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Lufthansa: Umsatz, Gewinn und Dividende stagnieren, deutlich mehr Passagiere dank Air Berlin

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Die Lufthansa hat ihre Jahreszahlen für 2018 präsentiert. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz lag bei 35,8 Milliarden Euro (Vorjahr 35,6).

Der Reingewinn (Konzernergebnis) liegt bei 2,16 Milliarden Euro (Vorjahr 2,34).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -2,5%.

Der operative Cashflow sank von 5,4 auf 4,1 Milliarden Euro.

Die Anzahl der Flüggäste erhöhte sich von 129 auf 142 Millionen (kein Kunststück nach dem Air Berlin-Zukauf).

Die Dividende soll unverändert bei 0,80 Euro bleiben.

Übrigens gab die Lufthansa vor wenigen Stunden bekannt zahlreiche ihrer A380 an Airbus zurückzugeben. Dafür bestellt man bei Airbus und Boeing 40 neue Maschinen mit nur zwei Triebwerken. Betriebskosten und CO2-Ausstoß sollen deutlich sinken.

Hier der Ausblick von Lufthansa aktuell im Wortlaut:

Die Lufthansa Group konzentriert sich im Jahr 2019 auf nachhaltiges, qualitatives Wachstum. Der Konzern reduziert dementsprechend das Kapazitätswachstum seiner Airlines noch einmal gegenüber seiner bisherigen Planung auf 1,9 Prozent im kommenden Sommer. Dennoch soll der Konzernumsatz im mittleren einstelligen Bereich steigen. Mit weiteren Kostensenkungen soll den erwarteten Mehrbelastungen aus höheren Treibstoffkosten bei den Airlines von insgesamt 650 Millionen Euro begegnet werden. Insgesamt erwartet der Konzern, dass die Adjusted EBIT-Marge im Jahr 2019 zwischen 6,5% und 8,0% liegen wird. Für Eurowings wird ein Ergebnis auf Break Even-Niveau und damit eine deutliche Verbesserung gegenüber Vorjahr erwartet.

Lufthansa

Lufthansa
Foto: Lufthansa AG

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Erste Regel: Streuen, streuen und nochmals streuen – Werbung

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Lieber Börsianer,

mir sind in den letzten Tagen erschütternde Geschichten zu Ohren gekommen. Danach sollen vereinzelt Privatanleger mit der Aktie der Wirecard sechsstellig eingebüßt haben. Einige sollen sogar ihr Erbe weitgehend verloren haben. In so mancher Familie dürfte momentan der Haussegen schief hängen, weil der Mann oder die Frau die Altersvorsorge erheblich beschädigt hat.

Auch die Handelsdaten bestätigen den Befund. In den letzten Monaten war die Aktie der Wirecard regelmäßig der meist gehandelte DAX-Titel. Derivate auf den Titel führten regelmäßig die Liste der meist gehandelten Derivate an den Börsenplätzen Frankfurt und Stuttgart an. Es war in der Tat sehr schwer, sich diesem Hype um das vermeintliche Wachstumsunternehmen aus deutschen Landen zu entziehen.

Da stellt sich natürlich die Frage, wie kann man sich vor solchen Kursdebakeln schützen. Ich habe hier eine ernüchternde Antwort für Sie. Natürlich reduzieren Sie Ihre Fehlerquote etwa durch saubere Recherche, vernünftige Informationsquellen und ein gesundes Misstrauen gegenüber allzu wundersamen Erfolgsgeschichten. Gleichwohl wird es irgendwann jeden noch so vorsichtigen oder kompetenten Börsianer einmal richtig böse erwischen. Davor ist keiner von uns auf Dauer gefeit. So selten derartige Kursdebakel auch sind, sie gehören letztlich zum Börsengeschäft dazu.

Trotzdem ist ein solches Kursdebakel kein Schicksal und kann mit der richtigen Taktik zumindest in seiner Auswirkung auf das Gesamtdepot wirkungsvoll begrenzt werden. Das Zauberwort heißt hier: Diversifizierung oder zu Deutsch Streuung.

Zwei einfache Rechenbeispiele: Sie haben Ihr Depot wesentlich auf der Aktie der Wirecard aufgebaut. Am Ende machte der Titel rund 50 % Ihres Gesamtdepots aus. Dann haben Sie heute fast die Hälfte Ihres Depots verloren.

Waren Sie hingegen vorsichtig und haben die Aktie nur mit einer Gewichtung von – sagen wir 5 % – für Ihr Depot erworben, dann haben Sie heute rund 5 % in Ihrem Depot verloren. Das ist nicht schön. Letztlich holen Sie solche wirkungsvoll begrenzten Verluste aber immer schnell auf. Ein Verlust von 50 % hingegen ist eine andere Hausnummer und verlangt nun eine Depotperformance von 100 %, um diesen Verlust wieder vollständig aufzuholen. Solche simplen Zusammenhänge muss jeder von Ihnen im Blick haben.

Sie brauchen immer mindestens 10 Positionen im Depot

Deshalb gilt für den erfolgreichen Börsianer immer eine Regel: Streuen, streuen und nochmals streuen. Aber ab wann gilt ein Depot eigentlich als gestreut oder gut ausgewogen?

Ich rate Ihnen, stützen Sie Ihr Depot immer mindestens auf 10 Positionen, die sie ungefähr gleichgewichten, also mit einer Gewichtung von 10 % pro Aktie kaufen. Hier verfügen Sie dann zumindest über einen gewissen Basisschutz. Kursdebakel einzelner Aktien werden in der Praxis immer nur ein Zehntel Ihres Depots tangieren.

