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Mächtigster Banker der Welt: US-Wirtschaft steht glänzend da – 10jährige US-Rendite kann auf 4% gehen, das macht nichts!

Redaktion

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Jamie Dimon ist Chef der größten US-Bank JP Morgan, die als kerngesunde Bastion der US-Finanzwirtschaft angesehen wird. Man darf ihn getrost als mächtigsten Banker der Welt ansehen. Aber vor allem kommt derzeit extrem entspannt daher. Dies kann man im unten gezeigten Video gut erkennen.

Er versteht zum Beispiel die ganze Aufregung über die zu gut laufende US-Konjunktur nicht. Jahrelang hätten Beobachter immer Angst vor zu geringem Wachstum und sogar Deflation gehabt – jetzt rege man sich über zu viel Wachstum und deshalb zu stark steigende Zinsen auf. Dimon´s Aussage ist klar. Die US-Wirtschaft laufe richtig gut, und sei absolut robust. Die Kapitalquoten der US-Banken seien inzwischen doppelt so hoch wie zur Finanzkrise vor zehn Jahren – damit will er zum Ausdruck bringen, dass die Banken bei der nächsten Krise viel robuster da stehen!

Die durch Donald Trump ausgelösten Steuersenkungen seien sehr gut für die USA. Jetzt endlich habe man nach langer Zeit wieder ein konkurrenzfähiges Steuersystem. Jahrelang seien Unternehmen aus den USA geflohen – jetzt kehren sie laut Dimon zurück. Die niedrigeren Steuern würden für die US-Wirtschaft zusätzliches Wachstum für mehrere Jahrzehnte bringen. Die Konjunktur sei stark – die Kapitalmärkte seien offen, und die Verschuldung im Finanzsystem sei gesunken.

Anmerkung unsererseits: Naja, Kreditkartenschulden, Studentenschulden, Autoschulden, Konsumschulden… alles läuft auf Rekordniveau im Augenblick! Aber zurück zu Dimon. 20% Wachstum habe es in den letzten neuen Jahren gegeben. 9 Jahre seien gut, aber 20% in diesem Zeitraum seien viel zu wenig! Die Federal Reserve könnte laut Dimon die Zinsen eventuell stärker anheben als bislang gedacht. Dadurch könnte die Rendite für die 10jährige US-Staatsanleihe sogar auf 4% ansteigen.

Aber das sei kein Problem. Die US-Konjunktur sei so robust, dass sie dies verkraften könne! Der Kapitalmarkt könne auch damit umgehen. Man sollte sich auf die 4% Anleiherendite vorbereiten. Diese höheren Renditen seien ein Zeichen der Normalisierung. Warum höhere Anleiherenditen so kritisch sind? Nun, dazu möchten wir sagen: Anleiheinvestoren freuen sich darüber natürlich. Aber das bedeutet auch, dass große Anlagesummen von Aktien zurück zu Anleihen strömen.

Das schwächt den Aktienmarkt. Auch werden Kredite teurer für Unternehmen, Staat und Konsumenten. Das schwächt die Realwirtschaft und bremst das Wachstum. Deswegen geht bei schnell steigenden Zinsen immer die Angst um vor einem Konjunktureinbruch.

https://youtube.com/watch?v=Y54Akr0eA7g

Jamie Dimon
Jamie Dimon. Foto: Steve Jurvetson / Wikipedia (CC BY 2.0)

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang M.

