsidentschaft von Barrack Obama, die Aufsicht über die Derivate CFTC innehatte. Er hatte damals die Untersuchungen bei den Manipulationen des Zinssatzes Libor geleitet und die Finanzreform umgesetzt. Er gilt als harter Hund in der Szene, aber wie könnte es auch anders sein – er hatte zuvor schon 20 Jahre bei Goldman Sachs gearbeitet.

Die Aufgaben der SEC dürften gewaltig sein, im Stadium der derzeitigen Spekulationsauswüchse. Zum Beispiel bei den Special Purpose Acquisition Companies, kurz SPAC genannt. Firmen, die zunächst Kapital über einen Börsengang einsammeln, um das Geld in die Übernahme eines noch nicht feststehenden Unternehmens zu investieren. Ein kaum regulierter Bereich, bei dem es wieder auf Kosten der Kleinanleger gehen könnte. Bereits in den ersten drei Wochen wurden im Bereich der SPACS schon wieder 56 solcher Mantelfirmen an die Börse gebracht und 16 Milliarden Dollar an Geldern eingesammelt. Nach 300 Firmen im Jahr 2020.

Was Gensler auch besonders auszeichnet, sind seine Kenntnisse im Bereich der Kryptowährungen – einem Thema, über welches er auch an seiner Universität gelehrt hat. Er hat sich zur Szene schon sehr kritisch geäußert und wird sich ganz besonders mit Fintech-Unternehmen und Kryptowährungen befassen.

Unterstützt wird Gensler von Rohit Chopra, der Chef der Verbraucherschutzbehörde für Finanzprodukte (CFPB) werden soll, die nach der Finanzkrise gegründet wurde.

Der Mann hatte sich bereits in in seiner Zeit bei einer anderen Behörde gegen die Macht der großen Tech-Konzerne ausgesprochen. Er stimmte für die Klage der Behörde gegen Facebooks ungesetzliche Monopolisierung, der sich auch eine Gruppe von Generalstaatsanwälten angeschlossen. Unter Trump war der Einfluss der Verbraucherschutzbehörde deutlich zurückgefahren worden.

Chef der Bankenaufsicht (OCC) soll Michael Barr werden, ein Mann der auch schon im Finanzministerium zu Obamas Zeiten gearbeitet hatte und nun auf 1200 Banken ein Auge werfen soll.

Die Personalauswahl Bidens zeigt in jedem Fall, dass dem Schutz der Verbraucher zulasten der großen Firmen mehr Bedeutung zukommen wird – und das könnte ein Problem für die Wall Street werden.

Fazit

Wieder einmal stellt sich bei einer neuen Regierung die Frage, wie viel von den Programmpunkten aus dem Wahlkampf im politischen Kampf und vor allem gegen das mächtige Kapital der Wall Street in den USA umgesetzt werden kann. Wer glaubt, dass es jetzt zu einer größeren Umverteilung von Wall Street zu Main Street kommen würde, dürfte ein bisschen blauäugig sein. Bidens Mannschaft besteht aus vielen älteren Semestern, die schon unter Barrack Obama im Einsatz waren.

Außerdem spielen die Wall Street und die Kapitalmärkte in den USA eine viel dominantere Rolle als in allen anderen Industriestaaten der Welt. Es dürfte kaum Gouverneure, Senatoren und Politiker in führenden Positionen geben, die nicht auf einem großen Aktienpaket sitzen. Den Ast ansägen, auf dem man selbst sitzt? Das beste Beispiel ist doch die ehrwürdige Sprecherin der Demokraten, die bereits 80-jährige Nancy Pelosi. Wenn die Grande Dame der US-Demokraten sogar eine halbe Million Dollar für Optionen auf die Tesla-Aktie gesetzt hat, erst vor Kurzem und bereits in der Gewissheit in Regierungsverantwortung zu stehen, was werden wohl die anderen Abgeordneten in ihrem Vermögensdepots haben? Bestimmt kein gefülltes Girokonto, wie unser Finanzminister.

Ergo: Regulierungen an der Wall Street werden kommen, aber wohl immer noch mit Schonung des Aktien-Wunderlandes USA.

Wird die Biden-Regierung die Wall Street bald stärker regulieren?

weiterlesen

Aktien

Aktien: Blase? Manches spricht wohl eher dagegen!

Erleben wir derzeit eine große Blase bei Aktien? Warum fallen die Börsen nicht bei den immer wieder aufs Neue präsentierten „Bad News“?

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Erleben wir derzeit eine große Blase bei Aktien? Derzeit wundern sich viele über die Langlebigkeit der Euphorie an den Märkten bei bestimmten Aktien: bei den ständig zitierten Mode-Aktien, ob im Elektromobil- oder im Wasserstoffbereich, oder bei Pennystocks, die teilweise jenseits von Gut und Böse notieren. Aber auch über unglaubliche Stories bei den wiederentdeckten aus dem Bereich Aktien . Dort ist nicht alles „Dreck“, der nach oben gespült wird. Es gibt hierfür sogar fundamentale Zusammenhänge. Unabhängig von einer bevorstehenden Korrektur, die aufgrund der Hemmungslosigkeit von bestimmten Anlegerkreisen, immer wahrscheinlicher wird.

Aktien und die Mutter aller Kursanstiege

„We are in a bubble, but it’s a rational bubble“, so der sehr geschätzte Pimco-Berater Mohamed-El-Erian kürzlich in einem Interview. Was meint er damit?

Natürlich den großen Einsatz der Notenbanken, der alte Relationen bei Gewinn- und Umsatzdaten von Aktien und Indizes relativiert, deshalb ist es stets etwas verwunderlich, warum man alte Daten als Vergleichsmaßstab für Übertreibungen heranzieht.

