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Gold/Silber

Macht Goldanlegen jetzt noch Sinn?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Gastkolumne von Peter Müller, www.golddepot.de

Der Goldpreis hat seit seinem Hoch bei 1.900 US-Dollar auf mittlerweile 1.300 US-Dollar abgegeben. Dennoch konnte der Goldpreis in den letzten zehn Jahren um fast 300 Prozent zulegen und damit viele andere Anlageformen deutlich schlagen. Laut dem letzten Bericht des „World Gold Council“ (WGC) ist die Nachfrage nach Goldbarren und Münzen im ersten Quartal 2014 fast um 40 Prozent zurückgegangen. Auch die Investments in „Exchange Traded Funds“ (ETFs) gingen spürbar zurück.

Ist Gold „out“?

In den Medien raten einige Vermögensverwalter dazu, nicht in Gold zu investieren. Da frage ich mich, wann man investieren sollte, wenn nicht nach einer Korrektur der Preise. Wer abwartet und erst wieder bei Preisen um 1.600 US-Dollar einsteigt, hat mit Sicherheit langfristig gute Chancen, kauft aber deutlich teurer als momentan. Gold ist in der Tat derzeit nicht auf dem Radar vieler Experten. Hier wird meist auf den DAX geblickt, der fast bei 10.000 Punkten notiert und den größten Teil seiner Aufwärtsbewegung schon hinter sich haben könnte.

Wie legt man in Gold an?

Die beste Anlageform sein Erspartes in Gold anzulegen sind sogenannte Direktinvestments. Man kauft Barren oder Münzen und lässt diese lagern. Ich persönlich würde Münzen nur Anlegern empfehlen die sich wirklich sehr gut mit Numismatik auskennen. Oftmals bezahlt man bei Münzen Aufschläge auf den reinen Goldwert für Seltenheit, Herkunft oder Prägung. Bei Barren bezahlt man hingegen den reinen Goldpreis und weiß genau welchen Wert man bekommt. Ob man das bezahlte Aufgeld bei Münzen später wieder herausbekommen kann, ist meist ungewiss. Zudem sind Barrenkäufe deutlich billiger, da man größere Mengen auf einmal erwirbt und damit bessere Konditionen erhält.

Goldsparen als Alternative!

Wer nicht gleich einen Barren auf einmal kaufen will, der kann auch auf Sparpläne zurückgreifen. Diese bieten die Möglichkeit monatlich einen fixen Betrag in Gold zu investieren. Ist der Preis hoch, kauft man wenig Gold, ist er tief kauft man viel. Dadurch bekommt man langfristig einen niedrigen Einstieg für sein Golddepot.

Ihr Peter Müller

Weitere Artikel von Peter Müller finden Sie auch unter www.golddepot.de/gold-news!

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Sara Hummel

    29. Mai 2015 10:18 at 10:18

    Wieso sollte die Anlage in Gold keinen Sinn mehr machen? Gold gehört im Gegensatz zu Geld zu den Edelmetallen und unterliegt damit doch keiner Inflation. Dies kann man von einer Geldanlage nicht behaupten. Soweit wie ich weiß, ist ein weitere Vorteil auch das bei Gold keine Umsatzsteuerpflicht besteht.http://www.auslandskonto.eu/geldanlage.php hier wird alles dazu erklärt.

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Anleihen

Goldpreis vs Anleiherenditen: Eindeutiger Langfristvergleich

Claudio Kummerfeld

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am

Mehrere Gold-Barren

Der Goldpreis wird von vielen Faktoren beeinflusst. Da wäre zum Beispiel der US-Dollar, und natürlich das allgemeine Risk On/Risk Off-Szenario. Sind die Anleger bereit aufgrund diverser Faktoren mehr Risiko einzugehen, verkaufen sie Gold und kaufen Aktien, und umgekehrt. Je mehr die Notenbanken Geld drucken und je mehr die Staaten sich verschulden, desto wichtiger erscheint vielen Anlegern auf lange Sicht auch Gold als sicherer Fluchthafen vor Inflation, und der Goldpreis steigt.