    8. Mai 2018 17:33 at 17:33

    Was könnte denn hinter dieser 4%-Anleihen-Vision von Jamie Dimon stecken? Markus hat ja schon einige Nebenaspekte genannt. Aber was würde dann mit dem US-Dollar geschehen, bei gleichzeitiger Nullzinspolitik der EZB? Schöne Aussichten für die Exportfirmen der USA. Was würde mit den Emerging Markets passieren und deren Währungen und Dollarschulden? Argentinien, Brasilien, Mexiko, Türkei, Südafrika, Polen, wie ich in meinem letzten Kommentar schon erwähnt habe? Immerhin Länder mit über einer halben Milliarde Konsumenten. Vor allem, was würde die Wirtschaft machen beim wahrscheinlichen Wechsel von Aktien in Anleihen durch die Aktienanleger, deren Quote in den USA nicht gerade niedrig ist (>50%). Einer 70%-Konsumgesellschaft, die bei einer Aktienbaisse mit den oft beschriebenen Konsumschulden auf die Bremse treten müsste. Glaubt er wirklich, dass ein Konjunkturzyklus 15 oder 20 Jahre dauern kann? Nein, das alles weiß Jamie Dimon auch. Also was beabsichtigt er mit seiner Projektion?

  2. Avatar

    Beobachter

    8. Mai 2018 18:42 at 18:42

    Da kann ich nur beipflichten,was bezweckt dieser Mann mit diesen Aussagen?Wenn er das wirklich glaubt, müsste er sofort aus der Chefetage entfernt werden.Aber hat denn nicht schon ein Manager der gleichen Bank vor der letzten Krise schon ähnliches geplaudert.Einige Argumente von Daniel Stelter die das alles als unmöglich erscheinen lässt.
    Stelter sagt,dass in letzter Zeit viele Übernahmen u.Aktienkäufe auf Kredit mit kurzfristigen Zinsen unter 1%
    finanziert wurden.Die 2jährigen Zinsen haben sich schon jetzt mehr als verdoppelt ( ca.2,5 % ) u, Stelter sagt dass Tausende dieser Firmen schon jetzt nur noch dank den tiefen Zinskosten überleben.Spätestens beim Auslaufen dieser kurzen Kredite wird es für Tausende von diesen Notenbank gestützten Zombis kein Überleben mehr geben.
    Für alle die es nicht wissen oder wissen wollen, AKTIEN AUF KREDIT GEKAUFT HABEN HEUTE DAS DOPPELTE VOLUMEN VON 2008 , Spielt es bei 2% Dividendenrendite eine Rolle ob ich für den Kredit 1% oder 3% bezahle????
    @Wolfgang ,ich bin gespannt auf den Ausgang dieses Notenbanken –Experimentes.

  3. Avatar

    Beobachtet

    12. Oktober 2018 15:36 at 15:36

    Anfang Mai redete der SUPERBÄNKER von 4% Bondrendite u.jetzt bei 3,2% machen die Aktienmärkte schon auf Panik.Der verdient sein Millionengehalt wirklich.

  4. Avatar

    Wolfgang M.

    12. Oktober 2018 16:40 at 16:40

    @Beobachtet. Danke für Ihren Kommentar. Dadurch konnte ich nachlesen, was ich schon am 8. Mai zur Videoaussage von Jamie Dimon geschrieben habe, mit all diesen Folgen für EM, Dollarkurs, Umschichtung Aktien – Anleihen. (Ebenso die Antwort von @ Beobachter). Ist doch vieles davon bereits eingetreten. Dennoch weiß ich immer noch nicht, was diesen Wirtschaftsinsider zu dieser Prognose bewegt hat.
    Gruß

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    Beobachter

    12. Oktober 2018 19:55 at 19:55

    @ Wolfgang M., Schon erstaunlich, wir können anscheinend als Hobbyanleger die Märkte besser einschätzen als die deformierten Superprofis, oder wollen die uns einfach verarschen?
    Wäre umso schlimmer.
    Heute war ich gerade nochmals erstaunt als ein Sprecher einer prominenten CH Bank am TV erzählte ,dass er absolut keine neuen Gründe für die Korrektur der letzten Tage sehe u.man auch einmal akzeptieren müsste, dass es keine Gründe für eine Baisse gebe ! Ich nehme an, dass Sie und ich u.natürlich die FMW Gurus einige Gründe nennen könnten. Dieser Typ ist mir als Permabulle schon mehrmals negativ aufgefallen. Dass Geld nicht glücklich macht wusste ich schon, aber dass viel Geld das Hirn ausschaltet ist mir neu !
    Ich befürchte ,dass das Duo WolfgangM. / M. Fugmann wegen den Superanalysen bald für einige Millionen
    abgeworben wird, wäre schade wenn Jamie Dimon bei FMW die Analysen machen würde.

