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Aktien

Lufthansa – hier kann der Vorstand endlich mal zeigen, was er drauf hat

Redaktion

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10 Streiks in diesem Jahr – die Piloten der Lufthansa scheinen nicht verstehen zu wollen, dass sich die Arbeitswelt ändert und jeder länger arbeiten muss – das Machtspielchen geht weiter, eine Ende scheint nicht in Sicht zu sein.

Die Low Cost-Riesen wie Ryanair und easyjet ziehen ihr Ding durch – ein klares Konzept mit strikt niedrigen Kosten ! Und dann gibt es da die erfolgreichen Golfairlines Emirates, Etihad und Qatar Airways. Man kann fachsimpeln, ob Emirates im Kerngeschäft profitabel ist, aber im Großen und Ganzen helfen die staatlichen Eigentümer, das Öl „vor der Haustür“ sowie steuerliche Vorteile (freundlich ausgedrückt) doch sehr dabei, den Markt aufzumischen und gerade den Alteingesessenen wie Lufthansa, Air France und British Airways Kunden abzujagen.

Der Lufthansa-Vorstand will mit eigenen Billig-Airline Eurowings auf Araber und Billig-Riesen reagieren – der gerade erste aufgebauschte deutsche Billigflieger Germanwings soll wieder weg und dafür Eurowings als große Billigmarke auch die Langstrecke bedienen. Der Konzern soll nicht so enden wie Iberia und Alitalia, nämlich in der Bedeutungslosigkeit.

Die Aktie steigt derzeit natürlich auch im Sog des allgemeinen Dax-Anstiegs – charttechnisch ist nach oben reichlich Platz. Aber würden die Marktteilnehmer kein Vertrauen in den aktuellen Vorstand haben dass er diese Situation meistern kann, würde der Kurs jetzt vielleicht zwischen 11 und 12 Euro rumdümpeln.

Ein Manager, der sich beweisen will – Kosten senken und neue Konzepte umsetzen – und sich gleichzeitig gegen eine erbarmungslose Konkurrenz durchsetzen muss, dazu noch eine enge Marge, der ist bei Lufthansa zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wer als Anleger hier investiert, zittert wortwörtlich mit dem Vorstand mit… toi toi toi

Lufthansa

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    6. Dezember 2014 19:15 at 19:15

    Wieviel,verdienen?bzw.bekommen die Manager der Airlines ausserhalb der Lufthansa?Ich bin mit Sicherheit kein Lufthansapiloteneinkommensbüttel,gegen was ich mich allerdings strikt wehre ist dieses:die Andereen sind billiger Äbäh,äbäh!Geiz ist geil Volume 2.Wettbewerb im Einkommensbereich ja,aber bitte nur unten.So ist’s Recht Herr Spohr!Ich fliege viel,zu 50%Lufthansa,habe auch Komfortdefizite festgestllt,werde das aber nie nur den Angestellten der Airline in Rechnung stellen.Übrigens:Einmal Ryanair Fra-Hahn nach Edinburgh reicht für’s Flugleben.Zumindest wer Fliegen nicht mit Stadtbusfahren gleichsetzt.Wettbewerb ist das einzig wirkende Elixier des Kapitalismus.Soweit so gut,nur sollte es nicht meinen Job betreffen!Oh shit!

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Aktien

Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Go Big or Go Home – Janet Yellen gibt Vollgas

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Janet Yellen spricht heute ab 16 Uhr deutscher Zeit im US-Kongress. Das kann die Kurse bewegen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Aktien

Goldman Sachs mit Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

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Soeben wurden die Quartalszahlen von Goldman Sachs veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 11,74 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 9,96/Erwartungen 9,50).

Der Gewinn liegt bei 12,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,69/Erwartungen 7).

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 293 Millionen US-Dollar für das vierte Quartal 2020, 13 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2019 und 5 Prozent höher als im dritten Quartal 2020. Das vierte Quartal 2020 enthielt Rückstellungsreduzierungen für Großkundenkredite, laut Goldman Sachs aufgrund einer Stabilisierung im breiteren wirtschaftlichen Umfeld nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Dies wurde teilweise aufgehoben durch höhere Rückstellungen aufgrund des Wachstums von Kreditkartenkrediten
im Vergleich zum vierten Quartal 2019.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,2 Prozent.

Kommentar vom Chef:

“It was a challenging year on many fronts, and I am deeply proud of how our people helped clients respond to the economic disruption brought on by the pandemic and the extreme market volatility experienced over the past months. Our people responded admirably to a series of professional and personal challenges, while working from home or in offices that were reshaped dramatically. Thanks to their perseverance, we were able to help clients navigate a difficult environment, and, as a result, achieved strong results across the franchise, while advancing our strategic priorities. We hope this year brings much needed stability and a respite from the pandemic, but we remain ready to handle a wide range of outcomes and are poised to meet the needs of our clients.”
– David M. Solomon, Chairman and Chief Executive Officer

Grafik zeigt die Quartalszahlen von Goldman Sachs

Goldman Sachs-Zentrale in New York
Die Goldman Sachs-Zentrale in New York Downtown. Foto: Youngking11 CC BY-SA 3.0

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