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Lukoil: Short-Chance an wichtigem Widerstand! – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Ölpreise befinden sich im freien Fall. In manchen Regionen wie Kanada sind die Transportkosten inzwischen höher als der Preis des Öls selbst. Preise von weniger als 4 US-Dollar wurden gestern bereits in Kanada erreicht – pro Barrel, also 159 Liter. In Europa liegen die Preise zwar noch bei etwas mehr als 20 US-Dollar pro Barrel. Doch klar ist, dass damit auch die relativ günstig produzierenden Unternehmen in Russland Probleme bekommen. Lukoil dürfte derzeit an der Rentabilitätsschwelle kratzen. Der Aktien-kurs reflektiert das noch nicht.

Zwar fiel Lukoils Aktienkurs in den vergangenen Wochen beträchtlich. Doch die Gewinnmargen crashten geradezu auf Null. Analysten gehen davon aus, dass Rohöl in Russland zu Preisen von 17,50 bis 20 US-Dollar pro Barrel gefördert werden kann. Beim aktuellen Preis macht Lukoil also zwar keinen Verlust mit der Förderung selbst. Doch es bleibt auch kaum noch Marge übrig, um die nicht direkt mit der Förderung zusammenhängenden Kosten zum Beispiel für die Verwaltung zu decken. An Gewinnausschüttungen für die Aktionäre ist dabei gar nicht mehr zu denken. Wenn sich der Ölpreis von 40 auf 20 US-Dollar hal-biert, halbiert sich also nicht der Gewinn, sondern er sinkt bei Förderkosten von 20 US-Dollar auf Null. Das Abrutschen in die Verlustzone ist ebenso denkbar.

Lukoils Zukunft hängt jetzt an der Weltwirtschaft

Der Aktienkurs hat sich hingegen nur etwa halbiert. Wie Sie nun als Anleger vorgehen, hängt maßgeb-lich von ihrer Einschätzung der Zukunft ab. Gehen Sie davon aus, dass sich die Wirtschaft in den kom-menden Monaten schnell erholt? Dann könnte selbst eine Halbierung bereits attraktive Einstiegskurse darstellen. Rechnen Sie hingegen mit einer lang anhaltenden Eintrübung der Wirtschaft, dann dürfte die Ölnachfrage auf absehbare Zeit nicht so weit steigen, um beim herrschenden Überangebot wieder aus-kömmliche Gewinnmargen für Lukoil zu ermöglichen. Welches Szenario das wahrscheinlichere ist, kann Ihnen derzeit niemand sagen.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die Politik. In Russland bestimmen nicht die Unternehmen selbst, wieviel Öl sie exportieren. Putin tut es. Und er entschied vor einigen Wochen, der von der OPEC vorge-schlagenen Förderkürzung nicht zu folgen, was den Preiscrash überhaupt erst auslöste. Denkbar ist, dass er in Folge der…..

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Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm



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