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Märkte wollen Zinssenkungen, keine Jobs! Marktgeflüster (Video)

Die Märkte reagierten auf die besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten mit Verlusten – und zeigen damit einmal mehr, worum es ihnen geht!

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Die Märkte reagierten heute auf die besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten mit Verlusten – und zeigen damit einmal mehr, worum es ihnen gut: um billige Liquidität durch Zinssenkungen – und nicht etwa um Jobs! Im Gefolge der US-Arbeitsmarktdaten steigen Dollar und Anleiherenditen, weil die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Juli gesunken ist (erstmals seit der letzten Fed-Sitzung wieder unter 100%), vor allem die kühnen Träume einer 0,5%-Senkung erhalten einen herben Dämpfer. Damit gerät das zentrale Narrativ sowohl der Aktienmärkte als auch der Anleihemärkte – fortgesetzte Zinssenkungen durch die Fed – ins Wanken. Heute wieder katastrophale Industrie-Daten aus Deutschland, das riecht nach Rezession!

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3 Kommentare

3 Comments

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    Nico

    5. Juli 2019 19:11 at 19:11

    Die Argumentation im Marktgeflüster ist nicht ganz schlüssig. Wenn es mit 98-prozentiger Wahrscheinlichkeit eine Zinssenkung im Juli gibt, bleibt doch alles beim Alten. Wenn sich die Schwäche der Weltwirtschaft auch nach Amerika ausbreitet, gibt es auch Zinssenkungen im September und im Dezember. Wenn sich die Wirtschaft nicht abschwächt, werden die Unternehmensgewinne überraschen. Also kein neues Narrativ, die Märkte werden den Arbeitsmarktschock gleich verdaut haben. Leider, Herr Fugmann.

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    Roberto

    5. Juli 2019 19:50 at 19:50

    Ja, das stimmt…die Märkte haben mit Verlusten reagiert und dann nach 2 Stunden wieder alles vergessen. Stehen alles wieder kurz vor plus…mal sehen ob dies nur ein pullback ist oder wieder ein BTFD.

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    Beobachter

    5. Juli 2019 21:07 at 21:07

    Die Rezession ist mit Zinssenkungen nicht zu verhindern, das ist das Fazit aus einem interessanten Bericht.
    Bitte googeln :IN DEN USA SIND NEGATIVZINSEN TABU.
    Gemäss einer Untersuchung wären für die Bekämpfung einer schweren Rezession 5% Zinssenkung nötig,.
    Was 2008 bei einem Niveau von über 5% noch möglich war, ist beim jetzigen Zinsniveau ohne Negativzinen nicht mehr möglich.Zudem brauchen die US- Rentenanlagen m.W. ca. 8% Rendite.Wenn Aktien u. Anleihen
    ausgereizt sind , werden auch die Renten kollabieren.Irgendwann wird dem TIEFZINSWAHNSINNIGEN u.demBÖRSENKURSTREIBER seine ganze kurzsichtige Wahlkampfpolitik auf die Füsse fallen

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Aktienmärkte: Alles bullisch, oder was? Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte steigen heute weiter – und nun erhöhen Wall Street-Analysten iher Kursziele und erwarten weitere Gewinne. Dafür gibt es einige Argumente – eines (vielleicht das Entscheidende) davon ist: weil die Notenbanken alles kaufen ausser Aktien, bleiben den Investoren nur noch die Aktienmärkte (siehe dazu das heutige Interview mit Leonhard Fischer) als Investment. Inzwischen sind viele Parameter bereits auf Anschlag, im S&P 500 etwa ist derzeit keine einzige Aktie überverkauft – die Liquiditäts-Flut der Notenbanken hebt also alle Boote. Risikofaktoren wie die sich verschärfenden Spannungen zwischen den USA und China sowie Trumps Drohung gegen die amerikanischen Social Media-Unternehmen werden verdrängt. Geht die Rally also weiter?

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Aktienmärkte: Trump gegen China – und Twitter! Videoausblick

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Für die Aktienmärkte werden heute zwei Themen wichtig: die Reaktion von Donald Trump und seiner Administration auf das heute verabschiedete Hongkong-Gesetz durch Chinas Führung – und seine Ankündigung, heute Maßnahmen gegen Twitter zu ergreifen (das betrifft dann wohl auch Facebook und Google). Mit anderen Worten: die Themen weredn nun politischer, ob aussenpolitisch in dem sich zuspitzenden Machtkampf mit China, oder innenpolitisch mit Trumps Kampf um die Deutungshoheit als Auftakt zum US-Wahlkampf. Asiens Aktienmärkte zeigen unterschiedliche Reaktionen – schwach vor allem der Hang Seng in Hongkong. Die US-Futures zum Handedlsende wieder mit der “Asien-Rampe” – inzwischen fragen sich auch andere Medien, wer da wohl an der Schraube dreht..

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Coronakrise und Aktienmärkte: Mythos “free lunch”! Marktgeflüster (Video)

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In der Coronakrise glauben die Aktienmärkte offensichtlich, dass es eine Art “free lunch” durch die Notenbanken gebe, weswegen man sich auch nicht um die Folgeschäden der Markt-Manipulationen kümmern müsse. Aber das Gegenteil ist der Fall: nicht nur haben freie Finanz-Märkte mit realem Angebot und Nachfrage aufgehört zu existieren, sondern man verschiebt in der Coronakrise das Problem erneut weiter in die Zukunft, um in der Gegenwart möglichst wenig Schmerz in Kauf nehmen zu müssen. Die Kosten und Folgeschäden dieser Verdrängung werden erheblich sein – und es sind unsere Kinder, die das zu schultern haben. Insofern kann man jedem seine Gewinne an den Aktienmärkten gönnen – aber es sind eben nur die Brotkrumen, die vom Tisch fallen – die Rechnung kommt dann nach dem vermeintlichen free lunch..

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