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    Lausi

    12. Oktober 2018 21:50 at 21:50

    In diesem Artikel kann man auch gut sehen wie der Kurs der 10-jährigen US-Anleihe die diesjährigen Börsenabstürze provoziert hat (weiter unten im Artikel)

    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10924812-wichtigste-grund-aktuellen-kursverluste/all

  7. Avatar

    md

    13. Oktober 2018 01:13 at 01:13

    @beobachter
    Dass Geld nicht glücklich macht wusste ich schon, aber dass viel Geld das Hirn ausschaltet ist mir neu !
    Ich befürchte ,dass das Duo WolfgangM. / M. Fugmann wegen den Superanalysen bald für einige Millionen
    abgeworben wird, wäre schade wenn Jamie Dimon bei FMW die Analysen machen würde.

    super kommentar. dem ist nicht zuzufügen.

  8. Avatar

    Altbär

    13. Oktober 2018 20:32 at 20:32

    @ Lausi, danke für diese Charts, ich habe den schon einmal gesehen u. kürzlich gesucht.
    Ich habe kürzlich gepostet, dass bei den letzten Zinserhöhungen die Börsen korrigiert haben, obwohl Powell
    nicht die hawkische Keule geschwungen hat.Dass jetzt kurz vor den Wahlen Powell nicht nach der Pfeife Donalds tanzt ist also ein Grund, dass diesmal die Börsen stärker reagieren könnten.Hatten wir im Februar nach ca. 13% Korrektur eine 2monatige volatile Querbewegung bis es wieder aufwärts ging , könnte es diesmal schwiieriget werden, da die Aktienrückkäufe u. die Steuersenkungen bald verpuffen.
    Nachdem Tina gestorben ist, ist sie wieder neu geboren ,aber umgekehrt.Gab es früher keine Alternativen zu Aktien, gibt es zurzeit keine Alternativen zu US – Anleihen.Hat doch Jochen Stanzel schon erwähnt:
    2 JÄHRIGE, RISIKOLOSE US STAATSANLEIHEN MIT FAST 3% RENDITE , MIT STEIGENDEM Dollar
    Mit der Garantie des besten Landes u.des besten Präsidenten der Welt ! !
    Mit 10 jährigem US Bonds liegt bei einem Börsen- oder Unternehmens-Anleihen- Kollaps noch ein Kursgewinn drin. Was spricht denn noch für Aktien bei einem Kursrisiko von 10 bis 50 %
    Gibt es einen Bullen der mir das erklären kann ?

    • Avatar

      Lausi

      15. Oktober 2018 04:31 at 04:31

      Die noch ausstehende (Aufwärts-)Welle 5, die von vielen EW-Spezis prognostiziert wird. Fragen Sie mich nicht, wie das zur aktuellen Nachrichtenlage passt, aber Überraschungen zeichnet ja die Börse aus, bzw. die wunderbaren weißen und schwarzen Schwäne :-)

  9. Avatar

    Beobachter

    15. Oktober 2018 12:15 at 12:15

    Habe gehört ,dass der allwissende Jamie Dimon kürzlich bei einem Interview fast nicht mehr aufhören konnte beim Aufzählen von Gründen ,die für die Aktien negativ wären.Unter anderem auch die schnelle Rückfürung der Liquidität. Hat ja auch etwas mit Zinserhöhungen zu tun, die er ja im Mai noch unbedenklich einschätzte.
    Was hat sich denn seit Mai so stark verändert? Die Quartalszahlen von Juni u.Sept. hat denn Haussiers
    sicher noch einen schönen Bonus beschert.
    Vielleicht haben Sie umgeschichtet u. der Bonus würde auch bei einer Korrektur wieder stimmen, oder hat er über Informationen von FMW jetzt plötzlich die Realität kennen gelernt.
    Könnte auch sein ,dass er Wolfgang M. als Berater engagiert hat.

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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