Aber vor allem werden auch die Anleiherenditen als wichtiger Beeinflussungsfaktor für den Goldpreis herangezogen. Je mehr Rendite man für Staatsanleihen erhält, desto weniger attraktiv ist das zinslose Gold bei Anlegern. Schauen wir daher mal auf den folgenden Chart, ob man langfristig eine echte Verbindung zwischen Gold und Anleiherenditen erkennen kann. Hier sehen wir seit Anfang 2016 in blau den steigenden Goldpreis, der seitdem 69 Prozent zulegen konnte. Die in orange verlaufende Anleiherendite (für zehnjährige US-Staatsanleihen) ist seitdem um 46 Prozent gesunken (langfristig gesunkenes Zinsniveau). Man sieht eine klare negative Korrelation. Je tiefer die Anleiherenditen, desto besser für den Goldpreis. Das jüngste Ansteigen in der Rendite hat dem Goldpreis einige Schwierigkeiten bereitet, und seinen weiteren Anstieg erst einmal ausgebremst.

Chart zeigt Goldpreis gegen Anleiherenditen seit dem Jahr 2016

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Charttechnik bei Dow, Nasdaq und Silber

Redaktion

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Gold/Silber

Gold: Rekorddaten und Ausblick für 2021 durch World Gold Council

Jörg Bernhard

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Für das abgelaufene Jahr meldete der World Gold Council (WGC) diverse Rekorde im Marktsegment der Gold-ETFs und kommunizierte zudem seinen Ausblick zur Entwicklung der Goldmärkte im Jahr 2021.

Gold: Rekordlaune bei Investments in ETFs

Bedingt durch die Coronakrise haben verunsicherte Investoren im Jahr 2020 in großem Stil Gold in Form von physisch hinterlegten ETFs gekauft. Im September kletterten zum Beispiel die Goldbestände von insgesamt 83 erfassten ETFs auf 3.880 Tonnen und einen Marktwert von insgesamt 235,4 Milliarden Dollar. Beide Werte stellten einen neuen Rekord dar. Zum Jahreswechsel stellten sich Werte von 3.751,5 Tonnen bzw. 228,1 Milliarden Dollar ein.

Ein weiteres Allzeithoch wurde aber auch bei den registrierten Gold-Zuflüssen registriert. Mit 877,1 Tonnen Gold wurde der Vorjahreswert in Höhe von 398,3 Tonnen um 120 Prozent und das im Jahr 2009 erzielte bisherige Allzeithoch in Höhe von 649 Tonnen um 35 Prozent übertroffen. In Nordamerika waren Gold-ETFs übrigens besonders stark gefragt. Dort erhöhten sich die Bestände dieser Form von Papiergold innerhalb eines Jahres um 563,3 Tonnen. Der zweitstärkste Appetit war mit 259,9 Tonnen in Europa auszumachen, womit diese beiden Regionen fast 94 Prozent der weltweiten ETF-Nachfrage repräsentiert haben.

Ausblick für 2021 tendenziell optimistisch

In einem weiteren Statement veröffentlichte der WGC seinen Ausblick für das Jahr 2021. Dessen Analysten gehen davon aus, dass Investoren dauerhaft niedrige Zinsen in riskantere Anlageklassen locken könnte. Weil dies mit steigenden Haushaltsdefiziten, wachsenden Inflationssorgen und hohen Aktien-Bewertungen einhergehen dürfte, rechnet die internationale Interessenvertretung der Goldminenindustrie mit einer stabilen Investorennachfrage, während die Konsumentennachfrage dank einer wirtschaftlichen Erholung anziehen könnte.

Die Performance des Goldpreises hängt laut WGC von insgesamt vier Faktoren ab, von denen zwei von strategischer und zwei von taktischer Natur seien. Zur erstgenannten Gruppe gehören das wirtschaftliche Wachstum sowie das Maß an Verunsicherung. Von taktischer Bedeutung seien die Opportunitätskosten und das Momentum.

Fazit

Der WGC rechnet für 2021 mit einer positiven Performance von Gold, wenngleich in gedämpfter Form. Als wichtigsten Grund für diese Erwartungshaltung wurde die Aussicht auf eine höhere Konsumentennachfrage in China und Indien, gefolgt von der Chance auf dauerhaft niedrige Zinsen und dem damit verbundenen Wegfall von Opportunitätskosten (Zinsverzicht bei Gold) genannt.#

Hier finden Sie zusätzliche Informationen des World Gold Council..

Gold dürfte auch 2021 gesucht sein

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Anmeldestatus

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