Noch besser ist freilich, wenn Sie Ihr Depotvermögen auf rund 20 Positionen á 5 % verteilen. Achten Sie dabei immer auf eine ausgewogene Mischung aus Standard und eher jüngeren Wachstumsaktien. Hier sorgen dann die

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Tesla lässt Börsianer staunen, Xetra-Panne, schwache Börse im Sommer?

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Manuel Koch bespricht im folgenden Video interessante Börsenthemen der Woche. Positiv herausstechen tut dabei die Aktie von Tesla. Der Kurs klettert immer weiter. Und mit jetzt mehr als 200 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung ist das Unternehmen (zumindest im Börsenwert) mehr wert als alle deutschen Autobauer zusammen. Auch die gestern veröffentlichten Auslieferungszahlen überraschten – sie ließen alle Analysten nur staunen (hier mehr Details).

Vorgestern gab es schon das zweite Mal in diesem Jahr einen großen Systemausfall bei der Deutschen Börse. Mehr als peinlich für das Renommee der Frankfurter, die so viel geben auf die Stabilität des Systems, das auch von zahlreichen kleineren Börsenbetreibern in Europa genutzt wird. Stundenlang funktionierte der Handel im Xetra-System am Mittwoch gar nicht. Eine Blamage. Im Video wird auch ein konkreter Grund für den Systemausfall genannt.

Thema im Video ist auch die nun womöglich anstehende Schwäche an der Börse, aufgrund der Sommermonate, die traditionell schwächer ausfallen. Dazu könnten die weiter steigenden Corona-Zahlen in den USA den Verlauf der Aktienkurse weiter schwächen. Auch im Video besprochen werden zwei konkrete Tradingideen der trading-house Börsenakademie. Die Aktien von Microsoft seien ein Kauf. Ebenso könne man beim Währungspaar Euro vs Pfund long einsteigen. Beide Ideen könne man mit einer Market Buy Order umsetzen. Im Video werden hierfür auch konkrete Gründe genannt.

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Tesla: Auslieferungen überraschen, Aktie Allzeithoch, wertvollster Autohersteller weltweit

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Wer denkt schon noch an die Wirecard-Insolvenz, an verschwundene 1,9 Milliarden Euro, an frisierte Bücher, an Betrug, an dunkle Machenschaften? Ein Blick auf das bilanziell höchst saubere Unternehmen Tesla (war da ein Schuss Ironie dabei?), und die Laune ist gleich wieder auf 100 Prozent! Die Aktie weiß gar nicht mehr wo sie noch Halt machen soll. Vorgestern ein neues Allzeithoch, gestern erneut, und heute schon wieder.

Tesla mit Auslieferungen deutlich besser als erwartet

Heute hat das Hoch sogar einen echten Grund. Vorhin hat Tesla seine Auslieferungszahlen für das 2. Quartal veröffentlicht. Mit 90.650 ausgelieferten E-Autos binnen 90 Tagen hat man die Konsens-Erwartungen von 72.000 Stück mehr als deutlich übertroffen. Andere Schätzungen kamen auf 83.000, aber sogar diese Zahl wurde deutlich übertroffen. Die abschließenden Zahlen, die es im Quartalsbericht geben wird, sollen nur um bis zu 0,5 Prozent abweichen, so das Unternehmen.

Tesla-Aktie im Rausch

Die Aktien von Tesla notierten letzten Freitag noch bei 960 Dollar, und gestern Abend schlossen sie bei 1.119 Dollar. Geht man nach dem aktuellen vorbörslichen Kurs, werden die Aktien heute mit einem Kurs von 1.222 Dollar oder +9,1 Prozent in den Handel starten. Rekord, Allzeithoch, Jubel, Trubel, Heiterkeit!?! Das Unternehmen ist gemäß Börsenwert jetzt übrigens vor Toyota der wertvollste Autohersteller weltweit. Werden wir es noch erleben, dass Tesla “mal eben” kleinere Hersteller schluckt, per Kapitalerhöhung neue Aktien ausgibt und damit deren Aktionäre auszahlt? Wenn die denn wirklich an den nachhaltigen Kurswert der Tesla-Aktie glauben! Aber bei der derzeitigen Gier an der Börse, wer springt da nicht gerne auf bei der Wirecard-Aktie….. ähhhh, sorry, bei der Tesla-Aktie.

Irgendwas aufkaufen? Alles ist möglich?

Hat Tesla jetzt einen Marktwert von über 200 Milliarden Dollar, so könnte man zum Beispiel General Motors (35 Milliarden Dollar) zwischen Frühstück und Mittagspause mal kurz aufkaufen? Wenn denn Kurse über 1.000 Dollar und ein Firmenwert von über 200 Milliarden Dollar reale Werte sind, die auf Fakten und tatsächlichen Wachstumsraten der nächsten Jahre basieren, und die Börsianer langfristig glauben, dass Tesla so viel wert ist, oder mal wert sein wird – ja, dann lebt es sich schön mit solchen Kursniveaus wie heute. 90.650 verkaufte Autos in drei Monaten, das ist ja auch eine gigantisch große Hausnummer (Satire). Und die Konkurrenz bei VW, Toyota, BMW, Renault… arbeitet die an E-Auto-Konkurrenzmodellen? Holt man dort auf? Ach was, die Tesla-Story läuft einfach so weiter?

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie in den letzten zehn Jahren
Verlauf der Tesla-Aktie in den letzten zehn Jahren.

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