Was bereits seit vielen Jahren die Aktienmärkte unterstützt, ist die Marginalisierung der Anlageklasse Anleihen, wie an diesem Chart ersichtlich, der eine Korrelation zwischen Bilanzausweitung der Notenbanken und dem Welt-Aktienindex aufzeigt.

Aktien - eine Blase? Die Bilanzen der Notenbanken

Die Branchenrotation

Als man im Spätsommer 2020 erkannt hat, dass es in absehbarer Zeit eine medizinische Lösung für die Covid-19 Pandemie geben könnte, ist eine Gattung von Aktien angesprungen, die besonders unter den Wirtschaftseinbrüchen gelitten hat und bereits schon ein Jahrzehnt die Wachstumsaktien underperformt – der Sektor der Small Caps. Klar ist der Nebenwerte-Index Russell 2000 sehr schnell gestiegen und manche Branchen wie der Energiesektor haben kleine Fahnenstangen ausgebildet – aber ist das eine Bubble? Wenn man sich die langfristige Performance betrachtet? Ich habe bereits im Herbst in einigen Artikeln darüber berichtet, dass es langfristig immer zu einem Ausgleich zwischen den Großen und den Kleinen und zwischen Value und Growth gekommen ist. Mit Small Caps meine ich natürlich nicht die vielen Pennystocks, die von Neo-Zockern derzeit „gehypt“ werden. Auch diese scheinbare Erfolgsgeschichte wird ein Ende haben. Hier sieht man die großen Zyklen der Auf- und Abschwünge.

Aktien in einer Blase? Small Caps

Zu Zeiten von Corona ein 42-Jahrestief, getrieben durch den Hype um die GAFAM-Titel. Die Small Caps befanden sich vor ein paar Monaten noch auf einem 20-Jahrestief und es ist nicht alles „Dirt“, der nach oben gespült wird.

Value gegen Growth

Wie bereits erwähnt, gibt es seit Jahrzehnten einen Zweikampf zwischen den Wachstums- und den langweiligen Aktien aus dem Bereich Value, bei denen es immer wieder zu einem Ausgleich in der Performance gekommen ist. Was liegt also näher, als dass der technogielastige Nasdaq-Index nach seinen 1100 Prozent Performance seit 2009 sich eine Zeitlang schlechter entwickeln wird, als die Aktien aus dem Bereich Value? Dafür dürften schon allein die Regulationen unter der neuen Regierung Biden sorgen. Deshalb wird die Breite der Kursanstiege zunehmen, weil die Big Seven mit ihren 27 Prozent Marktanteil an Dominanz verlieren könnten. Hier ein langfristiger Chart, der das Auf- und Ab zwischen den Anlageklassen dokumentiert.

Die Vergleiche zwischen Energie- und Finanztiteln und dem S&P 500 und zwischen Gesundheit, Konsumgüterherstellern, Versorgern und dem Leitindex.

Die Entwicklung der Aktien Zykliker und defensive Aktien

Fazit

Warum fallen die Börsen nicht „Stante Pede“ bei den immer wieder aufs Neue präsentierten „Bad News“? Zum einen, weil die oben beschriebene Branchenrotation läuft und weil die Märkte Corona abgehakt haben und aufgrund des zeitlichen Vorlaufs schon auf den Herbst blicken. Unabhängig von den jederzeit möglichen Korrekturen, aufgrund der vielen Anleger, die glauben an den Börsen einen „Free Lunch“ zu bekommen. Bei dem Irrsinn am Optionsmarkt mit kleinen Titeln, die immer wieder „Gamma-Squeezes“ auslösen. Deshalb kann jederzeit ein Washout einsetzen, die Volatilität steigen.

Vergessen wir aber bei all der Zockerei mit den kleinen Aktien nicht. Alle 2000 Werte im Russell zusammen besitzen nicht einmal ein Zehntel der Marktkapitalisierung des Aktienmarktes in den USA. Allein eine Enttäuschung bei einem FAANG-Wert in dieser Berichtssaison wird größere Marktreaktionen zeitigen, wie ein Wert GameStop, auch wenn er auf absurde 10 Milliarden Dollar gepusht wird, es ist nicht einmal ein halbes Prozent von Apple. Die große Gefahr lauert im Nasdaq.

Der Verlauf der Corona-Krise, Beispiel USA: Die Coronainfektionen haben bereits offiziell die schreckliche Zahl von 26 Millionen Bürger (7,7 Prozent der Bevölkerung erreicht). Nimmt man die Dunkelziffer in moderater Form hinzu, dürfte man schon bei 100 Millionen Menschen angelangt sein. Aber wie viele Menschen wurden schon in wenigen Wochen geimpft? Über 22 Millionen und es werden in Kürze mehr als eine Million pro Tag sein, wenn AstraZeneca, Johnson&Johnson, CureVac, Novavax, Inovio, Sanofi und viele andere auch noch auf den Markt drängen (nach BioNTech und Moderna). Die Zahl der Impfstoffprojekte beträgt aktuell 186, 60 davon sind in klinischen Studien. Da scheint das Vorhaben der USA die eigene Bevölkerung bis in den Spätsommer immunisiert zu haben, gar nicht so abwegig zu sein. Nicht so sehr in der EU, die sich beim Ordern der Impfdosen über den Tisch hat ziehen lassen (America und Money First). Darauf blicken die Märkte – aber was das mit Kapitalmarktzinsen, Inflation und Firmenpleiten zu diesem Zeitpunkt macht, das ist das Thema des Herbstes und kann auch heute nicht von den Börsen beurteilt werden.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage