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Märkte

Mais, Soja, Weizen

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von MarketScanner

Diesmal blicken wir zurück auf die letzten Analysen zu Mais, Sojabohnen und Weizen von Januar 2015. Im Einzelnen untersuchen wir die Preisentwicklung von Mais seit Anfang 2013 und die für den Status 16.01.2015 (http://finanzmarktwelt.de/mais-wie-geht-es-weiter-8041/) getroffenen Aussagen für den Dezember 2015 Kontrakt.

Zum Status am 16.01.2015 wurde ausgeführt:
Die belastenden Faktoren bestehen weiter. Das Erreichen des Hochs von 2012 erscheint in diesem Kontext als unwahrscheinliches Szenario. In einem nichtadjustierten Endloskontrakt der Dezember-Kontrakte seit Ende 2011 werden als Schranken für den aktuellen Dezember-Kontrakt 2015 das Hoch des Dezember-Kontraktes 2013 bei 573,5 $ und das Tief des Dezember-Kontraktes 2014 bei 318,25 $ gesehen.

Was ist seitdem geschehen?

Im Vergleich zu den Kursbewegungen der vergangenen Jahre handelt der Dezember 2015 Corn Kontrakt in den letzten 10 Wochen in einem sehr engen Bereich ohne besonders niedrige Werte in der Volatilität der Options-Kontrakte zu erreichen. Ein Verweilen im skizzierten Bereich erscheint als wahrscheinlichste Variante, solange keine extremen Wetter- oder Anbauflächendaten eine Neubewertung erforderlich machen.

Weizen070415

Zur Preisentwicklung von Sojabohnen seit August 2013 und die für den Status 23.01.2015 (http://finanzmarktwelt.de/mal-ganz-anderes-sojoabohnen-8300/) getroffenen Aussagen für den November 2015 Kontrakt

Zum Status am 23.01.2015 wurde ausgeführt:

Zwischenzeitlich haben sich die Wettbewerbsfaktoren durch zu erwartenden Rekordernten in Brasilien (http://apps.fas.usda.gov/psdonline/circulars/production.pdf) im Zusammenspiel mit einem bislang kaum korrigierten Anstieg des US-Dollar gegenüber dem brasilianischen Real nicht unbedingt verbessert. Sofern sich die Währungsvorteile der brasilianischen Farmer nicht weiter verschärfen, sollte die Marke von 900 $ verteidigt werden können – nach oben sollte sich ein Überwinden des Hochs des November 2014 Kontraktes von Mai 2014 unterhalb von 1300 $ erst mal als schwierige Hürde darstellen, sofern sich das Anbauverhalten der Farmer nicht grundlegend verändern sollte.

Was ist seitdem geschehen?

Im Vergleich zu den Kursbewegungen der vergangenen Jahre handelt der November 2015 Soybeans Kontrakt in den letzten 10 Wochen in einem sehr engen Bereich ohne extrem niedrige Werte in der Volatilität der Options-Kontrakte zu erreichen.

Nach dem FOMC Meeting vom 18.03.2015 und den enttäuschenden Arbeitsmarktdaten vom 03.04.2015 werden die Chancen auf eine Zinserhöhung in den USA geringer und sorgen somit für die US-Farmer für eine Entspannung auf Seiten des Wechselkurse gegenüber dem brasilianischen Real.

Die USDA Daten mit geringer als erwartet ausgefallenen Lagerbeständen bei Sojabohnen wirkte Kurssteigernd und zum Überschreiten des 50-Tage Durchschnitts.

Die Marke von 900 $ dürfte daher zumindest bis zum USDA Report zu den Anbauflächen am 30.06.2015 nicht mehr in Gefahr geraten und ein Erreichen der Marke von 1050 erscheint im Bereich des Möglichen bei entsprechender Neubewertung der wechselkursbezogenen Wettbewerbs-Situation.

Ein Verweilen im skizzierten Bereich von 900 $ bis 1300 $ erscheint als wahrscheinlichste Variante, solange keine extremen Wetter- oder Anbauflächendaten eine Neubewertung erforderlich machen.

Sojabohnen070415

Zur Preisentwicklung von Weizen seit August 2012 und die für den Status 30.01.2015 (http://finanzmarktwelt.de/weizen-wie-geht-es-weiter-8564/) getroffenen Aussagen für den Dezember 2015 Kontrakt

Zum Status am 30.01.2015 wurde ausgeführt:

Zwischenzeitlich haben sich die Wettbewerbsfaktoren durch kontinuierliche Steigerungen der weltweiten Produktion (siehe Seite 9 in http://apps.fas.usda.gov/psdonline/circulars/production.pdf) im Zusammenspiel mit einem bislang kaum korrigierten Anstieg des US-Dollar-Index nicht unbedingt verbessert und seit einem Peak am 18.12.2014 befindet sich der aktuelle Dezember-Kontrakt in einem starken Abwärtstrend. Von Verschärfungen der Spannungen um die Ukraine abgesehen sollte sich der Dezember 2015 Weizen Kontrakt in einem Band zwischen 440 und 650 (Tief von 439,25 am 01.10.2009 und 61,8 % Retracement des Kursrückgangs von Mai bis September 2014 bei 650,75) bewegen.

Was ist seitdem geschehen?

Im Vergleich zu den Kursbewegungen der vergangenen Jahre handelt der Dezember 2015 Weizen Kontrakt in den letzten 10 Wochen in einem sehr engen Bereich, allerdings bei relativ hohen Werten in der Volatilität der Options-Kontrakte. Aktuell liegt der Dezember 2015 Kontrakt mit 558,25 $ ziemlich exakt in der Mitte des prognostizierten Bandes von 440 $ bis 650 $ und es besteht, wie immer abhängig von eventuellen neuen Spannungen um die Ukraine, kein Grund, ein Verlassen dieses Bereiches vor dem 30.06.2015 anzunehmen.

Weizen02

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Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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am

Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

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Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

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source: tradingeconomics.com

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Rüdiger Born: Keine Bären in Sicht – Blick auf Dax, Dow und Nasdaq

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